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Beschämend

Wenn sich ein Wort dieses Jahr bereits als Kandidat für das Unwort des Jahres hervortut, dann ist es wohl »Budget«. Kaum hatten wir den ESC 2025 gewonnen, durfte man sich keine fünf Minuten darüber freuen, schon wurde diskutiert, dass wir uns das nicht leisten können. Es ist kein Budget da. Wer soll das alles finanzieren? Dass damit Prestige verbunden ist und man auf lange Sicht wahrscheinlich mehr Geld macht, hört man kaum. Man kann sich dort so präsentieren, wie man es möchte. Vielleicht kann man auch verschiedene Städte einbinden. Wer weiß, welche kreativen Lösungen es gibt? Ich bin jedenfalls gespannt.

Das ist allerdings nur die Spitze eines sehr viel größeren und komplexeren Eisbergs. Egal, wer die Regierung hätte stellen dürfen, gespart hätte so oder so werden müssen. Daran führt kein Weg vorbei. Ich bin jeden Tag dankbar und müsste eigentlich zur Religion zurückgefunden haben und Gott danken, dass es nicht die FPÖ mit einem gewissen Herrn K. an der Spitze ist. Wobei ich gerne gesehen hätte, wie er eine Eröffnungsrede oder dergleichen beim ESC 2026 vor tausenden LGBTQIA+-Personen inmitten unzähliger Regenbögen hält. Wie dem auch sei. Mittlerweile wird nicht mehr nur um das Budget diskutiert und welche Finanzierungen gestrichen werden. Das Thema wird als Ausrede benutzt.

So geschehen, als diese Woche der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zu Besuch war. Natürlich hat sich die FPÖ durch ihre typischen engstirnigen Kommentare hervorgetan. Ich frage mich immer, wie man als Politiker, gar als Mensch so weit sinken kann, dass man sich von einer russischen Regierung eintrichtern lässt, was ich von einem Thema zu halten habe. Wie tief muss man sinken, dass ich nicht mehr die Realität als Fakt annehmen kann? Alleine schon, wie das Wort »Kriegspartei« verwendet wird, um Täter-Opfer-Umkehr zu betreiben. Als wäre die Ukraine schuld daran, dass sie von Russland angegriffen wird.

Es ist immer wieder unfassbar, zu welchen Aussagen Menschen, die eigentlich Vorbild sein sollen, fähig sind. Menschen, die sämtliche Vernunft, Ethik und Moral irgendwo auf ihrem Lebensweg abgelegt haben und nicht einmal den Anstand haben, sich dafür in Grund und Boden zu schämen. Die den Leuten eine Weltanschauung vorbeten, die weit entfernt ist, Realität zu sein; die einfache Lösungen anbieten, die es nicht gibt. Die Welt ist nun einmal kompliziert und erfordert entsprechende, nuancierte Lösungen. Deshalb wähle ich doch Politiker. Damit sie sich über diese Lösungen an meiner Stelle Gedanken machen.

Doch am beschämendsten sind die Aussagen der FPÖ-Mandatarin im Nationalrat vom 15. Juni. Ich habe unten den entsprechenden Artikel auf orf.at verlinkt. Ich weiß ehrlich nicht, was man mit solchen Menschen machen soll. Würde hier ein Besuch im KZ Mauthausen ausreichen? Müsste man sie in die Ukraine oder in den Nahen Osten schicken, damit sie sehen, wie es den Menschen dort wirklich geht und was ihre Aussagen bedeuten? Dass sich diese Kreaturen für ihr Verhalten nicht schämen, sich wieder hinsetzen und tausendmal um Verzeihung bitten, ist mir völlig unklar.

Ich war mit Freund J. letzte Woche in Mauthausen. Wir waren zwar beide jeweils noch in der Schulzeit dort, doch wollten wir das Konzentrationslager als Erwachsene besuchen. Mit entsprechend mehr Wissen, Erfahrung und Kontext auf uns wirken lassen. Wir dachten, es würde drei bis vier Stunden dauern. Insgesamt waren wir über sechs Stunden dort. Wir haben fast alle Beschilderungen gelesen, den Audio-Guide angehört, die Orte auf uns wirken lassen und uns wirklich mit dem Ort und seiner Geschichte auseinandergesetzt. Das braucht Zeit und ich bin froh, dass wir sie uns genommen haben. Es war nicht immer leicht und wird mir sicherlich ein Leben lang in Erinnerung bleiben. Doch es war wichtig. Mir war es wichtig. Das heißt es nämlich, niemals zu vergessen. Sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen, auch wenn es unangenehm ist und weh tut.

Mit diesen Eindrücken frisch im Gedächtnis den verlinkten Artikel zu lesen, rückt das alles einmal mehr in ein neues Licht. Wie kann man nur solche Aussagen tätigen, wie es die Kreaturen der FPÖ tun? Wie kann man das vor sich selbst rechtfertigen? Und warum schämt ihr euch dafür nicht?

