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Wiederholung hilft

Ich habe wieder angefangen, das Buch Der Ernährungskompass von Bas Kast zu lesen. Ende vergangenen Jahres war das erste Mal, dass ich mich durch dieses fantastische Buch gearbeitet habe, jetzt lese ich es ein zweites Mal. Bas Kast packt sehr viele Informationen in das Buch und beim ersten Mal ist mal vielleicht etwas überfordert damit. Ich hatte es damals relativ schnell gelesen. Ich weiß noch, dass ich zu Silvester Freunde in Tübingen besuchte und deshalb im Zug viel Zeit hatte zu lesen. Da ist so ein spannendes, informatives und schlichtweg gut geschriebenes, wie recherchiertes Buch natürlich schnell durchgelesen.

Deshalb dachte ich mir, es kann ja nicht schaden, es sich noch einmal zur Brust zu nehmen. Die groben Züge sind mir zwar weiterhin im Kopf, aber die feineren Zusammenhänge, die Details und dergleichen müssen aufgefrischt werden. Besonders gut gefällt mir, dass er nicht die eine Lösung vorschlägt, so wie es viele selbst ernannte Ernährungsexperten und -gurus machen. Er zeigt die aktuelle Studienlage auf und jede*r kann sich daraus eine eigene Ernährungsform zusammenstellen.

Es scheint Dinge zu geben, die für die meisten Menschen gelten, doch wie so oft, ist die Ernährung eine sehr individuelle Angelegenheit. Die eine Formel zu Glück und Gesundheit gibt es nicht. Man muss nur bereit sein etwas zu experimentieren, Erkenntnisse sammeln und immer wieder gewillt sein etwas dazuzulernen. Das macht er in dem Buch immer wieder klar. Gibt für die verschiedenen Möglichkeiten Beispiele an.

Deshalb verstehe ich zum Beispiel manche Rezensionen nicht, die kritisieren, Bas Kast würde zu allgemein schreiben und keine konkreten Lebensmittel benennen. Zum einen: Doch das tut er. Er nennt, wie erwähnt, diverse Lebensmittel, die Studien zufolge für die meisten Menschen eher zu meiden sind und die für die meisten Menschen in ihre Ernährung aufgenommen werden sollen. Er bespricht ebenso die unterschiedlichen Ernährungsweisen immer wieder aus verschiedenen Blickwinkel. Sei es Low-Carb, Low-Fat, Atkins, Paleo, vegan, vegetarisch und so weiter.

Man muss allerdings schon noch selbst Arbeit hineinstecken. Bas Kast kann nicht sagen, welche dieser Ernährungsweisen oder welche Mischung aus Lebensmitteln mir am besten zusagt, für meinen Körper am verträglichsten ist und so weiter. Das muss ich schon selbst herausfinden. Ein sehr empfehlenswertes Buch, dass ich allen ans Herz legen kann, die sich etwas tiefgreifender mit Ernährung auseinandersetzen möchten.

Einmal anfangen und es flutscht

Wer kennt es nicht? Im Urlaub nimmt man sich vor, all die Arbeiten zu Hause endlich zu erledigen, die man seit Wochen, Monaten oder Jahren vor sich herschiebt. Keine großen Sachen, meistens jedenfalls, oder Dinge, die ständig nerven. Einfach nur Arbeiten, die lästig sind oder zu denen man nicht genug Motivation aufbringen kann. Dann kommt schließlich der nächste Urlaub; man hat nichts Konkretes geplant und kann diese aufgeschobenen Übel endlich machen.

Erst einmal jedoch muss man runterkommen. Mehr oder weniger spontane Tagesausflüge werden unternommen. Vielleicht kommt ein gutes Spiel in die Quere. Dann muss man natürlich noch das neue Rad einweihen und entsprechend ausfahren. Außerdem soll Ruhe und Entspannung natürlich ebenso nicht zu kurz kommen. Ein guter Mix will gefunden werden. Schließlich kommt der letzte Urlaubstag überraschend daher und es geht wieder mit der Arbeit los, ohne dass man diese lästigen Aufgaben erledigt hat. Alles natürlich rein fiktive Beispiele.

Allerdings dachte ich mir dieses Mal, ich will nicht an einem Montag in die Arbeit zurückkehren, sondern an einem Dienstag. Also plante ich für meinen Juli-Urlaub einen Tag mehr ein. Das war gar nicht mal so schlecht, wie sich herausstellen sollte. Ich habe zwar meine Pflanzen, wie bereits berichtet, umgetopft und teils mit frischer Erde versehen, doch um die Wohnung an sich hatte ich mich noch nicht gekümmert. Es passte dabei hervorragend, dass ich am Sonntag mit Lies of P fertig werden sollte, damit der Montag frei für eine eventuelle Radtour.

