Jahrelang suchte ich nach einer guten Trainingsapp. Über Nike, Runtastic (die jetzt zu Adidas gehören), die App von Chris Hemsworth (Centr) und ein paar andere habe ich lange Zeit vieles getestet. Centr hat mir an sich zwar hervorragend gefallen, war mir aber vom Umfang des Trainings und der unflexiblen Art etwas zu umständlich. Wobei sich das mittlerweile geändert haben kann – es ist lange her, dass ich die App hatte. Was mich jedoch seit Jahren begeistert, ist Apple Fitness+. Man merkt eben, dass eine Firma dahintersteckt, die alles Geld der Welt hat.
Fitness+ ist abwechslungsreich, ich kann mir mein Programm jede Woche selbst zusammenstellen und es bietet eine Unmenge an verschiedenen Trainingsarten. Von Yoga über Krafttraining hin zu Pilates, Laufen und Rudern gibt es für alle etwas zu entdecken und neue Dinge zu probieren. Ich habe noch lange nicht alle Features oder Trainingsarten genutzt oder ausprobiert. Beim Testen diverser Trainingsapps stellte ich für mich selbst fest, dass es mir wichtig ist, dass die Trainer die Session mit mir gemeinsam machen. Zum einen quält man sich nicht alleine durch und es erhöht, zum anderen die Motivation ungemein. Außerdem lenkt es vom Training ab. Bei Fitness+ ist das der Fall. Die Trainerinnen und Trainer labern permanent während des Trainings und ich meine das auf die positivste Art. Es führt dazu, dass ich nicht großartig nachdenke, sondern mich komplett auf die gerade laufende Session konzentriere.
Mit der Zeit kommen auch immer neue Funktionen hinzu. Im Januar 2025 ist zum ersten Mal (wenn ich mich recht erinnere) ein spezifisches dreiwöchiges Krafttraining erschienen. Normalerweise erscheinen pro Trainingsart zwischen zwei und vier Trainings pro Woche. Deshalb haben sich die bis dato zusammengestellten Programme aus vorhandenen Trainingsessions bedient. Aber beim 3 weeks of perfect strength sind die Trainingsessions speziell für dieses Programm aufgenommen worden. So macht man über drei Wochen, viermal pro Woche, 30-minütige Einheiten. Mal sind es total body Einheiten, mal konzentrieren sich die Einheiten auf upper body oder lower body. Ich finde das einen großartigen Einstieg ins neue Jahr.
Für mich ist Sport und Training etwas Essentielles, das ich benötige, um mich gut zu fühlen. Das hat weniger mit dem Aussehen und mehr mit dem psychischen Aspekt dahinter zu tun. Ich kann mich auspowern, überschüssige Energie loswerden und es ist konträr zu meinem Büroalltag. Durch die verschiedenen Trainingsarten wird überdies der Körper auf unterschiedlichste Art gefordert. Die drei Wochen, die sich nun auf Krafttraining konzentrieren, sind perfekt, um motiviert ins neue Jahr zu starten. Ich weiß jetzt, die vier Sessions pro Woche sind kein Problem. Mein Ziel ist es deshalb, unter anderem, zukünftig mehr HIIT einzubauen. Außerdem möchte ich das Kickboxen ausprobieren, welches vor einigen Monaten ergänzt wurde.
Die Trainer sind durch die Bank sympathisch und jede*r hat eine eigene Art, durch das Training zu führen. Ich bin sehr gespannt, was sie sich noch so für die Zukunft einfallen lassen und wie die App weiter ausgebaut wird. Besonders spezielle Programme interessieren mich. Manchmal fühlt man sich einfach nicht bereit zu trainieren, hat keine Lust oder ist etwas müde. Hier ist die Vorgabe, insgesamt 12 Trainings über drei Wochen zu machen, wunderbar. Die Sessions dauern nicht lange, sind trotzdem sehr fordernd, und auf der Couch sitzen kann man später immer noch. Zudem ist das erste Training von 10 oder 20 Minuten meist nur der Einstieg, dass man vielleicht doch mehr macht. Die erste Überwindung ist das Schwierigste. Einmal angefangen, kann es so richtig losgehen.