Pause ohne Unterbrechung

Es ist drei Wochen her, seitdem ich den letzten Text geschrieben habe. Ich hatte drei Wochen Urlaub, viel geplant und wollte die Zeit für eine kleine kreative Pause nutzen. Für diese Zeit hatte ich ausreichend Texte vorbereitet. Unter anderem die »XCU Rewatch«-Reihe, wo ich dreizehn Tage lang jeden Tag einen X-Men-Film besprochen habe. Nun möchte ich aber wieder in das tägliche Schreiben zurückfinden.

In den drei Wochen Urlaub ist viel passiert. Vieles war geplant, aber so manches hat mich auch überrascht. Geplant war unter anderem ein 12-Tages-Trip nach Island mit Freund C. Wir machten einen Roadtrip um die Insel, eine Gletscherwanderung und hatten diverse Programmpunkte in Reykjavik, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Insbesondere ein Besuch im Penismuseum (oder »The Icelandic Phallological Museum«, wie es offiziell heißt). Ich denke, ich werde in den nächsten Wochen immer mal wieder ausschnittsweise davon berichten. Solch ein Abenteuerurlaub mit derart vielen Eindrücken und Erlebnissen möchte entsprechend gewürdigt werden. Also mache ich mir ein Fotobuch. Aber natürlich wäre es nicht mein Fotobuch, wenn nicht ebenso diverse Texte darin Platz finden würden. So kann ich das Geschehene nicht nur verarbeiten und Revue passieren lassen, sondern habe ein nettes Zeitdokument, in dem ich immer wieder blättern kann.

Nach Island war erst einmal Entspannung angesagt. Wobei das relativ ist. Viel Wäsche wollte gewaschen werden, und auch sonst waren die vier darauffolgenden Tage gut gefüllt. Unter anderem habe ich zwei Tage genutzt, um mal wieder »Lord of the Rings« anzuschauen. Die Trilogie habe ich schon mindestens zwei Jahre nicht mehr angeschaut und das darf nicht sein. Ein jährlicher Rewatch muss schon sein. Da das letzte Mal bereits länger her ist, war das erneute erleben eine regelrechte Tour de Force. Für mich sind die drei Filme stets eine emotionale Reise. Besonders nach Island und nach einer längeren Pause war dies umso mehr der Fall. Es sind und bleiben die besten Filme, die je gemacht wurden.

Dann habe ich mich zwei Tage in das DLC von »Lies of P« geworfen. Dieses wurde überraschenderweise veröffentlicht, ohne dass man vorher ein Datum wusste. Dies geschah während des »Playstation State of Play« als shadow drop. Zum DLC habe ich mir dann gleich noch günstig ein Jahr PS Plus Extra geklickt. Das DLC habe ich in zwei Tagen durchgeprügelt. Ich war nicht wirklich darauf eingestellt, es jetzt zu spielen, deshalb war ich etwas zwiegespalten. Zum einen ist die Geschichte dahinter fantastisch, das Design atemberaubend und die neuen Gegenden bzw. Bosse äußerst kreativ. Allerdings wollte ich mich nicht online spoilern lassen. Also Augen zu und durch. Ich hatte keine Lust, mich in die Bosse hineinzudenken und das Parieren wieder zu lernen. Bis zum finalen Boss bin ich gekommen. Diesen meistere ich aber bei einem erneuten Playthrough, wenn ich mehr im Spiel drin bin. Trotzdem eine grandiose Ergänzung.

Nach diesen vier mehr oder weniger entspannenden Tagen, die nicht nur eine emotionale Reise in sich hatten, ging es auch schon zum nächsten Ausflugspunkt. Mit Freund J. stand ein Zweitagestrip an. Erster Programmpunkt war das KZ Mauthausen. Wir hatten beide schon länger vor, das Konzentrationslager zu besuchen. Zwar war jeder von uns mit der Schule schon einmal dort, aber das liegt nun auch mehrere Monde zurück. Als Erwachsener, mit mehr Hintergrundwissen und Erfahrung, hat man sicherlich noch einmal einen anderen Zugang zum Thema. Vielleicht schreibe ich auch hierzu noch einen eigenen Text. Nur so viel: ein Besuch ist wirklich empfehlenswert und lohnt sich. Vor allem sollte man sich Zeit nehmen, die Orte und Räume auf sich wirken lassen. Das ist mit dem Audioguide, den wir uns ausgeliehen haben, besonders gut möglich, da man selbst das Tempo bestimmt. Wir beide haben neue Dinge gelernt. Es ist natürlich nicht immer einfach, trotzdem ist es wichtig, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Über sechs Stunden waren wir drin. Und das hat es auch gebraucht. Anschließend ging es nach Enns und Steyr. Beides schöne Städte, auf ihre ganz eigene Art. Enns ist klein und das Zentrum hat spannendes zu bieten. Steyr, deutlich größer und fast so schön wie Salzburg, hat mich am meisten von diesen beiden Städten überrascht. Wirklich tolle Ausflugsziele.

