Pizza gehört zu den besten Speisen der Welt. Es gibt sie in den verschiedensten Varianten. Die Möglichkeiten eine Pizza zu belegen sind endlos. Den Teig machen, belegen, ab in den Ofen und man hat ein wunderbares Essen. Vielleicht noch einen guten Weißwein dazu oder einen Sommer-Spritzer und der Abend ist gerettet. Doch so einfach ist es mit dem Teig nicht. Denn wie für den Belag, gibt es auch für den Teig selbst endlos viele Varianten, wie man diesen zubereiten kann.
Über die vergangenen Jahre habe ich zwei Rezeptvarianten gefunden, die ich am häufigsten verwende. Die erste Variante ist sehr einfach. Man sollte lediglich zwei Tage vorher wissen, dass man Pizza mag, ansonsten gibt es eigentlich nichts zu beachten. Die zweite Variante ist etwas aufwendiger und man benötigt ein spezielles Mehl für einen Teil des Teiges, aber es lohnt sich. Ich dachte mir, ich sammle diese beiden Varianten hier einmal.
Variante 1: Leider weiß ich nicht mehr, wo ich dieses Rezept und die Verhältnisse gefunden habe. Irgendwann habe ich sie mir notiert und leider nicht dazu geschrieben, wo ich ihn herhabe. Folgende Schritte sind involviert:
- 250 ml lauwarmes Wasser mit 1 Würfel frischer Hefe, 20 g Salz, 25 ml Olivenöl und einer Prise Zucker mischen (Alternativ mit etwas Honig)
- 463 g Mehl in eine Schüssel geben und mit dem Wasser-Gemisch vermengen.
- Am besten mit einer Küchenmaschine 10 Minuten kneten lassen.
Je nachdem wie der Teig aussieht, kann man noch etwas Wasser oder Mehl ergänzen. - Den fertigen Teig in eine Teigschüssel oder Ähnliches geben und 30 min. an einem warmen Ort gehen lassen.
- Anschließend 48h in den Kühlschrank.
Das ist die einfachste Variante eines Pizzateigs. Alles zusammenrühren und dann 2 Tage warten. Ich experimentiere hier gerne mit dem Mehl und teste verschiedenste Kombinationen. Letztens habe ich beim Billa ein Pasta- und Pizzateigmehl entdeckt und der Teig war vollkommen anders als sonst. Das Mehl macht einen großen Unterschied. Das zeigt auch die folgende Variante.
Variante 2: Hierzu habe ich ein YouTube-Video. Zwar habe ich mir das Rezept und Vorgehen mal herausgeschrieben, aber man sollte erst sehen, wie es der Profi macht. Im Grunde rührt man zuerst einen Grundteig an, den man anschließen 16 bis 24 Stunden gehen lässt. Anschließend macht man den Teig fertig, faltet diesen immer mal wieder, bevor man schließlich einen fertigen Pizzateig hat. Es ist etwas aufwendiger und erfordert ein spezielles Mehl (Manitoba, um genau zu sein), doch der Aufwand lohnt sich. Das ist eines der besten Pizzarezepte.