Neues Jahr, neue Armee
Magazine sind eine unterschätzte Form, sich mit Hobbys auseinanderzusetzen. Glaube ich zumindest. Immerhin finden sich in Supermärkten in der Nähe der Kassen jede Menge Zeitschriften und Magazine. Und wer weiß, wie viele Leute solche Inhalte mittlerweile digital konsumieren? Ich habe auch das ein oder andere im Abo, allerdings digital. Doch ich mag das Gefühl, Papier in der Hand zu haben. Magazine einfach durchblättern zu können, bei einem Text oder Bild hängen zu bleiben – das ist etwas Großartiges.
Als ich wieder mit Warhammer angefangen habe und dem Bemalen von Miniaturen, habe ich mir die verfügbaren »White Dwarf«-Ausgaben von Games Workshop bestellt. Leider (oder zum Glück) waren nur die letzten drei Ausgaben verfügbar – darunter diejenige zum 50. Jubiläum von Games Workshop. Auch das Magazin »White Dwarf« gibt es seit dem Ende der 70er und es ist seither ein wesentlicher Bestandteil der Warhammer-Marken. Man erfährt neue Regeln, wird über neue Figuren informiert, die Community stellt Figuren vor und Fragen an die Redaktion, und es werden spannende Geschichten aus den Warhammer-Welten erzählt. Das Magazin dient auch als Inspiration. Es gehört für mich zum Hobby dazu.
Eine der Ausgaben, die ich erworben hatte, beschäftigt sich mit dem Thema, eine neue Armee zu beginnen. Die Ausgabe vom Dezember 2025 bietet dafür durchaus gute Richtlinien. Der Artikel fokussiert sich nicht nur darauf, welche Fraktionen und Möglichkeiten es gibt, sondern zieht es von einer anderen Seite auf, nämlich der Spieler-Perspektive. Welche Strategien wendet man am liebsten an? Ist man eher aggressiv oder zurückhaltend? Setzt man gerne Magie ein oder baut man auf brutale Muskelkraft? Will man den Gegner überrennen oder strategisch vorgehen? Anhand verschiedener Fragen hangelt man sich immer weiter vor, bis man eine mögliche neue Armee für sich entdeckt hat. Ich halte das für sehr gut gemacht, weil es die verschiedenen Strategien in den Vordergrund rückt und man sich daraufhin entscheiden kann.
Seit Jahrzehnten habe ich Warhammer nicht mehr gespielt. Aber es wäre durchaus reizvoll. Das Problem ist nur, dass ich keine wirkliche Armee zusammenbringe. Ich male immer das, was mich am meisten interessiert. Hier ein paar Blood Angels, dort ein paar Sylvaneth aus der Fantasy-Ecke von Warhammer, hier ein paar Dämonen. Auch die Bases gestalte ich bei jedem Trupp, den ich bemale, anders. Ich mag die Abwechslung und möchte nicht unbedingt hunderte Figuren und Fahrzeuge auf dieselbe Weise anmalen. Trotzdem ist es mein Ziel, dieses Jahr eine Armee zusammenzubringen. Die Frage ist nur: Wo fängt man an? Soll ich komplett neu anfangen? Auf bestehende Figuren aufbauen, die ich habe? Die Entscheidung wurde mir irgendwie abgenommen.
Aus Versehen habe ich eine Ultramarines-Armee angefangen. Klingt jetzt vielleicht etwas langweilig, wenn man sich mit Warhammer auskennt, da Ultramarines (die blauen Figuren) die Aushängeschilder von Warhammer sind, aber was soll’s. Irgendwo muss man ja anfangen. Es begann mit dem Terminator-Trupp und einem Dreadnought, die ich aus irgendeinem Grund in den Farben der Ultramarines bemalen wollte. Bei Games Workshop gab es dann noch klassische Figuren als made-to-order-Vorbestellung. Auch hier habe ich mich für die Helden der Ultramarines entschieden. Außerdem kommt demnächst noch Titus, bekannt aus dem Videospiel »Space Marine 2«, an, da dieser bei einer Charakter-Enzyklopädie dabei war. Mir bleibt erstmal also nichts anderes übrig, als eine Ultramarines-Armee aufzubauen. Immerhin gibt es verschiedene Techniken, die man beim Bemalen anwenden kann.
Chaos würde mich natürlich auch interessieren. Es gibt tolle Dämonen und Figuren oder Charaktermodelle der Primarchen (allen voran Fulgrim in seiner transformierten, schlangenähnlichen Gestalt). Deshalb fällt es mir so schwer, mich für eine Fraktion und eine Armee zu entscheiden. Es gibt zu viele coole Sachen. Aber zumindest werde ich die Bases der verschiedenen Fraktionen zukünftig immer gleich gestalten. So sollte im Laufe der Zeit durchaus etwas zustande kommen. Es würde mich auch interessieren, ein eigenes Space-Marines-Chapter aufzustellen und zu kreieren, mit einem eigenen Hintergrund und einer eigenen Geschichte. Mal sehen, ob mir hierzu etwas einfällt.
