In den vergangenen Wochen sind zwei Teaser für »Avengers: Doomsday« erschienen. Der erste konzentrierte sich auf Steve Rogers, der zweite auf Thor. Der Ton, besonders vom neuesten, mit Thor, ist ernst. Ruhige Musik spielt im Hintergrund. Sie dauern gerade einmal eine Minute. Am Ende das Versprechen, dass der Charakter zurückkehren wird, nämlich in »Avengers: Doomsday«. Seit den frühesten Tagen des MCU ist dies ein Versprechen: »Iron Man will return«, »Captain America will return« usw. Manchmal gekoppelt an einen bestimmten Film. Nun wird dieses Versprechen, dieser letzte Satz von so vielen Filmen genutzt, um »Avengers: Doomsday« anzukündigen. Es ist großartig.
Nachdem die letzten Phasen des MCU und die darin enthaltenen Filme eher gemischte Kritiken bekommen haben, ist dieses alte Versprechen mehr als nur eine bloße Ankündigung. Besonders seit ich den Teaser mit Thor gesehen habe, geht mir der Gedanke nicht mehr aus dem Kopf. Taika Waititis Version von Thor hat mir noch nie gefallen und hatte seinen Tiefpunkt in »Love and Thunder«. Thor jetzt ernst zu sehen, besorgt und auf den Knien zu seinen Ahnen betend, ist ein starkes Zeichen, dass wir zu einem anderen Thor zurückkehren. Den Thor der ersten Filme, den aus »Avengers: Infinity War«. Es verspricht, episch zu werden.
Ich hoffe sehr, dass sie diese Art von Teaser beibehalten. Kurz, prägnant und nichts über den eigentlichen Film verratend. So wie sie es bei »Avengers: Endgame« gemacht haben. Der Hype um den Film baut sich durch die Fans und Theorien, die sich unweigerlich entspinnen werden, fast schon alleine auf. Es braucht wahrscheinlich wirklich nicht mehr als diese Teaser. Die Rückkehr von Robert Downey Jr. trägt ihr Übriges dazu bei, um die Fans anzulocken. Ich bin äußerst gespannt auf den Film. Der Countdown läuft, auch das haben die Teaser gemeinsam – die Doomsday-Clock tickt.