Doch das Wetter sagte mir nicht zu und an meinem letzten Urlaubstag wollte ich nicht um 6 Uhr morgens aufstehen. Also habe ich erst einmal meinen Wocheneinkauf früh am Tag erledigt, da unter der Woche noch ein paar Termine anstanden und ich nicht wusste, wann ich sonst Zeit dazu haben würde. Das führte zu einem Wohnungsputz. Das führte wiederum zu einer Auf- und Umräumaktion im Wohnzimmer und in anderen Teilbereichen der Wohnung. Alles immer wieder kleinere oder größere Arbeiten im Laufe des Tages. Nun bin ich wieder sehr zufrieden mit dem aktuellen Zustand. Ich habe mir Zeit gelassen und die Eingebungen während des Tages genutzt. Manchmal muss man nur mit etwas kleinem Anfangen und es entwickelt sich von da aus weiter.

Unnötige Kommentare

Letztens war ich morgens eine Runde laufen. Im Urlaub wurde mir erst wieder so richtig bewusst, wie viel Freude es mir bereitet, den Tag nicht nur früh zu starten, sondern wie fantastisch es ist, im Sommer früh Sport zu machen. Sei es eine Runde mit dem Rad zu fahren oder, wie an jenem Morgen, eine Runde zu laufen. Zum Aufwärmen etwas Yoga, um die Muskeln in Gang zu bringen und die Reste des Schlafs abzuschütteln, dann konnte es auch schon losgehen.

Eigentlich hatte ich nur eine kleine Runde geplant. Vor allem deshalb, weil mir seit ein paar Wochen das linke Knie beim Laufen Probleme bereitet. Doch das Radfahren scheint sich positiv auf das Knie ausgewirkt zu haben, da ich nach 15 Minuten noch nichts Unangenehmes spürte. Deshalb beschloss ich spontan, die Runde zu vergrößern. Unter anderem mit dem unlogischen Hintergedanken: wenn ich 40 Kilometer mit dem Rad fahren kann, dann kann ich ebenso 40 Minuten laufen. Ergibt absolut keinen Sinn, aber wenn es um Motivation geht, greift man nach jedem Strohhalm.

Die Runde verlief hervorragend. Es war sonnig, aber kühl. Es wehte ein leichter Wind, auf den Straßen war kaum etwas los. Außerdem war es Samstag, 8 Uhr morgens, von daher fiel der Berufsverkehr ebenso weg. Einfach fantastisch. Ich war schon fast zu Hause, auf dem Höhepunkt der Runde, fühlte mich fantastisch, da bemerkte ich eine Spaziergängerin mit Hund vor mir. Verständlicherweise nahmen sie den gesamten Gehsteig ein, der in 100 Metern oder so ohnehin endete.

Aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen mit Hunden beschloss ich, auf die andere Straßenseite zu wechseln. Da der Gehsteig aufhörte, war die Straßenseite sowieso egal. Es fuhren keine Autos, niemand sonst war unterwegs. Wir beide gingen unseren jeweiligen Aktivitäten nach. Ich war schon ein Stück vor der Spaziergängerin mit dem Hund, da fuhr ein älterer Herr auf einem Fahrrad an mir vorbei. Er fühlte sich bemüßigt, in halblautem Ton und mehr zu sich selbst, als zu mir, zu sagen: „Angst vorm Hund?“

Was soll das? Alle drei, die wir morgens, an einem schönen Samstag unterwegs sind und uns um unsere jeweiligen Aktivitäten kümmern, nehmen niemanden etwas weg. Wir stehen uns nicht im Weg, es war genug Platz. Ich war gerade drauf und dran, eine für mich perfekte Runde zu laufen. Es gäbe viele Gründe, warum ich gerade auf dieser Straßenseite unterwegs war. Warum fühlt man sich bemüßigt, einem fremden Menschen seine dumme, beschränkte Meinung aufzuhalsen? Wenn ich anderen Menschen mit meinem Verhalten weder schade noch im Weg stehe, warum kümmert es dann andere, was ich mache? Was hat sich dieser alte Mann dabei erhofft, zu gewinnen?

Nicht nur einmal habe ich es erlebt, dass Hunde auf mich zu gerannt sind. Manche davon laut bellend. Manche konnten nur mit Mühe von ihren Besitzern aufgehalten werden. Wenn man sich die meisten Hundebesitzer ansieht, denen man im Alltag begegnet, scheinen eher die Hunde die Anführer zu sein und nicht die Menschen. Manche bleiben fast schon panisch mit ihren Hunden stehen und versuchen ihren Fokus auf sich zu ziehen, wenn man an ihnen vorbeigeht oder -läuft, weil sie nicht wissen, wie der Hund reagieren wird. Ich hatte schon Hunde, die bellend um mich herumgesprungen sind, während ich an deren Revier vorbeiging und kein Besitzer in Sichtweite war. Es ist nicht so, als hätte ich Angst vor Hunden. Es ist eher so, dass ich die Menschen verachte, die sich nicht um ihre Hunde kümmern und was diese anstellen könnten. Denen es egal zu sein scheint. Denen der Hund egal ist. Warum sie sich dann einen zulegen, entzieht sich meiner Vorstellungskraft. Mir tun diese Hunde leid.

