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WordPress Spielereien und Abschweifungen

Ich betreibe diese Seite hier über WordPress. Das Theme nennt sich passenderweise The Blogger und ich hatte es bereits vor einigen Jahren erworben, als ich an Ideen für einen neuen Blog feilte, doch nicht wirklich wusste, was ich machen will. Erst durch Matthew Dicks Webseite bin ich auf die Idee gekommen, einen täglichen Blog zu machen. Das hat verschiedene Gründe. Zum einen fordert es die Kreativität, sich jeden Tag hinzusetzen und ein paar Zeilen zu schreiben. Auf der anderen Seite ist es eine immer wiederkehrende Frist, die für mich einen positiven Druck ausübt, mir nicht nur etwas auszudenken, sondern es auch zu (virtuellem) Papier zu bringen. Mittlerweile mache ich das jetzt schon ein paar Monate und die Themen, die mir jeden Tag einfallen, sammle ich mittlerweile in einer immer größer werdenden Liste. Es ist erstaunlich, wie sich der Blick, bzw. die Mentalität dazu ändert. Anfangs musste ich geradezu um die Themen ringen, jetzt kommen mir ständig neue Ideen.

Diese Einstellung kommt aber nicht einfach so zustande. Es entsteht durch das tägliche Hinsetzen und Schreiben, auf der einen Seite. Die zweite, noch wichtigere Veränderung ist meine Einstellung. Ich lese um einiges mehr Tages- und Wochenzeitungen, Online-Artikel, Newsletter und dergleichen zu allen möglichen Themen. Ich habe den Eindruck, dass durch all diese Eindrücke und Informationen eben auch ein etwas anderes denken zustande kommt. Früher habe ich nur auf den Webseiten von DerStandard, SN oder orf.at herumgeklickt, heute lese ich die Zeitungen gerne durch. Aber wie gesagt, es sind erst ein paar Monate – mal sehen, wie es sich weiterentwickelt. Ich finde es jedenfalls sehr spannend und freue mich jeden Tag, neues zu entdecken und die Welt etwas besser kennenzulernen als gestern.

Für solcherlei Projekte muss man „einfach“ nur mit offenen Augen durch die Welt gehen und bereit sein, etwas Zeit zu investieren, statt lange Serien oder Filme zu schauen oder unnötigerweise viel Zeit auf YouTube zu verschwenden. Vielleicht geht es ja manchen ähnlich: man denkt über mögliche Projekte nach oder Dinge, die man umsetzen möchte, es gibt eventuell sogar konkrete Ideen – wirklich umsetzen tut man es am Ende aber doch nicht. Mit diesem Blog und dem täglichen Aufschreiben von Gedanken, Ereignissen und vielem mehr habe ich jeden Tag etwas geschafft. Ein kleines Ziel erreicht. Meine beruflichen Tätigkeiten, die natürlich nicht unerwähnt bleiben sollen, lasse ich hier außen vor. Ich will eine Trennung von Beruf und Privatem, brauche ich auch für meine geistige Gesundheit. Ich gehe zwar gerne meinem Beruf nach, doch eine gewisse Abgrenzung muss eben sein.

Eigentlich wollte ich heute über WordPress-Plugins schreiben, die mir so einige Sachen für die Webseite erleichtern. Beispielsweise Lightspeed Cache, Page Links to, Recent Posts Widget Extended, Smush und ein paar andere. Ein paar andere habe ich auch noch installiert, aber die sind aktuell deaktiviert. So ist auch der scheinbare Konsens: so wenige Plugins wie möglich, da sie zu einem gewissen Grad ein Sicherheitsrisiko darstellen. Ich kann jedoch um mein Leben nicht programmieren, so bin ich auf sie angewiesen. Sie haben eben ihren Vorteil, so ermöglichen Page Links to und Recent Posts Widget Extended es beispielsweise, dass ich direkt von einem gepinnten Beitragstitel zur Archiv-Seite verlinken kann. Auf der Seite selbst, am oberen Ende, finden sich schließlich drei zufällige Beiträge. Die anderen Plugins tragen zu einer schnelleren Webseite im Allgemeinen bei.

Abschweifungen gehören aber auch dazu, wenn man spontan Texte schreibt. Eigentlich will man sich Thema a widmen, am Ende kommt dann eine Mischung dabei heraus, weil Thema a vielleicht doch nicht so ergiebig oder spannend war. Und genau das mag ich so gerne an diesen täglichen Texten, Beiträgen oder wie auch immer man es nennen will. Es ist jeden Tag anders. Man muss nur offen für das Unerwartete sein und sich nicht verbissen an einer Idee entlang hangeln. Einfach überraschen lassen. Das Hinsetzen und Machen ist allerdings meist die größte Hürde, bis es eine Gewohnheit ist, zu etwas Alltäglichem wird.