Das ist das Tolle an Warhammer. Das Hobby hat viele verschiedene Aspekte und bietet immer wieder andere kreative Abenteuer an.

Tool Time
Seit ein paar Wochen schaue ich immer mal wieder ein paar Folgen »Hör mal wer da hämmert« – oder »Home Improvement«, wie die Serie im Original heißt. Die Sitcom lief von 1991 bis 1999 und behandelte die alltäglichen Herausforderungen der Familie Taylor: Tim (Tim Allen), Jill (Patricia Richardson) und ihre Söhne Brad (Zachery Ty Bryan), Randy (Jonathan Taylor Thomas) und Mark (Taran Noah Smith). Die Serie kennen wohl sehr viele, denn man kam lange Zeit nicht umhin, immer mal wieder auf eine der unzähligen Wiederholungen im Fernsehen zu stoßen.
Ich habe die Serie damals sehr gerne geschaut. Auf der Suche nach einer Serie, die ich beim Abendessen anschauen kann oder einfach mal zwischendurch, bin ich bei Disney+ auf »Home Improvement« gestoßen. Bisher kannte ich die Serie nur auf Deutsch. Deshalb war es allein schon ein Vergnügen, endlich mal in den Genuss des Originaltons zu kommen. Es hat mich erstaunt, wie viele Szenen mir immer wieder bekannt vorkamen. Ich muss die Serie wohl öfter geschaut haben, als mir bewusst ist. Oder die Serie hat sich auf eine ganz bestimmte Weise in mein Gehirn gebrannt. Jedenfalls bin ich aktuell mitten in der vierten Staffel und habe durchaus vor, sie zu Ende zu schauen. Mir stellt sich nur die Frage, ob man die Serie tatsächlich heute noch anschauen kann oder ob es bei mir daran liegt, dass ich sie von meiner Kindheit kenne und sie dadurch mit der rosaroten Brille namens Nostalgie betrachte.
Es ist wirklich nicht so einfach zu beurteilen, da die Serie immer wieder mit Machismus vom Feinsten aufwartet, aber ein oder zwei Szenen später das Ganze schon wieder relativiert. Außerdem wird das männliche Gehabe von Tim immer wieder auf den Kopf gestellt, allein schon der Tatsache wegen, dass er oft äußerst unfähig dargestellt wird. So gestaltet sich nicht nur das vermeintliche Familienoberhaupt äußerst ambivalent. Diese Ambivalenz zieht sich durch die gesamte Serie. Jill beginnt früh damit, sich eine Arbeit zu suchen, und durchbricht damit das Klischee der typischen Hausfrau. Tim ist nicht der typische testosterongesteuerte »Tool Man«, den er in der fiktiven Heimwerkersendung »Tool Time« mimt, sondern lernt dazu, holt sich Ratschläge vom weisen Wilson (einen der besten Charaktere der Show) und muss sich immer wieder anderen Männern mit vermeintlich weniger „Männlichkeit“, wie seinem Assistenten Al, geschlagen geben. Auch die Kinder lockern das Ganze, ambivalente Gefüge immer wieder auf und sorgen dafür, dass Tim Fehler eingestehen muss, dazu lernt und so weiter.
So entstehen nette, mitreißende und durchaus spannende Momente. Die Serie wusste zu überraschen und zu begeistern. Auf den ersten Blick mag die Serie altbacken wirken und aus der Zeit gefallen. Das ist sie auch, das lässt sich nicht leugnen. Trotzdem erkennt man bei genauerer Betrachtung verschiedene Aspekte und eine Tiefe, die ich ihr nicht zugestanden hätte. Ich bin positiv überrascht. Doch die Realität konnte die Serie auch damals nicht abschütteln. Denn scheinbar gab es Pläne für eine 9. Staffel. Man hat Patricia Richardson sogar 25 Mio. Dollar angeboten. Doch als sie erfuhr, dass man Tim Allen das Doppelte angeboten hat, haben beide abgelehnt. Das Studio wollte Richardsons Gage nicht erhöhen und Allen wollte ohne sie nicht weitermachen. Ein Skandal.
Immerhin hat es die Serie auf 204 Folgen geschafft. Ich bin jetzt bei knapp der Hälfte angekommen und werde noch einige Zeit mit »Home Improvement« verbringen dürfen. Mal sehen, wie sie sich entwickeln wird. An die späteren Staffeln kann ich mich fast gar nicht mehr erinnern. Mitreißen kann die Serie aber durchaus heute noch. Auch wenn man manchmal kopfschüttelnd davor sitzt, so lohnt es sich, ihr eine Chance zu geben.
