Dungeons & Dragons, meine Anfänge

Nachdem ich innerhalb kurzer Zeit etwa dreizehn Episoden von Critical Role geschaut hatte, wollte ich unbedingt mehr über D&D, die Regeln und wie man sich einen Charakter erschafft, wissen. Deshalb kamen vor nicht allzu langer Zeit die drei grundlegenden Regelwerke für D&D an: das Spieler-, Monster- und Spielleiterhandbuch. Auch wenn das Set etwas teurer ist, so ist die Gestaltung der Hardcover-Bücher und des Schubers schon etwas Besonderes.

In dem Bundle, das ich mir geshoppt habe, war auch noch Xanathars Ratgeber für alles dabei, eine kleine Erweiterung der Standardregeln. Es enthält weitere Erklärungen und Optionen für die unterschiedlichen Charakterklassen und -typen, sowie weitere Informationen für den Spielleiter.

Ich arbeite mich gerade durch das Spielerhandbuch und schmökere etwas in das Monsterhandbuch hinein. Es ist ein spannendes, aber auch komplexes System. Die Völker und Klassen mit ihren verschiedenen Eigenschaften und Einschränkungen, wie man sich einen Charakter ausdenkt und gestaltet, und die verschiedenen Spielmechaniken, die mit jeder Option einhergehen. Es ist schon viel, was da einen erwartet. Und da habe ich noch nicht einmal angefangen, mich mit dem Einsatz und der Funktion von Magie und Zauberei zu beschäftigen.

Wenn ich mir das so durchlese, dann erhöht das nur meine Anerkennung und meinen Respekt für alle, die sich damit auskennen und seit Jahren damit beschäftigen. Aber ein umfangreiches ad hoc Wissen kommt wahrscheinlich mit der Erfahrung. Gleiches habe ich zum Beispiel mit Warhammer. Zwar habe ich nie wirklich aktiv gespielt, aber seit meiner Kindheit beschäftige ich mich mal mehr und mal weniger damit. Dadurch eignet man sich automatisch ein umfangreiches und vielschichtiges Wissen an. Sei es durch das Auseinandersetzen mit der Geschichte, das Lesen der Bücher und Magazine oder das Bemalen der Figuren. Nicht zu vergessen die Unmengen an YouTube-Videos (Arbitor Ian kann ich nur jedem ans Herz legen, was die Lore-Videos anbelangt oder Midwinter Minis für das Hobby an sich).

Ich werde mich jedenfalls weiter mit D&D beschäftigen und sei es nur, damit ich vielschichtige Charaktere erschaffen kann. Es hilft natürlich auch dabei, besser zu verstehen, was das Critical Role Team macht und welche Entscheidungen sie treffen. Zwar spielen sie nicht im D&D Universum per se, aber die grundsätzlichen Regeln bleiben doch dieselben.