Es ist schon erstaunlich, wie sehr mich aktuell Elden Ring einnimmt – auf eine gute Art und Weise. Jeden Tag versuche ich, einiges an Zeit für das Spiel aufwenden zu können. Mit Freund C., der mich erst dazu verleitet hat, es doch einmal selbst zu versuchen, gibt es kaum ein anderes Thema, welches uns so sehr beschäftigt, wie das Meisterwerk von FromSoftware. Mein Schauverhalten auf YouTube besteht zu einem großen Teil aus Einsteiger-Guides und Challenge-Runs, die mich nicht nur anleiten und in meiner Reise unterstützen, sondern mich noch dazu verleiten, mir einen Gaming-PC zuzulegen, damit ich Mods ausprobieren kann. Aber so weit muss es dann doch nicht eskalieren.
Es steht aber beispielhaft dafür, dass Elden Ring eine großartige Welt bietet, die mich einnimmt und beschäftigt, wie es kaum ein anderes Spiel geschafft hat. Ich spiele gerne auf Konsolen und es kann vorkommen, dass mich ein Spider-Man 2 oder Final Fantasy XVI begeistern und mitreißen, allerdings erreicht meine Leidenschaft für Elden Ring neue Höhen.
Das erste Mal verstehe ich auch den tatsächlichen Reiz von New-Game-Plus-Szenarien. Es gibt viele verschiedene Spielweisen und Strategien, die man anwenden kann, um dieses Spiel zu meistern und zum Elden Lord zu werden. Oder man erkundet ein anderes der insgesamt sechs verschiedenen Enden des Spiels. Denn auch wenn ich weiß, wie manche von denen aussehen, so ist die Gefühlsebene erst so richtig involviert, wenn man es selbst durchgestanden hat. Und »durchgestanden« ist bei so manchen Bossen ein äußerst zutreffendes Wort.
In meinem ersten Durchlauf geht es nur einmal darum, es zu schaffen, so viel wie möglich mitzunehmen und die Welt zu genießen. Mal sehen, wie die nächsten dann aussehen werden. Außerdem erscheint im Juni das DLC »Shadow of the Erdtree«, welches sicherlich noch viele weitere Stunden an Unterhaltung und Herausforderungen mit sich bringen wird. Vielleicht sogar neue, alternative Enden? Wer weiß, was sich die Entwickler*innen haben einfallen lassen. Ich werde auf jeden Fall davon berichten.