Letztens war ich im Begriff, krank zu werden. Halsschmerzen setzten ein, die Nase begann, Erkältungssachen zu machen, und ein allgemeines Unwohlsein hatte sich eingestellt. Doch ich war und bin noch nicht wirklich krank – vielleicht hat sich das beim Erscheinen des Textes geändert, aber ich bin optimistisch. Also habe ich mich präventiv in die Apotheke begeben. Zum einen, um nicht mit leerer Hausapotheke dazustehen. Zum anderen, weil ich im Schränkchen im Bad Medikamente hatte, die man nicht mehr verwenden sollte. Das lässt sich leicht anhand des Mindesthaltbarkeitsdatums und der Staubschicht auf der Verpackung ablesen. Ich übertreibe natürlich – ein bisschen.
Ich habe mich mit allem eingedeckt, was man für eine angehende Erkältung benötigt. Pastillen und eine Lösung zum Gurgeln für die Halsschmerzen, Nasenspray, wohltuende Tees und noch ein paar andere Sachen. Während des Bezahlvorgangs habe ich betont, dass ich nun gut vorbereitet bin, sollte es ernst werden. Die freundliche Apothekerin fragte daraufhin nach, ob es aktuell noch nicht akut wäre. Das verneinte ich. Daraufhin empfahl sie mir ein Pulver, welches Vitamin C und D, außerdem Zink und noch andere gute Dinge enthält. Zur Vorbeugung und damit die Erkältung vielleicht doch ausbleibt.
Dieses Pulver löse ich in einem Glas Wasser auf und trinke es jeden Tag für eine Woche. Ich bin gespannt, ob es hilft. Ich bin immer wieder positiv überrascht von der Beratung in unserer lokalen Apotheke. Sei es bei Reisevorbereitungen, Ausgleich durch Mineralien bei viel Sport oder wie jetzt präventive Maßnahmen bei einer anbahnenden Erkältung. Es wird immer wieder unterstützt und gute Sachen werden empfohlen, die mir dann auch helfen. Man muss nur mit den Leuten kommunizieren. Manchmal sind wir zu sehr in unserer eigenen Welt gefangen und gehen davon aus, dass manche Dinge vielleicht offensichtlich sein sollten.
Andere Menschen können nicht in uns hineinschauen. Sie können unsere Bedürfnisse, Probleme und Erwartungen nicht erahnen. Es können schon kleine Informationsschnipsel ausreichen, die vom Gegenüber aufgenommen und entsprechend als Hinweis angenommen werden. So wie bei dem Besuch der Apotheke und meiner spontanen Aussage, dass ich nun gut vorbereitet sei. Besonders in den vergangenen Monaten habe ich gelernt, in der Apotheke nachzufragen und sie als erste Anlaufstelle zu nutzen. Die Menschen dort kennen sich aus, sind verlässlicher als Google und allemal vertrauenswürdiger als ChatGPT. Selbst meine Tees kaufe ich inzwischen lieber in der Apotheke. Die Kräutertees dort sind einfach unschlagbar.