Ich bin mir nicht mehr ganz sicher wo ich es gelesen habe, wahrscheinlich ist es bei Instagram mal an mir vorbei geflogen. Die grundsätzliche Idee ist allerdings, jede Woche einen kleinen Reset zu machen und sich auf die kommende Woche vorzubereiten. Dinge erledigen, die es noch zu erledigen gibt und einfach ein paar Kleinigkeiten zu machen, damit man gestärkt in eine neue Woche starten kann. Diese Idee hat sich in mir festgesetzt, auch wenn ich sie mir immer mal wieder bewusst machen muss.
Heute war es beispielsweise die spontane Eingebung, dass ich meine Bettwäsche wechsle und das als Anlass nehme kurz die Wohnung zu putzen und die anstehende Wäsche zu waschen und noch zwei oder drei andere Kleinigkeiten, die ich sonst über die Woche verteilt erledigt hätte. Aber die Idee, einen Sonntag als Reset-Tag zu sehen hat mich dann inspiriert.
Das geht natürlich auch im Kleinen, indem man jeden Abend sich kurz Gedanken macht was morgen ansteht, sich vll Kleidung raus legt, das Arbeitsnotebook entsprechend zusammenpackt und was weiß ich, was sonst noch alles anstehen könnte am Morgen, über das man sich eigentlich keine Gedanken machen möchte oder im Begriff ist, es zu vergessen.
Zwar mag ich grundsätzlich die Idee von Jahresvorsätzen, sich Gedanken darüber zu machen was man im kommenden Jahr erreichen möchte und so weiter. Jedoch widerstrebt mir der Gedanke auf einen beliebigen Tag zu warten, um ein Vorhaben in die Tat umzusetzen oder ein neues Projekt zu starten. Sei es ein Jahreswechsel, ein bestimmter Jahrestag, den man abwartet oder sonstige eingebildete Daten, die einem wichtig erscheinen. Da ist die Herangehensweise, sich vom Kleinen zum Großen zu Arbeiten doch etwas charmanter. Morgen will ich es besser machen als heute. Die Woche produktiv und positiv abschließen, damit die Neue frisch und mit entsprechendem Elan gestartet werden kann. Jeden Monat mit einem Motto oder einer Idee im Hinterkopf verbringen. Sich jedes Jahr Gedanken machen was noch auf der Bucket-List steht, um es dann wieder in kleinere Teile herunter zu brechen.
Und sei es nur, dass man die Wohnung putzt, Wäsche wäscht und das Bett neu bezieht. Es sind oft die kleinen Dinge, die einen voran bringen und als Motivator dienen, größere Projekte zu starten. Ganz in dem Sinn, dass eben wieder etwas voran gegangen ist und morgen kann etwas Neues begonnen oder ein bestehendes Projekt weitergeführt werden.
Jeden Tag ein bisschen besser.