Auftakt am Adventmarkt

Vergangene Woche, am 21. November, war die Eröffnung des Christkindlmarktes in Salzburg. Genauer gesagt der Auftakt für die Märkte, denn in Salzburg haben wir ein paar davon. Es gibt den am Domplatz, die Franziskaner haben einen (aber der ist, glaube ich, nicht dauerhaft in der Adventszeit offen), die St. Peter haben einen kleinen, in dem es wunderbaren Glühwein gibt und natürlich gibt es noch den Markt auf der Burg. Dazwischen gibt es immer wieder welche, die allerdings nicht dauerhaft offen haben oder erst später. Zudem findet man diverse Marktstände am Samstagvormittag in der Stadt, etwa am Universitätsplatz. Essen und Trinken sollte man zu dieser Jahreszeit also genug finden.

Es war überraschend wenig los am Freitagabend. Zwar haben durchaus einige Leute die Straßen gefüllt und die Stände besucht, aber es war alles andere als überfüllt. Vielleicht war es den Menschen noch etwas zu kalt. Mit Freund J. bin ich direkt auf die Burg spaziert. Ich war sehr froh um meinen Schal, Haube und Handschuhe. Durch die Burg hat es ganz schön gezogen und das hat die gefühlte Temperatur noch einmal deutlich gesenkt. Aber wir haben uns mit leckerem Met und Glühwein gewärmt und sind die Burg ab spaziert.

Trotzdem benötigten wir anschließend ein warmes Essen. Die Wahl fiel auf das hervorragende Lemon Chili, das seit knapp einem Jahr neue Besitzer hat. Wenn es in der Stadt dicht gefüllt ist, kann man sich fast immer darauf verlassen, dass man dort einen Platz bekommt. Auch an dem Abend war es überraschend leer. Für Besucher an sich nicht schlecht, da man dort etwas Ruhe findet, abseits der hektisch gefüllten Straßen, für das Lokal allerdings alles andere als ideal. Ich hoffe, sie können den etwas angeknacksten Ruf von Früher mit der Zeit abschütteln, denn es ist wirklich ein tolles Lokal. Das ist eben die Gefahr, wenn man nicht nur ein Lokal, sondern ebenso dessen Namen übernimmt. Allerdings konnte sich die Bruschetta-Platte durchaus sehen lassen und das Chili con Carne schmeckte ebenfalls fantastisch. Ich bin immer wieder gerne dort.

Den Abschluss des Abends bildete natürlich ein Besuch in der Stamm-Weinbar Coquette. Ich mag die Adventzeit mit den Weihnachtsmärkten, Glühwein, Met und Lebkuchen, sowie dem ganzen leckeren Essen, das es an den unzähligen Ständen gibt. Es muss nicht immer viel sein, aber sich immer mal wieder durchprobieren macht schon Laune. Vor allem, wenn die Stadt, wie jedes Jahr, so hübsch beleuchtet ist. Die Tage werden kürzer, idealerweise wird es immer kälter und so kann man sich wunderbar auf Weihnachten einstimmen.