Seit ich vor ein paar Wochen krank war, habe ich angefangen, jeden Tag einen Film zu schauen. Manchmal sogar zwei, wenn das Wetter am Wochenende nicht so prickelnd ist oder ich einfach Lust dazu habe. Das habe ich dazu genutzt, um meinen MCU-Rewatch so weit es mir möglich war, abzuschließen. »So weit möglich«, da manche Filme erst noch auf Disney+ erscheinen oder ins Kino kommen. Aber die meisten verfügbaren Superheldenfilme rund um das MCU habe ich mir angesehen und Texte dazu geschrieben. Allein in den vergangenen Wochen habe ich über 23 Filme geschaut.
Von den X-Men-Filmen, über die ersten beiden Fantastic Four, Marvels Phasen 4 und 5, und noch ein paar andere. Die Texte kommen weiterhin jeden Samstag. So dauert der MCU-Rewatch insgesamt fast ein ganzes Jahr. Ausgenommen sind die Serien, da ich sie als nicht verpflichtend ansehe. Wenn man mehr über Charaktere herausfinden will, sollen sie eine nette Ergänzung sein, aber keine Pflicht. Etwas, dass The Marvels ordentlich versemmelt hat. Aber dazu in ein paar Monaten mehr. Diese zusammenhängenden Filme dicht hintereinander zu schauen funktioniert besser, als ich es erwartet hatte. Es hat sich keine Ermüdung eingestellt. Dafür bleibt es dann doch abwechslungsreich genug, vor allem wenn man zwischen den Phasen andere Comicverfilmungen einbaut.
Allerdings bin ich auch froh, dass ich mit dem Hauptteil des Rewatch durch bin. Weniger, weil die Filme langweiliger werden, wobei die Qualität nach hinten raus immer schlechter wird, sondern eher, weil sich eine Art Tunnelblick einstellt. Man bewertet die Filme nur innerhalb ihres Kosmos und weniger im Kontext mit anderen Filmen. Außerdem habe ich mal wieder Lust auf andere Filme. In den vergangenen Wochen und Monaten habe ich immer wieder bei guten Blu-Ray-Deals zugeschlagen. Die wollen auch angesehen werden.
Darunter sind ein paar neue Filme, die ich bisher nicht gesehen habe (von Oppenheimer über Barbie hin zum neuen Alien und mehr), aber auch alte Bekannte. So habe ich eine 4k-Blu-Ray-Box mit acht Christopher Nolan Filmen erstanden. Diese werde ich mir wohl zeitnah ansehen müssen. Es ist schon viel zu lange her, dass ich Interstellar, Inception oder die Dark-Knight-Trilogie gesehen habe. Ich bin mir nicht sicher, ob ich dazu auch Texte schreiben soll oder möchte. Das wird sich zeigen. Doch jeden Tag einen Film zu schauen, mal sehen wie lange ich das noch durchziehe, ist ein spannendes Unterfangen. Es ist nicht nur eine Routine. Es stellen sich andere Effekte ein. Ich schaue deutlich weniger YouTube, beispielsweise. Stattdessen werfe ich die Blu-Ray in die PS5, wenn ich mit den Tätigkeiten des Tages durch bin. Anschließend geht es ins Bett. Ich mag das. Filme sind einfach ein tolles Medium.
