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Newsletter Konventionen

Was ich immer wieder gerne ausprobiere, und zwar aus den unterschiedlichsten Bereichen, sind Newsletter. Es gibt zwar die sozialen Medien, auf denen man den diversen Personen und Institutionen, von denen man regelmäßig etwas mitbekommen möchte, aber ich habe schon vor längerer Zeit festgestellt, dass das nichts für mich ist. Ich mag die ausgiebigere Form und die Ruhe von Newslettern sehr gerne. Man ist nicht auf eine gewisse Textlänge beschränkt oder muss Threads erstellen, sondern kann sich so viel oder so wenig Raum lassen, wie das diskutierte Thema eben benötigt.

Außerdem kommen sie automatisch in mein Postfach, ich kann ihnen meine Zeit widmen, wenn ich den Kopf dafür habe und es läuft mir nichts davon. Des Weiteren kommt nicht ein dauernder Strom an Kommentaren und Meinungen zu diesen Dingen mit. Ich kann mir selbst ein Bild des Gelesenen bilden und lasse mich nicht durch die Untiefen von Kommentarspalten und sozialen Netzwerken beeinflussen.

Wenn ich diese Kommentare und Meinungen lesen und hören will, dann mache ich das explizit, indem ich die News-Seite der Wahl öffne. Oder ich besuche die Seite des Podcasts und schaue dort nach, was die Leute darüber denken. Das ist auch das Angenehme an der gedruckten Zeitung – das Losgelöste, die Ruhe und das Analoge.

Habe ich mir früher eher die Newsletter von bestimmten Personen abonniert, so habe ich aktuell eher Nachrichten und andere Seiten abonniert. Was nicht bedeutet, dass ich die Einzelpersonen komplett de-abonniert habe, nur eben etwas reduziert.

Der frühere Personenkult, wenn man so will, kam daher, dass ich immer auf dem Laufenden sein wollte, was sich in der Comic-Welt gerade so tut und was die Autor*innen und Künstler*innen im Schilde führen. Daher hatte ich von Aditya Bidikar, über Kieron Gillen, Scott Snyder, Chip Zdarsky, bis hin zu James Tynion IV, so einige Newsletter im Abo. Auch durch den Einstieg von Firmen wie Substack in den Comic-Bereich, hat das Medium Newsletter einen neuen Hype erfahren. Außerdem hatte man dadurch die Möglichkeit, die Erschaffenden (es gibt leider keine wirklich gute deutsche Entsprechung für das Wort creator) direkt zu unterstützen.

Auch wenn ich heute noch gewisse Newsletter von Einzelpersonen, wie eben den Autor Matthew Dicks, abonniert habe, so probiere ich aktuell gerne diverse Nachrichtenseiten aus. DerStandard, Falter, Krautreporter und Ähnliches, habe ich mittlerweile schon durch. Dadurch habe ich erst so richtig realisiert, was ich eigentlich von einem Newsletter erwarte.

Zwar lese ich gerne den Standard im Print oder Online, aber der Newsletter entspricht nicht meinen Erwartungen. Es sind einfach nur viele Links auf diverse Storys des Tages, die ich auf deren Seite ebenso finde, da brauche ich nicht den Newsletter. Der Falter macht das komplette Gegenteil. Sie haben Newsletter zu verschiedensten Fokus-Themen, zu denen man dann mehr oder weniger täglich einen Text lesen kann, der explizit für dieses Medium geschrieben worden ist. Dieser Text dient sozusagen als Einleitung, darunter sind dann ein paar wenige Artikel verlinkt, wenn man sich damit noch tiefer auseinandersetzen will. Ähnlich machen es auch die Krautreporter.

Ich abonniere also gerne Newsletter, die als eigenständiger Text funktionieren. Es ist zwar schön und durchaus Pflicht, gerade von journalistischen Newslettern, dass die Quellen und weiterführenden Artikel im Text verlinkt sind, aber es sollte eben nicht nur eine Link-Sammlung an sich sein. Wie gesagt, ich erwarte, dass man den Text an sich lesen kann und dann zumindest eine (oberflächliche) Idee des Themas hat – eine gute Zusammenfassung eben.

Was ich auch sehr empfehlen kann, ist übrigens der Montagsblock, wo sich drei Autor*innen jede Woche abwechseln und ausführlich über verschiedenste Themen schreiben.

All diese Newsletter bieten unterschiedliche Perspektiven und Einblicke in ein Thema oder Themengebiet. Am positivsten überrascht hat mich eindeutig der Falter. Die Inhalte, die hier geboten werden, sind hochwertig und werden gut verständlich dargestellt. Außerdem mag ich, dass man sich für bestimmte spezifische Themenbereiche oder auch Ressorts entscheiden kann und nicht automatisch alles bekommt.

Aber es ist immer wieder ein Testen und Ausprobieren, was die Institutionen und Personen an Inhalten zu bieten haben und welches Format man schlussendlich bevorzugt. Wert, damit zu experimentieren, ist es auf jeden Fall.