40 Tage
Es ist Fastenzeit. Vom 18. Februar bis 4. April wird sechs Tage pro Woche gefastet. Wie ich gelernt habe, sind die Sonntage von der Fastenzeit ausgenommen. Sonst käme man auch auf 46 Tage und nicht auf die versprochenen 40. Man fängt also am Aschermittwoch an. Das ist auch äußerst sympathisch, da man so mit „nur“ vier Tagen Fasten anfängt. Dann kann man sich am Sonntag auch schon wieder alles in den Mund schaufeln, worauf man in den vier Tagen verzichtet hat. Das ist natürlich nur eine Übertreibung. Dieses Jahr reizt es mich allerdings, die Fastenzeit mitzumachen.
Wenn dieser Text erscheint, bin ich zwar schon mittendrin, aber aktuell bin ich mir noch nicht sicher, was die Fastenzeit für mich genau umfassen soll. Sind es einfach nur die gängigen Dinge wie Schokolade, Chips und Mehlspeisen, auf die ich verzichten möchte, oder gibt es speziellere Dinge? Man könnte sich auch überlegen, zusätzlich je eine Woche auf etwas Spezifisches zu verzichten. Beispielsweise Brot oder Erdnussbutter (die ich wirklich sehr gerne esse) oder Käse. So kann man etwas experimentieren. Welche Auswirkungen hat es, wenn ich auf das oder jenes verzichte? Wie fühle ich mich dabei? Und das Schöne ist, man kann alles, was einem angeboten wird, mit „Nein, danke, es ist ja gerade Fastenzeit“ ablehnen, ohne unhöflich zu erscheinen.
YouTube schaue ich gerade ohnehin eher wenig, da ich abends immer male und dabei fast nur Musik höre. Alkohol trinke ich seit Mai 2025 nicht mehr und geraucht habe ich auch noch nie. Auf mein Smartphone will ich nicht verzichten, dafür ist es für alltägliche Belange zu sehr von Bedeutung. Sei es, Finanzen mit Banking-Apps zu verwalten oder mit YNAB im Blick zu haben. Fürs Laufen verwende ich die Nike-Running-App, meine Newsletter, Zeitungen und andere Texte lese ich ebenfalls zum Teil am iPhone. Wie man im Jahr 2026 komplett auf ein Smartphone verzichten kann, ist für mich immer wieder ein Rätsel. Bei Jugendlichen lasse ich mir das noch eher einreden, aber diese Studien und dergleichen sind mir immer zu sehr „mit Kanonen auf Spatzen schießen“. Das Problem ist nicht das Smartphone an sich, sondern wie man es verwendet. Ein kompletter Verzicht erscheint mir utopisch.
Vielleicht fallen mir aber im Laufe der nächsten Woche noch weitere Dinge ein, auf die ich verzichten möchte, und sei es nur für die erwähnte eine Woche als Test. Und darauf kommt es doch am meisten an, in der Fastenzeit: der bewusste Umgang mit dem, was man jeden Tag macht. Reflektieren und bewerten, ob man etwas anders machen kann. 40 Tage sind absehbar und eine definierte Zeitspanne. Worauf verzichtet ihr?
Aller Anfang
Seit Anfang Februar nehme ich wieder regelmäßig einen Pinsel in die Hand. So lange wie möglich mache ich das jeden Tag. Ganz nach dem Motto: Don’t break the chain. Und wenn es nur eine halbe Stunde ist. Sei es das Grundieren einer Figur oder das Auftragen von Farbe auf ein Paar Stiefel. Hauptsache, es geht jeden Tag etwas voran. Dadurch, dass ich mir inzwischen einen Hobbyraum einrichten konnte, ist die Schwelle zum Anfangen auch sehr gering – was natürlich auch hilft, konsistent zu bleiben.
Wieder einen Pinsel in der Hand zu halten, war ein seltsames Gefühl. Wie halte ich die Figur, wie halte ich den Pinsel und wie vermeide ich es, zu zittern, und wie schaffe ich es, präzise Farbe auf Details aufzubringen? Alles Fragen, die sich mit der Zeit und mit Übung klären. Natürlich helfen diverse Anleitungsvideos auf YouTube, die ich nur allzu gerne zurate ziehe. So lernt man nicht nur die Grundlagen und worauf man achten muss. Je mehr man malt, desto mehr Techniken lernt man. Worauf sollte man sich konzentrieren? Muss ich alles so anmalen, als würde es einen Contest gewinnen sollen, oder reicht es, die Figuren „battle ready“ zu haben?
Manche davon sind Fragen, die jede und jeder für sich beantworten muss. Aber auch das lernt man mit der Zeit einzuschätzen. Es kommt natürlich auf das Modell an. Ein großes, detailliertes Charaktermodell wird man mit mehr Zeit belohnen als einen Trupp Space Marines. Mit mehr Erfahrung kommt hoffentlich auch eine gewisse Geschwindigkeit dazu – man wird schneller bei manchen Sachen, genauer und muss weniger Fehler korrigieren.
