Wassermengen

Am Sonntag habe ich einen ausführlichen Spaziergang durch Oberdorf gemacht. Nachdem es in den vergangenen Tagen unfassbare Mengen geregnet hat, hat mich interessiert, wie es an der Salzach aussieht. Wenn man sich die Lage in den östlichen Gebieten Österreichs ansieht, sind wir noch sehr glimpflich davongekommen. Es stehen Wiesen Unterwasser und zum Teil gab es sicherlich Überschwemmungen, doch so heftig wie in Wien oder Niederösterreich wurde es zum Glück nicht.

Das ist auch den knapp 1.800 Feuerwehrleuten und Einsatzkräften zu verdanken, die quasi im Dauereinsatz sind. Auf Salzburg24 gibt es dazu einen Live-Ticker mit den neuesten Meldungen.

Von der Salzach aus kam es in Oberndorf zum Glück zu keinen Überschwemmungen. Zwar ist sie höher als Üblich, doch noch weit entfernt über den Damm zu brechen. Man kann sich gar nicht vorstellen, dass das Wasser in der Vergangenheit derart hoch war.

Nachdem ich die Salzach entlanggegangen bin, bin ich in die Au hinunter und wollte den Weg Richtung Oichtensiedlung gehen. Dieser Weg blieb mir allerdings von einem überschwemmten Weg versperrt. Man muss sich ja nicht unnötig in Gefahr begeben und wer weiß, wie tief das Wasser weiter den Weg entlang noch geworden wäre, also bin ich wieder umgedreht. Außerdem wurde mir von Freund C. berichtet, dass weite Teile des Gebiets unter Wasser standen und bereits Enten die Wege entlangschwimmen würden.

Eingepackt in Regenhose und -jacke, kann man dem Regen gut trotzen, dazu dann noch einem gepflegten Podcast-Gespräch lauschen. Über zwei Stunden war ich unterwegs, auch deshalb, weil ich eben einmal umdrehen musste, aber es hat gutgetan, sich die Beine zu vertreten. Getreu dem Motto, dass es kein schlechtes Wetter gibt, sondern nur schlechte Vorbereitung. Zudem muss ich mich ja für den Island Urlaub nächstes Jahr vorbereiten. Da kann es auch mal regnen und man muss trotzdem raus und das Zelt aufbauen oder dergleichen. Alles eine Sache der Einstellung.