Ich habe dann zu Hause noch etwas trainiert und einen restlichen, fantastischen Samstag genossen. Unter anderem mit dem tollen Spiel Lies of P und dem Erfolgserlebnis eines großartigen Laufes. Ich lasse mir vom beschränkten Horizont anderer Menschen meinen Tag nicht ruinieren. Immerhin hat er mir eine Idee und einen Grund für einen Text gegeben. Unnötig und dumm war der Kommentar trotzdem.

Einen Abschluss finden

Ich finde es immer wieder faszinierend, wie sich im Laufe des Lebens die Interessen verschieben. Das kann innerhalb eines Jahres natürlich mit den Jahreszeiten zusammenhängen. So habe ich mir vor Kurzem lieber ein neues Rad zugelegt, als mehr als doppelt so viel Geld in einen Gaming-PC zu investieren, weil ich im Sommer eben gerne draußen unterwegs bin. Außerdem lag mir ein neues Rad schon länger am Herzen und es war ein guter Zeitpunkt, um mir diesen kleinen Traum endlich zu erfüllen. Im Frühjahr, wenn es noch kälter und verregneter ist, verbringt man vielleicht mehr Zeit drinnen und liest entsprechend viel, während später Spiele interessanter werden und im Herbst die Warhammer-Sachen aus dem Schrank geräumt werden.

Vielleicht liegt es aber schlicht und ergreifend an mir, dass ich gerne Abwechslung haben möchte und mich gerne mit unterschiedlichsten Dingen beschäftige. Es gibt solche Phasen und diese Phasen und alle haben ihren rechtmäßigen Platz. Solange man sich nicht von diesen Dingen stressen oder unter Druck setzen lässt, ist alles in Ordnung. Immerhin sind all das Hobbys, die Freude bereiten sollen. Sie sind kein Beruf oder etwas, mit dem man Geld verdient. Wobei es manche schaffen, ihr Hobby zum Beruf zu machen. Dabei ist natürlich die Frage, ob man das möchte. Aber das führt für heute etwas zu weit.

Wenn man über viele Jahre ein Hobby verfolgt, sich darin regelrecht verbeißt und alle möglichen Aspekte davon lernt, kann das sehr viel Spaß machen. So war es bei mir mit Comics. Zwar lese ich schon mein ganzes Leben mehr oder weniger Comics und lese sie noch immer gerne, doch die Intensität und Frequenz hat deutlich abgenommen. Über 10 Jahre gab es für mich quasi kein anderes Hobby. Außer Sport natürlich, aber das betrachte ich als ein Muss, das bei mir immer mitläuft.

Jedenfalls habe ich mich über 10 Jahre intensiv mit Comics beschäftigt. Podcasts gehört, Reading Orders recherchiert und zusammengestellt, Rezensionen, Essays und andere Texte darüber geschrieben, Bücher gelesen und mich mit deren Geschichte beschäftigt. Es ist ein faszinierendes und leider immer noch vielfach unterschätztes Medium. Comics sind eben wie der Film nur ein Medium, in dem allerdings unzählige Geschichten erzählt werden können. Seien es welche für Kinder, Horror-Geschichten oder Biografien; die dominanten Superhelden-Comics oder Sci-Fi-Epen wie Saga, hin zu Indie-Meisterwerken wie Usagi Yojimbo oder eine Kombination aus allen, wie es zu den besten Zeiten von Sandman war. Es ist Grenzenlos.

Doch ich habe für mich festgestellt, dass diese intensive Phase am Abflachen ist. Ich möchte mich nicht mehr in diesem Detailgrad mit dem Thema beschäftigen. So manche WebComics bei Tapas oder WebToon habe ich natürlich weiterhin im Blick oder auch Künstler*innen, die ich seit Jahren über Patreon unterstütze. Ganz werde ich dieses Medium nie ablegen können, weil es für mich die interessanteste Weise ist, Geschichten zu erzählen. Außerdem möchte ich natürlich wissen, wohin sich das Medium hinentwickelt.

Der Punkt ist, dass es selbstverständlich in Ordnung ist, wenn man sich von einem Hobby entfernt. Dies kann die unterschiedlichsten Gründe haben. Nur sollte man sich eben dann nicht darauf versteifen und sich dazu zwingen. Es ist ein Hobby und Interessen verschieben sich. Man verändert sich mit der Zeit eben doch – hoffe ich zumindest – entwickelt sich weiter und damit verändern sich die Präferenzen der Freizeitgestaltung. Ebenso verändern sich die Menschen, die einem wichtig sind, mit denen man Zeit verbringt und die einen ebenso beeinflussen. All das ist in Ordnung und vielleicht findet man irgendwann auch wieder zurück zu einem einst geliebten Thema.