Es ist doch so offensichtlich

Manchmal sind doch die einfachsten Lösungen die besten, doch nicht immer offenbaren sich diese freiwillig, oder man denkt selbst viel zu kompliziert, um auf diese zu kommen. So erst vor Kurzem geschehen, als ich mich nach den nächsten Bänden der Horus Heresy Sammelbänder von Warhammer erkundigte.

Dazu muss man wissen, dass ich die Horus Heresy in den unhandlichen, schweren, mit dicken Hardcover-Einbänden und knapp 1000 Seiten umfassenden Sammelbändern lese, die noch dazu eine kleine Schrift haben. Klingt vielleicht jetzt nicht so attraktiv, aber es sind immerhin stets drei Bücher auf einmal in diesen Bänden und sie sehen im Regal schick aus. Ich bin gerade dabei, mit dem vierten Band fertig zu werden, der fünfte steht schon bereit. Da ich weiß, dass es manchmal nicht so einfach sein kann, diese Bände zu erwerben, wollte ich schon mal die nächsten auskundschaften.

Games Workshop hat eine seltsame Philosophie, was den Verkauf ihrer Produkte anbelangt. Sie sind zwar, was Tabletop Gaming betrifft, eine, wenn nicht der größte Hersteller und Vertreiber, doch alles immer für jeden verfügbar zu machen, scheint ihnen Fremd. Vor allem handelt es sich ohnehin um ein Nischen-Hobby, und da scheint diese Strategie doch eher auf der interessanteren Seite zu sein. Als außenstehender ist die künstliche Verknappung kontraintuitiv. Vor allem bei den Figuren ist das in den vergangenen Jahren nicht unbedingt besser geworden.

Wie dem auch sei, meist kaufe ich meine Warhammer-Sachen sowieso nie direkt bei Games Workshop, da andere Online-Shops teilweise mit guten Rabatten aufwarten können. Den vollen Preis will ich nicht unbedingt zahlen, wenn es sich vermeiden lässt.

Bei den Büchern ist es mit der Verfügbarkeit ähnlich. Zwar gibt es vieles als E-Book und bei Amazon Kindle, aber die dicken Schmöker will ich dann doch im Regal stehen haben. Bei den Sammelbändern weiß man am Ende, was man gelesen hat, und ich finde sie einfach toll.

Der sechste Band war überraschenderweise wirklich schwer zu finden. Weder bei Amazon, noch gebraucht bei den typischen Händlern war dieser verfügbar. Ich habe mich mal auf diverse Verfügbarkeitsbenachrichtigungen eingetragen, aber wirklich viel Hoffnung machte ich mir nicht. Auch die Google-Suche war nicht sonderlich hilfreich.

Durch ein YouTube-Video kam ich dann auf die Idee, doch mal beim offiziellen Warhammer-Store vorbeizuschauen, was die gerade so auf Lager haben. Meist sind es nicht mehr als 20 Bücher, die dort aufgelistet sind, was in Anbetracht dessen, dass es hunderte gibt, eine wahnsinnig kleine Zahl ist.

Aber ich würde diesen Text ja nicht schreiben, wenn es den sechsten Sammelband der Horus Heresy nicht dort gegeben hätte. Ich war wirklich positiv überrascht. Manchmal sind eben die einfachsten und offensichtlichsten Lösungen die besten. Nur darauf kommen muss man eben.

Musikalische Entdeckungsreisen

Am Freitag nach der Arbeit bin ich eine Runde spazieren gegangen. Tags davor hatte ich die Beine trainiert und brauchte dieses Mal etwas leichteres. Das habe ich dann auch gleich dazu genutzt, um mir wieder eine Folge Kratky sucht das Glück anzuhören. Die Folge war mit Nici Schmidhofer. Auch wieder eine hervorragende Unterhaltung und wieder anders als die mit Michi Buchinger. Also eigentlich genau das, was ich erwartet hatte, dass sich Kratky gut auf seine Gesprächspartner einstellen kann und durchaus Fragen stellt, die dort hingehen, wo es eventuell weh tut bzw. die Gäste ehrlich nachdenken müssen, welche Antwort sie darauf geben.

Jedenfalls war ich unterwegs und bevor ich meine Runde beendet hatte, endete die Folge. Ich wollte nicht gleich einen anderen Podcast anhören, sondern das gehörte auf mich wirken lassen. Also habe ich etwas Musik angemacht. Auf YouTube-Musik sah ich, dass Lil Nas X eine neue Single veröffentlichte. Kurzerhand habe ich diese gestartet und war sehr angetan von der ruhigeren Natur des Songs Where do we go now? Es hat perfekt in die Stimmung gepasst und war zu diesem Zeitpunkt, nach dem Podcast, genau das Richtige.

Musik hat manchmal dieses magische Etwas an sich. Es passt in diesen Moment und ist genau das, was wir brauchen. Sie kann so vielfältig sein, so reich an Interpretation und abhängig davon, welche Stimmung gerade herrscht, sodass es einfach funktioniert.

