Im September habe ich davon berichtet, wie Apple das unfertige iOS 26 offiziell ausgerollt hat. Zu dem Zeitpunkt, an dem ich diesen Text hier schreibe, gibt es lediglich ein Update dazu. Das hat zwar ein paar der Probleme behoben, trotzdem ist es weder flüssig noch wirkt es komplett durchdacht. Aber das ist eigentlich kein Problem, solange die Apps funktionieren. Das tun sie für mich zum Glück. Ich hatte noch keine Abstürze oder sonstige frustrierende Macken. Auf dem MacBook ist dies allerdings eine komplett andere Geschichte.
Ich hatte bisher den Eindruck, dass macOS 26 sehr zuverlässig funktionieren würde. Es flutschte zum Teil nicht so wie der Vorgänger, aber das kann auch am neuen Design liegen. Damit kann ich mich abfinden. Was allerdings ein Problem ist, wenn Programme, die ich benötige, regelmäßig abstürzen und nicht mehr zuverlässig funktionieren. Das war bei Affinity Publisher 2 der Fall. Mit dem Programm erstelle ich nicht nur meine jährlichen Bücher zum Blog, sondern arbeite gerade auch an einem Fotobuch zum Island-Urlaub. Da sind schon viele Stunden hineingeflossen. Das muss funktionieren. Und ich warte sicher nicht darauf, dass sich Apple bemüßigt fühlt, ein Update für dieses spezifische Problem zu veröffentlichen.
Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, ein Downgrade durchzuführen. Zum Glück gibt es etliche Beschreibungen in den Untiefen des Internets, die erklären, wie man ein solches Downgrade durchführt. Dieses Downgrade hatte auch zur Folge, dass ich das MacBook komplett gelöscht und formatiert habe, bevor das neue, genauer gesagt alte, macOS installiert wurde. Zwar musste ich so alle Programme neu installieren, aber vielleicht war das gar nicht so schlecht. Es sammeln sich über die Jahre doch ein paar Programme und Dateien an, die man nicht mehr benötigt.
Kaum war das MacBook neu aufgesetzt und Affinity Publisher 2 installiert, musste ich es natürlich sofort testen. Bisher hatte ich keine weiteren Abstürze. Ich werde also noch eine Zeit lang beim Vorgänger von Tahoe, Sequoia, bleiben. Sogar die Apple-Notes synchronisieren sich wieder ordentlich. Vielleicht wäre es allgemein nicht schlecht gewesen, mit den Updates noch zu warten. Leider ist das für iPad und iPhone nicht mehr möglich, weil Apple bereits nach wenigen Wochen aufgehört hat, die alten iOS-Versionen zu signieren. Eigentlich eine Frechheit. Aber hinterher ist man immer schlauer.