Schlaues Püppchen

Nach gut 40 Stunden ging die erste Runde Lies of P zu Ende. Ich schreibe »erste Runde«, da ich bereits in der zweiten bzw. Dritten stecke. Beide spiele ich mehr oder weniger parallel. Einmal im New Game Plus und einmal als komplett neuen Spielstand. Mal sehen, ob ich beide zu Ende bringen werde, aber aktuell macht das Spiel schlicht und ergreifen noch sehr viel Spaß. Die Gegner im NG+ sind nochmal ein Stück härter und gnadenloser, deshalb mal sehen, wie sehr meine Geduld ausreicht.

Allerdings sind alleine schon die Vielzahl an Entscheidungen, die man im Laufe des Spiels trifft, es wert, noch mindestens einen Durchgang zu starten. Wie wird sich der Protagonist entwickeln, wie verhalten sich die anderen Charaktere, welche Dialoge oder andere Begegnungen schaltet man frei? Es gibt immerhin drei Enden zu entdecken und da das Spiel von der Dauer her überschaubar ist, sind zwei weitere Durchläufe durchaus im Bereich des Möglichen.

Aber wie war denn nun das Spiel an sich? In einem Wort: episch. Die Bosskämpfe sind fantastisch gestaltet. Nicht nur von den Arenen her, sondern die musikalische Untermalung bereitet sehr viel Vergnügen und lindert die vielen Versuche, die man teilweise benötigt. Meistens kann man sich zwar Unterstützung dazu holen, doch am Ende, wo jeder Boss zwei Phasen hat, hilft das nur begrenzt weiter. Ich hatte allerdings nie das Gefühl, die Bosse wären unfair. Sie sind zum Teil rasant und wirken erratisch oder verzögern Attacken noch mehr als Morgot in Elden Ring, doch irgendwann erkennt man die Muster.

Das Level-Design ist fantastisch. Oft habe ich mir gedacht, wo das wohl hinführen mag und der letzte Stargazer (Orte, an denen man im Falle eines Todes wieder erwacht), scheinen kilometerweit entfernt zu sein. Doch kaum geht man um die nächste Kurve, schaltet man eine Abkürzung frei und befindet sich wieder am Anfang des Levels. Ich muss unbedingt nach einer Karte suchen, ob jemand versucht hat, diese nachzuzeichnen. Die verschiedenen Orte, die man aufsucht, die Biome, wenn man so will, sind abwechslungsreich und kurzweilig. Nur das finale Kapitel zieht sich wie ein Kaugummi. Ich hatte schon gehofft, bald auf den Endgegner zu treffen, da kommen immer mehr Gegner und Ebenen und Türme und Gegner und Ecken und Gegner. Das war schon frustrierend, gegen Ende hin. Das hätte man durchaus um die Hälfte kürzen können.

Man sollte wehmütig sein, wenn es vorbei ist und nicht froh darüber, es endlich hinter sich gebracht zu haben. Falls ein zweiter Teil kommt, würde ich mir wünschen, dass sie das Ende knackiger gestalten. Der letzte Kampf, in meinem Fall die Namenlose Puppe, war zwar nochmal knallhart und man kann sich keine Unterstützung holen. Doch dieser Kampf hat für das langwierige Ende entlohnt. Es hat Spaß gemacht, diesen Gegner zu lernen und schließlich darüber zu triumphieren.

Lies of P ist ein fantastisches Soulslike. Eines der wenigen grandiosen Spiele dieses Genres, das nicht von FromSoftware stammt. Die Entwickler*innen haben ganze Arbeit geleistet und ich freue mich schon auf das bereits angekündigte DLC. Alleine deshalb muss ich es ja nochmal durchspielen. Wenn ich mit dem NG+ durch bin, steht Lords of the Fallen an. Mal sehen, ob ich diese Entscheidung bereue oder die vielen Patches geholfen haben, es zu einem guten Spiel zu machen.

Urlaub, Auszeit und Nachrichten

In meinem Urlaub vergangene Woche, habe ich über knapp zehn Tage sehr wenig Nachrichten gelesen oder mich mit den ganzen Newslettern beschäftigt, die ich abonniert habe. Zufällig habe ich gestern im Newsletter der SN gelesen, dass Donald Trump angeschossen wurde, sonst wäre das ebenfalls an mir vorbeigegangen. Nur den Newsletter von Matthew Dicks habe ich gelesen und ansonsten die meisten tatsächlich relativ schnell gelöscht. Irgendwie gehört das für mich zum Urlaub dazu.

Man beschäftigt sich in der Freizeit mit allem möglichen, sollte sich halbwegs gut über das tägliche Geschehen informieren und am laufenden halten. Zwar mache ich das sehr gerne und habe mir entsprechend seriöse, gute Quellen für diese Inhalte herausgesucht und zusammengestellt, doch es ist natürlich stets zeitaufwendig. Jeden Tag komme ich nicht dazu und manches behalte ich dann auf meinem Lesestapel, wenn man so will. Man denkt sich, später würde man sicherlich dazu kommen, es zu lesen. Doch bis dieser Tag kommt, sind schon wieder zig neue Dinge dazu gekommen.