Ich arbeite gerne auch mit der Radio-Funktion. Soweit ich das verstanden habe, nimmt dann der Algorithmus den ausgewählten Song als Basis, und natürlich das, was bisher gehört wurde, um eine Playlist zusammenzustellen. Der erste Song reihte sich recht gut in die Single von Lil Nas X ein. Danach aber folgte ein Metal-Song, nur um wieder durch ruhigeren Indie-Pop abgelöst zu werden. Eine interessante Mischung und keinesfalls schlechte Lieder, aber doch unerwartet.

Da ist mir erst bewusst geworden, dass ich eigentlich selbst nicht so recht weiß was meine bevorzugte Musik-Richtung ist. Denn eigentlich habe ich keine. Typischerweise war jahrelang meine Antwort auf die Frage, was ich denn so höre, irgendwo zwischen Michael Jackson, Lady Gaga und Cher verortet. Doch so regelmäßig höre ich die auch nicht. Dann schon eher den zuvor erwähnten, großartigen, Lil Nas X und seit ein paar Jahren hat sich auch Miracle of Sound dazu gesellt. Letzteres ist ein fantastisches Projekt, inspiriert von Popkultur, Wikinger-Folklore und irischer Musik – sehr abwechslungsreich.

Kein Wunder also, dass sich auch ein Algorithmus schwer damit tut, eine Playlist für mich zusammenzustellen, die auf einem Song basiert. Aber ich bin nicht wählerisch und mache gerne auch Playlisten an, die auf YouTube-Musik in der Entdecken-Kategorie auftauchen. Gerne höre ich auch Alben an, die ich bisher nicht kenne, aber deren Cover interessant aussieht. Es ist einfach spannend, neue Musik auszuprobieren und anzuhören. Meistens finde ich allerdings den einen Song, den ich vor drei Tagen gehört hatte, und richtig gut war, nur in den seltensten Fällen wieder, da ich sie mir nicht gleich speichere. Etwas, das ich zukünftig vielleicht machen sollte.

Was mich dazu inspiriert hat, wieder vermehrt Musik zu hören, sind die Statistiken, die Leute am Beginn eines neuen Jahres teilen. Es gibt Menschen, die zigtausende Stunden im Jahr Musik hören, was ich eine unfassbar große Zahl finde. Allerdings ist diese wahrscheinlich vergleichbar mit meinen Podcast-Zahlen. Leider spucken hierzu die Apps, die ich so verwende, keine Statistiken aus, aber es sind schon einige.

Hauptsächlich höre ich Musik neben dem Schreiben, bei diversen Haushaltstätigkeiten, im Homeoffice oder wann es mir gerade einfällt. Auch das Bemalen der Warhammer-Figuren ist prädestiniert dazu. Ich bin wieder völlig begeistert von der Magie, die Musik haben kann. Es ist etwas Großartiges, Inspirierendes oder aber einfach nur schön anzuhören.

Schau mir in die Augen, Kleines

Seit ich das neueste Buch von Arnold Schwarzenegger „Be Useful“ gelesen habe, geht mir eine Sache nicht aus dem Kopf. Es ist keine der großen Lektionen, wie, dass man eine Vision braucht oder sich Raum und Zeit schaffen muss, um in Ruhe reflektieren und nachdenken zu können. Es ist auch nicht, dass wir uns große, scheinbar unerreichbare Ziele setzen sollten. Das alles ist schön und gut, aber nicht das, was bei mir tatsächlich hängen geblieben ist und mich fast jeden Tag beschäftigt.

Was mich nachhaltig beeindruckt hat, ist eine einfache Übung, wenn man so will, die bereits im ersten Kapitel vorkommt. Es ist eine Frage, die scheinbar jeder von uns beantworten können sollte, aber an der man (und damit meine ich mich) unweigerlich scheitert oder zumindest Schwierigkeiten hat, wenn es um die Details geht. Die Frage hat mit dem eigenen Spiegelbild zu tun. Wen man darin erkennt und was man sieht, wenn man in den Spiegel blickt. Wie bewertet man, was man sieht? Es hat auch damit zu tun, wie man das bewertet und mit welcher Einstellung man an dieses reflektierte Selbst herantritt. Doch das alles sind bereits viel zu tiefgreifende Fragen, über die man sich unweigerlich im Leben Gedanken macht. Oder zumindest Gedanken machen sollte – manchmal vielleicht auch muss. Die eigentliche Frage ist viel einfacher: „Welche Farbe haben deine Augen?“

Eine scheinbar einfache Frage, doch wenn wir mal ehrlich darüber nachdenken, wissen wir dann, welche Farben unsere Augen tatsächlich haben? Klar können wir nun die im Führerschein angegebene Farbe wiedergeben, die wir unser Leben lang anderen Menschen mitgeteilt haben, doch das ist nicht, was Schwarzenegger als Antwort hören will. Es geht darum, die eigenen Augen beschreiben zu können. Es mag sein, dass sie vorwiegend blau oder grün sind, aber vielleicht ist ein grau-blauer äußerer Rand zu erkennen. Ist die zentrale Farbe um die Pupille herum dunkler als in der Mitte der Iris? Sind gelbe Sprenkel darin? Sind das linke und rechte Auge ein bisschen unterschiedlich, wenn man genau hinsieht?

