Ich mache mir gerne selbst Pizza. Zwar gibt es gelegentlich auch die Tiefkühlvariante, doch gehe ich mehr und mehr dazu über, selbst kurzerhand den Teig zu belegen. Bis auf die Vorbereitung des Teiges dauert dies nicht lange und schmeckt um einiges besser. Größte Herausforderung war bislang, dass ich den Teig vorher entsprechend portionieren kann. Denn ich hatte bis vor Kurzem nur eine sehr große Teigschüssel, die quasi den halben Kühlschrank einnahm. Es musste eine andere Lösung her.
Auf Amazon bin ich schließlich auf ein Set an kleinen Silikonschüsseln gestoßen, die speziell dafür da sind, kleine Portionen Teig aufzubewahren. Sie verschließen sich auch nicht komplett luftdicht, womit die ein oder zwei Schreckmomente entfallen, wenn sich der Deckel meiner großen Schüssel aufgrund des Drucks absprengt und einen unfassbar lauten Knall verursacht. Aus meiner üblichen Menge an Zutaten sollte ich drei dieser Schüsseln mit Teig ausstatten können und habe so immer welchen im Kühlschrank. Das ist der Vorteil an Pizzateig. Dieser kann gerne mal ein paar Tage kühl gelagert werden und wir dabei eigentlich nur besser.
Bei dem ersten Test habe ich mich jedoch an das Rezept gehalten, welches den Schüsseln beilag. Ich teste immer wieder gerne neue Varianten. Was mich überrascht hat, war die geringe Menge an Hefe. Normalerweise gebe ich bei einem Teig mit 460 g Mehl einen kompletten Hefewürfel dazu. Dann geht dieser entsprechend besser und schmeckt fluffiger. Doch hier waren es nur gut 6 g Hefe auf eine ähnliche Menge Mehl. Beim Test mit meinem typischen Teigrezept wird es spannend werden zu beobachten, ob der Teig dann aus den Schüsseln quillt oder es sich ausgeht, wenn der Teig auf drei Schüsseln aufgeteilt ist.
Von den Schüsseln an sich bin ich allerdings angetan. Ich streiche sie noch mit Öl ein, bevor ich die Teiglinge hineingebe, damit sie sich noch besser lösen. Zwar liegen jetzt vier Schüsseln mehr in den Küchenschubladen herum, aber meistens ist dann doch Teig drin und sie befinden sich im Kühlschrank. Durch das Silikon sind sie außerdem sehr weich, was das Herauslösen des Teiges vereinfacht. Zudem sind sie für die Spülmaschine geeignet. Was ich mir zusätzlich noch mitbestellt habe, ist ein neues Mehl, das ich noch nicht hatte. Normalerweise gehört manitoba Mehl in den Teig, aber von der gleichen Marke gibt es ein Tipo 00 Mehl, welches ich aktuell zu Hause habe. Manitoba Mehl kann ich sehr empfehlen, da es den Teig geschmeidiger und glatter macht. Es erstaunt mich immer wieder, wie unterschiedlich man Pizzateig zubereiten kann.

