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Ein episches Erlebnis – Final Fantasy XVI

Schon seit einiger Zeit nehme ich mir vor, mal über eines der besten Spiele des vergangenen Jahres zu schreiben, bin aber irgendwie nie dazu gekommen. Dem will ich heute Abhilfe schaffen. Lasst uns also über Final Fantasy XVI reden.

Mein erster Durchlauf hat bei diesem Spiel gut 50h beansprucht. Eine Zeitspanne, die ich über vergleichsweise sehr wenige Wochen absolviert habe. Aber allein schon die erste Sequenz zieht einen in den Bann und lässt nicht mehr los, bis die Credits laufen. Es ist mein erstes Final Fantasy Spiel, und ich hätte mir keinen besseren Einstieg wünschen können. Die Charaktere sind hervorragend ausgearbeitet, mit nachvollziehbaren Motivationen, einer Vergangenheit, die sich im Laufe des Spiels immer mehr herauskristallisiert, und einzigartigen Designs. Die Geschichte zieht einen immer weiter hinein, mit allen möglichen überraschenden Wendungen.

Dabei wollte ich es zuerst gar nicht selbst spielen. Ein Hindernis war beispielsweise, dass ich zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch keine PS5 besaß. Für ein PS5-exklusives Spiel eine kleine Herausforderung. Doch das Gameplay von TheRadBrad war so fantastisch, ich wollte einfach selbst die Geschichte erleben und nicht nur zuschauen. Bei den meisten Spielen macht mir das eigentlich nichts aus, aber es gibt doch immer wieder welche, wo ich einfach selbst Hand anlegen möchte. So war es bei Blasphemous II oder dem neuesten Prince of Persia und nun eben bei Final Fantasy XVI. Zufälligerweise gab es ein PS5-Bundle mit dem Spiel und da ich schon seit Monaten eine PS5 wollte, allerdings nie eine ergattern konnte, war das der richtige Zeitpunkt für mich.

PS5 ausgepackt, angeschlossen und auf den neuesten Stand gebracht, konnte es auch schon losgehen. Naja, fast, denn erstmal wollten die über 100 GB an Daten heruntergeladen werden. Aber gleich danach ging es los. Was mir von der ersten Sequenz am meisten in Erinnerung geblieben ist, sind die Musik und die Chöre. Sie sind eines der herausstechenden Elemente des Spiels, die zugleich allerdings auch untergehen können, wenn man nicht darauf achtet. Die epochale, teils feine Musik zeichnet FF16 aus, genauso wie das fantastische Design. Der Score ist punktgenau aufbereitet und untermalt perfekt die Szenerien und Geschehnisse.

Aber nicht nur die Musik zieht einen sofort in den Bann, sondern die gewaltigen Monster, die gegeneinander antreten. Der Prolog zeigt Kulissen, die ich nicht erwartet hatte; es werden Schläge verteilt und Ruinen vernichtet, die ihresgleichen suchen. Es sind nur wenige Minuten, aber sie kündigen das an, was die geneigten Spieler*innen in den nächsten zig-Stunden erwartet. Und das sind nur die großen epischen Höhepunkte, gar nicht zu reden von den intimeren Charaktermomenten, die die Großen umso gefühlvoller, ja schmerzhafter machen.

Clive, der Protagonist des Spiels, erhält im Laufe der Geschichte immer mehr Fähigkeiten, die visuell fantastisch umgesetzt sind. Selbst wenn man teilweise die Geschehnisse am Bildschirm nicht mehr sieht, weil epische Wirbelstürme wüten, Staub aufgewirbelt wird und die Effekte der Fähigkeiten sich überlappen, kann man nicht umhin, diese nicht zu bewundern. Es wird nie langweilig.

Selbst die Nebenmissionen machen durchaus Spaß, vor allem jene, die am Ende mit besonderen Goodies belohnen. Seien es neue Rüstungsteile und Waffen oder Fertigkeiten, die Clive dazulernt. Besonders mit diesen Nebenmissionen lernt man diverse Nebencharaktere von einer neuen, überraschenden Seite kennen. So wird die Welt immer weiter ausgefüllt, wirkt lebendiger und man merkt, mit wie viel Liebe zum Detail die Entwickler*innen gearbeitet haben.

Einziger Wermutstropfen und Kritikpunkt, den ich am Spiel habe, sind die späteren Nebenmissionen, die nicht mit dem »+«-Zeichen versehen sind und so zu neuen Gegenständen führen. Denn zumeist ist das Prinzip immer dasselbe: Person A braucht etwas von Person B und statt dass sie selbst miteinander reden, muss Clive als Mittelsmann fungieren. Man rennt oft hin und her, es ist unnötig und da hätte ich mir mehr Kreativität gewünscht.

