Vor ein paar Wochen habe ich mir einen Jahreszugang bei Unsplash geklickt. Eigentlich hatte ich gehofft, dass ich mit der gratis Version auskomme, aber sämtliche Illustrationen sind hinter dem Abo-Modell versteckt. Allerdings zahle ich gerne für gute Bilder und Illustrationen, um die Künstler*innen zu unterstützen, die diese erstellt haben. Doch was genau verbirgt sich hinter Unsplash?
Dabei handelt es sich um ein Bilder-Archiv, dessen Inhalte für kommerzielle als auch nicht-kommerzielle Zwecke genutzt werden können. Viele der Bilder lassen sich gratis herunterladen und nutzen. Natürlich ist es dann angebracht, zumindest die Quelle des Bildes anzugeben und so dem- oder derjenigen eine gewisse Anerkennung zukommen zu lassen. Es ist eine großartige Quelle, und seit Jahren nutze ich Unsplash immer wieder gerne.
Als ich beispielsweise an der Universität Tübingen beim Magazin Faktor14 mitgewirkt habe, haben wir manchmal für die Titelseite oder aber auch Artikel Bilder von Unsplash verwendet. Faktor14 war ein Magazin, das Studierenden ermöglicht hat, ihre Bachelorarbeiten und andere Projekte einem breiteren Publikum vorzustellen. Es war toll, das Magazin zusammenzustellen und eine dazugehörige Webseite zu pflegen. Wir haben zwar nicht oft die Stock-Bilder verwendet, aber gelegentlich halfen sie, Dinge anschaulicher zu machen oder haben einen Text gut ergänzt.
Bisher habe ich im Blog ausschließlich Bilder verwendet, die ich selbst erstellt habe, seien es Fotos oder das Logo. Das soll auch weitgehend so bleiben, nur wenn ich denke, dass ein Bild als Ergänzung vorteilhaft wäre, bediene ich mich bei besagtem Anbieter. Immerhin geht es hier hauptsächlich um Texte und nicht um Bilder. Primär habe ich mir den Account zugelegt, weil ich für ein anderes Projekt Illustrationen benötige, um es etwas aufzuhübschen und ein gewisses Design-Element hineinzubringen. Was dieses Projekt allerdings genau ist, kann ich leider erst nächstes Jahr verraten.
Jedenfalls kann ich Unsplash nur empfehlen. Die Qualität der Bilder ist hervorragend, und man wird fast zu jedem Thema oder Schlagwort fündig. Man sollte sich vielleicht nicht gerade des ersten Ergebnisses bedienen. Aber wenn man sich etwas durchwühlt, wird man etwas Originelles finden, das die eigenen Inhalte gut ergänzt.