Ich konnte nicht anders und habe einen Trupp Blood Angels als mein erstes Projekt ausgewählt. Ich habe alte Figuren genommen, die ich vor ein paar Jahren entfärbt habe. Dies erschien mir als ein guter Startpunkt. Diesen Trupp habe ich bereits abgeschlossen, auch wenn es nicht die am besten bemalten Figuren sind, aber irgendwo muss man anfangen. Als Nächstes kommen ein paar Terminator-Ultramarines inklusive Dreadnaught dran. Hier experimentiere ich bei den Bases mit einer Texturfarbe, um dem Boden auch etwas Eigenes zu geben – mehr Charakter, könnte man sagen. Weitere Projekte schweben mir auch schon vor.



Everything X-Men | Comic-Epochen (5/5)
Wie jeden Donnerstag werfen wir auch heute wieder einen Blick auf einen alten Text von mir. Wir gehen zu meinem Medienwissenschaftsstudium zurück. Im Zuge des Projektstudiums habe ich eine Textreihe zu den X-Men verfasst. Doch es ging nicht nur darum, die Comics zu analysieren, sondern sich mit Themen rund um diese Comics auseinanderzusetzen. Die Texte habe ich damals auf Englisch geschrieben, präsentiere sie aber heute auf Deutsch. Die initiale Übersetzung habe ich mit DeepL gemacht und die Texte anschließend redigiert.
Heute schließen wir unsere Reise durch die Comic-Epochen ab. Es geht um das Diamond Age.
Als Letztes sind erschienen:
- Comic Book Authority
- Thomas & Adams (Teil 1, Teil 2)
- Was ist ein Mutant (Teil 1, Teil 2)
- X-Men First Class v1 (2007)
- Comic-Epochen (Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4)
Diamant-Zeitalter (1997 bis heute)
Manche nennen es das moderne Zeitalter oder das Filmzeitalter, aber beides ist weder passend noch angemessen. Das moderne Zeitalter ist ein sehr subjektiver Begriff. Wenn wir in den 80er Jahren wären, könnten wir diese Zeit auch als „das moderne Zeitalter der Comics“ bezeichnen, aber das würde nichts bringen. Oder wie es der Nutzer Spider10 (17. Juli 2016) von der Website playbuzz formuliert: „Wir können nichts als das ‚moderne Zeitalter‘ bezeichnen, denn seien wir ehrlich: Das ‚moderne Zeitalter‘, das wir jetzt haben, wird zeitnah nicht mehr so genannt werden.“
Der Begriff „Filmzeitalter“ ist ebenfalls unpassend, da er den Fokus von den Comics weg verlagert. Der Name „Diamond Age“ ist jedoch ein guter Kompromiss, um auf die Millionen Dollar hinzuweisen, die Filme basierend auf Comics einspielen. Und ich spreche hier nicht nur vom Marvel Cinematic Universe oder dem DCEU. Wir dürfen auch die frühen Filme nicht vergessen. Spawn aus dem Jahr 1997, Blade aus dem Jahr 1998, der erste X-Men-Film aus dem Jahr 2000 usw. Aber auch Filme, die auf den ersten Blick nichts mit Comics zu tun haben, wie Atomic Blond oder Valerian (um nur zwei aktuelle Beispiele zu nennen), basieren auf Graphic Novels. Meiner Meinung nach begann das eigentliche Zeitalter der Comic-Verfilmungen mit Spawn, spätestens aber mit Blade.
Natürlich gab es schon vor diesen beiden Filmen einige Versuche, Superhelden zum Leben zu erwecken. Die Technologie war für solche Projekte jedoch noch nicht ausgereift. Ich denke, es war auch ein Problem, dass die Filme nicht so viel Geld für die Produktion erhielten. Eines der ersten Megaprojekte dieser Art war »Der Herr der Ringe«. Das hatte aber weniger mit Comics zu tun und mehr damit, dass Fantasy und besonders J. R. R. Tolkien immer geht.
Zwanzig Jahre scheinen eine enorme Zeitspanne zu sein. Vielleicht müssen wir irgendwann einen Schnitt machen und eine neue Phase beginnen. Für einen so drastischen Schritt ist es aber zu früh. Denn wer weiß schon, was die Zukunft bringt? Aus Sicht von DC Comics könnten wir vielleicht 2011 oder 2016 für einen Neuanfang nutzen. 2011 gab es die Initiative „The New 52“ und 2016 „Rebirth“ (aber das hängt mit „The New 52“ zusammen, also müsste es 2011 sein). Oder wir könnten mit einem der vielen Events beginnen, die Marvel in den vergangenen Jahren aus dem Boden gestampft hat. Oder, und das ist meine Lieblingsvariante, wir nehmen Abstand von den beiden Großen und wählen einen Indie-Comic als Beginn einer neuen Ära. Es muss nicht unbedingt Image sein. Wir könnten uns zum Beispiel Boom!Studios ansehen, die großartige, originelle, spannende Comics veröffentlichen. Valiant könnte ebenfalls eine mögliche Alternative sein.