Ansonsten ist es ein für mich perfektes Spiel. Die Jagd auf gewisse Monster und Trophäen macht Spaß und sind durchaus herausfordernd. Besonders aber die Verbindung zwischen Clive und seinem Bruder Joshua ist hervorragend ausgearbeitet. Man wird selbst in dieses Band, dass die beiden verbindet hineingezogen und die Geschehnisse um die beiden sind mit sehr viel Gefühl erzählt.

Final Fantasy XVI wird mir noch lange in Erinnerung bleiben, gerade auch deshalb, weil ich mitten im zweiten Durchlauf bin. Aufgrund neuer Spiele, die leider regelmäßig erscheinen, und meiner neu entdeckten Liebe zur Dead Space-Reihe verzögert sich dieser allerdings laufend. Aber es sind zwei DLCs erschienen, die ich auf jeden Fall spielen will, da komme ich nicht umhin, es nochmal im »Final Fantasy Modus« durchspielen zu wollen. Ich freue mich schon darauf, den Zeitpunkt der Geschichte zu erreichen, wo das jeweilige DLC stattfindet und zu erfahren, wie sie sich in die größeren Ereignisse der Handlung eingliedern – wie sie die Mythologie weiter ausbauen.

Jedenfalls bin ich angefixt und vielleicht muss ich mir noch die Neuauflagen von Final Fantasy VII zu Gemüte führen, aber das ist eine Aufgabe meines Zukunfts-Ichs. Erstmal wollen die drei Dead Space Teile genossen werden und andere interessante Spiele stehen ebenfalls noch auf der Liste.

Kulturelle Berichterstattung

Ich glaube, es war die Episode 1569 des fantastischen Podcasts WRINT von und mit Holger Klein. Es war eine Ausgabe des mehr oder weniger regelmäßig erscheinenden Realitätsabgleichs, in der Holgi und Toby Baier ihre Realitäten abgleichen. Wer hätte es gedacht? Jedenfalls einer der besten, sogenannten Laberpodcasts – abgesehen von der Sprechkabine, die ich zum Einschlafen höre.

Darin unterhielten sich die beiden unter anderem über Spiele; Brettspiele, um genau zu sein und darum, dass dieses Thema eigentlich kaum in Zeitungen vorkommt. Spiele finden nur selten Platz in der kulturellen Berichterstattung. Dabei ist es egal, um welche Art von Spiele es sich handelt, seien es die zuvor genannten Brettspiele oder aber Videospiele jeglicher Plattform.

Wie sie in der Podcast-Episode richtigerweise angemerkt haben, spielen wahrscheinlich mehr Leute Spiele, als Menschen ins Kino gehen. Die Videospiel-Branche ist ein Milliardenmarkt. Richtig ernst zu nehmen scheint man sie in Redaktionen jedoch nicht so recht. Zwar erscheinen vereinzelt Rezensionen zu Titeln in den Online-Ausgaben von Zeitungen, aber diese konzentrieren sich meist auf die AAA-Spiele, die sich aktuell besonders hervortun und so zu mehr Klicks führen. Eine tiefere Auseinandersetzung mit der Thematik sucht man aber in den Zeitungen vergebens.

Eine interessante Beobachtung, über die ich mir eigentlich noch keine Gedanken gemacht habe. Dabei spiele ich doch selbst sehr gerne und kann sowohl eine PS5 als auch eine Xbox Series X mein Eigen nennen. Die zuletzt genannte Konsole habe ich mir zwei Jahre, wenn ich mich richtig erinnere, vor der PS5 gekauft, da ich einfach keine Playstation ergatterte und ich zuvor schon mit der Xbox Series X zufrieden war. Das Final Fantasy XVI Bundle der PS5 hat mich aber dann doch zu sehr gereizt, als dass ich den Deal hätte an mir vorbeigehen lassen. Aber das ist ein Thema für ein anderes Mal.

Ich werde jedenfalls in nächster Zeit etwas vermehrt mein Augenmerk darauf richten, was die Zeitungen und Redaktionen unter »Kultur« verstehen. Ein vollständiges Bild zeichnen sie jedenfalls nicht. Und auch wenn es vielleicht zu viel verlangt wäre, in jeder Ausgabe über Spiele zu berichten, so könnte man zumindest die Wochenendausgaben dafür nutzen. Eine ausführlichere Kolumne, die die letzte Woche der Branche zusammenfasst oder über konkrete Spiele berichtet, wäre schon mal ein Anfang. Nur mal so als Idee.

