Bereits vor längerer Zeit hat BlueBrixx das nächste größere Mittelalter-Projekt vorgestellt. Burg Blaustein hat in ihrer kompletten Ausbaustufe und mit allen Anbaumöglichkeiten der Vorburg immerhin locker die 30.000-Teile-Marke geknackt. Ich bin mir nicht sicher, wohin das noch führen kann oder soll. Ich habe schon des Öfteren erwähnt, dass ich mir eine schöne, dicke, gebaute Grundplatte für die komplette Burganlage wünschen würde. Das würde das komplette Projekt zu einem schönen Abschluss bringen. Bis es allerdings so weit ist, darf bereits das nächste Gebäude starten, nämlich das Kloster Blaubrunn.
Ich habe die ersten beiden Gebäude bereits vorgestellt. Die Sets der Kapelle und des Wohngebäudes sind Anfang des Jahres erschienen. Nun kam die erste Erweiterung dazu heraus. Die Kapelle wird zu einer Kongregation aufgewertet. Mir gefällt an dieser Erweiterung, dass sie überschaubar ist. Es sind nicht gleich 5.000 Teile, die verbaut werden wollen. Ein paar Ergänzungen hier, die Bäume etwas umplatziert und schon hat man das Set aufgebaut.
BlueBrixx hat auch aus Burg Blaustein gelernt. Man muss nicht mehr komplette Teile der Anlage zerlegen, sondern von vornherein wurde das Set so konzipiert, dass es modular erweitert werden kann. Natürlich hatte es seinen Charme, dass man Teile von Burg Blaustein immer wieder zerlegen musste, um die Erweiterungen zu integrieren. Aber wenn man am Ende sowieso ein Kloster stehen haben möchte, warum nicht etwas einfacher gestalten? Wenn man sich die Sets genauer ansieht, findet man sogar Andeutungen eines Kellers. Vielleicht wird ja Kloster Blaubrunn einmal untergraben und mit einer Gruft oder gar Katakomben ausgestattet. Ich würde es feiern.
In einem Preview-Video hat BlueBrixx bereits die nächsten Pläne für das Projekt Blaubrunn vorgestellt. Die nächsten Erweiterungen werden wohl nicht mehr so überschaubar wie die Kongregation. Ich bin aber gerne bereit, mich überraschen zu lassen. Erst einmal erfreue ich mich der Kongregation und daran, dass die Bodenplatte etwas erweitert wurde. Als Nächstes wird das Wohngebäude ausgebaut, um den ganzen Mönchen einen Platz zum Schlafen zu geben.