Seit ich das Buch gelesen habe und Zähne putzend vor dem Spiegel stehe, stelle ich mir diese Fragen. Ich kann vage beschreiben, was sonst noch so im Buch steht, aber diese Frage ist mir am meisten im Gedächtnis geblieben. Das kann man natürlich auch noch etwas weiter denken, wenn man möchte. Denn ist es nicht so, dass wir uns zwar täglich in die Augen schauen, uns selbst und anderen, aber mehrheitlich an oberflächlich erscheinenden Fragen scheitern?

Welche Farbe hatte das T-Shirt der Person, mit der wir am Mittagstisch saßen? Hatte die Friseurin eine Jacke an, oder nicht? War nicht eben noch ein blaues Auto hinter uns?

Ich finde es faszinierend, den Alltag immer wieder neu zu entdecken und Vergnügen an diesen Banalitäten zu finden. Denn der Alltag ist doch das, mit dem wir am meisten Zeit in unserem Leben verbringen. Der tägliche Weg in die Arbeit und zurück, das Einkaufen im Supermarkt, Anstehen an der Kasse, etwas zu essen zuzubereiten, und so weiter. Jeden Tag, immer wieder. Doch wenn man mit etwas mehr Aufmerksamkeit durchs Leben geht, so kann man sehr viel Schönes in diesem Alltag entdecken.

Also, welche Farbe haben deine Augen wirklich?

Abenteuer Architektur

Architektur ist ein Thema, das mich eigentlich nie sonderlich interessierte. Zumindest nicht in dem Maße, sodass ich mich aktiv damit auseinandergesetzt hätte. Egal, ob es sich um besondere Architekt*innen handelt oder um die Geschichte eines speziellen Bauwerks. Natürlich bekommt man beispielsweise durch Städte-Führungen immer etwas über deren Entwicklung mit, aber auf das Design oder die Entwicklung einzelner Gebäude ist es dann doch eher weniger.

Die einzigen popkulturellen Referenzen, die mir in Bezug auf Architektur einfallen, sind zum einen der Protagonist der Serie How I Met Your Mother, Ted Mosby, der später als Architekt arbeitet. Und natürlich George aus Seinfeld, der zwar nicht als Architekt tätig ist, allerdings gerne so tut, als wäre er einer. So erdachte er sich für die verschiedensten, albernen Situationen den Star-Architekten Art Vandelay.

Ansonsten hatte ich bisher nicht viel Kontakt mit dieser Zunft. Bis ich den YouTube-Kanal, wie sollte es anders sein, von Dami Lee entdeckte. Sie ist selbst Architektin und präsentiert in hervorragend produzierten Videos und Video-Essays verschiedenste Konzepte und Ideen dieses doch sehr faszinierenden Handwerks. Erst durch sie wurde mir bewusst, wie sehr Architektur und Soziologie zusammenhängen. Und auch wie sehr eine Gesellschaft von den Gebäuden, in denen sie stattfindet, geprägt wird. Man läuft zwar immer durch Städte und denkt sich manchmal, dass ein Gebäude doch hübsch gebaut ist oder beeindruckende Bauweisen aufweist, doch wirkliche Gedanken, wie sie uns beeinflussen, machte ich mir nicht so wirklich.

Immer öfter findet die YouTuberin Demi Lee auch den Einstieg in ein Thema, über fiktive Welten. Sei es Star Wars oder Cyberpunk-inspirierte Werke wie Blade Runner, sie findet immer Wege, wie sie die dort vorkommenden Konzepte anschaulich erklärt und welche Auswirkungen diese auf die darin porträtierte Gesellschaft haben.

Sie scheint auch viel zu Reisen und speziell ihr Video über Japan und die dortigen architektonischen Experimente, Eigenheiten und mysteriösen Gebäude hat sie dermaßen faszinierend und fesselnd beschrieben, dass ich diese gerne selbst einmal erleben möchte. Ihre sympathische Art, die teils komplexe Konzepte zu präsentieren und die hohe Qualität der Videos, von denen sich andere eine Scheibe abschneiden können, beeindrucken mich immer wieder. Ich hätte nie gedacht, dass ich mich für Architektur begeistern könnte, aber jedes Mal, wenn Demi Lee ein Video veröffentlicht und darüber spricht, verstehe ich erst so richtig die Faszination dahinter.

