Seit wir die Baustelle bei unserer Einfahrt hatten, habe ich mir angewöhnt, des Öfteren mit dem Zug in die Arbeit zu fahren. Von der Zeit her ist es mehr oder weniger egal und ich mag das Entschleunigende daran. Ich bin an die Zeiten des Zuges gebunden, der fährt so schnell, wie er eben fährt und das meiste ist außerhalb meiner Kontrolle. Als Bonus obendrauf kann ich währenddessen noch Podcasts hören. Das Einzige, was mich daran gestört hat, bisher, ist die Art und Weise, wie ich meine Sachen zwischen Büro und zu Hause transportiere.
Da ich zwei Tage pro Woche Homeoffice mache, nehme ich mir immer das Notebook mit nach Hause. Dann noch eine Thermoskanne für meinen Tee, den Joghurt fürs Mittagessen, eine Wasserflasche und was vielleicht noch so alles dazu kommt. Klar könnte ich ein paar Sachen im Büro lassen, aber es gehört mittlerweile zu meiner Morgenroutine, alles herzurichten und einzupacken. Für das Notebook habe ich eine Notebooktasche, die aber sonst nicht viel Platz bietet. Den Rest habe ich entweder in einem kleinen Wanderrucksack drin, wo ebenfalls kaum Platz für alles ist, oder in einer Stofftasche. Beides nicht ideal. Außerdem ist es mühsam, immer zwei bis drei Taschen und Dinge dabei zu haben. Der kleine Regenschirm will natürlich auch mitgenommen werden, besonders bei einem so wechselhaften Wetter, wie es in den vergangenen Wochen der Fall war.
Es musste also eine Abhilfe her. Rucksackvarianten gibt es wie Sand am Meer. Für alle Lebenslangen, Lebensbereiche und Herausforderungen scheint es den einen spezifischen Rucksack zu geben. Einen guten Allrounder, der ein Notebook gut schützt und dabei noch Platz für diverse Utensilien bietet, ist da schon etwas schwieriger. Zudem ist es anhand von Bildern und Rezensionen stets schwer einzuschätzen, ob das Modell nun für mich genug Platz und Stauraum bietet. Meine Wahl fiel schlussendlich auf die Marke Wanger. Den Wanger Synergy, um genau zu sein, mit 26l Stauraum, Platz für Notebooks mit 16″ Größe und anderen Features.
Die ersten Eindrücke sind durchaus positiv. Er hat ein nicht gerade geringes Eigengewicht, aber das ist unter anderem der Größe und den Funktionen geschuldet; da muss man an einigen anderen Stellen eben Abstriche machen. Er wirkt robust und ideal geeignet für den Weg zur Arbeit und zurück. Für mehr muss er auch nicht herhalten. Ich werde damit keine Wanderungen absolvieren oder sonstige Kunststücke vollbringen. Vielleicht geht er mal auf Reisen mit, aber das wird sich dann zeigen. Für meinen Zweck wirkt er funktional und wird mir sicherlich einiges an Schlepperei ersparen.
