Supermarkt Shopping

Beim wöchentlichen Einkauf lasse ich mir gerne Zeit. Manche mögen mit einer fixen Liste an benötigten Dingen durchgehen, diese in den Einkaufswagen werfen und den Supermarkt möglichst rasch wieder verlassen wollen – ich jedoch lasse mir gerne etwas Zeit.

Gemütlich durch den Supermarkt zu schlendern und zu schauen, was es eventuell Neues zum Ausprobieren gibt, macht mir immer eine Freude. Zwar habe ich meine Liste mit Dingen, die ich auf jeden Fall brauche, aber die ist nicht immer komplett und offen für Zusätzliches. Und sei es nur, dass man Obst mitnimmt, das man schon länger nicht mit in die Küche durfte (bei mir waren es letztens Kiwi) oder Käsesorten, die einen seit Längerem anlächeln.

Deshalb konnte und kann ich mich weiterhin nicht mit Click&Collect anfreunden. Ich möchte mich nicht auf einem Bildschirm durch das Sortiment klicken und einfach nur am Eingang des Supermarktes alles abholen und wieder fahren. Das Obst will schon selbst ausgesucht werden, vielleicht gibt es neue Sorten von innocent (die kleinen gemischten Fruchtsaftfläschchen nehme ich zwar nicht oft mit, aber bisweilen sind sie ganz lecker), und das Fleisch will ich selbst sehen, bevor es im Einkaufswagen landet.

Nicht dass man unbedingt schlechte Sachen bekommt, wenn man es bestellt, ich habe selbst ein paar Wochen mit HelloFresh experimentiert und war eigentlich ganz zufrieden. Es war mir dann nur etwas zu viel für mich alleine und je weniger man nimmt, desto teurer wird es. Außerdem sammelt sich viel Verpackung an, selbst wenn diese zum größten Teil aus Papier und Karton besteht.

Vor allem das Buch Der Ernährungskompass hat mich nochmal mehr zum Experimentieren und Kochen inspiriert. Deshalb ist das zu einem meiner Vorsätze geworden, wie ich diese Woche bereits geschildert hatte: Etwas mehr mit der Ernährung experimentieren. Und das geht am besten, wenn man sich etwas Zeit lässt beim Einkaufen und auch mal Dinge in den Einkaufswagen legt, die man sonst nie oder nur sehr selten mitnimmt.