So ergeht es mir beispielsweise gerade bei einer Geschichte, die ich schreiben möchte. Ich habe die Charaktere im Kopf, aber keine Geschichtsidee dazu. Zumindest noch keine konkrete, nur lose Bilder und Fetzen einer Geschichte. Ich müsste mir nur mal die Charaktere D&D-mäßig auf einem character sheet aufschreiben und mir Gedanken dazu machen, dann kommt sicher auch der Kontext und die Welt dazu.

Ähnlich ergeht es mir mit meinen Warhammer-Figuren, die bemalt werden wollen. Jeden Tag eine halbe Stunde oder so würde mich sehr weit bringen, über die Zeit gesehen, doch irgendwas hindert mich daran. Jetzt habe ich mich mal hingesetzt und mir eine Liste gemacht, was eigentlich ansteht, aber dazu vielleicht morgen mehr.

So ist das nun mal mit Ratschlägen. Erteilt sind sie schnell und in die Welt hinaus getragen, sich selbst daran zu halten oder es zu versuchen, ist etwas völlig anderes. Für morgen ist also das Ziel, mich 30 Minuten hinzusetzen und an einer Figur oder einem Squad zu malen. Einfach mal anfangen, wer weiß, wohin ein erster Schritt führen kann.

Zeit für einen Abschied

Dies ist wohl einer der letzten Texte, den ich auf meinem aktuellen MacBook Pro schreiben werde. Seit neun Jahren leistet mir dieses Gerät treue Dienste. Neun Jahre sind eine lange Zeit, und es hat so einiges mitgemacht. Jedoch merke ich, dass es dem Ende zugeht, da manche Arbeiten schon ein bisschen mühsam werden. Vor allem der Akku hält mittlerweile nicht mehr lange durch und so ist es schwierig, das MacBook auf Reisen mitzunehmen. Und jetzt, wo ich wieder jeden Tag schreibe, möchte ich doch ein bisschen mehr Flexibilität haben, wo ich das Gerät mit hinnehmen kann.

Aber auch dem Prozessor merkt man sein Alter an. So manche Kleinigkeiten führen dazu, dass der Lüfter voll aufdreht und gewisse Programme bouncen schon für eine lange Zeit im Dock herum, bevor sie sich öffnen. Das neueste Betriebssystem erhält es seit zwei Jahren nicht mehr und so einige Funktionen und Updates hätte ich dann doch sehr gerne. Wie gesagt, neun Jahre sind eine lange Zeit und es hat ausgesprochen gute Dienste geleistet.

Ich habe das MacBook 2015 gekauft, kurz bevor ich mein Studium in Tübingen begann. So sind einige Essays und Texte für das Medienwissenschafts- und Philosophie-Studium über diese Tastatur entstanden. Inklusive der Lektüre diverser Paper, Texte und Abhandlungen zu allen möglichen Seminaren und Themenbereichen, die ich hierauf gelesen habe. Des Weiteren habe ich mehrere Blogs über dieses Gerät aufgesetzt und betrieben. Da wären mein erster Blog geek-planet, den es von 2014 bis 2018 gab und auf dem ich mehrere hundert Texte geschrieben habe. Dann noch diverse Ableger wie das Projekt Everything X-Men, über das ich sicherlich noch gesondert berichten werde. Ich hatte auch meine erste eigene Seite damit ins Leben gerufen (christophstaffl.at) – die es ebenfalls nicht mehr gibt. Diese Seite hier ist der geistige Nachfolger all der vorangegangenen Projekte. Statt themenspezifischen Seiten schreibe ich hier einfach über alles was mir durch den Kopf geht, Spaß macht oder mich gerade besonders bewegt.

Nicht unerwähnt bleiben darf natürlich das Projekt rogues-portal (heute geek’d out). Ein englischsprachiger Blog, für den ich ebenfalls so einige Artikel geschrieben habe. Dort war ich knapp über drei Jahre beteiligt. Es hat Spaß gemacht, mit anderen gleich gesinnten, die über die Welt verstreut waren, eine nerdige Website zu betreiben und lustige Ideen auszuprobieren.

Zwischendurch habe ich mich mit einer günstigen Spiegelreflexkamera an der Fotografie versucht und so einige Bilder mit Lightroom bearbeitet. Auch wenn ich das Hobby nicht dauerhaft verfolgt habe, war es doch interessant, es einmal auszuprobieren und mit den Einstellungen und online verfügbaren Presets herumzuspielen. Ein paar gute Bilder sind, denke ich, durchaus entstanden.