Nach diesen zwei Tagen, die es nicht nur auf der emotionalen Ebene in sich hatten, sondern in denen einige Kilometer zurückgelegt wurden (zu Fuß und mit dem Auto), benötigte ich erst einmal eine Pause. Den Tag danach habe ich nichts gemacht. Ich bin nur zwischen Esszimmer und Wohnzimmer hin und her gependelt und war nur einmal kurz draußen, um die Bio-Mülltonne für die Entleerung am nächsten Tag an die Straße zu bringen. Ansonsten habe ich mir den ganzen Tag YouTube-Videos angesehen und nebenbei etwas Elden Ring gespielt. Wobei es nur ein YouTube-Video war, wenn man es genau nimmt. Denn während des Urlaubs ist natürlich auch noch der »Elden Ring«-Ableger »Nightreign« erschienen. Der Creator Bushy (gemeinsam mit zwei Kumpels) hat anlässlich der Veröffentlichung einen 26-stündigen Stream veranstaltet. Den habe ich mir in den Tagen vor Mauthausen/Enns/Steyr schon angefangen zu schauen. An meinem faulen Tag habe ich diesen dann zu Ende geschaut. Großartige Unterhaltung.

Die letzten drei Tage des Urlaubs bestanden schließlich daraus, Spaziergänge zu machen, Podcasts zu hören, auf der Terrasse zu sitzen und etwa diesen Text zu verfassen oder im Whirlpool zu sitzen. Ich habe viel Elden Ring gespielt und die vergangenen zweieinhalb Wochen auf mich wirken lassen. Ein erfolgreicher, abwechslungsreicher und grandioser Urlaub. Es ist ewig her, dass ich drei Wochen durchgehend Urlaub hatte und das nächste Mal wird wohl etwas auf sich warten lassen. Ich bin froh und dankbar, dass ich mir das leisten konnte. Jetzt heißt es allerdings erst einmal in den (Arbeits-)Alltag zurückzufinden. Aber das auch nicht zu schnell, immerhin ist es eine kurze Woche und es steht ein langes Wochenende bevor. Man will sich ja nicht gleich überanstrengen.

Planungen eines Burgherren

Gerade erst habe ich für Burg Blaustein ein scheinbar fixes Zuhause gefunden (Ein Zuhause für die Burg), da kommen schon die nächsten Herausforderungen um die Ecke. Die Burg an sich, also der Teil auf dem gebauten Berg, wächst nun nicht mehr zwangsweise innerhalb eines bestimmten Rahmens. Mittlerweile sind nämlich zwei Erweiterungen angekündigt, die Burg Blaustein nach vorne hin befestigen. Das Schildwerk und die anschließenden Festungsspitzen machen die Burg uneinnehmbar. BlueBrixx eskaliert immer weiter. Ich finde es großartig und feiere jede neue Ankündigung. Burg Blaustein ist ein Set, das seinesgleichen sucht.

Doch es gibt nicht nur den Burgberg mit der darauf befindlichen Burg. Auch die Vorburg erhält immer wieder neue Gebäude. Vergangene Woche habe ich über die Stallungen berichtet, die als Pro-Set zur Verfügung stehen und die ich nun ebenfalls in meine Vorburg integriert habe. Es gibt allerdings noch den Rüstmeister, das Palisadentor, die Schreinerei und zwei Sets, die sich noch im Status Ankündigung befinden: die Wachstube und den Palisadenturm. Wobei ich bei der Wachstube noch nicht ganz verstanden habe, wie diese in die Palisaden integriert werden soll. Aber da lasse ich mich gerne beim entsprechenden Produktvideo überraschen. Es ist also noch lange kein Ende in Sicht.

Vorausschauend wie ich bin, dachte ich mir also, ich bereite mich vor. Ich habe mir eine Holzplatte besorgt, diese mit Beinen ausgestattet, die das Gewicht der Burg tragen, und diese in meiner Küche/Esszimmer untergebracht. Es sieht fantastisch aus und wirkt durch die niedrige Höhe des selbst gemachten Tisches noch einmal imposanter. Die Platte misst 120 cm × 75 cm. Sollte doch ausreichen, oder? Weit gefehlt. Ich habe in der aktuellen Planung noch Platz für das Palisadentor, den Rüstmeister, den Palisadenturm und die Schreinerei. Ob sich das allerdings mit den Festungsspitzen ausgeht, da bin ich mir nicht so sicher. Spätestens mit der Wachstube benötige ich eine größere Platte. Doch das ist das Problem oder die Herausforderung meines Zukunfts-Ichs.

