Die feinen Unterschiede von Physiotherapien

Am Dienstag fing für mich mal wieder eine neue Physiotherapie an. Grund dafür ist, dass ich vor ein paar Wochen sehr starke Verspannungskopfschmerzen hatte. Das sollte sich besser nochmal jemand ansehen, der sich auskennt. Also habe ich eine Physiotherapeutin angerufen, die mir von zwei Personen aus der Familie ans Herz gelegt wurde und machte mir einen Termin aus. Da ich des Öfteren in Physiotherapie bin, wegen diverser Dinge, war es kein Problem, die Verschreibung bei der Hausärztin abzuholen.

Deshalb mag ich unser Gesundheitssystem. Man kann sich zwar über vieles beklagen, aber wenn man will, findet man durchaus schnell Hilfe – je nachdem, um was es sich handelt, natürlich. Manchmal muss man zwar explizit sagen, was man haben möchte, in meinem Fall etwa eine Physiotherapie; grundsätzlich hat man meistens eine Idee davon, was man braucht und die Ärztin wird schon sagen, wenn man völlig falsch liegen sollte. Man kann ja über alles reden.

Von Vorteil ist natürlich auch, dass wir in der Umgebung einige hervorragende Physiotherapeut*innen haben. Überraschend schnell findet man da einen entsprechenden Termin. Zu dem Physiotherapeuten, zu dem ich letztes Jahr des Öfteren gegangen bin, will ich dieses Jahr zwar ebenfalls wieder, aber für den Hals- und Kopfbereich wollte ich wechseln. Vergangenes Jahr ging es mehr darum, eine Fehlstellung der Wirbelsäule auszugleichen, die schon ausgezeichnete Fortschritte machte und der ich mit einfachen Übungen selbst ebenfalls entgegentreten kann, aber die Unterstützung einer professionellen Physiotherapie schadet nie.

Am Montag war also die erste Stunde der neuen Behandlungsreihe, und ich war durchaus angetan. Wieder einmal habe ich neue Dinge über mich erfahren, die ich noch nicht wusste oder mir in dieser Art noch nicht klar waren. Außerdem hat jede*r Physiotherapeut*in andere Herangehensweisen an die Problemstellungen. Deshalb lohnt es sich, immer wieder andere Meinungen einzuholen, nachzufragen und Dinge auszuprobieren.