Mehr Anerkennung

Was mich immer wieder nachhaltig beeindruckt, sind Handwerksberufe. Natürlich gibt es Berufsstände wie Menschen, die in der Pflege arbeiten, Kinder betreuen, Lehrer und so weiter, die jeden Tag Anerkennung verdienen und eigentlich zu den erstrebenswertesten Berufen gehören sollten. Menschen, die sich buchstäblich um unsere Zukunft kümmern (wie eben Kinder) oder diejenigen betreuen, die nicht selbst dazu in der Lage sind oder es nicht mehr können. Das führt für heute allerdings zu weit und ist eine komplett eigene Diskussion als diejenige, die ich eigentlich im Kopf hatte, aber gesagt werden muss es trotzdem immer wieder.

Jedenfalls beeindrucken mich Handwerker stets aufs neue. Gerade deshalb, weil aktuell welche im Haus arbeiten und die anstehende PV-Anlage, welche aufs Dach kommt, vorbereiten. In wenigen Tagen haben sie gestemmt, meterweise Leitungen und Kabelschächte verlegt, einen Boiler aufgestellt, einen Wechselrichter montiert und noch mehr. Am Ende des Tages können sie nach Hause gehen und sehen vor sich, was sie vollbracht haben.

Ich sitze den ganzen Tag über vor einem Bildschirm und tippe auf eine Tastatur. Ich erstelle Gebrauchsanweisungen, Zeichnungen, Ersatzteillisten und so weiter, aber das meiste eben digital abrufbar – ja, manches wird gedruckt – und nur in einer virtuellen Welt lebend. Nicht dass mir mein Beruf als technischer Redakteur nicht taugen würde – oder gefallen, für diejenigen, die mit »taugen« nichts anfangen können – trotzdem hat es etwas Eigenes an sich, Dinge mit den Händen zu erschaffen.

Gerade deshalb mag ich es an Warhammer-Figuren zu arbeiten, wenn ich denn mal Muse dazu habe, im Garten auszuhelfen oder Sport zu treiben. Besonders Letzteres mache ich jeden Tag und mit großer Leidenschaft, da man sieht, was vorangeht. Ob man besser wird, weiter läuft, geht oder die Kraft zunimmt. Es ist ein Ausgleich, den ich für mich benötige. Auch als Ausgleich für diesen Blog. So gerne ich auch schreibe, existiert dieser nur virtuell. Und was bedeutet es schon, seit Oktober knapp 90.000 Worte geschrieben zu haben? Ich habe mir vorgenommen, am Ende eines Jahres ein kleines Buch zusammenzustellen, mit all den Texten, die ich so geschrieben habe. Nur für mich, damit ich etwas in der Hand habe und ins Regal stellen kann.

Es geht eben nichts über die reale Welt, die man anfassen und begreifen kann. Besonders in einer Zeit, in der durch KI immer mehr verschwimmt, was echt ist, wo Bilder, Videos und mehr nicht mehr der „Wahrheit“, was auch immer das sein mag, entsprechen. Jede*r kann sich mithilfe diverser Tools seine eigene Welt schaffen, ob das nun gut ist oder nicht, sei mal dahingestellt. Darüber nachzudenken, dazu hat mich eine der letzten Bitsundso-Episoden inspiriert, in der es um die miserabel gephotoshoppten Bilder der Royals ging – Kate, um genau zu sein.

Aber auch diese Diskussion führt für diesen Text viel zu weit. Aber so ist eben manchmal, wenn man über ein Thema nachdenkt und zu schreiben beginnt – so ergeht es mir zumindest bisweilen – ein Gedanke jagt den anderen und man driftet in philosophische Überlegungen ab. Worum es mir eigentlich ging, ist um mehr Anerkennung und Respekt für Handwerker*innen jeglicher Art. Dank ihnen haben wir es warm, werden mit Strom und Wasser versorgt und können unsere Gedanken im Internet verbreiten.

Gefinkeltes Spielprinzip – Elden Ring

Seit ich das Elden Ring Walkthrough von TheRadBrad verfolgt habe, geht mir dieses verdammte Spiel nicht mehr aus dem Kopf. Es ist ein fantastisches Spiel, in einer epischen Welt, in der es so viel zu entdecken gibt, dass man hunderte Stunden damit verbringen kann. Jeder Boss ist bis ins letzte Detail ausgearbeitet und mit viel Liebe gestaltet, die Welt so detailreich wie kaum eine zweite, ohne zu überborden zu wirken. Man wird nicht an der Hand genommen, sondern allen steht es selbst frei zu entscheiden, wie man sich dem Spiel nähern möchte. Die Möglichkeiten sind endlos. Allerdings habe ich noch nie ein Souls-like gespielt und muss mir erst die notwendige Geduld, die damit einhergeht, antrainieren.

Genauso wie das Durchhaltevermögen kann es notwendig sein, Level zu farmen, damit man Upgrades und Waffen verwenden kann, die beim Kampf gegen Bosse helfen können. Aber irgendwie will ich es doch selbst erleben. Elden Ring ist eines dieser Spiele, wo es mir egal ist, dass ich die Enden kenne oder schon zig YouTube-Videos gesehen habe, so sehr geht es darin um die Reise an sich. Jeder Run ist anders, jede*r Spieler*in verwendet andere Taktiken, Rüstungen – bewegt sich anders durch die Welt.