Es ist herrlich, immer wieder an der Burg arbeiten zu können. Nach und nach habe ich mir die übrigen Sets für die Vorburg zugelegt. Mit den Stallungen habe ich letztens angefangen, diese auch zu bauen. Sie machen sich toll. Die Burg ist doch sehr dominant, im Vergleich zur Vorburg. Aber mit den zusätzlichen Gebäuden verteilt sich, so meine Vermutung, das visuelle Gewicht etwas. Ich bin gespannt, ob meine Planung aufgeht. Ansonsten muss wohl doch ein größerer Tisch her.

After-Credit-Quälereien

In den vergangenen Monaten habe ich sehr viele Marvel-Filme geschaut. Dazwischen dann noch mehr Marvel-Filme außerhalb des MCU. Das Ergebnis davon und wie ich die einzelnen Filme fand, kann man jeden Samstag hier im Blog lesen. Je mehr man von diesen Filmen schaut (unabhängig von der Qualität des eigentlichen Erzeugnisses), desto mehr fällt einem die schiere Unnötigkeit von After-Credit-Szenen auf. Ich erwische mich immer wieder dabei, dass ich selbst bei herkömmlichen Filmen, die nichts mit Comics zu tun haben, bis ans Ende vorspule, um zu sehen, ob nicht doch eine zusätzliche Sequenz eingebaut wurde. Das muss aufhören.

Am Anfang war es ein nettes Gimmick. Nick Fury tauchte in Iron Man auf, die Avengers haben Shawarma gegessen und in Fluch der Karibik klaut der Affe ein Goldstück. Wunderbar. Aber wir haben das Spiel durch. Es gibt nichts mehr Originelles, was man nach 20 Jahren damit anstellen könnte. Wir brauchen eine Pause von diesem leidlichen Kunstgriff. Ich glaube, wir sind in einer Spirale gelandet. Denn wenn wir ehrlich sind, erwarten wir ja, dass nach dem Film etwas kommt. Marvel hat uns abgerichtet, wie den Pawlowschen Hund. Sobald wir Credits über den Bildschirm huschen sehen, läuft der Sabber schon am Mund hinab, in höchster Vorfreude auf einen Leckerbissen. Die Filmemacher fühlen sich auf der anderen Seite wahrscheinlich fast schon verpflichtet, sich irgendwas aus den Haaren zu ziehen. Doch sie waren es doch, die uns darauf trainiert haben.

Ich möchte Filme schauen, ohne mich zu fragen, ob am Ende noch etwas kommt. Ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen, vor Ende des Abspanns aus dem Kino zu gehen. Zu Hause googelt man dann, ob wirklich nichts mehr gekommen ist, nur um festzustellen, dass man etwas verpasst hat. Natürlich ist das auch ein bisschen FOMO, aber es muss doch nicht sein. Wenn noch eine Szene, ein kleines Schmankerl den Zuschauer*innen dargereicht werden soll, dann reicht es vollkommen aus, das als Mid-Credit-Szene zu tun. Das ist aber auch schon das Höchste der Gefühle. Wenn wir ehrlich sind, tragen die meisten dieser Ergänzungen nichts zur Geschichte bei oder sind auch nur annähernd so gut wie die ersten ihrer Art. Es wird Zeit, die After-Credit-Szene unauffällig hinter den Schuppen zu bringen.

MCU Rewatch | Black Widow

Die Pause nach Endgame hat wirklich gut getan. Seitdem habe ich die X-Men-Filme angeschaut, die wir in den vergangenen Wochen intensiv besprochen haben. Für mich war es tatsächlich eine noch längere Pause, als sie hier im Blog erscheint, da es etwa zwei Monate sind, seitdem ich Endgame gesehen habe. Vor allem die Abwechslung mit den X-Men fand ich erfrischend. Es ist eine andere Seite der Marvel-Welt, die wir damit näher beobachten konnten. So kann ich gefühlt frischer und neutraler an die nächste, vierte Phase herantreten. Schauen wir uns also die nächste Phase an, die mit Black Widow beginnt.

Als ich den Film damals im Kino sah, ließ ich kein gutes Haar an ihm. Irgendwie hat mich alles daran gestört; die Action, die Geschichte, die Tatsache, dass der Film gefühlt 10 Jahre zu spät erscheint und die Verfehlung, einen echten Thriller daraus zu machen. Nachdem ich nun den Film ein zweites Mal gesehen habe und mit etwas mehr Abstand, kommt er besser weg. Ich fühlte mich wirklich gut unterhalten und die zugrunde liegende Geschichte birgt eine notwendige Tiefe in sich.