Es gibt viele Optionen, und nur die Zeit wird zeigen, in welche Richtung wir uns bewegen werden.
Quellen
Bevor wir zur üblichen Bibliografie kommen, möchte ich auf eine detaillierte Liste aller Ereignisse von 1933 bis heute verweisen. Die Liste wurde von bipcomics.com veröffentlicht und obwohl sie die Epochen nicht so unterteilt haben wie ich, beispielsweise begann ihre goldene Ära 1933, ist es eine interessante Liste mit vielen Informationen in einem kompakten Format:
- bipcomics.com | ages
Wer sich speziell für die Geschichte von DC Comics interessiert: Ich kann die Bücher von Paul Levitz empfehlen. Er hat eine XL-Hardcover-Buchreihe über das Goldene, Silberne und Bronzene Zeitalter von DC geschrieben. Ich habe sie noch nicht gelesen, aber die Rezensionen sind vielversprechend. Es gibt auch einen visuellen Geschichtsführer zu DC Comics (allerdings von einem anderen Autor). Die Ressourcen zu verschiedenen Themen sind umfangreich und könnten ganze Bibliotheken füllen.
- playbuzz.com | The Ages Of Comic Books Explained | Spider10 (17. Juli 2016)
- tvtropes.org | Proto-Superhero. (27. September 2017)
- tvtropes (o. D.). Useful Notes / The Silver Age of Comic Books.
- behindthecomics (o. D.). Ages of Comic Books.
- comicbookhistorians.com | The 8 Ages of Comic Books | Grand, A. (6. Oktober 2016)
- quora.com | Which was the first comic book ever? [Kommentar] Henry, J. (1. November 2016).
- Strausbaugh, J. (14. Dezember 2003). ART; 60’s Comics: Gloomy, Seedy, and Superior. The New York Times.
- imagecomics.com | Spawn #1 [Publikationsinfo].
Curling
Curling ist ein faszinierender Sport. Ich finde es wahnsinnig spannend, zuzuschauen. Ich wusste allerdings nicht, wie interessant der Sport und dessen Hintergründe wirklich sind. Auftritt: Cleo Abram. Ihr YouTube-Kanal zählt zu meinen absoluten Favoriten. Sie berichtet über alle möglichen wissenschaftlichen Themen. Seien es Dinosaurier, die Raumfahrt oder eben olympischer Sport. Ihr Video von Curling kann ich nur wärmstens empfehlen.
Was mich am meisten fasziniert an den Videos von Cleo, ist allerdings ihre Art, an die Themen heranzugehen. Es ist eine ehrliche Neugier und Faszination. Letztens war sie bei Trevor Noah und seinem Co-Host zu Gast. Die drei haben sich über zwei Stunden über alles Mögliche unterhalten und dabei merkt man, dass diese positive Art authentisch ist. Leider passt der Stil von Trevor Noah nicht ganz zu Cleo Abram. Es mag bei John Oliver in Ordnung sein, immer wieder Witze unterzubringen und zu unterbrechen, doch bei Cleo Abram hat es gestört und wirkte fehl am Platz. Ich hätte mir gewünscht, dass sich die Interviewer mehr auf ihren Gast einlassen. Sie hat des Öfteren versucht, Antworten zu geben oder etwas einzubringen, wurde aber immer wieder unterbrochen, weil ein Scherz gemacht werden musste. Etwas mehr Zurückhaltung wäre wünschenswert gewesen. Dennoch ist es ein empfehlenswertes Interview.
Das grundlegende Motto von Cleo Abrams YouTube-Kanal ist optimistische Wissenschaftskommunikation, und das gelingt auf voller Ebene. Ich mochte selbst ihr Interview mit Mark Zuckerberg, da sie nicht geurteilt oder sich über seine Sicht auf die Welt lustig gemacht hat (ich sollte dazusagen, dass das Interview vor seinen Auftritten bei Trump-Veranstaltungen stattgefunden hat). Sie hat einfach nur zugehört und Fragen zum Thema gestellt. Das vermisse ich manchmal. Urteilsfreie, ehrliche Neugier einem Thema gegenüber. Hinterher kann man immer noch Schlüsse ziehen, einordnen und hinterfragen Diese optimistische Haltung findet man in jedem Video und diese Einstellung hat etwas Ansteckendes. Ich möchte keinen negativen Blick auf die Welt haben, auch wenn es immer wieder guten Anlass dazu gäbe. Ich mag einen optimistischeren, positiven Ausblick in die Zukunft. Und das fängt damit an, wie ich an ein Thema herantrete. Cleo Abram ist dafür ein gutes Vorbild.
