Am Wochenende war in Salzburg das alljährliche Linzergassenfest. Wobei alljährlich nicht so ganz stimmt, da es während Corona natürlich nicht stattgefunden hat. Aber auch danach war es nicht so sicher, ob es in gewohnter Weise mit dem Fest weitergehen wird. Vergangenes Jahr war eine Art Abwandlung des Festes, das allerdings nicht so gut angekommen ist, wie mir scheint. Dieses Jahr läuft es wieder unter dem altbekannten Namen. Es ist eine Zusammenführung mit den gut funktionierenden Dingen aus dem Jahr davor.
Beispielsweise die Musiker, die durch die Stadt ziehen. Entweder es wird im Gehen musiziert oder man lässt sich für eine Weile an einem Ort nieder, gibt ein paar Lieder zum Besten und zieht schließlich zum nächsten Platz weiter. Eine wirklich fantastische Idee. Manche Lokale gehen Kooperationen ein; beispielsweise meine favorisierte Weinbar hat sich mit einem Restaurant zusammen getan und bietet von denen zwei Hauptgerichte an. Kurz bestellt, werden die Gerichte 15 Minuten später vom Kellner geliefert. Es hat eben seinen Vorteil, wenn sich quasi benachbarte Lokale zusammenschließen und sich ergänzen können. Außerdem ist es natürlich gute Werbung.
Im Großen und Ganzen also eigentlich ein Erfolg, auch wenn nicht so viele Menschen unterwegs waren, wie ich vermutet hätte. Zu den besten Zeiten des Linzergassenfests wurde man förmlich durch die Straße durchgeschoben, weil diese zum Bersten mit Menschen gefüllt war. Doch am vergangenen Wochenende war in so einigen Orten durchaus was los. Es war das Electric Love Festival in Salzburg, in Oberdorf fand das Parkfest statt, in Lamprechtshausen Waldfest und so weiter. Es haben alle das Wochenende genutzt, da sicherlich einige bald in den wohlverdienten Urlaub aufbrechen.
Trotzdem war es ein schöner Nachmittag/Abend in Salzburg. Das Wetter war zwar schwül und warm, doch am Abend hat es etwas abgekühlt. Zudem blieb das vorhergesagte Unwetter aus. Von daher ein gelungener Tag.