Für mich ist ein Auto ein Gebrauchsgegenstand. Es muss funktionieren, mich zuverlässig von A nach B bringen und gut zu fahren sein. Dabei muss es weder stets fein säuberlich geputzt und poliert sein, noch machen mir die ein oder anderen Kratzer etwas aus. Deshalb kaufe ich auch keine neuen Autos, sondern wenn, dann Gebrauchte von der Werkstatt meines Vertrauens. Natürlich sollte es mir optisch gefallen, aber ich bin jetzt niemand, der besonders viel Wert auf den eingebildeten Statuswert eines Fahrzeugs gibt.
Deshalb bin ich sehr froh, eine Werkstatt zu haben, die nicht nur einen guten Ruf hat, sondern wo alle Mitarbeiter*innen einen kompetenten Eindruck machen. Ich vertraue auf deren Meinung, kann mich darauf verlassen, dass alles in Ordnung ist, wenn ich mein Auto zurückbekomme und es wird sich wirklich um die Fahrzeuge gekümmert. Ich möchte mich nicht mit dem Auto und dessen Details oder so beschäftigen müssen; das lagere ich gerne an die Werkstatt aus.
Nicht nur, weil ich mir einen Reifen kaputt gefahren habe, wie ich bereits vor ein paar Tagen berichtete, war ich zum Reifenwechsel diese Woche dort, sondern auch weil ich endlich die Sommerreifen montieren lassen wollte. Meine Reifen lasse ich in der Werkstatt einlagern. Dort werden sie gewaschen und ordnungsgemäß verstaut, bis sie wieder gebraucht werden und die Reifen beim Wechseln rotiert oder durchgetauscht. Macht man das noch? Ist das notwendig? Ich weiß es nicht und will es auch gar nicht wissen.
Im Zweifel weiß ich, wie man einen Reifen am Straßenrand wechselt – bin schon fast ein Profi darin; auch bin ich froh mein Reserverad. Den Rest dürfen die netten Mechaniker*innen machen, die wissen da sicherlich mehr Bescheid als ich. Das soll aber nicht heißen, dass mir mein Auto egal wäre. Mittlerweile habe ich meinen Opel Astra seit über 6 Jahren und schon viel damit erlebt, einige Roadtrips überstanden (u. a. nach Italien) und Ausflüge gemacht. Es ist zuverlässig und dient mir hoffentlich noch einige Jahre als treues Fahrzeug.