Seit ein paar Monaten habe ich kein Abo der Salzburger Nachrichten mehr. Auch wenn ich es Anfangs selten genutzt habe, so bin ich im Laufe der Zeit doch auf den Geschmack gekommen. Vor allem die Nachrichten rund um Salzburg und was sich in der unmittelbaren Umgebung so tut, haben es mir angetan. Zwar habe ich in letzter Zeit viele tolle Alternativen dazu entdeckt, besonders im Hinblick auf geopolitische Themen und was sich im Globalen Süden abspielt, doch der lokale Aspekt fehlt in diesen Angeboten natürlich völlig.
Falls jemand ebenfalls einen Blick in mein Potpourri an journalistischen Anbieter*innen werfen möchte, folgt hierzu ein kleiner Überblick. Etwas, das ich schon seit geraumer Zeit nutze, ist das Angebot der Krautreporter. Es sind toll recherchierte Artikel zu allen möglichen Themen, die man vielleicht gar nicht am Schirm hat. Es dreht sich viel um soziale Aspekte und der tägliche Newsletter gibt eine Übersicht über die aktuellen Geschehnisse. Riffreporter und Correctiv sind noch recht frisch in meinem E-Mail-Postfach, da kann ich noch nicht allzu viel dazu sagen. Aber von Correctiv bin ich schon recht begeistert. Außerdem nutze ich den Newsletter von Sham Jaff. Sie widmet sich Themen aus dem Globalen Süden und bereitet diese einmal die Woche wunderbar auf.
Das Charmante an all diesen Angeboten ist, dass man sie kostenlos testen und abonnieren kann. So ist es möglich, erst ein Gefühl zu bekommen, ob das Format, die Themen und Angebote etwas sind und ob sie interessieren. Bei den Krautreportern werfe ich mittlerweile etwas Geld ein, da mich, wie zuvor erwähnt, die Artikel sehr begeistern. Auch bei Sham Jaff überlege ich, ob ich das Abo nicht zumindest einmal teste. Die Kosten für beide sind überschaubar, von daher durchaus einen Blick wert.
Weiterhin nutze ich verschiedene themenspezifische Newsletter vom Falter, habe aber kein Abo, da mir hier das Angebot und die Themen der Newsletter völlig ausreichen. Der New Yorker hatte letztens ein gutes Angebot für drei Monate Testzeitraum und bereitet teils wieder völlig andere Themen auf als die mitteleuropäischen Journalist*innen. Und zu guter Letzt habe ich wieder ein Abo bei den Salzburger Nachrichten abgeschlossen, da es ebenfalls ein attraktives Angebot gab. Für alle unter 39 kostet das digitale Abo gerade einmal 20,90 €/Monat. Als junger, dynamischer Typ, der selbstverständlich im Digitalen zu Hause ist und noch ein paar Jahre zur 39 hat, konnte ich dieses Angebot nicht ablehnen.
Das wäre ein kleines Update zu den Nachrichten-Angeboten, die ich aktuell in Verwendung habe. Was mir dabei wichtig ist, ist, dass zum einen natürlich die Kosten nicht explodieren sollen und die Newsletter der jeweiligen Verlage und Organisationen gut aufbereitet sind. Zu oft habe ich schon gesehen, dass Newsletter als reine Linksammlung verwendet werden, die nicht gut aufbereitet oder designt sind. Zumindest sollte eine Einleitung in die Themen stattfinden, wenn man schon nicht die vollständigen Artikel darin abdrucken möchte. Die oben genannten Newsletter erfüllen diesen Standard bisher relativ gut. Wie praktikabel sie schlussendlich sind, muss sich noch zeigen. Vor allem benötigt man auch etwas Zeit, um das alles zu lesen und es sollte nicht überfordern. Aber auch das ist ein Abwägen und Ausprobieren.