Logos sind ein schwieriges Thema. Es haben sowohl komplexere, grafisch aufwendigere Designs ihren Platz, als auch die schlichten, simplistischen. Die einfachen, mit wenig Schnickschnack, erscheinen mir aber doch reizvoller. Wenn sie etwas Einzigartiges aufweisen können, merkt man sich diese besser. Sie können einen immensen Wiedererkennungswert haben und sind einprägsam. Für meinen Blog schwebt mir eine kreative Spielart mit den Buchstaben C und S vor. Deshalb habe ich in den vergangenen Wochen etwas damit herumexperimentiert. Wie sollen die Buchstaben angeordnet sein, welche Farben sprechen mich an, soll es eher rund oder eckig sein? Alles Fragen, die man sich stellen kann.
Man könnte natürlich jemanden dafür engagieren und über Fiverr oder ähnliche Webseiten kann man sogar gut justieren, wie viel man am Ende für eine Dienstleistung ausgeben möchte. Vielleicht mache ich das noch, aber erst einmal will ich selbst experimentieren, um einem eventuellen Designer sagen zu können, was ich mir überhaupt vorstelle. Denn „mach mal was mit den Buchstaben C und S“ ist doch sehr allgemein und unspezifisch. Selbst das Einschränken von Farben ist sicherlich schon mal hilfreich oder wie abstrakt es werden darf oder soll. Und wenn man etwas gewillt ist, Zeit zu investieren, kann man mit guten Programmen schon einiges erreichen.
Die Software-Suite von Affinity hat es mir schon seit Jahren angetan. Sie sind eine hervorragende Alternative zu Adobe, mit dem Vorteil, dass sie (noch) kein Abomodell haben. Man zahlt pro Versionssprung einen einmaligen Preis und darf diese so lange man will benutzen. Ein fast schon archaisches Modell des Softwarevertriebs, aber manche erhalten diese Tradition noch bei, was ich persönlich äußerst charmant finde. Die zweite Version von den drei Programmen Affinity Photo, Designer und Publisher sind ein guter Sprung nach vorne gewesen und ich unterstütze sie gerne bei der Weiterentwicklung.
Wie dem auch sei. Ich habe mich also die letzten Wochen über etwas mit Logos beschäftigt, indem ich mit dem Affinity Designer herumgespielt habe. Schließlich bin ich bei dem Layout gelandet, das seit Anfang der Woche meine Webseite ziert. Ob es das finale Logo sein wird, bin ich mir nicht sicher, wahrscheinlich nicht, aber es gefällt mir auf jeden Fall besser als nur mein Name als Schriftzug. Es erscheint nun auch etwas aufgeräumter, da auf mobilen Geräten alles in einer Ebene sein sollte; sprich, die drei parallelen Linien zum Aufrufen des Seitenmenüs sollten nun immer links oben sein und daneben das Logo. Es sieht etwas schlichter aus und gefällt mir mehr als die vorherige Version.
Die Selbstbeschreibungen unterhalb der Zierlinie sind vielleicht etwas klein ausgefallen, da müsste ich mich nochmal damit beschäftigen, wie groß die sein müssten, damit man sie halbwegs lesen kann. Aber wer es wirklich wissen will, kann ja etwas reinzoomen. Ansonsten ist es, finde ich, eine definitive Verbesserung zur ersten Version und kann erst einmal so bestehen bleiben. Mit der Zeit kommen sicher noch neue Ideen oder ich stoße auf Inspirationen.