Und auch wie wichtig es ist, sich darüber Gedanken zu machen oder sich zumindest ein bisschen bewusst zu machen, warum die Gebäude so wirken, wie sie es tun und wie sie unser gesellschaftliches Zusammenleben beeinflussen. Dabei ist sie durchaus kritisch, wie beispielsweise dem verrückten, saudiarabischen Projekt The Line gegenüber. Sie diskutiert ausführlich, wieso dieses Design so eigentlich nicht gut funktionieren kann und welches veraltete Konzept und Verständnis hinter dieser Stadt steckt. Oder ihr jüngstes Video, welches sich das schreckliche Gefängnis als zentrales Thema heraussucht, welches in der Star Wars Serie Andor vorkommt. Sie nimmt dieses fiktive Gefängnis und leitet dann dazu über, warum moderne Gefängnisse eigentlich nicht funktionieren können und dass sie komplett falsch gedacht sind – meistens zumindest. Wieso Einzelhaft so grausam ist und wie man stattdessen als Gesellschaft über Gefängnisse denken und welche Ziele sie haben sollte.

Wer sich noch nie mit Architektur auseinandergesetzt hat, sollte dem Thema wirklich eine Chance geben, da man völlig neue Sichtweisen kennen lernt. Es geht eben nicht nur um das simple Entwerfen von Gebäuden oder darum, sich besonders außergewöhnliche Villen auszudenken. Es geht darum, wie wir unsere Umgebung, unsere Städte und damit unser Leben gestalten wollen.

Ein offenes Gespräch

Ich bin mir gar nicht mehr sicher, wie ich darauf aufmerksam geworden bin, aber vor ein paar Wochen ist mir zum ersten Mal der Podcast von Robert Kratky über den Weg gelaufen: Kratky sucht das Glück …

Der sympathische Ö3-Wecker-Moderator hat Ende des vergangenen Jahres einen Podcast gestartet, in dem er mit Menschen über ihre psychischen Probleme spricht. Aktuell gibt es sieben Episoden und ich hoffe, es gibt noch viele weitere, denn sieben sind eindeutig zu wenig. Es ist ein großartiges Projekt und sollte auf jeden Fall weiter geführt werden. Die Folgen werden, soweit ich das gelesen habe, auch vom ORF ausgestrahlt werden, was die Wichtigkeit dieses Projekts noch einmal unterstreicht.

Wenn ich das beim Überfliegen der Podcast-Episoden richtig gesehen habe, dauert eine Folge gut eine Stunde. Diese Woche, während ich Warhammer-Figuren bemalte, habe ich mir zufällig ein Gespräch herausgesucht, ohne groß auf den Namen des Gastes zu achten. Und natürlich musste es die Folge mit Michi Buchinger sein, die ich als Erstes hörte. Etwas anderes wäre gar nicht möglich gewesen, wie mir scheint. Jedenfalls ist es ein offenes, respektvolles und vor allem auch ehrlich neugieriges Gespräch. Ohne Vorurteile, ohne etwas schönzureden. Ein wunderbares Format, dessen anderen Episoden mir sicherlich noch Gesellschaft leisten werden.

Der Podcast legt den Fokus auf die psychischen Probleme, wie die individuelle Reise der Gäste ausgesehen hat, und ist durch seine bestechende Offenheit wahrlich eine Offenbarung. Zwar höre ich auch andere Podcasts, in denen die Gesprächspartner offen miteinander reden (beispielsweise Holger Klein in seinem WRINT-Podcast, den ich nicht missen möchte), aber durch die Unterstützung von Ö3 erhält das Ganze doch noch ein anderes Gewicht.

Psychische Krankheiten und Probleme offen zu besprechen, ist leider immer noch ein Tabu in unserer Gesellschaft. Das merkt man auch vor allem daran, dass man sich entscheiden kann, ob entsprechende Diagnosen oder Besuche von Kliniken, wie der Christian-Doppler-Klinik in Salzburg, auf der eCard aufscheinen sollen oder nicht. Was ein vollkommen absurdes Konzept ist, wenn man mal ehrlich darüber nachdenkt. Denn so hat jeder Arzt und jede Ärztin, die man aufsucht, immer nur einen Teil des Bildes, wenn man es nicht selbst anspricht. Nur weil man es nicht sehen kann oder für Außenstehende schwer zu beurteilen ist, sind diese Krankheiten nicht weniger real. Offene Gespräche, die darüber in der Öffentlichkeit in solch einem Format geführt werden, helfen sicherlich weiter, dass das Thema mehr Raum findet, diskutiert zu werden.

Ich hoffe sehr, dass es mit dem Format noch weiter geht und bin sehr gespannt auf die restlichen Folgen, die mich noch erwarten. Auch dass sie am Anfang jeder Folge betonen, wo man Hilfe findet, ist eine tolle Sache und entsprechende Anlaufstellen sind ebenso auf der Webseite zu finden (Kratky sucht das Glück). Es ist ein wunderbarer und wichtiger Podcast.

