Osterspaziergang

Am Wochenende stand ein kleiner spontaner Ausflug auf dem Plan. Eigentlich Ostermontag, aber da es schließlich ein Feiertag war, kann man diesen noch ganz leicht zum Wochenende dazuzählen. Interessant sind auch die Wortkombinationen »spontaner Ausflug« und »stand am Plan«, aber jetzt habe ich es schon hingeschrieben, und löschen lässt es sich nicht mehr. Doch müssen nun einmal manche Pläne spontan geschmiedet werden. Das spricht ihnen nicht den Status als Plan ab. Sie haben ebenfalls ihre Daseinsberechtigung. Was ich damit ausschweifend formulieren möchte, ist, dass ich am Wochenende mit den Eltern spontan auf den Haunsberg gefahren bin und dort sind wir die kleine Panoramarunde spaziert.

Es ist ein herrlicher Rundweg, für den man gut eineinhalb Stunden braucht, wenn man sich Zeit lässt. Er bietet immer wieder schöne Ausblicke. Immer wieder sieht man durch Schneisen im Wald rund um den Berg herum auf das Tal hinab. Auf der einen Seite sieht man die majestätischen Berge. Sie kommen wunderbar zur Geltung. Auf der anderen scheint die Landschaft nie enden zu wollen. Wir waren gerade zur Mittagszeit unterwegs, wenn die meisten Leute irgendwo eingekehrt sind, um zu essen. Dadurch war es vergleichsweise ruhig. Als wir wieder zurück am Parkplatz ankamen, war dieser prall gefüllt.

Ich bin den Weg schon öfter gegangen. Vor allem wenn es in Oberndorf neblig und grau in grau ist, hat man gute Chancen, am Haunsberg etwas Sonne abzubekommen. Es war nicht nur einmal, dass ich dort raufgefahren bin und von einem fetzblauen Himmel begrüßt wurde. Der Nebel hält sich manchmal stur in der Landschaft, was durch die Salzach verstärkt wird. Wie dem auch sei. Ostermontag war das erste Mal seit langem, dass ich mal wieder den Panoramaweg gegangen bin. Sollte ich wieder öfter machen. Es ist nur einen Katzensprung weit entfernt und bietet etwas Abwechslung zu meinen üblichen Spazierrunden.