Frantastic

Spieleabende sind etwas Großartiges. Ich veranstalte zwar nicht oft welche oder bin häufiger bei welchen dabei, aber sie bereiten immer wieder Freude. Es müssen auch nicht stets komplexe Spiele sein. Es reichen Spiele wie Uno, Skip-Bo oder andere Klassiker aus, um einen wunderbaren Abend zu verbringen. Doch gelegentlich teste ich gerne neue Spiele. So wie am vergangenen Wochenende ein neu entdecktes Kartenspiel namens Frantic.

Das liegt zwar schon einige Zeit zu Hause, doch zum Spielen bin ich noch nicht gekommen. Vor einigen Wochen habe ich das bei Müller bereits entdeckt. Vor dem Spieleregal in einem Laden zu stehen, ist ein überwältigendes Gefühl. Man weiß gar nicht, was man nehmen soll, was gut ist und so weiter. Soll es eher ein Brettspiel sein oder ein Kartenspiel? Man muss sich auf eine Art Spiele-Instinkt verlassen. Bei Frantic habe ich mich von der tollen Verpackung überreden lassen. Eine schlichte schwarze Verpackung mit einem kreativen Schriftzug darauf und eine verführerische Beschreibung, dass es für alle Teilnehmenden ein gemeines Spiel sein würde.

Dieses Versprechen hat Frantic mehr als eingelöst. Ziel ist es, am Ende so wenig Punkte wie möglich zu haben, doch das Spiel macht es einem nicht einfach. Die Runden können entweder zügig vorbei sein oder sich durchaus ziehen. Doch langweilig wird es nicht. Vor allem dank der speziellen Ereigniskarten, die mehr oder weniger zufällig ausgelöst werden und meist für alle Spieler*innen Konsequenzen haben. Entweder die Runde ist gleich vorbei und jeder bekommt sehr viele (Straf-)Punkte oder man bekommt viele Karten, es wird neu gemischt – eine wirklich tolle Idee.

Und das Beste ist, es gibt Erweiterungen. Vielleicht habe ich die am nächsten Tag auch gleich bei Thalia bestellt, weil dort zufällig gute Angebote zu finden waren und nun kommen diese demnächst an. Aber nur vielleicht natürlich. Mal sehen, welche Gemeinheiten das Spiel noch auf Lager hat.