Aufbruch in eine neue Ära

Mein Lesejahr ist hervorragend gestartet. Statt abends irgendwelche seltsamen Serien oder Filme zu schauen, die ich eh schon kenne, habe ich meist ein Buch in der Hand. Den Beginn machte Das Licht der Jedi von Charles Soule. Es ist auch das erste Buch und somit der Auftakt für die Ära der hohen Republik. Ich kann schon mal vorwegnehmen, dass es ein gelungener Star ist.

Vor allem der erste Teil des Buches hat es in sich. Das Tempo, mit dem man in die Handlung hinein geworfen wird und sich die verschiedenen Erzählstränge ausbreiten und ineinandergreifen, ist hervorragend. Die neuen Charaktere sind gut ausgearbeitet und haben alle etwas Eigenes, distinktives an sich. Nicht nur was die Charakterzüge anbelangt, sondern auch das Aussehen und die Spezies sind äußerst divers gestaltet. Etwas, was ich mir von Star Wars eigentlich schon immer gewünscht habe. Denn welches Universum würde sich besser für die unterschiedlichsten und vielleicht auch abwegigsten Repräsentationen von Individuen anbieten, als Star Wars? Mit den zig Spezies, die es dort gibt, kann man der Kreativität freien lauf lassen und ist nicht nur auf die des Menschen beschränkt. Alleine deswegen macht es schon Spaß, dieses Buch zu lesen.

Und da es sich zu fast hundert Prozent um neue Charaktere handelt, denen wir bisher noch nirgends begegnet sind, müssen sich erst die „richtigen“ Protagonist*innen herausstellen. Denn nur weil es ein Star Wars Buch ist, sind längst nicht alle Charaktere sicher. Die Geschichte wird dem titelgebenden Krieg vielleicht nicht im klassischen Sinne gerecht, da es kein Aufeinandertreffen von Imperium gegen Rebellen gibt, aber es entwickeln sich andere Dinge, die es durchaus in sich haben. Die Galaxis befindet sich zu dieser Zeit in einem andauernden Frieden, indem sich manche etwas zu sicher fühlen. Das merkt man der Geschichte und dem Handeln einzelner Charaktere an.

Überhaupt fühlt sich das Buch, die Personen und die Technologie sowie die Beschreibungen der Macht (die auf unterschiedlichste Weise genutzt wird), sehr frisch an. Durch die unzähligen Jedi, die es zu dieser Zeit gibt, ergeben sich kreative Einsatzmöglichkeiten der Macht und Lichtschwerter, bzw. wie diese mit der Technologie der Zeit zusammenarbeiten, sich ergänzen. Es fühlt sich neu, frisch und voller Abenteuerlust an. Ich will mehr Zeit in dieser Welt verbringen und freue mich schon auf die folgenden Teile der hohen Republik.

Aber nicht nur die Charaktere, die auf der Seite der hohen Republik stehen, sind gut ausgearbeitet, auch die Gegenspieler, die sich im Laufe des Buches herauskristallisieren, hat man so noch nicht gesehen. Da es etwa 200 Jahre von den Geschehnissen der Skywalker-Saga spielt, kann das Autorenteam, das hinter der hohen Republik steht, auch neue Dinge ausprobieren. Technologien, die bis dahin vielleicht in Vergessenheit geraten sind oder Wissen, das mit dem Aufstieg des Imperiums vollends untergegangen ist.

Wie Patrick Willems in seinem Star Wars Holiday Special gesagt hat, der mich erst dazu inspirierte den Büchern eine Chance zu geben: es fühlt sich nach genau dem Star Wars an, das man von den neuen Filmen und Serien erwartet hatte. Es macht ein neues Zeitalter auf, kaut nicht die immer gleichen Geschehnisse und Familienstammbäume wider und verlässt sich nicht auf ein nostalgisches Gefühl, das beim Lesen/Schauen aufkommen soll.

Es ist mutig und probiert Neues aus. Werden alle Bücher funktionieren? Wahrscheinlich nicht, aber der Auftakt ist schon mal vielversprechend.

Die schönste Stadt

Es ist schon erstaunlich, egal, wie oft ich in Salzburg bin und es kann schon mal vorkommen, dass dies jedes Wochenende ist, ich bin immer wieder von der Stadt begeistert. Mit der Lokalbahn reinfahren, durch die Stadt spazieren, typischerweise erst die Linzergasse entlang und anschließend dorthin, wo auch immer die Füße einen hintragen – es gibt an allen Ecken etwas zu entdecken. Ebenso ist es immer vom Wetter abhängig, wie man die Stadt wahrnimmt. Bei Regen, Schnee oder 32 Grad im Schatten und grellstem Sonnenschein, es ist immer ein bisschen anders. Die Burg kommt besonders gut zur Geltung, wenn ein paar dunkle Wolken im Hintergrund hängen, mit einem grau-blauen Schimmer. Es ist der perfekte Kontrast für dieses großartige Wahrzeichen.