In der Corona-Zeit, als es noch Lockdowns gab, habe ich dieses MacBook auch genutzt, um an diversen Abenden mit Freunden zu zoomen, mit Menschen in Kontakt zu bleiben und mich abzulenken.

Zwischendurch wurde es zwar von einem iPad abgelöst, aber für so manche Arbeiten benötigt man eben doch noch einen „richtigen“ Rechner bzw. Mac.

Das neue MacBook Pro wird ein 14-Zoll-Gerät mit M3-Pro-Prozessor und 18 GB Arbeitsspeicher. Besonders der größere Arbeitsspeicher war mir wichtig. Bei dem alten habe ich ebenfalls schon darauf geachtet, diesen aufzustocken, da ein Mangel daran schnell spürbar wird, vor allem bei Grafik- und Fotoprogrammen. Mal sehen, wie lange es mir dienen wird, aber ein paar Jahre muss es schon durchhalten. Ich freue mich jedenfalls auf all die Projekte und Lebensabschnitte, auf die es mich begleiten wird. Es hat große Fußstapfen zu füllen.

Grüner Zuwachs

Ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass meine Aktion im November, als ich bei etwa sieben bis acht Grad im Garten stand und die Setzlinge meiner Efeutute neu eingesetzt habe, einen kleinen persönlichen Rekord aufstellte. Nun kann ich mit Freude berichten, diesen übertroffen zu haben.

Vor ein paar Wochen habe ich mir von einer anderen Grünpflanze, die schon etwas auswächst, ein paar Setzlinge herunter gezwickt und in ein Glas Wasser gesetzt. So treiben recht schnell Wurzeln aus. Ich bin ehrlich immer wieder überrascht, wie schnell das teilweise geht, und so konnte ich nicht mehr lange warten, um sie einzusetzen. Also habe ich bei null Grad draußen gestanden und die Setzlinge in die Erde gepackt. Da die Erde im Keller untergebracht ist, war diese nicht allzu kalt und ich hoffe, die drei Setzlinge überstehen den kleinen Kälteschock.

Aber sie sehen alle eigentlich einigermaßen gut aus und da die Wurzeln schon zwischen einem und vier Zentimeter lang waren, sollten sie sich in der frischen Erde recht schnell zurechtfinden.

Meinem Elefantenfuß, den ich ebenfalls aus einem Setzling heraus anzüchte und der in den vergangenen Monaten erstaunlich gut wächst, hat ebenfalls ein bisschen frische Erde obendrauf bekommen. Mit der Zeit setzt sich diese doch noch ein wenig ab und etwas frische Erde schadet ja nie.

Auf dem unteren Bild ist im Hintergrund der Weihnachtsstern zu sehen, den ich mir im Dezember beim Lagerhaus mitgenommen habe. Dieser hält sich noch erstaunlich stabil. Aber bei mir steht er weit weg vom Fenster in der Küche, wird durch ein Grow-Light mit 12 Stunden „Sonne“ versorgt und hat ein stabiles Klima, ohne jegliche Zugluft. Das hilft sicher, denn diese Pflanzen sind ja extrem empfindlich, wenn sie nicht immer unter denselben Bedingungen gehalten werden. Mal sehen, wie lange er sich noch hält. Eventuell wird der Weihnachtsstern ja zu einem Osterpflänzchen.

Das gelbe Fähnchen im Topf ist übrigens eine Insektenfalle, die ich gerne gegen die kleinen Fliegen verwende, die sich manchmal nicht vermeiden lassen und sich in der Erde einnisten. Ich habe schon so einige Klebefallen ausprobiert, auch welche mit Geruchsfläschchen und dergleichen, aber diese müssen schon perfekt platziert sein, um effektiv zu wirken. Meiner Erfahrung nach helfen die gelben Klebesticker am besten. Wenn der Befall sehr stark ist, verwende ich durchaus mehrere. Wer ebenfalls bisweilen mit diesen kleinen Nervensägen zu kämpfen hat – ich kann die gelben Klebefallen nur empfehlen.

Wie man 30.000 Bilder sortiert

Seit meinem ersten iPhone (ein iPhone 4 welches ich 2014 kaufte) füllt sich meine iCloud-Photos-App mit allen möglichen Bildern. Nicht nur mit Fotos von Urlauben und den alltäglichen Dingen, die man so ablichtet. Nein, es haben sich tausende Screenshots und Bilder aus dem Netz dazu gesellt. Ich speichere gerne alles in der Photos-App, da ich mir eingebildet habe, dass ich alles jederzeit zur Verfügung habe. Allerdings müllt es natürlich das alles auch zu einem gewissen Grad zu. Und mal ganz ehrlich, wie oft sieht man sich das eine Bild, welches man 2017 zufällig gefunden hat und interessant erschien, tatsächlich an?

