Ich mag es, am Wochenende früh aufzustehen. Meistens stelle ich mir den Wecker auf spätestens sieben Uhr, aber wenn ich normal ins Bett gehe (ca. 22 Uhr), dann wache ich sowieso vor diesem auf. Es ist toll, die morgendliche Ruhe zu genießen. Meistens trinke ich eine Tasse Kaffee und lese in der aktuellen Ausgabe des Falter oder die Newsletter, zu denen ich unter der Woche nicht gekommen bin. Ich bin ein Morgenmensch und schätze es, den Vormittag zu nutzen. Gestern allerdings bin ich bereits um kurz nach 6 Uhr aufgewacht. Es war sonnig und versprach, ein schöner Tag zu werden.
Was macht man also an einem herrlichen Samstagvormittag? Richtig, Yoga und eine Runde laufen. Quasi direkt vom Bett aus loszulaufen, kann ich nicht. Ich muss mich vorher etwas aufwärmen und die Gelenke an Bewegung gewöhnen. Yoga ist da perfekt. Zwanzig Minuten reichen vollkommen aus und ich fühle mich bereit für den Lauf. Da ich erst vor kurzem wieder angefangen habe zu laufen, sind es aktuell eher kleine Runden von maximal drei Kilometern, die ich locker vor mich hinjogge. Zwar hat es mir angezeigt, dass es nur 4 °C wären, aber durch die Sonne am fetzblauen Himmel fühlte es sich wärmer an. Es war ruhig und mir sind lediglich zwei andere Menschen begegnet. Sie waren unterwegs, um ihre Hunde auszuführen.
Ich laufe zwar auch gerne unter der Woche nach der Arbeit, aber es hat stets etwas Besonderes an sich, am Wochenende früh am Morgen unterwegs zu sein. Besonders weil die meisten anderen, wie mir berichtet wurde, um diese Zeit einkaufen sind und sich auf überfüllten Parkplätzen und in vollen Supermärkten herumdrängeln. Da ist mir der Lauf durch ruhige Wälder und neben grünen Wiesen lieber.