Aber um den Frust am Anfang nicht überzustrapazieren und den Controller verärgert wegzuwerfen, habe ich auch dank diverser Empfehlungen ein paar Guides und Hilfestellungen zurate gezogen. Angefangen vom Elden Ring Wiki, wo es eine tolle Map mit allen Locations für alles gibt. Anforderungen für NPCs sind dort aber genauso zu finden wie allgemeine Tipps und Tricks.

Dann gibt es natürlich noch die unerschöpfliche Quelle YouTube, mit allen möglichen Walkthroughs und Einsteiger-Guides. Hier sollte man sich am besten diejenigen YouTuber heraussuchen, mit denen man selbst am meisten anfangen kann. Spieler*innen haben ihre eigenen Präferenzen und Strategien, die sie anwenden wollen. Die, die ich am unterhaltsamsten finde, sind weiter unten aufgelistet. Bushy ist dort ebenfalls zu finden, weil es Spaß macht, ihm dabei zuzusehen, wie er die unterschiedlichsten Mods ausprobiert. So lernt man selbst auch etwas mehr über Zauber und die Bosse.

Vielleicht hilft es jemandem ebenfalls weiter, diese paar Ressourcen zu verwenden. Zu viele sollten es nicht sein, da es sonst schnell überhand nimmt und man gar nicht mehr spielt. Und darauf kommt es schließlich am Ende am meisten an – zu spielen, sich auszuprobieren und Spaß zu haben, an der Erfahrung und der Welt, die es zu entdecken gibt.

YouTube-Empfehlungen:

Der Weg ist das Ziel – Dead Space

Ich hatte letztens bereits davon berichtet, dass mich das Horror-Genre begeistert. Wobei »begeistert« wohl ein etwas zu großzügiges Wort ist – ich bin fasziniert davon. Normalerweise schaue ich eher Let’s Plays von Horror-Spielen, als sie alleine durchzustehen, aber Dead Space wurde mir wärmstens empfohlen und es war im Game Pass auf der Xbox dabei, da musste ich es einfach testen. Nun, da ich damit durch bin, kann ich sagen, dass ich vollends zufrieden bin, es gespielt zu haben.

Es ist ein sehr atmosphärisches Spiel, das aber trotzdem nicht zu sehr in die Horror-Richtung abdriftet, die mich alleine in Schockstarre verfallen lassen würde. Es ist doch noch eine gute Portion Shooter-Mechanik dabei und man kann sich den Aliens brachial zur Wehr setzen. Die Waffen und vor allem der ikonische Anzug lassen sich auf vielfältige Weise weiterentwickeln, sodass man sich auf diejenigen konzentrieren kann, die der eigenen Spielmechanik am besten zusagen. Wobei man bei diversen Abschnitten am besten das gesamte vielfältige Arsenal ausnutzt.

Der Protagonist Isaac und die ganze Story rund um Marker und die Ishimura waren immer wieder interessant zu verfolgen, auch wenn ich mich dabei erwischt habe, dass mir die anderen Charaktere nicht wirklich nahe kommen konnten. Dafür ist man über weite Strecken des Spiels doch zu sehr Einzelkämpfer. Auch die Textlogs habe ich nicht wirklich gelesen, weil es einfach zu viel ist und ich bei einem Spiel nicht stundenlang mit Lesen verbringen will. Das habe ich bereits bei Prince of Persia kritisiert und ist hier ebenfalls wieder der Fall. Es gehört allerdings zu so manchen Spielen dazu. Vielleicht kann man diese online auf diversen Wiki-Seiten nachlesen; spannend wären die Hintergründe mit Sicherheit.

Einziger Wermutstropfen ist das Ende des Spiels. Nach all dem fantastischen Worldbuilding der vergangenen, etwa 11 bis 12 Stunden, war es doch etwas unterwältigend und vorhersehbar, auch wenn ich mich getäuscht hatte, wer hinter der Eingebildeten steckt. Da hätte ich meine Theorie mit Dr. Mercer bevorzugt, aber mehr will ich dann auch schon nicht mehr verraten. Eingeweihte wissen hoffentlich, was ich meine.

Ich bin froh, Dead Space endlich eine Chance gegeben zu haben und es hat sich auf jeden Fall ausgezahlt. Ich werde noch ein New Game+ starten, wenn auch nur kurz, da ich einfach sehen will, wie der Level 6 Anzug von Isaac aussieht. Wahrscheinlich ist er dann einfach in einen kompletten Kupferblock gegossen. Das Design des Spiels ist unfassbar gut. Vom Schutzanzug angefangen, über das Level- und Waffen-Design, hin zu den Charakteren und Aliens – es passt alles perfekt zusammen.