Aktuell, im Januar und auch noch im Februar, haben diverse Lokale ihre Urlaubswochen. Manche mussten sogar durch Baustellen und Verzögerungen um ihre Existenz bangen und haben wirklich anstrengende Monate hinter sich. Da ist ein längerer Urlaub wohl verdient, besonders auch nach den hektischen Adventwochen und Weihnachtsfeiertagen. Da bietet es sich natürlich an, neue Restaurants, Cafés und sonstige Lokalitäten auszuprobieren. Ich freue mich immer wieder, diverse kulinarische Entdeckungsreisen durch die Stadt zu machen oder die ein oder andere Führung mitzugehen. Denn besonders dann, wenn man denkt, die Stadt nun wirklich zu kennen und die Geschichte einordnen zu können, lernt man etwas Neues dazu, das einen bisher blinden Fleck ausfüllt.

Es kam auch schon vor, dass man in einem Restaurant sitzt, mit einem älteren Pärchen vom Nebentisch ins Gespräch kommt und von diesen Touristen Empfehlungen für Lokale bekommt, die man noch nicht am Schirm hatte. Denn Touristen blicken natürlich wieder völlig anders auf die Stadt als Einheimische. Salzburg ist einfach eine immer wieder faszinierende Stadt und eine der schönsten.

Ein bisschen Freaky

Ich höre gerne Radio neben der Arbeit. Das kann man gut nebenbei laufen lassen. Man wird von der Musik berieselt und bekommt die neuesten Nachrichten und Meldungen mit. Im Büro läuft meistens FM4, zu Hause Ö3. Ich mag die Moderator*innen der beiden Sender und auch die englischen Teile von FM4 haben es mir mittlerweile angetan. Allerdings kann ich noch immer nicht vollständig nachvollziehen, welche Programmteile nun Deutsch und welche auf Englisch gehalten werden. Manchmal mischen sie es auch wild durch, was aber den allgemeinen Charme des Senders ausmacht.

Freitag muss natürlich der Ö3 eingeschaltet werden. Seit ein paar Jahren machen sie da nämlich zwischen 8 und 9 Uhr den sogenannten Freaky Friday. Jedes Mal zu einem bestimmten Thema werden die abwegigsten Songs gespielt, die sie teilweise aus den Untiefen der Resterampe heraus kramen oder sie spielen die großartigsten Hits, die man allerdings Jahrelang nicht mehr gehört hat. Die Abwechslung macht es spannend.

Da die Kolleg*innen im Homeoffice waren, bin ich diesen Freitag beinahe allein im Büro gewesen. Natürlich musste dann Ö3 eingeschaltet werden und passenderweise wurden Hüttengaudi Hits gespielt. Ich mag es einfach, wenn sie die abwegigsten Songs spielen, die ich mir nie selbst anmachen würde. Aber im Zuge des Freaky Friday und das Gefühl, dass unzählige andere Menschen es ebenfalls gerade hören, macht unfassbar viel Spaß.

Es mag nur eine Kleinigkeit sein, aber diese bereichert den Tag ungemein und bereitet mir Freude. Genauso wie sie zu Mittag unter dem Motto Der Song deines Lebens eine Stunde Lieblingshits der Hörer*innen spielen oder jedes Jahr vor Weihnachten das Ö3 Weihnachtswunder veranstalten. All diese großen und kleinen Aktionen bringen einem das Land und die Menschen ein Stück näher. Es verbindet.

Listen, Vorhaben und Verpflichtungen

Gestern habe ich darüber geschrieben, dass es manchmal notwendig ist, über den eigenen Schatten zu springen, den inneren Schweinehund zu überwinden, die Komfortzone zu verlassen oder welche Metapher man auch immer gerade bevorzugt. Wobei ich das Wort Komfortzone und die Metapher über den Schweinehund eigentlich nicht wirklich mag. Zum einen suggeriert das Bild des Schweinehundes, dass man gegen sich selbst kämpfen muss oder etwas in der Art, dabei ist es eher ein Überwinden und eine Suche nach dem, was einem selbst guttut. Und Komfortzone ist meist ein Missverständnis dahingehend, dass man raus muss, aus dem eigenen Haus oder der Wohnung, also eine buchstäbliche Komfortzone verlässt. Dabei ist es eine Metapher, dass unangenehmes überwunden werden kann und man am Ende besser dasteht als vorher.

So ist es beispielsweise beim Training. Ich habe eine ausgeprägte Hass-Liebe zu HIIT-Training. Aber die Trainer bei Apple Fitness+ motivieren und spornen an. Besonders Brian und Bakari haben es mir angetan. Es ist furchtbar anstrengend, die Beine schmerzen vielleicht, die Puste geht einem aus, aber wenn ich mich durch die 10 bis 30 Minuten gequält habe, geht es mir immer besser als davor – nachdem mein Puls wieder normale Gefilde erreicht hat.