Bei Marvel-Filmen oder Superhelden-Filmen allgemein bin ich versöhnlicher, wenn es darum geht, schwierige Themen zu besprechen oder sich ernsthaft damit auseinanderzusetzen. Immerhin sind es Action-Filme, die durchaus eine komplexe Geschichte erzählen können, jedoch ein breites Publikum ansprechen wollen. Die Produktion ist teuer, aufwendig und zeitintensiv, da möchte man natürlich die Kosten wieder einspielen. Wobei das natürlich eine Spirale ist, die man gelegentlich durchbrechen muss. Denn es braucht nicht immer einen 300-Millionen-Dollar teureren Film. Ich mag genauso kleinere Geschichten innerhalb dieses Universums. Doch ich verstehe, dass man sich die Tiefe, die ich vorhin angesprochen habe, manchmal selbst erarbeiten und weiterdenken muss. Vielleicht bin ich aus den Comics heraus gewohnt oder bin eben bereit, mir diese Arbeit zu machen. Deshalb fällt es mir leichter, gnädig mit den Filmen umzugehen.

Die Grundpfeiler von Black Widow stimmen. Scarlett Johansson und Florence Pugh sind fantastisch in ihren Rollen, verkörpern die Agentinnen glaubhaft und haben eine tolle Chemie. Ihre Szenen machen Spaß, aber sie bringen ebenso die notwendige Ernsthaftigkeit und Gravitas auf. Diese braucht das Thema des Films. Denn es geht um Machtmissbrauch. General Dreykov, der Chef des »Red Room«, sucht sich verletzliche, junge Mädchen. Er bemächtigt sich ihnen, foltert sie quasi, bis sie dem Bild entsprechen, das er haben möchte. Er setzt sie unter Drogen, sodass sie ihm aufs Wort gehorchen, zwingt sie zu einer Hysterektomie. Wenn sie ihren Zweck erfüllt haben, wirft er sie weg und beschafft sich neue. Es ist brutal, grausam und höchste Zeit, dass sich Natasha um ihren ehemaligen Peiniger kümmert.

Die Szenen im Red Room Hauptquartier, zwischen Natasha und Dreykov sind widerlich. Beide Schauspieler*innen sind hier auf Höchstform. Ray Winstone als Dreykov verkörpert alles, was falsch ist. In dieser Welt, als auch in unserer. In ihm kann man sehr viel mehr lesen. Die Art, wie er sich den Frauen nähert, die Sprache, die er benutzt, die Gestik und Mimik; es ist widerlich und er hat alles verdient, was ihm im Laufe dieses Films angetan wird. Wahrscheinlich mehr. Die restlichen Black Widows zu befreien und dafür zu sorgen, dass die weltweit im Einsatz befindlichen Agentinnen frei kommen, ist nur ein schwacher Trost. Aber es ist einer. Genauso, dass Dreykovs Tochter Antonia aka Taskmaster endlich aus den Fängen ihres Vaters freikommt. Dieser Twist von Taskmaster ist genial und gefällt mir ausgezeichnet. Es passt perfekt in die Geschichte.

Zugegeben hätte ich das große Finale mit der Festung, die vom Himmel fällt, nicht gebraucht. Es ist das einzige wirkliche Manko, das ich an dem Film habe. Ich hätte gerne ein unaufgeregteres Finale gehabt. Ruhiger, intimer, so wie der Anfang des Films. Es hätte wunderbar gepasst, aber ich vermute, wir sind an einem Punkt, wo wir ein episches Finale benötigen. Der Rest des Films funktioniert für mich dafür wunderbar. Natasha, die sich einfach nur absetzen möchte, aber von ihrer Vergangenheit eingeholt wird. Die Verknüpfungen mit den anderen MCU-Filmen fühlen sich ungezwungen an. Nach Civil War ist ein geeigneter Zeitpunkt für die Geschichte.

Zwar gehen die emotionalen Momente teilweise in den brachialen Actionsequenzen unter, aber sie sehen dafür gut aus. Beispielsweise der Gefängnisausbruch von Red Guardian. Die Lawine, der Helikoper – für mich funktionieren diese Szenen. Das anschließende Familien-Dinner ist derartig cringe (ein anderes Wort fällt mir dafür nicht ein), dass es aus den Wänden trieft, spiegelt aber den aktuellen Zustand der Charaktere sehr gut wider. Black Widow ist vielleicht ein später, aber durchaus gelungener Abschied von dem Charakter und Scarlett Johansson. Ich korrigiere gerne meinen ersten Eindruck. Ich hatte eine gute Zeit und freue mich als Nächstes auf Shang-Chi.

Home One

»Home One« ist das beeindruckende Raumschiff der Mon Calamari. Kommandiert von Admiral Ackbar und am meisten bekannt für seinen Auftritt in »Return of the Jedi«. Im Kampf gegen den zweiten Todesstern. Doch auch in der Clone-Wars-Serie kommt Ackbar immer wieder vor. Die Mon Calamari sind ein interessantes Volk. Sie kommen von einem Wasserplaneten und sind für ihren genialen Schiffsbau berühmt. Die geschwungenen Linien, das langgezogene Design und die schiere Größe mancher Schiffe machen sie immer wieder zu einem Hingucker.