- YouTube | Cleo Abram | Why This Olympic Sport Bothers Physicists
Fokus
Seit Anfang Februar beschäftige ich mich wieder intensiver mit Warhammer, dem Bemalen von Miniaturen und allem, was dazugehört. Ich laufe auch wieder regelmäßig, ebenfalls seit Anfang Februar. Beides macht mir große Freude. Beides sind Hobbys, die ich bereits in der Vergangenheit verfolgt, aber immer wieder fallen gelassen habe. Und beides sind Tätigkeiten, die leichter fallen, je konstanter man sie verfolgt.
Je regelmäßiger man läuft und je länger man es durchzieht, desto mehr Fortschritte macht man. Natürlich unter der Voraussetzung, dass man sich gelegentlich fordert und Abwechslung ins Training bringt. Wenn dann noch Krafttraining oder Yoga dazukommt, ist es ein wirklich schöner Sport, der einen das ganze Jahr über begleiten kann. Ab dem Frühjahr möchte ich noch Radfahren ergänzen, um nicht nur weitere Strecken zu erkunden, sondern die Ausdauerbelastung zu variieren. Ich weiß offen gestanden nicht, warum ich in der Vergangenheit immer wieder aufgehört habe. Es gab Zeiten, da bin ich über Monate hinweg konstant gelaufen.
Ähnlich verhält es sich mit Warhammer. Einen Pinsel handhaben und Figuren immer detaillierter und mit fortgeschritteneren Techniken bemalen zu können, erfordert Übung. Diese Übung erfordert Zeit und eine gewisse Regelmäßigkeit. Es dauert bisweilen Monate oder gar Jahre, bis man gewisse Techniken gelernt, geschweige denn gemeistert hat. Auch hier gilt es, sich immer wieder zu fordern, einen Schritt weiterzugehen, als man es bisher getan hat. Plateaus gibt es in beiden Hobbys – beim Laufen und im Künstlerischen.
Ich habe mir für dieses Jahr gewisse Ziele gesetzt. Ganz nach Matthew Dicks bin ich mit großen, teils unrealistischen Zielen in das Jahr gestartet. Aber das macht nichts. Scheitern ist ein Teil des Lebens, und durch Scheitern lernen wir. Laufen und Warhammer befanden sich bisher nicht auf der Liste. Habe ich aber mittlerweile ergänzt. Ob das bedeutet, manche andere Vorhaben müssen zurückstecken? Mit Sicherheit. Aber mir sind diese beiden Hobbys aktuell sehr wichtig. Ihr Vorteil ist, dass sie ein gewisses nostalgisches Gefühl in sich haben, da ich beide immer wieder seit Jahren verfolge. Mein Ziel wäre durchaus, diese beiden Hobbys 2026 zu einem großen Fokus zu machen. Ein Jahr ist lang, und wer weiß, was sich noch ändern wird, aber aus heutiger Perspektive bedeuten sie mir viel.
Pläne zu machen, Ziele zu definieren und schließlich diese zu verfolgen, gehört für uns irgendwie dazu. Zum Jahresanfang ist es quasi Tradition. Doch man sollte sich nicht zu sehr darauf versteifen. Im Jänner wusste ich noch nicht, dass mir Laufen und Warhammer derart wichtig werden würden. Ich habe meine Ziele auch nicht komplett über den Haufen geworfen, aber zumindest etwas angepasst. Diese Flexibilität ist wichtig.
Führung wider Willen
Die Führung durch den Salzburger Dom habe ich mit Abstand am häufigsten mitgemacht. Sie findet fast jeden Tag um 14 Uhr statt, ist mit 9 € nicht zu teuer und mit etwas Glück erwischt man jedes Mal jemanden anderen, der die Führung macht. So hatte ich in den vergangenen Jahren die Möglichkeit, dieses zentrale Gebäude der Salzburger Geschichte von verschiedenen Seiten kennenzulernen.
Unvergessen bleibt die erste Führung mit einem jungen Herren, der einen Fokus auf den Glauben gelegt hat. Seine Ausführungen über die Bedeutung des Doms, wie man an Glauben herantreten kann und dass jeder und jede seinen eigenen Weg finden muss, fand ich äußerst inspirierend. Es ist nicht leicht, über Glauben zu reden, dabei durch den Dom zu führen, aber gleichzeitig den spezifischen Glauben dieser Kirche nicht allzu sehr ins Zentrum zu rücken, auch wenn es natürlich der Kern ist. Ein Balanceakt, der damals erstaunlich gut gelungen ist. Leider ist dieser Guide weitergezogen und macht keine Führungen mehr.