Ich bin gespannt, wie es im zweiten Teil weitergehen wird. Vom Umfang her ist es laut howlongtobeat.com gleichwertig zum Ersten, was mir zusagt. Ich mag Spiele, die sich auf eine Sache konzentrieren, diese kompakt und stimmungsvoll umsetzen und wissen, wann man es zu Ende bringen soll. Ein anderes Spiel, welches ich vor nicht allzu langer Zeit endlich angefangen habe und mich sicherlich einiges an Nerven kosten wird, ist nicht so kompakt: Elden Ring. Aber dazu ein anderes Mal mehr.

Sandwiches, eine unterschätzte Form

In letzter Zeit habe ich Sandwiches für mich entdeckt. Diese doch unterschätzte Form der Essenszubereitung hat es mir angetan, als ich vor nicht allzu langer Zeit nicht zum Abendessen gekommen bin. Ein Kinobesuch am früheren Abend, noch ein nettes Beisammensitzen danach und Philosophieren über das Gesehene ist eben etwas ausgeartet. Am nächsten Tag wollte die Arbeit wieder zeitig aufgesucht werden, da blieb keine Zeit mehr, sich etwas Leckeres zuzubereiten. Aber auf eines habe ich mich dann gewissermaßen die ganze Nacht über gefreut: Frühstück.

Also bin ich ein paar Minuten früher aufgestanden und habe mir ein wunderbares, üppiges Käsesandwich zubereitet, um es mir ins Büro mitzunehmen. Ein größeres Stück, über Nacht frisch aufgetautes Baguette (ich friere Brot immer ein, um stets welches parat zu haben) diente als Grundlage. Den Boden etwas mit Butter bestrichen, dann konnte das Belegen beginnen: ein paar Salatblätter, Tomatenscheiben, Paprika, ein in Scheiben geschnittenes Ei, viele Scheiben Tilsiter Käse und Radieschen. Garniert mit etwas Salz und Pfeffer. Es war fantastisch.

Diese Woche habe ich mir ein Sandwich mit gebratenem Wildlachs Filet belegt. Auch hier war die Grundlage ein Stück Baguette, darauf Salat, Zwiebel, Tomaten und noch weiteres buntes Gemüse. Nur dieses Mal keine Butter als Grundbaustein, sondern Senf. Erst war ich etwas skeptisch, als ich das las, aber es hat wirklich gut geschmeckt. Freund C. hat mich auf die Idee gebracht, mit einem Steaksandwich, das eventuell demnächst gemeinsam zubereitet wird.

Sandwiches sind sehr vielfältig und der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Vor allem kann ich hier zwei Leidenschaften zusammenbringen: Brot und viel Gemüse essen, mit ein paar Proteinquellen dazu. Allein mit dem Brot kann man schon diverse Varianten entwerfen; ob man nun Toastbrot, Baguette, Vollkornbrot oder Semmeln verwendet, macht nicht nur vom Geschmack, sondern auch von der Konsistenz her einen Unterschied. Und der Belag kennt natürlich keine Grenzen. Ich bin begeistert.

Ein Hoch auf Game Pass und Co

Als ich mir vor ein paar Jahren die Xbox Series X gekauft habe, besorgte ich mir auch gleich den Game-Pass-Ultimate für knapp drei Jahre. Bisher habe ich die Entscheidung noch nicht bereut. Es erlaubt mir, diverse Spiele immer mal wieder zu testen, die ich mir anderweitig nicht gekauft hätte. Sei es das in den letzten Wochen getestete Forza 5 Horizon oder aber das Spiel, welches ich mir vor zwei Wochen installiert habe: Dead Space.

Über die Jahre haben sich so einige Spiele auf der Xbox wieder gefunden, die ich nur dank des Abos an- oder durchgespielt habe. Gleiches gilt ebenso für das Playstation-Abo. An beiden mag ich die Abwechslung, die sie in ihr Angebot bringen. Natürlich gibt es Spiele, die gefühlt immer Teil des Angebots sind, aber es kommen eben stets neue dazu. Manchmal sogar brandneue Titel, die an Tag 1 inbegriffen sind, wie Lies of P. Zwar habe ich es nicht durchgespielt, wollte aber die Welt etwas erleben und wie es ist, ein Souls-like zu spielen. Trotzdem empfand ich es als bemerkenswert, es so früh im Game-Pass wiederzufinden.

Es sind bei weitem keine günstigen Abos (abhängig natürlich, welche Stufe man wählt), aber es gibt immer mal wieder Angebote (hier lohnt es sich, die App mit dem grünen Krokodil im Auge zu behalten). So kann man sich eine durchaus beachtliche Bibliothek zusammenstellen. Allein das Grund-Abo bei Playstation bietet über die Zeit ein recht umfangreiches Angebot, da man sich die drei kostenfreien Spiele einfach zu der eigenen Bibliothek hinzufügt und dann so lange »behalten« kann, wie man das Abo hat.