Deshalb nutze ich den Urlaub, um die aufgeschobenen Newsletter und Texte entweder endgültig zu löschen oder ich lese den Text. Allerdings wird rigoros aussortiert, denn wenn ich es bis jetzt nicht gelesen habe, dann werde ich es zukünftig ebenfalls nicht tun. Eine einfache Regel, die sich auf viele Bereiche ausdehnen lässt. Und manchmal ist es so, dass man sich einfach kurz überwinden muss, die Dinge, die anstehen, anzupacken, damit sie erledigt sind. Am Ende ist man froh, etwas erledigt, es geschafft zu haben und kann mit anderem weitermachen.

Nach dem Urlaub geht es dann in gewohnter Manier weiter. Dann lese ich die Newsletter und Texte wieder sehr gerne und mit neuem Interesse durch. Merke vielleicht auch, welche mich nicht mehr interessieren, finde dafür eventuell neue Angebote. Aber so viel werde ich schon nicht verpasst haben und wenn doch ein wirklich guter Text, von den Krautreportern beispielsweise, durchgerutscht ist, dann ist es eben so. FOMO (Fear of Missing Out), also die Angst etwas zu verpassen, ist oft selbst verschuldet. Man redet sich ein, oder einem wird eingebläut, dass man unbedingt x machen oder getan haben sollte. In Wahrheit legt man die Wichtigkeit einer Sache immer selbst fest. Man muss nur unterscheiden können zwischen dem eigenen Wollen und dem (von außen gegebenen) Sollen.

Von daher ist eine Pause von etwas manchmal gar nicht so schlecht. Seien es Newsletter, wie in meinem Fall, oder Social-Media-Feeds. So habe ich vor Jahren für mich festgestellt, dass ich weder Twitter noch Instagram oder Mastodon nutzen möchte, weil es keinen echten Mehrwert bietet. Und so originell sind die Inhalte dann auch wieder nicht. Da höre ich doch lieber einen guten Podcast über ein spannendes Thema mit einem gepflegten Gespräch oder lese einen gut geschriebenen Newsletter.

Paris, Paracelsus und Pizza

Der Vorteil am Urlaub, außer natürlich dem offensichtlichen, ist, dass ich nicht nur viele Dinge erledige und Unternehmungen mache, sondern dadurch diverse Ideen für Texte bekomme. Der Nachteil ist, dass ich zum Teil sehr zeitsouverän über die Dinge berichte. Heißt: Es kann vorkommen, dass ein Text, den ich im Urlaub geschrieben habe, beispielsweise über eine Dom-Führung, erst eine Woche später erscheint. So wird es wahrscheinlich mit diesem hier sein. Grundsätzlich ändert das nichts, ich dachte mir nur, es könnte ein interessanter Blick hinter die Kulissen sein.

Wie dem auch sei. Vergangenen Freitag habe ich mich mit Freund J. mal wieder in Salzburg getroffen. Es standen zwei Führungen auf dem Plan. Die erste sollte eine allgemeine, touristisch angehauchte Tour durch Salzburg werden. Mittlerweile sind wir schon sehr spezifisch geworden, was die thematischen Führungen anbelangt. Da kann es zwischendurch nicht schaden, sich der Geschichte Salzburgs aus der Vogelperspektive zu nähern. Immerhin kennt man mittlerweile die berühmteren Namen und kann sie ihren Jahrhunderten zuordnen oder was sie für die Stadt getan haben.

Es passte hervorragend, dass die Führung um 12 Uhr Mittag starten sollte, da am Nachmittag / Abend ein Gewitter abzusehen war. Doch als wir uns um kurz vor 12 noch einen Kaffee genehmigten, fing es plötzlich an zu regnen. Innerhalb weniger Minuten entwickelte sich das zu einem regelrechten Schauer, weshalb wir entschlossen, die Führung nicht zu machen und stattdessen in der Steinbar auszuharren. Von der Bar aus, direkt an den Fenstern sitzend, hatten wir einen herrlichen Blick auf eine verregnete Stadt. Hatten wir so, in dieser Art, auch noch nicht erlebt.

Es war auch nichts verloren, da diese allgemeine Führung beinahe jeden Tag stattfindet, von daher kann man diese immer wieder nachholen. Was wir allerdings gemacht haben, ist die Dom-Führung. Diese finden ebenfalls täglich um 14 Uhr statt. Bisher sind wir noch nie dazu gekommen, eine wahrzunehmen. Der nette Guide, der uns über eine Stunde durch den Dom führte, machte nicht nur einen sehr kompetenten Eindruck, er verstand es, die Geschichte des Doms spannend und nahbar zu erzählen. Der angenehmen Stimme und seiner Erzählweise hätte ich noch einige Stunden mehr zuhören können.

