Ich habe in meinem Weihnachtsurlaub sehr viele Texte geschrieben. Hauptsächlich Einträge für meine donnerstags erscheinende Reihe »Geek-Planet«, in der ich alte Texte von mir vorstelle. Aber ich habe auch einige Marvel-Filme geschaut, über die ich dann natürlich ebenfalls zeitnah geschrieben habe. Dadurch hat sich ein ordentlicher Puffer aufgebaut, was diese speziellen Inhalte anbelangt. Doch ebenso nutzte ich die Zeit, um bisher nur herumliegende Ideen aufzugreifen und endlich zu Texten zu verarbeiten.
Da war es sehr von Vorteil, dass ich Silvester erneut bei Freunden in Tübingen verbrachte. Eine vierstündige Zugfahrt, während der man sich nicht mit Verspätungen beschäftigen muss, weil der Zug von Salzburg nach Stuttgart durchfährt, kann man ideal in einen schreibenden Flow verfallen. So lassen sich den alternden Gehirnzellen ein paar Worte mehr entlocken und Ideen aufgreifen, die ich bisher vor mir herschob, weil mir die Muse dazu fehlte. Doch gefangen in einem Zug, mit Dutzenden anderer Reisenden, die gestresst ihren Platz suchen, fand ich doch eine angenehme, innere Ruhe. Es half natürlich, dass ich bei solchen Zugfahrten stets die erste Klasse buche; mehr Platz, weniger Menschen, mehr gut.
Aber ich schweife ab. Mit diesem Vorgerede wollte ich eigentlich nur betonen, dass ich noch nicht weiß, wann dieser Text erscheint. Je nachdem wann die nächste größere Lücke im Publikationskalender des Blogs ist. Deshalb zur Sicherheit mit einer Frage anfangen, ob man denn im Februar überhaupt noch einen Jahresrückblick benötigt. Februar ist nur geschätzt. Trotzdem wollte ich die Comics und Bücher hervorheben, die ich 2024 gelesen habe. Es waren weniger als ich gehofft hatte, jedoch verbrachte ich viel Zeit mit guten Spielen.
Der Comic-Bereich lässt sich einfach zusammenfassen. Denn über die Webcomics und queeren Inhalte, die ich so gelesen habe, berichte ich ohnehin regelmäßig. So bleiben, von etwa Frühling bis Sommer des Jahres, nur mehr die Power-Rangers-Comics übrig, bevor ich im Herbst ein Marvel-Unlimited-Abo abgeschlossen habe und mich den neuen Ultimate Comics widmete. Beides habe ich sehr genossen. Die Power Rangers liegen nun schon wieder einige Zeit brach, aber ich will auf jeden Fall beizeiten weiterlesen. Marvel Unlimited läuft noch bis Ende des Jahres und das MCU ist ein großer Motivator, sich den Comic-Vorlagen der Charaktere erneut zuzuwenden.
Über die Bücher, die ich über das Jahr gelesen habe, berichtete ich zwar ebenfalls, allerdings sollen sie hier noch einmal als Liste zusammengefasst werden. Wenn ich die entsprechende Muse habe, werde ich alle Einträge mit einem Link versehen. So kann sich die geneigte Leserin, der geneigte Leser, ein detailliertes Meinungsbild von mir zu den Büchern abholen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ich nicht ein Buch bereut habe, in die Hand genommen zu haben. Außer vielleicht die beiden Bücher von Penny Jessup, die mich etwas aufregten, weil sie eine Storyline unnötig in zwei Bücher aufteilen. Ansonsten sind alles großartige Bücher, die mich auf ihre eigene Art berührt und auf eine spannende Reise mitgenommen haben. Am meisten ist mir Fairy Tale von Stephen King im Gedächtnis geblieben. Eine Fortsetzung wäre spannend, aber wahrscheinlich unnötig. Genauso Nacht ohne Morgen oder Peter Camenzind; schöne Geschichten, in so unterschiedlichen Genres und Epochen. Mal sehen, welche Bücher es 2025 werden.
- Carlo Collodi: Pinocchio
- Kursbuch 219
- Benoit d`Halluin: Nacht ohne Morgen
- Penny Jessup: Chasing The Alpha’s Son
- Penny Jessup: The Alpha’s Son
- Alexis Hall: Husband Material
- Alexis Hall: Boyfriend Material
- Frank Herbert: Der Herr des Wüstenplaneten
- Frank Herbert: Dune – Der Wüstenplanet
- Claudia Gray: In die Dunkelheit (Star Wars DHR)
- Justina Ireland: Die Bewährungsprobe (Star Wars DHR)
- Peter Falk: Just One More thing
- Hermann Hesse: Peter Camenzind
- Charles Soule: Das Licht der Jedi (Star Wars DHR)
- Erzählungen des Verrats (Buch 10 der Horus Heresy)
- Mike Lee: Gefallene Engel (Buch 11 der Horus Heresy)
- Stephen King: Fairy Tale
- Patrick Stewart: Making it so
- Bas Kast: Der Ernährungskompass