Der Bau des »Home One Starcuiser« ist einfach und geht schnell von der Hand. Zum Vollpreis würde ich das Schiff niemandem empfehlen. Mit einem ordentlichen Rabatt kann man allerdings ruhig zuschlagen. Vor allem wenn man Fan der alten Star-Wars-Filme ist. Das Schiff gehört zu Star Wars, ist ein Markenzeichen, würde ich sagen. Trotzdem sollte man auf Rabatte warten. Ich glaube, ich habe maximal eine Stunde für den Bau benötigt. Ich kann es jetzt im Nachhinein schlecht sagen. Aber der Bau ist weder herausfordernd, noch kommen spannende Bautechniken vor. Es ist immer noch ein Lego-Set.

Für den Maßstab und dadurch, dass das Schiff viele Rundungen hat, ist es gut getroffen. Es sieht vor allem dank des angehängten medizinischen Versorgungsschiffes größer aus. Man benötigt eben immer Referenzen und Vergleiche. Und das medizinische Schiff bietet sich an, da man es in »Return of the Jedi« prominent sieht. Durch die Kamerafahrt aus dem Behandlungsraum, in dem Luke seine neue Hand bekommen hat, hat man eine vage Vorstellung von dessen Größe und kann sich im Vergleich den »Home One Starcruiser« vorstellen. Ein nettes Set, das gut aussieht und in keiner Schiffssammlung von Star Wars fehlen darf.

Zeitloses Design

Kann man zu viele Millennium Falken besitzen? Ich denke nicht. Den UCS (Ultimate Collector Series) von Lego habe ich seit etwa fünf Jahren bei mir zu Hause stehen. Der Bau hat Spaß gemacht und war durchaus ein größeres Unterfangen. Vor kurzem habe ich dann ein MOC des Lego Einhorn Sets gefunden und es zu einem bunten Millennium Falken umgebaut. Schließlich gibt es noch eine Medium-Variante, die kürzlich im Angebot war. Natürlich hat Lego noch sehr viel mehr im Angebot, aber für weitere Bauten möchte ich auf MOCs zurückgreifen. Immerhin fehlt noch die Version aus dem Solo-Film, die vorne noch die Rettungskapsel hat und etwas heller ist.

Die Medium-Variante des Millennium Falken ist knapp über 25 cm lang und sieht eigentlich gut aus. Die Details stimmen, die Proportionen wirken passend und die Drucke sind okay. Die Anleitung könnte jedoch besser sein. Aus irgendeinem Grund hat sich Lego für einen dunkelgrauen Hintergrund entschieden. Darauf Farben zu drucken und schließlich korrekt erkennen zu können, ist eine Herausforderung. Der Bau an sich ist aber keine. Es baut sich schnell weg, was für ein 55-€-Set, das eine UVP von 85 € hat, wirklich kein gutes Zeichen ist. Für über 80 € erwarte ich mir eigentlich mehr. Der Rabatt hat mich allerdings überzeugt. Nun steht es da. Und je mehr ich es ansehe, desto mehr Verbesserungen möchte ich eigentlich vornehmen.

Manche Lücken sind mir zu groß, das Heck passt nicht ganz und die vorderen Außenverkleidungen sehen seltsam aus. Also kurz auf Rebrickable nachgeschaut, ob sich jemand die Mühe gemacht hat, eine Alternative anzubieten oder Modifikationen an dem Modell vorgenommen hat. Natürlich wird man schnell fündig. »PiXEL-DAN« bietet gleich zwei Varianten des Millennium Falken an. Einmal die Solo-Variante und einmal eine verbesserte Version des Lego-Modells. Die Teile habe ich mir noch nicht bestellt, die ich dazu benötige, werde es aber sicherlich noch nachholen. Ich habe mir noch nie eine Anleitung auf Rebrickable gekauft. Es wird Zeit das zu ändern. Der Millennium Falke ist ein gutes Versuchskaninchen.

Feiger Käse

Käse ist etwas Wunderbares. Sei es Cottage Cheese, Mozzarella, Hartkäse in verschiedensten Formen und Arten oder diverse Weichkäse. Ich teste immer wieder gerne neue Sorten und probiere mich durch das Kühlregal. Bei Käse lohnt sich ebenfalls der Besuch verschiedener Supermärkte, da sich die Angebote teilweise deutlich unterscheiden. Hofer und Billa sind meine go-to-Märkte, wenn es um Käse geht, aber auch beim lokalen Eurospar werde ich immer wieder fündig. Zu einer guten Jause gehört ein guter Käse einfach dazu. Oder am Abend zu einem Film. Mit etwas Oliven, eingelegten Zwiebeln und ein Stückchen Brot ist es der perfekte Snack. Doch selbst der beste Käse profitiert von einer kleinen Ergänzung.