Ein anderes Beispiel wäre mein künstlerisches Hobby, Warhammer-Figuren zu bemalen. Games Workshop versteht es in ihrem Marketing ausgesprochen gut, die Figuren gut aussehen zu lassen und die Geschichte darum zu erzählen und auszumalen. Es entsteht ein wahnsinnig tolles Gefühl in einem, dass, wenn man die Figuren besitzt, sie ausgesprochen gut aussehen im Regal und etwas Einzigartiges sind oder sein können. Das Problem ist nur, man muss sie erst einmal bemalen.

Auch so manche YouTube-Kanäle, die sich diesem Thema widmen und die ich sehr gerne schaue, vermitteln teilweise diesen Eindruck, als wäre es etwas Erstrebenswertes, 24h-Herausforderungen oder dergleichen zu machen. Dabei darf man nicht vergessen, dass manche von denen hauptberuflich YouTuber sind und etwas mehr Zeit haben, als ein paar Stunden die Woche. Wenn überhaupt.

Da fand ich die Aussagen in einem kürzlich entdeckten YouTuber-Video (“The unspoken problem facing Warhammer fans” von Podger) sehr erfrischend. Er will seine Figuren zu einem guten bis höheren Standard bemalen, und das dauert nun einmal. So hat er im letzten Jahr gerade einmal eine Handvoll Figuren bemalt. Aber allein in der Warhammer 40k 10th Edition Box mit Space Marines und Tyraniden befinden sich 72 Figuren. 72 Modelle!! Für mich sind das Jahre an Beschäftigung. Sie steht gerade übrigens neben mir im Regal. Es ist noch keine Figur gebaut, grundiert oder bemalt. Ich konnte und wollte noch nicht damit anfangen, da ich schon reichlich Figuren in diversen Boxen habe, die angefangen sind, aber nie beendet wurden. Alle in verschiedenen Stadien der Fertigstellung.

Das klingt jetzt alles sehr negativ, aber ich mag das Hobby. Nicht nur das Malen, sondern auch die Bücher, die Lore und Geschichte des Universums, die verschiedenen YouTube-Kanäle, die sich den unterschiedlichsten Sub-Themen des Hobbys widmen. Großartig. Nur man sollte eben realistisch sein mit den Dingen, die man sich zulegt. Denn seien wir mal ehrlich, wir sind in den meisten Fällen keine Konsument*innen, sondern Käufer*innen. Wir legen uns Zeug zu, aber am Ende benutzen, lesen oder etwas damit anfangen können/wollen, ist etwas ganz anderes.

Deshalb ist mir mein Ziel für 2024 erst kürzlich klar geworden. Ich möchte Dinge zu Ende bringen. Bücher, die ich vergangenes Jahr angefangen habe, zu Ende lesen (es sind zwar nur vier, aber trotzdem). Die Figuren (74 übrigens, die Liste befindet sich unten), die angefangen sind, will ich fertig machen oder zumindest einen Großteil davon fertigstellen, bevor ich mich Neuen widme. Zwei der vier Bücher habe ich beispielsweise schon durch und es ist ein gutes Gefühl. Es waren tolle Bücher, das hilft natürlich auch.

Überlegtes Handeln, Kaufen bzw. Konsumieren und sich selbst vielleicht überwinden, die Dinge zu tun, die man sich vorgenommen hat. Oder aber schon angefangenes zu Ende führen. Klingt doch nach einem charmanten Ziel.


Hier die versprochene Liste der Figuren:

Angefangen bzw. Grundiert

  • Blackstone Fortress: Taddeus The Purifier
  • Blackstone Fortress: Dahyak Grekh
  • Blackstone Fortress: Negavolt Cultists (4x)
  • Blackstone Fortress: Rain & Raus
  • Blackstone Fortress: Traitor Guard (14x)
  • 3D gedruckter Drache
  • Faceless King
  • Alarielle The Everqueen
  • Herrin der Ranken
  • Waldelfen Reiter
  • Waldelfen Krieger (3x)
  • The Hobbit – Zwerge (12x)
  • The Hobbit – Bilbo (2x)
  • Star Wars: Darth Maul – Droiden (3x)
  • Star Wars: Hoth Reiter (2x)
  • Star Wars: Anakin Skywalker
  • Dämonenfigur eines Kickstarter-Projekts
  • Repulsor Tank
  • Deorgard Figur
  • Abaddon The Despoiler (alte Metal-Version)
  • Librarian in Phobos Armour
  • Primaris Chaplain
  • Primaris Knights (2x)
  • Judiciar
  • Warcry: Ogroider Myrmidonenchampion
  • Vex Machinator, Arch-Lord Discordant
  • Bladeguard Ancient
  • Deathwing Knight
  • Blood Angels Squad (6x) (alte, decolorierte Figuren)
  • Blood Angels Flamer (alte, decolorierte Figur)
  • Blood Angels Chaplain (alte, decolorierte Figur)
  • Blood Angels Mephiston (alte Metal-Version)

Gebaut

  • Herr der Ringe – Ringgeist
  • Eldar Phoenix Lord Fuegan