Reis-Geheimnisse

Es heißt ja immer, man lernt nie aus. Was dieser kleine, vielleicht schon etwas angestaubte Spruch aber vergisst zu erwähnen, sind die steten Überraschungen, die damit einhergehen. Denn zu welchen Themengebieten man immer wieder etwas dazulernt, ist alles andere als vorhersehbar oder gar langweilig. Das mag ich so gerne an Podcasts wie Bitsundso, WRINT, Sprechkabine oder auch ThePod. Manche habe ich erst vor relativ kurzer Zeit entdeckt, manche verfolge ich seit Anbeginn oder bereits seit über 12 Jahren. Die Podcaster*innen plaudern, wenn so ein Projekt länger anhält, und die Themen es natürlich zulassen, über alles Mögliche. Abschweifungen gehören zum Konzept.

So ging es in einer der letzten Bitsundso-Folgen um Reis. Eine Speise, der ich nicht allzu viel Aufmerksamkeit schenke. Ich weiß gar nicht so genau warum, aber Reis ist eine Speise, die mir zwar in sehr vielen Varianten schmeckt, aber die ich mir kaum selbst zubereite. Wenn, dann verwende ich den abgepackten Reis. Diese vorportionierten Beutel ins kochende Wasser werfen, warten, bis dieser fertig ist, aus dem heißen Wasser herausfischen und schon kann man ihn essen.

Ich weiß, dass dies eigentlich keine Art ist, Reis zuzubereiten, doch welche Schritte dazu noch notwendig sind oder welche Werkzeuge es dafür gibt, war mir bislang nicht bewusst. Wie bei Kaffee kann man aus der Zubereitung von Reis eine eigene Wissenschaft machen.

Es fängt schon damit an, dass man natürlich nur losen Reis kauft. Bevor man auch nur daran denkt, diesen zu kochen, muss dieser gewaschen werden. Das hat irgendwas mit Stärke zu tun und dass die Körner in der Packung aneinander reiben. Gewaschen wird so lange, bis das Wasser klar ist. Nun kann man den Reis entweder kochen oder aber man legt ihn noch einmal ein paar Stunden in Wasser ein. Bei zweiter Variante lässt man ihn allerdings eher quellen, statt ihn richtig zu kochen. Es gibt verschiedene Herangehensweisen. Jedenfalls ist das Waschen von essenzieller Bedeutung; man kann sogar Waschschüsseln kaufen.

Wer sich näher damit befassen will, findet jede Menge Methoden, Rezepte und Vorgehensweisen, wie der Reis gelingt. Scheinbar schmeckt man allein schon den Unterschied zwischen gewaschenem und ungewaschenem Reis erheblich. Vielleicht sollte ich doch mal wieder etwas mit Reis kochen.