Aber was genau sind bei mir diese zusätzlichen Bilder? Screenshots aus Comics und Webcomics sind noch das häufigste, was ich zusätzlich zu tatsächlichen Fotos in der Library habe. Alleine das sind so etwa 3.000 gewesen. Dann kommen noch diverse Playstation und Xbox Screenshots von Spielen hinzu, sowie Bilder und Zeichnungen, die ich im Netz herausgesucht hatte. Seien es Inspirationen zu Warhammer, Dinge für (Kurz-)Geschichten oder andere Fundstücke, die es sich aufzuheben lohnte. Und natürlich sind diverse fotografierte Dokumente ebenfalls dabei. Kurz gesagt, alles, was man eigentlich nicht in der Photos-App braucht.

Da mein iCloud-Speicher voll zu werden drohte, und ich nicht bereit bin mehr als 3€ Aufpreis pro Monat dafür zu zahlen, musste irgendwie Platz geschaffen werden. Also der perfekte Zeitpunkt, um die Library zu bereinigen. Wichtig ist zudem, dass ich alte Familien-Alben digitalisiert und die Bilder, die mit digitalen Kameras über die Jahre gemacht wurden, gesammelt und alles in die Photos-App geladen habe. Ich finde es, wie gesagt, sehr schön, alles an einem Ort zu haben.

Angefangen habe ich mit sämtlichen Videos. Die meisten waren sowieso vom Kater, der Rest von Urlauben oder alltäglichen Dingen, die ich mir nie angesehen habe. Ich will allerdings nichts löschen, daher habe ich mir alle Videos auf eine externe Festplatte gezogen. Alleine das waren schon mal knapp über 20 GB. Jetzt hatte mich aber der Anreiz gepackt und so bin ich die ganze Library durchgegangen.

Zuerst habe ich aber Folgendes gemacht, denn zum Glück bin ich jemand, der gerne Alben anlegt und damit zigtausende Fotos bereits vorsortiert waren. So konnte ich recht einfach die Bilder aus den Alben, deren Bilder gelöscht werden sollten, auf die externe Festplatte ziehen, dann mit dem Keyword „delete“ versehen. Schließlich sucht man in der Gesamtübersicht in der App nach dem Keyword und löscht die Bilder. Wieder ein paar tausend erledigt.

Schlussendlich bin ich die gesamte Zeitlinie von oben bis unten durchgegangen und habe den Rest rausgeworfen. Ein paar Stunden später hatte ich eine bereinigte Photo-Library, die nur mehr wenige ausgewählte, zusätzliche Bilder enthält.

Insgesamt bin ich knapp 7.000 Bilder und Videos los geworden, die mehr als 65 GB an Speicherplatz eingenommen hatten. Mit dem hatte ich zugegebenermaßen nicht gerechnet. Aber so kann ich quasi wieder von vorne anfangen, Screenshots und Ähnliches zu sammeln, bzw. mir diese auf die Festplatte (sei es intern, extern oder auf der iCloud) speichern. Einfach ein bisschen selektiver damit umgehen, was in meine Photos-App darf und was nicht.

Aber manchmal muss man diese aufräumen. Aber dreizehn Jahre warte ich dafür nicht mehr. Stundenlang durch Bilder und Fotos scrollen ist schon etwas anstrengend für die Augen.

Fasten und App-hängikeiten

Ich muss mich für das schlechte Wortspiel im Titel entschuldigen, aber manchmal kann ich nicht widerstehen. Jedenfalls soll es heute zu einem gewissen Teil um das Intervall-Fasten gehen. Diese Technik ist etwas, dem ich viel abgewinnen kann. Es ist eine interessante Übung. Nicht nur für den eigenen Appetit und spontane Kühlschrank-Überfälle, sondern auch in Bezug auf die mentale Seite.

Wenn ich Intervall-faste, dann typischerweise in der beliebten 16:8 Variante, sprich 16 Stunden nichts essen, gefolgt von einem 8-Stunden-Fenster, in dem man isst. Das kann sich schon mal zu einem 20 oder sogar 21 Stunden Fastenzeitraum ausdehnen, sei es, weil ich gerade unterwegs bin oder es gerade gut läuft. Aber manchmal stellt es sich eben auch als eine mentale Übung heraus.

