In letzter Zeit koche ich abends wieder regelmäßig. Jeder kennt wohl Phasen, in denen man eher weniger kocht. Man verlässt sich auf Fertiggerichte oder macht sich einfach nur eine Jause. Besonders seit ich begeisterter Bofrost-Kunde bin, ist meine Koch-Phase eingebrochen. Doch das änderte sich in den vergangenen Wochen. Besonders mit meiner Schwester macht das gemeinsame Abendessen und dessen Zubereitung viel Freude.
Dabei müssen es nicht einmal komplizierte Gerichte sein. Am meisten begeistern mich die einfachen Speisen. Besonders toll ist es natürlich, wenn diese von Resten inspiriert sind und so der Kühlschrank sich langsam, aber stetig für den nächsten Einkauf leert. So waren es Spaghetti mit Pesto und dazu angebratener Speck mit Zwiebeln oder eine österreichische Spezialität: der Kaiserschmarrn.
Es ist ein schnelles und einfach zuzubereitendes Gericht, aber trotzdem so wunderbar köstlich. Abgerundet haben wir das Ganze schließlich mit einem Zwetschgenröster (dieser war allerdings nicht selbst gemacht, dafür die gute Bio-Variante) und Vanillesauce. Wir hatten die naive Vorstellung, dass wir die restliche Vanillesauce im Kühlschrank zu Pudding werden lassen und wir am nächsten Tag essen könnten. Dazu blieb aber zu wenig bis gar nichts übrig. Es war ein üppiges, aber äußerst leckeres Abendessen.
Nach so einem süßen Abendessen braucht es natürlich noch etwas Deftiges. Also haben wir uns noch eine kleine Käseplatte mit Cabannossi gegönnt. Das ist übrigens eine allgemeine Empfehlung: als Abschluss noch ein oder zwei Stück Käse mit einem Hauch Feigensenf und eventuell Oliven dazu. Die perfekte Nachspeise, die den Magen schließt und weit in den nächsten Tag hineinreicht.
