Mir ist aufgefallen, dass ich in letzter Zeit zu längeren Texten neige. Aus Neugier habe ich mir die Statistik aus dem Februar angesehen. Wie sich herausstellt, schrieb ich beispielsweise im Februar 39 Texte, die im Durchschnitt knapp über 800 Worte haben. Das ist an sich eine coole Leistung, doch geht es etwas am Grundgedanken dieses täglichen Blogs vorbei. Denn es sollten sowohl Texte mit eintausend Worten Platz finden als welche mit zweihundert. Vielfalt und Abwechslung sind mir wichtig. Ein Sammelsurium an Gedanken zu allen möglichen Themen.
Die Themenvielfalt ist mir, denke ich, gelungen und gelingt mir weiterhin. Kurze Texte finden demnächst also wieder vermehrt Platz. Schriftstücke, die schneller zum Punkt kommen. Es ist schön, vorproduzieren zu können, doch sollte ein täglicher Blog seine Aktualität nicht verlieren. Denn das war mein Hauptanliegen, als ich dieses Projekt vor knapp eineinhalb Jahren gestartet habe. Täglich zu schreiben. Wenn ich mehr Zeit habe und entsprechende Muße, kann es natürlich ein ausführlicherer Text sein. In den vergangenen Wochen sind die Schreibsessions aber eher Richtung Wochenende gewandert und haben entsprechend viel Platz eingenommen. Dort hatte ich die Ruhe und die Zeit, mich intensiver mit Themen zu befassen.
Ich möchte zukünftig also einen guten Mittelweg gehen. Natürlich tragen die aktuellen Rewatch-Projekte rund ums MCU, Supernatural und Charmed ebenso dazu bei, dass es wortreichere Texte werden. Doch auch dort kann ich mir etwas mehr Mühe geben, meine Punkte prägnanter zusammenzufassen und nicht ausufernd zu werden. Ebenso ist interessant, wie mit der Zeit die eigenen Ansprüche unbewusst wachsen. Denn wenn ich an einem Tag 500 Worte geschrieben habe, kann es am nächsten natürlich nicht weniger sein. Manchmal reicht es, nur Gedankenanstöße mitzugeben. Zudem habe ich in jüngster Vergangenheit kurze YouTube-Videos gelobt, die schnell zum Punkt kommen und nicht meine Zeit mit Belanglosem verschwenden. Da muss ich in Textform natürlich mit gutem Beispiel vorangehen.