Von Musik und Quellen

Es ist ein Thema, welches mich seit der wieder aufkeimenden Leidenschaft für Musik beschäftigt: Wo kaufe ich meine Musik? Welche Quellen nutze ich? Das ist gar nicht so einfach. Ich mag meinen »Snowsky Echo Mini« inzwischen ganz gerne. Es ist ein kompakter Digital-Audio-Player (DAP), der nicht mit dem Internet verbunden ist und hervorragende Audioqualität liefert. Er hat seine Schwächen, aber über die kann ich aktuell hinwegsehen. Das heißt aber auch, dass ich keinerlei Onlinequellen nutzen kann. Apple Music geht somit nur auf dem iPhone.

Denn um neue Musik zu entdecken, in Alben reinzuhören oder nur mal mit den AirPods Musik zu hören, ist Apple Music äußerst praktisch. Außerdem werfe ich dort sämtliche Musik rein, die sich per gerippten CDs in meiner Sammlung befindet. CDs kaufe ich entweder günstig gebraucht oder auch mal neue. Das variiert und hängt von den Künstler*innen ab. Auf Bandcamp kann man online Musik kaufen und so die Künstler*innen am besten unterstützen. Bisher kam ich jedoch noch nicht in die Gelegenheit, dort etwas zu kaufen. Möchte es aber auf jeden Fall noch testen. Meine Sammlung soll nach und nach wachsen, mit Bedacht.

Ich möchte mir Zeit lassen und die Alben, die ich habe, des Öfteren durchhören. Musik soll ein entspannendes Hobby sein und nicht zu einer Last werden. Das habe ich auch erst mit dem erneuten Beschäftigen mit dem Hobby gelernt. Musik kann etwas wirklich Entspannendes sein. Bisher habe ich es eher nur nebenbei gehört. Beim Schreiben, beim Autofahren, beim Training, aber noch nie wirklich bewusst. Als ich letztens in Stuttgart war, habe ich mich an einem Nachmittag einfach ins Bett im Hotel gelegt und ein Album durchgehört. Ich hatte einen langen Spaziergang hinter mir und hatte die Nacht zuvor schlecht geschlafen. Es war wunderbar. Oder auf der Zugfahrt habe ich ebenfalls zwei Alben bewusst durchgehört. Ähnlich mache ich es zu Hause auch. Ich entdecke völlig neue Aspekte, die ich so nicht erwartete.

Durch dieses bewusste Anhören, sich Zeitlassen und bewusst diese Zeit auch nehmen, soll die Sammlung langsam wachsen. Insofern reichen mir aktuell diese drei Quellen aus: Apple Music, CDs und Onlinequellen wie Bandcamp. Für Apple Music (oder vergleichbare Streaming-Dienste) spricht für mich außerdem, dass ich Musik auf der Apple Watch speichern kann. Wenn ich mal ohne iPhone unterwegs sein möchte, habe ich somit immer ein paar Alben bei mir. Ich möchte dieses Jahr unter anderem den Laufsport wieder aufgreifen, den ich seit Monaten vernachlässige. Hier nur die Apple Watch mitzunehmen und sonst nichts, ist mir durchaus wichtig. Ich möchte mich aufs Laufen konzentrieren und dabei etwas Musik hören können. Aber wie das läuft, muss sich erst noch herausstellen – buchstäblich.