Ich bin erst durch den Besuch einer unscheinbaren Weinbar abseits der Linzergasse in Salzburg darauf gekommen. Vorher wusste ich von der Existenz dieses Produkts nicht. Doch seither findet sich immer wieder ein Gläschen in meinem Kühlschrank. Die Rede ist natürlich von Feigensenf. Einen Teelöffel zur Käsevariation gereicht und diesen mit einem Hauch dessen zu verfeinern, bietet eine Geschmacksexplosion, die ich nicht mehr missen möchte. Es gibt nicht nur Feigensenf, sondern auch noch andere Varianten. Oder Alternativen wie die Feigensauce findet man ebenso gelegentlich. Feigen sind eine unterschätzte Frucht, wie ich finde. Die Konsistenz, der Geschmack, einfach wunderbar. In Saucenform oder als Senf dargereicht, eine echte Bereicherung für jede Jause.

Diana Light | Unsplash

Die Stallungen

Es wächst nicht nur die Burg Blaustein immer weiter, auch die Vorburg wird ständig mit neuen Gebäuden erweitert. Das Konzept »Burg Blaustein« von BlueBrixx ist wirklich einzigartig. Sie sind sicherlich ein großes Wagnis eingegangen. Denn anders als bei herkömmlichen modularen Bauwerken aus der Klemmbausteinwelt benötigt man bei Burg Blaustein immer alle vorangegangenen Sets. Der Saalbau funktioniert ohne die Vorburg nicht und das Torhaus ohne den Münzturm schon zweimal nicht. Bei der Vorburg, die nun nicht mehr auf dem Burgberg positioniert ist, verhält es sich etwas anders.

Die Vorburg ist eine Art Zusatz zur Burg selbst. Zwar sind die Palisaden damit verbunden, doch ließen sie sich einfach lösen. So kann man entweder die Burg alleine dastehen lassen oder die Vorburg mit ausbauen. Bisher habe ich die Vorburg stehen lassen, aber ohne extra Gebäude dafür zu kaufen. Seit ein paar Wochen gibt es allerdings die Stallungen wieder. Es ist ein schön designtes Gebäude. Mit den Stallungen habe ich mir dann noch den Rüstmeister bestellt. Das Palisadentor muss auch irgendwann mal dazu. Die Burg benötigt schließlich einen imposanten Eingang. Doch erst einmal sehen wir uns die Stallungen an.

Mit über 3.000 Teilen sind die Stallungen durchaus umfangreich, doch es handelt sich dabei um viele kleine Teile. Das Dach allein besteht aus über 350 Dachziegeln, die verbaut und ausgerichtet werden wollen. Keine amüsante Arbeit, allerdings eine, die sich lohnt. Denn das Ergebnis sieht wirklich toll aus. Die Wände sind gewohnt massiv gebaut. Es kommen erneut interessante Bautechniken zur Anwendung, die den Bau kurzweilig machen. Ich bin sehr zufrieden mit den Stallungen. Man entdeckt während des Baus immer wieder schöne Details und Andeutungen, und sie machen sich toll in der Vorburg. Es gibt allerdings ein kleines Problem.

Die Stallungen sind nun ein »BlueBrixx Pro« Set. Wer sich mit Klemmbausteinen beschäftigt und vor allem auch mit BlueBrixx, weiß, dass es zwei Arten gibt, wie BlueBrixx seine Sets veröffentlicht. Entweder als »Special« oder als »Pro«. Die Specials kommen in einem einfachen braunen Karton, ohne Design. Die Anleitung ist nur digital verfügbar und die Steine selbst sind hochwertig und von guter Qualität. Die Pro-Sets kommen in einem hübschen Karton mit Abbildungen und etwas Design. Die Anleitung ist (meistens) nur gedruckt verfügbar. Und die Steinequalität liegt ebenfalls meist hinter den Specials zurück. Manche Unterschiede gehen mir allerdings nicht ein. Denn von der Aufmachung der Anleitungen sind die Specials besser als die Pro. Wie kann es hier einen Unterschied geben, wenn doch alles von derselben Firma kommt?

Die Klemmkraft mancher Steine bei den Stallungen ist wirklich fragwürdig und die Platten, die für den Heuboden verbaut werden, haben teils gravierende Farbabweichungen. Zum Glück betrifft das nicht das Mauerwerk oder die Dachziegel. Bei einem Special wären mir solche Probleme noch nie aufgefallen. BlueBrixx war hier auf einem guten Weg. Die Anleitungen, wenn auch an manchen Stellen verbesserungswürdig (etwa wenn es um Ansichten geht), waren vollkommen in Ordnung. Die Pro-Sets können da nicht mithalten. Also entweder führen sie die beiden Welten irgendwie zusammen oder lassen sich etwas anderes einfallen, wie die Welten besser zusammengeführt werden können. Wenn es ihnen um die bunten Kartons mit mehr Abbildungen geht, könnte man die braunen Kartons mit einem Umkarton (einer Art Schuber) ausstatten. Aber irgendetwas müssen sie sich einfallen lassen.

