Kopfsache

Von Sonntag auf Montag und auch noch den Montag über hinweg hatte ich mit Schwindel und Kopfschmerzen zu kämpfen. Schwindelgefühle empfinde ich, wie wahrscheinlich viele, als äußerst unangenehm und anstrengend, vor allem da ich nie weiß, woher diese tatsächlich stammen. War man zu viel unterwegs und hat sich mit etwas überfordert, hat man zu wenig getan, etwas Falsches gegessen oder ist in der Nacht zuvor seltsam gelegen – die Ursachen können vielfältiger Natur sein.

Kopfschmerzen sind zwar ebenfalls anstrengend und äußerst unangenehm, aber da hilft schnell mal eine Tablette. Oder wenn ich merke, es rührt eher von Verspannungen her, dann mache ich Yoga, das hilft dann ebenfalls, zumindest ein wenig.

Bei Schwindel kann man allerdings recht wenig machen, außer es durchzustehen. Vielleicht etwas raus in die Sonne, wenn das möglich ist – raus an die frische Luft und natürlich viel trinken. Für sich genommen kein schlechter Rat, aber dieser trifft weitestgehend immer und überall zu. Egal, was man hat, es wird stets empfohlen, viel zu trinken. Ist jetzt nichts Schlechtes, aber es sollte doch etwas sein, was (hoffentlich) alle, die den Luxus von unbegrenztem Wasser haben, ohnehin täglich tun. Aber ich schweife ab.

Schwindel ist eines dieser Dinge, die sich die Evolution durchaus hätte sparen können, da damit eigentlich niemandem geholfen ist. Aber da gibt es ja so manches, das nicht hätte sein müssen. Man kann nur das Beste daraus machen und sich nicht zu sehr hineinsteigern – es nicht zu sehr verkopfen. Dadurch wird es zum einen nicht besser und zum anderen macht man sich selbst damit nur psychisch ebenfalls fertig. Guter Dinge bleiben und darauf vertrauen, dass der Körper schon weiß, was er tut. Immerhin hat man sicherlich schon schlimmeres überstanden.