Ich habe mal wieder etwas mit dem Logo experimentiert. Das vorherige war mir zu feingliedrig, zu verschnörkelt und zu viele Formen ineinander verschachtelt. Es musste etwas Einfacheres her, simpleres. Das neue Logo hat daher nur die beiden Buchstaben C und S, sowie einen angedeuteten Rahmen. Die Farben sind ebenfalls vereinfacht und die Linien unter meinem Namen nicht mehr grün, sondern schwarz. Damit sind es nicht zu viele unterschiedliche Farben. Gleiches gilt für den Hintergrund, der jetzt ebenfalls deutlich reduzierter ist, sodass die Farben und Formen im Logo besser zur Geltung kommen.
Mal sehen, wie lange das Logo jetzt anhält, allerdings bin ich schon deutlich zufriedener damit als mit dem Vorgänger. Logos und dergleichen sind ja immer so eine Sache. Man kann sich ewig damit beschäftigen und ist eigentlich nie ganz zufrieden. Es gibt immer etwas zu verbessern oder zu ändern.
Das merkt man auch bei Firmenlogos. Manche ändern sich über die Jahre und wollen dadurch moderner wirken. Dabei hat es manchmal durchaus etwas, wenn das bewährte Logo bestehen bleibt, da es auch eine Aussage darüber ist, wo die Firma ursprünglich herkam. Es muss nicht alles modernisiert und vereinfacht werden. Bei manchen funktioniert die Modernisierung dann wieder hervorragend. Es ist ein schmaler Grat, auf dem man sich da bewegt und eine Veränderung will gut überlegt sein.
Bei einem privaten Blog allerdings ist das eher egal und ich kann frei experimentieren und alle paar Monate das Logo und den damit einhergehenden Header ändern, wie es mir gefällt. Es macht mir Freude, mir neue Designs zu überlegen und Logos zu recherchieren. Aber erst einmal belasse ich es dabei. Das Einzige, was mir noch gefallen würde, ist ein Symbol, das eine Aussage darüber trifft, worüber ich hier so schreibe. Doch wie fasst man in einem Symbol zusammen, wenn man über alles und nichts schreibt? Gar nicht mal so einfach.
Erstellt habe ich das Logo übrigens mit Affinity Designer. Ich bin sehr begeistert von der Affinity-Software-Suite. Vor allem für private Anwendungen ist es eine hervorragende Alternative zu Adobe. Es steckt kein Abo-Modell dahinter, sondern man zahlt einmal und hat dann die entsprechenden Programme immer verfügbar. Lediglich einen Upgrade-Preis muss man zahlen, wenn sie einen größeren Versionssprung machen. Es gibt den Designer, Publisher und Photo. Alle drei verwende ich sehr gerne.