Wenn man dann noch genug Geduld aufbringen kann und wartet, bis die gewollten neueren Spiele im jeweiligen Abo enthalten sind, muss man sich kaum mehr Spiele kaufen. Bei mir ist es durchaus weniger geworden, und ich greife, wie bei Büchern, gerne auf gebrauchte Artikel zurück. Nur Spiele, die ich von Tag 1 an erleben will, wie Spider-Man 2, werden dann sogar vorbestellt. Das ist aber eher die Ausnahme als die Regel.

Deshalb wollte ich heute mal eine Lanze brechen für diese beiden Angebote. Wenn man bereit ist, Neues auszuprobieren, nicht immer nur die aktuellsten Titel benötigt und gerne unbekanntere Spiele entdeckt, wird man sicher etwas finden. Man kann sich dazu Inspiration von YouTube-Kanälen wie Daryl Talks Games holen. Und AAA-Titel findet man dort sowieso zur Genüge.

Geschichten erzählen

Es gibt Menschen, denen kann man stundenlang zuhören. Dabei ist es nicht einmal so wichtig, worüber sie sprechen, ob das Thema mich nun voll und ganz interessiert oder ich bisher noch nicht einmal eine Ahnung hatte, dass es mich interessieren könnte. Sie haben ein Talent oder diese Fertigkeit gelernt und über Jahre geschliffen, um Geschichte, Wissenschaft oder was auch immer spannend zu erzählen. Vergangenes Wochenende hatte ich gleich zwei dieser Begegnungen.

Die eine betrifft eine Führung durch Salzburg. Mit Freund J. mache ich des Öfteren welche in Salzburg, weil es eben nicht nur die schönste Stadt ist, sondern es sich obendrein noch als ein geschichtlich spannender Ort darstellt. Eine Person, die uns dabei immer wieder begegnet und deren Führungen wir immer gerne mitmachen, ist Irene Gramel. Sie erzählt schlichte Daten und Fakten auf eine unterhaltsame Art und Weise und ist in der Lage, teils witzige Anekdoten aus dieser Zeit zum Besten zu geben. So wirken die Orte umso lebendiger und man wird in die Zeit, aus der sie gerade berichtet, zurückversetzt.

Stadtführungen sind sowieso eine unterschätzte Zunft. Das Wissen, das sich diese Leute angeeignet haben, ist immer wieder beeindruckend. Vor allem, wenn man Menschen durch die Stadt führt, die aus der Umgebung kommen, sich vielleicht schon seit längerem ebenfalls mit der Geschichte des Ortes auseinandersetzen, ist es umso wichtiger, präzise und genau berichten zu können. Vor allem den eigenen Wohnort oder die eigene Umgebung durch so ein Angebot besser kennenzulernen finde ich wichtig. Man muss nicht unbedingt ein detailliertes Wissen vorzeigen können, wie die Guides, aber ein Verständnis dafür zu haben ist nicht verkehrt. Sich vielleicht auch die unangenehmeren Teile einer Geschichte zu Gemüte zu führen, um daraus lernen zu können oder es sich gelegentlich bewusst zu machen, ist nie schlecht.

Das bringt mich zu meiner zweiten Begegnung mit einem faszinierenden Geschichtenerzähler. Ilko-Sascha Kowalczuk ist Historiker und hat eine umfassende, zweibändige Biografie über Walter Ulbricht geschrieben. Das hätte ich so nie erfahren, wäre er nicht in einem meiner liebsten Podcasts aufgetaucht: WRINT. Über knapp vier Stunden führen Holgi und Ilko-Sascha Kowalczuk ein Gespräch über diese Bücher, was es heißt Biografien zu schreiben, die Zeit, in der Walter Ulbricht gelebt hat und so viel mehr.

Zunächst wollte ich gar nicht reinhören, bis ich die vier Stunden gesehen habe, denn wenn jemand schon so lange mit Holgi in seinem Podcast spricht, muss es wirklich eine faszinierende Person sein. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich mir über Walter Ulbricht nicht so wirklich bewusst war. Aber einmal mit der Folge angefangen, konnte ich kaum mehr aufhören. Sie verfliegen zu schnell und Ilko-Sascha Kowalczuk hätte gerne noch länger erzählen können. Die Sichtweise eines Historikers in dieser Länge zu erfahren und was es bedeutet, sich als Historiker einem Thema, einer Biografie, einer Zeit zu nähern, fesselte mich.