Über die Jahre war ich schon häufig im Dom. Sei es, wenn Freunde zu Besuch sind, wenn spezielle Tage anstehen (zum Beispiel die Lange Nacht der Museen) oder einfach nur so. Doch der wirklichen Bedeutung des Doms, was die Erbauer damit zu erzählen versuchten, welches Thema sie verfolgen, war mir in dieser Weise nicht bewusst. Nicht nur die geografische Ausrichtung von West nach Ost, sondern dass man mit dem Beschreiten des Weges vom dunklen Eingang zum hellen Altar die Leidensgeschichte Jesu nachempfindet. Die Bedeutung der Bilder und ihre Reihenfolge, wenn man so will, war mir ebenso nicht bewusst, wie die Tatsache, dass die Wiederauferstehung das Kernthema des Gebäudes ist.

Ebenso neu war mir, dass die Gebetszeile „hinabgestiegen in das Reich des Todes“ nicht oft als bildliche Darstellung in Kirchen zu finden ist. Aber wenn man darüber nachdenkt und sich die Kirchen, die man besucht hat, ins Gedächtnis ruft, ist es durchaus nachvollziehbar. Diese Zeile wird oft ausgelassen und nicht dargestellt. Dabei ist es zentral, alles in dem Gebet zu zeigen, da die Menschen des gemeinen Volkes im Mittelalter natürlich nicht lesen konnten und sich deshalb dieser Geschichte und den Gebeten, über die Gemälde in der Kirche genähert haben. Deshalb gibt es so viele Gemälde in Kirchen. Auch etwas, das man vielleicht zu oft ausblendet und vergisst.

Deshalb mache ich so gerne diverse Führungen in Salzburg mit. Man lernt nicht nur die Geschichte der Stadt immer detaillierter, sondern ebenso die verschiedenen Perspektiven, aus denen man diese betrachten kann. Manche Führungen mache ich gerne mehrfach, da man sich die ganzen Daten, Namen und Fakten nicht auf Anhieb merken kann. Mit der Zeit entsteht allerdings ein immer größeres, vernetztes Bild. Vor allem, wenn man als Abschluss des Tages bei einem guten Stück Pizza über das gehörte und gesehene sinniert und philosophiert.

Pflanzen pflegen

Etwa einmal im Jahr kümmere ich mich ausführlich um meine Pflanzen in der Wohnung. Zwar mache ich das natürlich mehr oder weniger wöchentlich, aber Dinge wie Umtopfen und sie mit frischer Erde versorgen, macht man dann doch nicht so häufig. Außerdem werden diejenigen Pflanzen zu Grabe getragen, die den nächsten Winter nicht überstünden. Vor einem oder zwei Jahren gab es beim Bauhaus beispielsweise eine kleine Papiertasche mit drei Grünpflanzen im Angebot. Seit vergangener Woche sind keine mehr davon übrig. Es ist immer schwierig zu sagen, warum es manche schaffen und manche schon nach zwei Tagen aussehen, als hätten sie wochenlang in der Sonne gestanden und kein Wasser bekommen.

Andere dagegen wachsen und gedeihen wie Unkraut. Eine Drei-Euro-Minze, die ich mir beim Spar mitgenommen habe, wächst, als gäbe es keinen Morgen. Mittlerweile habe ich diese seit einigen Wochen auf einem Regal in der Küche stehen und die Auswüchse reichen schon fast bis in die Spüle. Auch meinem Elefantenfuß-Sprössling geht es weiterhin hervorragend. Es kommen immer wieder neue Triebe dazu und sie wird immer größer. Natürlich dauert es einige Zeit, bis es ein waschechter Elefantenfuß sein wird, aber es ist jetzt schon eine wundervolle Pflanze.

Ebenso wächst der Säulenhanf ins Unermessliche. Manche haben den halben Meter bereits überschritten und langsam gehen mir die großen Töpfe aus. Zumindest diejenigen, die auf das Fensterbrett passen. Außerdem wollen sie natürlich etwas gestützt werden, damit sie weiterhin stabil stehen. Einen versuche ich etwas in eine Bogenform zu bringen, da bin ich mal gespannt, ob das so hinhaut, wie ich mir das vorstelle. Allerdings bin ich guter Dinge. Mit kleinen Drahtstücken halte ich die Äste zusammen und forme sie. Man muss nur regelmäßig kontrollieren, ob sie nicht zu eng sind und die dickeren Äste gut Platz haben. Mir ist es schon mehrfach passiert, dass ich es übersehen habe und manche etwas eingeklemmt waren. Jedoch macht es Freude, sich um sie zu kümmern und zu sehen, wie es ihnen scheinbar hervorragend geht.

Für meine Kakteen habe ich mir extra Handschuhe bestellt, die für deren Pflege geeignet sind. Ansonsten kann das Umtopfen zu einer schmerzhaften Erfahrung werden. Bei namhaften Online-Händlern wird man diesbezüglich allerdings schnell fündig und sie funktionieren tadellos. Manche der Kakteen sind wankelmütiger, als ich mir das gedacht habe. Sie sahen eher fest aus, aber da man sie ja kaum anfasst, hat dieser Schein getrogen. Daher wurden diese ebenfalls mit ein paar Ästen stabilisiert, damit sie nicht irgendwann aus dem Topf kippen.