In den Kommentaren von YouTube liest man immer häufiger, dass das ein Problem für BlueBrixx werden könnte. Das Verständnis für Pro-Sets und die mindere Qualität zu den Specials stoßen auf viel Unverständnis, auch bei mir. Viele bauen gerne mit PDF-Anleitungen. Und auch wenn es mir prinzipiell egal ist, mag ich tatsächlich die Art der Anleitungen von den Specials lieber. Und gedruckt müssen die nicht vor mir liegen. Ich hoffe sehr, dass sie aufpassen, welche Entscheidungen sie treffen, und mit Bedacht vorgehen. Sie haben sich eine Community aufgebaut und über Jahre einen guten Ruf erarbeitet. Mit ein paar wenigen falschen Entscheidungen kann dieser sehr schnell ins Bröckeln geraten.

Lieber [Name hier einsetzen]

Es fällt mir schwer, Dinge zu kommentieren. Zumindest in den Weiten des Internets. Das mag für jemanden, der einen täglichen Blog schreibt, etwas widersprüchlich klingen, doch es ist so. Die Anzahl an Kommentaren, die ich bei YouTube abgegeben habe, kann ich an einer Hand abzählen. Recht viel mehr Mails an Podcaster oder dergleichen habe ich auch nicht geschrieben. Dabei kommen mir gelegentlich Ideen, die ich entweder mitteilen möchte, oder ich möchte mich für die tollen Inhalte bedanken, die produziert werden.

Bei BlueBrixx bin ich beispielsweise um die Community sehr froh, die sich rege in den Kommentarspalten unterhält und nach bestimmten Sets fragt und nachhakt. Manche könnten einen netteren Ton anschlagen, aber ich denke, das meiste kommt aus dem Wunsch heraus, bessere Sets zu haben und Ideen zu liefern. Ich bin dankbar für die Menschen, die sich an den Diskussionen beteiligen. Genauso in den Foren von ThePod. Ich bin dort zwar angemeldet und lese gelegentlich mit, aber schreibe dort nichts. Ich denke, das kommt aus der einseitigen Beziehung heraus, die man mit diesen Personen hat.

Man kann ein Projekt Jahre, manchmal Jahrzehnte begleiten, ohne sich dort zu melden. Das ist auch vollkommen in Ordnung. Entweder es macht einfach nur Laune zuzuhören, unterstützt auf finanzielle Art und/oder ist mit dem, was produziert wird, zufrieden und vertraut auf die Talente derjenigen Personen, die dahinterstehen. Manches Mal stellt sich ein sehr vertrautes Gefühl ein, das sich nicht vermeiden lässt und zu einem gewissen Grad in Ordnung ist. Durch das regelmäßige Zuhören glaubt man, man kenne die Personen. Das ist natürlich falsch. Man kennt lediglich einen ganz bestimmten Ausschnitt und erfährt nur das, was sie den Zuhörer*innen auch wirklich mitteilen wollen. Die Grenze verschwimmt allerdings manchmal.

Deshalb fällt es mir schwer, Nachrichten zu schreiben oder zu kommentieren. Ich bin mir der asynchronen Beziehung sehr bewusst. Ich möchte nicht, dass meine Nachrichten zu persönlich erscheinen, Grenzen überschreiten oder dergleichen. Ein professioneller, doch nahbarer Abstand ist hier gefragt. Zumindest aus meiner Sicht. In einem Forum kann man sich natürlich besser und ungezwungener austauschen, aber das war schon zu den Hochzeiten von Foren nicht mein Kommunikationsmittel der Wahl. Wenn, dann schreibe ich lieber E-Mails und damit dedizierte Nachrichten zu einer Thematik, die mich gerade beschäftigt, oder wenn nach speziellem Feedback gefragt wurde.

Vielleicht denke ich zu viel darüber nach und sollte einfach die Nachrichten schreiben und wegschicken. Doch wenn ich mir die Kommentare so anschaue, täte es manchen nicht schlecht, ein wenig mehr darüber nachzudenken, was sie da gerade schreiben. Das Video, der Podcast oder was auch immer man gerade konsumieren mag, richtet sich nicht explizit an eine Person. Sie richtet sich an Hunderte oder Tausende, eben alle, die gewillt sind zuzuhören. Ein Austausch ist schön, die Art und Weise sollte aber dem Kontext entsprechend gewählt werden.