Ein großartiges Gespräch und es hat mir wieder einmal gezeigt, warum ich das Podcast-Format so gerne mag. Es sind eben nicht nur wie im Radio zwei Minuten kurze Schnipsel, die ein Interview dauert, sondern es wird sich über Stunden einem Thema gewidmet, bis man es zu Ende diskutiert oder ausführlich genug durchgenommen hat. Genauso wie bei Führungen durch Städte und Orte kann man sich Zeit lassen, sich wirklich in die Zeit versetzen lassen und Geschichte spannend erleben.

Link: WR1577 Walter Ulbricht

Experimentelle Filme – Zone of Interest

Einen Film-YouTuber, den ich schon seit geraumer Zeit verfolge, ist David Hain. Ich mag seine Kritiken ganz gerne. Er stellt interessante Beobachtungen an und kann diese unterhaltsam in seinen Videos präsentieren und argumentieren. Manchmal ist er mir etwas zu kritisch, das ist mir besonders seit seinem Dune: Part Two Video noch einmal mehr bewusst geworden, aber das muss nicht unbedingt etwas Schlechtes sein. Unterschiedlicher Meinung zu sein, tut manchmal ganz gut. Jedenfalls funktioniert er für mich recht gut als Richtschnur, welche Filme mir ebenfalls gefallen könnten oder was man sich im Allgemeinen nicht entgehen lassen sollte.

Zone of Interest ist genau ein solcher Film. In einem seltenen Fall an Leichtsinnigkeit hat David Hain dem Film nämlich 5 Sterne gegeben. Das passiert eigentlich nur bei bestimmten Sternenkonstellationen, aber Zone of Interest war es das scheinbar wert. Er spricht in seiner Kritik von einer wahrlich grausamen, physischen Reaktion auf das, was da auf der Leinwand präsentiert wird. Auch Freund T. hat mir nach der Betrachtung des Films geschrieben, dass es ein schwieriger Film sei. Das ließ mich doch etwas vorsichtig werden. Glücklicherweise hat sich Freund C. bereit erklärt, mit ins Kino zu gehen. Denn nachdem ich mir zwei Wochen lang eingeredet habe, wie schlimm der Film werden würde, war es nicht möglich, diesen allein zu sehen.

Diese zwei Wochen der Spekulation hatten natürlich den „Nachteil“, dass ich mir alles Mögliche ausmalte und nun die Erwartungen dermaßen überzogen waren, der Film konnte das nicht mehr erreichen. Trotzdem hat er seine Wirkung nicht verfehlt. Für diejenigen, die gar nicht wissen, worum es in Zone of Interest geht:

Es zeigt das Leben von Rudolf Höss und seiner Familie. Er war SS-Obersturmbannführer und Kommandant des Konzentrationslagers Auschwitz. Genau davon berichtet der Film. Er zeigt aber nie, was im KZ passiert, sondern begleitet die Familie Höss, wie sie in einem regelrecht idyllischen Haus mit riesigem, gepflegtem Garten wohnen – direkt an der Mauer des Konzentrationslagers. So sieht man zwar nie, was dort drin passiert, hört es aber sehr wohl. Kinder spielen im Garten, es wird über Pläne diskutiert, wie der Wein in den nächsten Jahren wachsen soll, während im Hintergrund die Schornsteine qualmen, Schreie und Schüsse zu hören sind.

Es ist wahrlich kein einfacher Film und ich würde ihn sogar eher als eine Art Dokumentation einstufen. Derart nüchtern verfolgt nicht nur die Kamera den Alltag eines KZ-Kommandanten und seiner Familie, sondern so gefühllos und kalt reden die Personen über das, was hinter der Mauer passiert. Wer in Europa aufwächst, lernt in der Schule ausführlich über die Gräuel des Dritten Reichs, wie unvergleichlich es in der Geschichte der Menschheit war. Ich glaube, mit diesem Film habe ich zum ersten Mal so richtig verstanden, auf einer tieferen emotionalen Ebene, was damit gemeint ist. Es wird bei Besprechungen über Produktivität und Effizienz und dergleichen berichtet, als ginge es darum, etwas herzustellen und nicht, abertausende Menschen zu ermorden.

Das soll aber nicht heißen, dass nicht direkt darüber geredet wird oder sie gar verklausulierte Formulierungen verwenden. Eher das Gegenteil ist der Fall. Wenn über die Effizienz von Verbrennungsöfen geredet wird, ist klar, worum es geht. Auch die „außenstehenden“ Personen wissen sehr wohl, was innerhalb der Mauern passiert, reden sogar miteinander darüber. Diese Kälte, Nüchternheit oder emotionale Distanziertheit, ich tue mir schwer, es konkret benennen zu können, was es ist, machen diesen Film zu einem unvergleichlichen Erlebnis.