Manche legen den Fokus eher auf Architektur und das Gebäude selbst. Immerhin ist das bereits der dritte (und hoffentlich letzte) Dom, der in Salzburg errichtet wurde. Über 1200 Jahre Geschichte machten die unterschiedlichen Iterationen mit. Brände, Abrisse, neue Planungen, Kriege – im Zweiten Weltkrieg zerstörte eine Fliegerbombe die Kuppel – der Dom hat viel mitgemacht und steht dadurch immer wieder repräsentativ für die Geschehnisse der jeweiligen Zeit. Andere legen den Fokus wieder eher auf das, was der Dom den Menschen bedeutet (hat). Wie er zu lesen ist. Denn im Grunde ist der Dom wie ein Buch, nur anstatt Worten wird die Erzählung durch Bilder und Symbolik wiedergegeben. Die Leidensgeschichte Jesu steht dabei im Vordergrund und ist auch das zentrale Thema dieses Doms.
Letztens habe ich mit Freund J. mal wieder eine Domführung gemacht. Es war ein verregneter Samstag, und wir hatten beide Lust, mal wieder eine Führung mitzumachen. Wir hatten Glück, denn einer der Mesner machte dieses Mal die Führung. Wie wir später erfuhren, würden er und seine Kollegen bis auf Weiteres die Führung machen, da es aktuell keine anderen Guides dafür gibt. Jedenfalls dauert eine typische Führung durch den Dom etwa eine Dreiviertelstunde. Man beginnt vorne an der Fassade und es werden die Figuren erklärt: Wer sie sind und welche Rolle sie in der Geschichte des Doms (und Salzburgs) gespielt haben. Dann geht es vor die drei Bronzetüren und schließlich hinein in das Gebäude, wo man sich langsam zum Altar vorarbeitet. Es ist ein grober Umriss.
Dieser spezielle Mesner hatte jedoch ein Talent zum Abschweifen und hat immer wieder aus dem Nähkästchen geplaudert. Bei jeder Station ist ihm etwas anderes eingefallen. Immerhin arbeitet er schon länger für den Dom und hat so einiges erlebt. Ich mag das, da es einen Blick hinter die Kulissen gewährt. Er hat bei seinen Abschweifungen immer wieder erklärt, dass dieser Teil nicht zur Domführung gehört, und gefragt, ob es in Ordnung sei, wenn er diese Geschichte noch erzählt. Wir waren zum Glück eine eher kleine Gruppe, daher ging das recht einfach. Mit größeren Gruppen ist das sicherlich so nicht möglich. Wie dem auch sei, folgte eine spannende Geschichte der nächsten. Wir wurden in Nebenräume geführt und haben Ecken des Doms gesehen, in denen wir noch nicht waren. Am Ende waren wir knapp zwei Stunden unterwegs. Wirklich beeindruckend.
Bei der Führung haben wir auch erfahren, dass gerade die ehemalige Hostien-Bäckerei renoviert und im Herbst für Besucher*innen geöffnet wird. Außerdem wurde begonnen, den Aufstieg zur Friedenstaube zu renovieren. Es wird allerdings noch ein paar Jahre dauern, bis man dorthin gelangt. Ich freue mich jetzt schon darauf. Normalerweise blickt man bei den Führungen nach oben zur 85 m in der Höhe fliegenden Taube. Von dort oben einen Blick hinunterwerfen zu können, wird sicherlich beeindruckend. Ich kann es kaum erwarten, die Führung durch den Dom zu machen, die dann dort hinaufgehen wird.
Fishy
Nachdem es schon einige Monde her ist, dass ich das letzte Mal einen Pinsel in der Hand hatte, musste ich mir ein paar Dinge besorgen. Warhammerfiguren und andere Miniaturen zu bemalen, ist ein tolles Hobby. Mein Ziel ist es, dieses Hobby 2026 etwas intensiver und langfristiger zu verfolgen. Es entspannt, benötigt keine Bildschirme, ist vollkommen analog, fördert die Kreativität und man kann dabei Musik hören. Alles hervorragende Argumente, es weiterzuverfolgen. Und wie ich bereits in einem anderen Text feststellte (Energiereserven), ist Motivation dabei kein Problem. Die Herausforderungen liegen woanders.
Ein Teil davon sind etwa die notwendigen Werkzeuge und Ressourcen, die man zum Zusammenbauen und Bemalen der Figuren benötigt. Manche der Farben, die ich benutze, sind beispielsweise schon eingetrocknet. Ich habe zwar viele Pinsel, doch nur wenige haben noch eine saubere, schön geformte Spitze. Und ich wollte mir eine kleine Malstation besorgen, um im Zweifel auch in der Wohnung zu malen und nicht nur im Hobbyraum. Also eine Handvoll nicht allzu teurer Dinge. Man benötigt zu Beginn ja nicht gleich das Beste, sondern einfach etwas, womit man angenehm arbeiten kann. Bestellt habe ich die Dinge bei TTCombat. Ich probiere gerne Marken durch und wollte nicht schon wieder bei Amazon bestellen.
