Seit ein paar Wochen lasse ich mir wieder einen Bart wachsen. Einen längeren Bart hatte ich das letzte Mal während des Studium (etwa 2016). Da habe ich ihn 6 Monate wachsen lassen. Ob es nun erneut solche Ausmaße annehmen wird, weiß ich noch nicht. Allerdings habe ich so erst wieder gemerkt, welch eine Wissenschaft es sein kann, sich um seinen Bart zu kümmern.
Angefangen bei den Pflegeprodukten. Es gibt Bartshampoo und Bartöl. Das Öl, habe ich vor Kurzem gelernt, ist nicht unbedingt für den Bart, sondern die Haut. Dadurch trocknet diese nicht aus. Schließlich gibt es noch Bartwachs, Bürsten, Kämme und alles, was man sich nur vorstellen kann. Vor allem haben es mir aber Bartshampoo und -öl angetan. Dadurch bleibt der Bart tatsächlich geschmeidig und sieht gepflegt aus.
Komplizierter wird es, wenn es um das Trimmen geht. Mittlerweile habe ich mir dazu ein paar Videos angesehen. Natürlich habe ich am Anfang gleich wieder ein paar Fehler gemacht. Beispielsweise eine Länge am Trimmer eingestellt und den ganzen Bart damit gestutzt, aber für das in Form bringen des Bartes gibt es eine eigene Technik. Damit kann man ihn auch wachsen lassen oder eben genau auf die Länge trimmen, die man haben möchte. Wie das allerdings genau funktioniert, beschreibe ich an dieser Stelle nicht. Man findet genug Seiten im Internet und Videos auf YouTube, die sich diesem Thema besser und ausführlicher widmen, als ich es hier in Textform könnte.
Die Techniken habe ich wohl in den vergangenen Jahren vergessen. Aber macht ja nichts. Der Bart hört ja nicht plötzlich auf zu wachsen. Wobei es manchmal ganz praktisch wäre, das kontrollieren zu können. Und nur um das auch festgehalten zu haben: Den Bart trimmt man eigentlich nur alle vier bis sechs Wochen. Dazwischen werden die Kanten sauber gehalten. Vor allem, wenn man ihn länger haben möchte, braucht es diese Wachstumsphasen zwischendurch. Mal sehen, wie lange ich dieses Mal den Bart behalte. Ich bin da relativ spontan.