Ich höre gerne Radio neben der Arbeit. Das kann man gut nebenbei laufen lassen. Man wird von der Musik berieselt und bekommt die neuesten Nachrichten und Meldungen mit. Im Büro läuft meistens FM4, zu Hause Ö3. Ich mag die Moderator*innen der beiden Sender und auch die englischen Teile von FM4 haben es mir mittlerweile angetan. Allerdings kann ich noch immer nicht vollständig nachvollziehen, welche Programmteile nun Deutsch und welche auf Englisch gehalten werden. Manchmal mischen sie es auch wild durch, was aber den allgemeinen Charme des Senders ausmacht.
Freitag muss natürlich der Ö3 eingeschaltet werden. Seit ein paar Jahren machen sie da nämlich zwischen 8 und 9 Uhr den sogenannten Freaky Friday. Jedes Mal zu einem bestimmten Thema werden die abwegigsten Songs gespielt, die sie teilweise aus den Untiefen der Resterampe heraus kramen oder sie spielen die großartigsten Hits, die man allerdings Jahrelang nicht mehr gehört hat. Die Abwechslung macht es spannend.
Da die Kolleg*innen im Homeoffice waren, bin ich diesen Freitag beinahe allein im Büro gewesen. Natürlich musste dann Ö3 eingeschaltet werden und passenderweise wurden Hüttengaudi Hits gespielt. Ich mag es einfach, wenn sie die abwegigsten Songs spielen, die ich mir nie selbst anmachen würde. Aber im Zuge des Freaky Friday und das Gefühl, dass unzählige andere Menschen es ebenfalls gerade hören, macht unfassbar viel Spaß.
Es mag nur eine Kleinigkeit sein, aber diese bereichert den Tag ungemein und bereitet mir Freude. Genauso wie sie zu Mittag unter dem Motto Der Song deines Lebens eine Stunde Lieblingshits der Hörer*innen spielen oder jedes Jahr vor Weihnachten das Ö3 Weihnachtswunder veranstalten. All diese großen und kleinen Aktionen bringen einem das Land und die Menschen ein Stück näher. Es verbindet.