Das Zeug kam aus Großbritannien und war überraschend schnell da. Es kam also an und ich habe begonnen, es auszupacken. Bereits beim Öffnen des sauber verpackten Pakets ist mir ein gewisser Geruch in die Nase gestiegen. Ich habe mir noch nichts dabei gedacht. Die Pinsel waren in Ordnung, wobei bei einem die Schutzkappe gefehlt hat und deshalb die Spitze nicht mehr sauber war. Die Farben waren gut verpackt und machten einen guten Eindruck. In der Zwischenzeit habe ich die ein oder andere Farbe auch schon verwendet und bin begeistert. Es gibt verschiedenste Hersteller für Acrylfarben und jeder hat eine etwas andere Zusammenstellung, genauer gesagt, wie sich die Farben verhalten und wie man damit umgeht. TTCombat macht bisher einen tollen Eindruck.
Dann kam ich zu der Malstation. Ein etwas bewussteres Schnüffeln an dem noch in Plastik eingeschweißten Holz entblößte einen Fischgeruch. Ich bin froh, mich entschieden zu haben, die Malstation im Hobbyraum zusammenzubauen und zu leimen und nicht in der Wohnung. Denn einmal ausgepackt intensivierte sich die Penetranz des Geruchs um ein Vielfaches. Dies als ekelhaft zu bezeichnen, ist eine Untertreibung. Ich weiß nicht, woher dieser Geruch kommt. Wurde das Holz auf einem Fischerboot gelasert oder darauf auf das Festland Europas verschifft? Was auch immer es ist, es dauerte allein schon zwei Tage, diesen fiesen Geruch aus der Nase und aus dem Hobbyraum zu bekommen. Nun steht die Malstation seit Tagen auf dem Balkon bzw. vor der Haustür und der Geruch verschwindet langsam. Es muss sich allerdings noch zeigen, ob das nachhaltig ist oder ob der Geruch wiederkommt.
Ich werde TTCombat noch anschreiben und die beiden Sachen reklamieren (den Pinsel und die Malstation). Mir geht es weniger ums Geld, wobei das natürlich ebenfalls eine Rolle spielt, aber zumindest eine Erklärung oder etwas in der Art wäre durchaus wünschenswert. Das nächste Mal bestelle ich dann doch wieder, leider, bei Amazon oder einem anderen Hersteller. Aber das tue ich mir mit Sicherheit nicht noch einmal an.
Insalata primavera
Beilagensalate sind eine tolle Erfindung. Besonders wenn es sich um einen kleinen gemischten Salat handelt. Ein bisschen grüner Salat, vielleicht ein paar Tomaten und Gurken, serviert mit einem leckeren Dressing, und man hat eine wunderbare Ergänzung zum Hauptgericht. Besonders schön ist es, wenn man dann noch ein bisschen Kartoffelsalat inmitten der anderen Sorten findet. Doch was tut man zu Hause, wenn man nicht gerade jeden Tag diverses Gemüse schneiden, Dressing zubereiten und so weiter machen möchte, nur um ein kleines Schüsselchen mit Salat zu füllen? Vorbereiten wäre möglich, aber wenn Salat erst einmal ein oder zwei Tage steht, ist dieser alles andere als resch und frisch.
Deshalb bin ich in den vergangenen Wochen dazu übergegangen, mir diverse Efko-Salate nach Hause zu holen. Natürlich können es auch andere Marken sein, aber wenn man sich in dem Fertigsalatregal erst einmal umsieht, entdeckt man so einige Variationen. Fitnesssalat (also Karotte-Sellerie) ist sowieso Teil des Standardsortiments bei mir. Dann gerne noch rote Rüben-, Bohnen-, Mais- und Kartoffelsalat. Damit hat man schon eine gute Mischung beisammen. Letztens habe ich dann noch einen Zucchinisalat entdeckt, der sich rasch zu meinem Favoriten entwickelt hat. Ich hoffe, dass es nicht nur für kurze Zeit verfügbar ist, sondern auch in das Standardsortiment aufgenommen wird, da es eine ausgezeichnete Ergänzung zu den anderen Varianten darstellt.
Man muss diesen Salatmix auch nicht nur als Beilage ansehen. Mit etwas Thunfisch aus der Dose versehen und gutem Brot dazu gereicht, hat man eine hervorragende, leichte Hauptspeise. Für mich ist es eine einfache Ergänzung, es ist unkompliziert und je nach Marke kommt vieles auch aus der Region. Jetzt fehlt nur noch, dass das Glas Pfand wäre, so wie bei den Gläsern von Joghurt.