Jonathan Glazer hat mit Zone of Interst etwas Einzigartiges geschaffen. Die Schauspieler*innen sind gewaltig in ihrer Darstellung; man sieht und empfindet sie als die Charaktere, die sie darstellen. Egal, ob ich 500 oder 5.000 Worte über Zone of Interest schreiben würde, es würde dem Film nicht gerecht. Es ist ein wichtiger Film, eine auf vielen Ebenen beeindruckende Darstellung und eine Geschichte, die bei einem bleibt und nacharbeitet. Wie ich mit Freund C. festgestellt habe: auch wenn einen der Film nicht abholt, ob der Art und Weise wie er aufgebaut ist, redet man darüber, tauscht sich aus, gewinnt Perspektiven. Aber gleichgültig bleibt er einem bei Weitem nicht.

Eine anerkennende Leistung

Bevor ich mich abends meinem aktuellen Buch widme, schaue ich gerne eine Folge Star Trek – The Next Generation. Seit Ende Januar hat es mich, nach der Lektüre von Patrick Stewarts Biografie, gereizt, wieder einmal die Serie zu schauen. Paramount+ ist einer der günstigeren Streaming-Anbieter und da ich meist ohnehin nur einen abonniert habe, passte das insgesamt ganz gut.

Es ist schon wieder einige Jahre her, seit ich die Serie schaute; war allerdings mit der ersten Folge gleich wieder drin. Die ersten zwei Staffeln gehören zwar noch zur Findungsphase der Serie, aber es gibt doch einige Höhepunkte, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Measure of a man ist da sicherlich eine der besten Episoden. Leider ist die Extended Version nicht bei Paramount+ dabei. Diese hatte ich einmal gesehen, als ich noch die Blu-Rays der Serie besaß und war begeistert von den paar zusätzlichen Szenen, die mehr Kontext gaben.

Was mich heute aber eigentlich beschäftigt, ist die erste Folge der dritten Staffel. Sie konzentriert sich auf Wesley Crusher. Er hat ein wissenschaftliches Experiment am Laufen und schläft dabei ein. Am nächsten Morgen verschläft er und wird von Commander Rikers Ruf geweckt, dass er sich doch bitte zum Dienst melden sollte, wenn es ihm genehm ist. In seinem hastigen Aufräumen des Labors entwischen ihm ein paar der Naniten, mit denen er sich beschäftigt. Unbeobachtet von der Crew entwickeln sich diese weiter, vermehren sich rasend schnell und fangen schließlich an, die Enterprise zu beeinflussen und Systeme zu stören.

Die Naniten erinnern etwas an die Replikatoren von Stargate, die natürlich um einiges größer sind, aber ein ähnliches Verhalten an den Tag legen. Vielleicht könnte man die Naniten aus Star Trek als eine Art Vorstufe zu den Replikatoren aus Stargate sehen. Wäre zumindest interessant, zu sehen, wo sich diese hinentwickeln. Denn wie sich herausstellt, entwickeln sie sich so schnell weiter, dass sie Intelligenz und vielleicht sogar eine Art Bewusstsein entwickeln. Das zeigt sich spätestens zu dem Zeitpunkt, an dem sich Data als Kommunikationsfigur einsetzen lässt. Die Naniten übernehmen ihn temporär und verhandeln so mit Picard und der Crew über ihre weitere Existenz.

Schließlich gelangt man zu dem Schluss, dass man dieses neu entstandene Leben nicht einfach auslöschen darf, sondern ihnen eine Chance lassen sollte. Man setzt sie auf einem unbewohnten Planeten aus und überlässt sie sich selbst. Alles ganz normal für eine Star Trek Folge, möge man jetzt denken. Nichts weiter als ein typischer Dienstag für die USS Enterprise.

Was mich an der Folge aber immer wieder stört, egal, wie oft ich sie über die Jahre nun schon gesehen habe, ist Folgendes: Wesley hat einfach so, nebenbei, neues Leben erschaffen. Zugegeben war es ein Unfall und die Naniten haben sich zufällig entwickelt. Eine Kombination aus den Materialien der Enterprise, die sie für die Vermehrung benutzt haben, und den Daten, die sie aus dem Schiffscomputer haben, führten irgendwann zu einem signifikanten Sprung in ihrer Entwicklung. Trotzdem – Wesley hat neues Leben geschaffen. Und niemand gratuliert ihm oder erwähnt es auch nur. Er entschuldigt sich für die Unannehmlichkeiten und dann wird weiter gemacht, wie bisher. Ich glaube, die Naniten kommen in keiner weiteren Episode mehr vor.

Eine faszinierende Geschichte, eines typischen Star Trek Abenteuers, welches aber die Chance verpasst hat, etwas noch außergewöhnlicheres zu werden. Sei es ein Zweiteiler mit der Weiterentwicklung der Naniten oder einer Follow-up-Folge zu einem späteren Zeitpunkt in der Serie. So bleibt Wesleys Errungenschaft hinter einem großen Potenzial zurück.