Zu guter Letzt noch ein kleines Update bzgl. meines Weihnachtssterns. Dieser hat zwar kurz nach Ostern die letzten tapferen Blätter verloren, allerdings wachsen bereits kleine Sprieße nach. Ganz langsam, äußerst langsam sogar, aber sie sehen saftig grün aus, von daher bin ich vorsichtig optimistisch. Mit Wasser bin ich sehr sparsam, da ich glaube, dass er in diesem Zustand nicht viel benötigt. Woanders hinstellen will ich ihn auch nicht, da er dann vielleicht gleich aufgibt und stirbt. Von daher lasse ich ihn an Ort und Stelle und hoffe auf das Beste.

Gaming Controller III

Ich wollte wirklich nicht, dass sich das Thema zu einer Art Kolumne entwickelt, aber manchmal liegen die Dinge eben außerhalb meiner Kontrolle. Was bisher geschah, können die geneigten Leser*innen an folgenden Stellen nachlesen: Gaming Controller und Gaming Controller II.

Die gute Nachricht ist, dass mittlerweile der tatsächlich neue Controller angekommen ist und hervorragend funktioniert. Zwar haben die Xbox Elite 2 durchaus ihre Schwächen, wenn es um die Haltbarkeit gewisser Tasten geht, und die Thumbsticks könnte man durch welche mit Hall-Effekt-Sensoren ausstatten, um die Langlebigkeit zu erhöhen, aber für den Preis sind es fantastische Controller. Außerdem bekommt man (hoffentlich) guten Support, wenn wirklich etwas kaputtgehen sollte – aber dazu gleich mehr.

Was ich empfehlen kann, ist, dass man die Controller gleich mal auf der Xbox-Webseite aktiviert und so mit dem eigenen Account verknüpft. So hat man immer eine gute Übersicht, ob sie noch in der Garantie sind. Ist der Controller dann mit der Xbox-Konsole verbunden, muss man häufig erstmal ein Update durchführen. Das hat bei mir allerdings nicht allzu lange gedauert. Anschließend noch die Profile, die man sich für die Tastenbelegungen gespeichert hat, darauf speichern und schon kann es losgehen. Es ist herrlich, wie klicky ein neuer Controller ist und wie satt sich die Tasten anhören. Das macht einfach Freude. Soweit zum neuen Elite 2.

Den alten wollte ich nun also einschicken und habe dafür einen Service-Auftrag auf der Xbox-Webseite gestartet. Das Versandlabel kam kurze Zeit später per E-Mail. Ausgedruckt musste ich allerdings feststellen, dass es sich um ein deutsches Versandetikett handelt und nicht eines für den Versand aus Österreich. Ich habe schon des Öfteren festgestellt, dass mein Xbox-Account scheinbar eine schizophrene Ader hat, der irgendwie mit meiner österreichischen Adresse klarkommt, aber trotzdem noch auf irgendeine Art in Deutschland verankert ist? Keine Ahnung.

Jedenfalls hatte ich ein deutsches Versandetikett und musste das Paket irgendwie loswerden. Zum Glück wohne ich in Grenznähe, aber die Deutsche Post ist an sich ja eine ähnliche Katastrophe wie die Bahn, von daher sah ich mich nicht in der Lage, eine Filiale ausfindig zu machen, wo ich mein Paket abgeben konnte. Ein Anruf bei Microsoft endete damit, dass irgendwann die Verbindung unterbrochen wurde und ich wollte es mir nicht noch einmal antun, jemandem dieses komplizierte Problem zu erklären.

Mittlerweile war ich mir selbst unsicher, ob es sich tatsächlich um ein deutsches Versandetikett handelt und fuhr zur nächsten Post. Einfach für den außergewöhnlichen und kaum vorstellbaren Fall, dass ich Unrecht haben sollte. Wir haben zum Glück eine Postfiliale mit Selbstbedienungsstelle. Doch das Scannen beider Barcodes, die auf dem Etikett zu finden waren, führte zu keinem Erfolg. Ich hatte kurz überlegt, unverrichteter Dinge wieder zu fahren. Doch bevor ich die vorhin beschriebene Odyssee erneut durchstehen muss, habe ich mir kurzerhand ein eigenes Versandlabel ausgedruckt und es weggeschickt.

Hat zwar knapp 13 € gekostet, aber bevor ich noch mehr Zeit und Energie investiere, wollte ich den alten Controller einfach weg haben. Positiv zu erwähnen ist, dass das neue Label genau die beiden Barcodes auf dem Versandetikett von Microsoft abgedeckt hat, der Rest aber noch zu lesen war. So musste ich mir keine weiteren Gedanken machen, wie ich die Barcodes unleserlich machen könnte oder die anderen Informationen erhalte.

