Equipment testen

Bevor man sich auf einen Abenteuerurlaub begibt, ist es wichtig, noch einmal das Equipment zu testen. Es sind nur mehr wenige Wochen, bis ich mit Freund C. nach Island fliege. Wir haben nur die erste und die letzte Nacht in Reykjavík gebucht, alle Nächte dazwischen wird entweder gecampt oder spontan eine andere Übernachtungsmöglichkeit gesucht. Das Zelt für die Campingnächte liegt nun schon länger bei mir im Keller. Das letzte Mal wurde es 2014 und 2015 verwendet, als ich mit Freund M. nach Schottland und Irland geflogen bin. Erster war eher ein Wanderurlaub, zweiter ein richtiger Roadtrip. Der Roadtrip durch Irland war ganz klassisch, mit analogen Karten und spontaner Tour. Herrlich.

Ich wusste zwar noch grob, wie man das kleine Zwei-Mann-Zelt aufbaut, aber genau konnte ich mich daran nicht mehr erinnern. Es war einfacher als gedacht. Man kann grundsätzlich nicht viel falsch machen, da es eigentlich nur aus zwei Teilen besteht. Das Zelt an sich, wo man drin schläft und mit (hoffentlich) noch dichtem Boden. Und dann natürlich der Regenschutz darüber, der nicht nur an den Ecken mit Haken im Boden befestigt werden kann, sondern für stürmischere Zeiten noch zusätzliche Seile hat, die ebenfalls im Boden verankert werden können. Das Zelt stand innerhalb weniger Minuten und macht noch immer einen guten Eindruck.

Es war ein sonniger, warmer Tag. Ich hatte ganz vergessen, wie schnell es sehr warm in einem Zelt werden kann. Zum Glück ist es in Island nicht so warm wie bei uns, von daher sollte das eher kein Problem sein. Jedenfalls sind nun die meisten Vorbereitungen abgeschlossen. Die Reiseunterlagen liegen bereit, die Wanderausrüstung ist gekauft und das restliche Equipment getestet. Ich freue mich schon sehr auf den Urlaub. Eine positive Nervosität stellt sich ein.