Nachttisch & Zwecke

Gestern habe ich darüber berichtet, wie ich mein Schlafzimmer neu eingerichtet habe. Damit ging nicht nur die Anschaffung einer neuen Kommode einher, sondern auch ein neuer Nachttisch. Ich glaube, es ist das erste Mal, dass ich so ein dediziertes Möbelstück besitze. In den vergangenen Jahren reichte ein 2 × 2 Billy-Regal von Ikea aus. Doch dieser war zugleich Lagerplatz für alles Mögliche und ich wollte mal etwas Kleineres und vielleicht auch nützlicheres. Davor nutzte ich aus Platzgründen ein Bücherregal als entsprechendes Möbelstück, und davor war es mal ein kleines Beistelltischchen oder sonstige Dinge.

Die Kommode und das Nachtkästchen sind nun aus der Hemnes-Kollektion und passen wunderbar ins Schlafzimmer. Man könnte fast sagen, sie verströmen einen Hauch Landhausstil. Doch nun, da ich ein solches Möbelstück habe, stellt sich die Frage: wofür nutzt man das überhaupt? Klar, obendrauf stellt man einen Wecker und eventuell etwas, das Licht spendet. In der Nacht finden darauf Apple Watch und iPhone Platz. Unter anderem, um Podcasts zum Einschlafen abspielen zu können. Ich habe außerdem gerne ein Glas Wasser parat. Doch wozu nutzt man die Schubladen?

Alles, was davor im Billy-Regal stand, ist anderswo verstaut oder hat erneut in diesem simplen, doch praktischen Möbelstück Platz gefunden, das an anderer Stelle steht. Ich benötige sonst in der Nacht nichts und die Schubladen bleiben vorwiegend leer. Es hilft natürlich, eine entsprechend große Kommode im Raum zu haben, damit man Dinge verstauen kann. Ich bin mir noch nicht recht sicher über den Zweck eines solch spezifischen Möbelstücks. Vielleicht war es doch keine so schlechte Idee, quasi etwas Multifunktionales unterzubringen. Doch bin ich froh um den Platzgewinn im Schlafzimmer.

Jetzt, wo kein mittelgroßes Regal im Raum steht, kann ich sogar im Schlafzimmer trainieren, statt Küche/Esszimmer dazu zu nutzen. Und vielleicht reicht das schon als Grund aus, sich ein platzsparendes Möbelstück, wie einen Nachttisch, zu besitzen. Und es finden sich auch noch Dinge, die darin verstaut werden können. Vielleicht etwas, das ich nicht so oft benötige und dann in zwei bis drei Jahren überraschend hervorkramen kann.