Damit ist also ein neuer Controller im Einsatz und der alte auf dem Weg zum Microsoft Return Center in Nürnberg. Mal sehen, was als Nächstes passiert, ob ich den alten Controller je wieder sehe, was sie damit machen und wie lange der neue durchhält. Es bleibt spannend.

Puppentheater

Nachdem ich mit dem ersten Durchlauf vom Elden Ring DLC Shadow of the Erdtree fertig war, habe ich gleich mal ein New Game Plus gestartet. Ein paar Dungeons habe ich erledigt, sowie ein paar Bosse. Margit, Godrick, Renalla, Radahn und Mohg standen ganz oben auf der Liste, damit ich quasi wieder Zugang zum DLC habe, sowie jederzeit meine Fähigkeiten-Punkte bei Renalla neu verteilen kann. Außerdem habe ich mich etwas um die Quest rund um Hyetta gekümmert, da ich das Frenzied Flame Ende sehen will. Allerdings plane ich zuerst das DLC durchzuspielen, da ich wissen will, ob sich die Dialoge der NPCs verändern, wenn der Erdtree noch intakt ist.

Allerdings habe ich gemerkt, dass nach knapp 300 Stunden Elden Ring die Luft etwas raus war. Es hat zwar durchaus noch Spaß gemacht, aber vieles lief mechanisch ab. Ich brauchte etwas Ablenkung und einfach ein anderes Spiel, in das ich mich stürzen kann. Zum Glück brachte mich dann jemand auf Lies of P. Bereits vor ein paar Monaten habe ich es mir per Game Pass auf die Xbox geladen, doch so wirklich gepackt hat es mich zu dem Zeitpunkt noch nicht. Wahrscheinlich brauchte ich erst Elden Ring als meine Einstiegsdroge in das soulslike Genre. Denn ich muss sagen: Es ist fantastisch.

Die Atmosphäre, die Geschichte, die Dialoge, die Sprecher*innen, die Charaktere und die vielen Details und Easter Eggs, die in diesem Spiel untergebracht sind, begeistern mich immer wieder aufs Neue. Zwar habe ich erst 15 Stunden in das Spiel investiert, doch jede einzelne davon war großartig. Es ist herausfordernd, manchmal frustrierend, aber eigentlich nie gemein. Die Bosskämpfe sind toll inszeniert, mit epischer Musik untermalt und kreativ gestaltet. Man merkt eindeutig die Einflüsse von FromSoftware-Spielen. Doch sind die Mechaniken und Spielelemente nicht geklaut, sondern sie haben sich einfach der besten Dinge daraus bedient und etwas Neues geschaffen. Es ist eine Hommage an das Genre und eine Verbeugung vor den Meistern.

Auch bei Lies of P freue ich mich bereits auf ein New Game Plus, da so manche Dialogoptionen mit Entscheidungen einhergehen, die sich natürlich nicht mehr ändern lassen. Da würde ich gerne testen, was passiert, wenn man sich anders entscheidet. Außerdem gibt es eine Fülle an Waffenoptionen, Ausrüstungsgegenständen und so weiter, die man kaum in einem Durchgang alle verwenden kann.

Ich habe mir wieder Jokerface als Begleiter herausgesucht. Wie kann es anders sein? Zwar hat er noch keinen Einsteigerguide zu Lies of P gemacht, aber sein erstes eigenes Walkthrough ist ja verfügbar. Das habe ich parallel laufen, sodass wir quasi dieses fantastische Spiel gemeinsam entdecken. Praktisch ist natürlich, dass er Kommentare bekommen hat, die ihn darauf hinweisen, wenn er etwas vergessen hat oder was man noch machen könnte; diese Dinge nehme ich dann natürlich gerne mit. Wie beim Elden Ring Einsteigerguide erinnert es mich etwas an die Couch Coop Spiele, die man früher als Kind gespielt hat.

Interessant ist es ebenfalls, weil das Let’s Play von Jokerface natürlich aus der Zeit stammt, als das Spiel frisch auf dem Markt war (September 2023). Jetzt erkennt man deutlich die Modifikationen, die das Entwicklerstudio seitdem vorgenommen hat. Sie haben den Schwierigkeitsgrad etwas heruntergeschraubt (zumindest an manchen Stellen), sind mit Items großzügiger und die Heiltränke regenerieren mehr Lebenspunkte.

Lies of P ist wieder einmal ein Spiel, in das ich mich so richtig reinfuchsen kann und wo ich ständig weiterspielen könnte. Deshalb ist der Urlaub perfekt für dieses Spiel. Durchspielen werde ich zwar nicht schaffen, ein paar andere Dinge und Unternehmungen wollen schließlich ebenfalls gemacht werden, aber für einen Einstieg in das Spiel ist es perfekt. Ich will zwar noch nicht zu weit vorausplanen, aber mit Lords of the Fallen will ich es tatsächlich ähnlich machen. Doch, ein Spiel nach dem anderen. Es läuft ja nichts davon.