In unserer Gesellschaft und vor allem im westlichen Teil der Welt leben wir im Überfluss. Alles ist jederzeit sofort verfügbar. Die Supermärkte sind mit verarbeiteten Lebensmitteln gefüllt und man kann ja eigentlich nicht nicht essen. Daher ist es eine charmante und kontrastierte Herangehensweise, sich dem etwas zu widersetzen und ein paar Stunden am Tag zu sagen, ich entscheide mich bewusst, meinem Körper eine Pause zu gönnen. Denn diese Pause braucht der Körper zum Teil auch, denn erst, wenn wir mal 12 oder mehr Stunden nichts essen, werden gewisse Prozesse in Gang gesetzt. Autophagie, eine Art Reinigungs- und Erneuerungsprozess der Zellen, kann bis zu 14 oder 16 Stunden dauern, bis dieser aktiviert wird. Deshalb versuche ich zumindest die 12 Stunden jeden Tag vollzumachen. So wie es Bas Kast in seinem Buch Der Ernährungskompass ebenfalls beschreibt, einfach zwischen acht Uhr morgens und acht Uhr abends nicht essen. Eine interessante Übung, die ich nur empfehlen kann.

Mittlerweile gibt es ja für alles Apps und so ist der iOS-App-Store mit Fasten-Apps zum Überfluss gefüllt. Früher hatte ich die Fastic-App getestet und war damit sehr zufrieden. Im Januar hatte ich jetzt die Zero-App. Diese ist zwar von der Bedienung nicht ganz so super und die Statistiken benötigen manchmal einen Neustart der App, bis sie sich alle Infos aus der Health-App bzgl. Trainings und so geholt hat, aber sie besticht durch individualisierte Fasten-Zeiten. Das heißt, die Prozesse, die der Körper nach gewissen Stunden in Gang setzt, sind der eigenen Ernährungsweise angepasst und je nachdem, wann man welchen Sport betreibt. Was sehr begrüßenswert ist.

Ich hatte zum Glück den Winter-Sale verpasst, sonst hätte ich unnötigerweise wahrscheinlich ein Jahresabo abgeschlossen. So habe ich es mir testweise für einen Monat geklickt. Und das reicht, finde ich auch. Ich möchte mich nicht ein Jahr lang mit einer Fasten-App herumschlagen müssen. Mich interessieren auch die Statistiken und so nicht. Was faszinierend ist, sind die Infos, wann man welche Zonen betritt und wie sich Sport beispielsweise darauf auswirkt. Aber nach zwei bis drei Wochen habe ich das verstanden und mit dem Talent, eine Uhr lesen zu können, bin ich selbst in der Lage abzuschätzen, wie lange ich gerade nichts esse.

Und genau darum geht es mir eigentlich. Sich nicht unbedingt durch Apps abhängig in manchen Lebensbereichen zu machen. Ich brauche nicht über alles in meinem Leben eine Statistik. Die Apple Watch zeichnet schon genug Sachen auf, die ich tatsächlich interessant finde. Bei manchen Dingen ist der eigene Hausverstand ausreichend.

Impulskontrolle mit YNAB

Die eigenen Finanzen im Griff zu haben, ist nicht immer so einfach. Seien es die Werkstattkosten, die plötzlich doch doppelt so hoch sind, da diverse Filter und andere Dinge ausgetauscht werden müssen. Die Abo-Kosten, die man vollkommen vergessen hat. Oder aber auch eine Vorbestellung, die man vor Monaten getätigt hat und plötzlich 100 € von der Kreditkarte abbuchen. Es gibt immer wieder Ausgaben, die zu übersehen sind, die einen überraschen können oder eben plötzlich sehr viel höher ausfallen, als erwartet.

Deshalb habe ich gerne einen Überblick. Nicht nur über die Ausgaben, die ich getätigt habe, sondern auch darüber, was in Zukunft auf mich zukommen wird und kann. Dafür ist es notwendig, ein Budget aufzustellen und jedem Euro, den man einnimmt, einen Job zu geben. Denn alle erfüllen eine gewisse Aufgabe und ihnen diese zuzuweisen, kann sehr beruhigend sein, da man weiß, man ist auf fast alle Eventualitäten vorbereitet.

Ich persönlich verwende dafür die App YNAB (You Need A Budget). Seit Jahren begleitet mich die App schon und ich würde sie nicht mehr hergeben wollen. Allein dieses beruhigende Gefühl, dass ich nicht nur meine Ausgaben von heute eintragen und dadurch einen Überblick bekomme, wie viel ich für Lebensmittel, Versicherungen, Kredit und Wohnungskosten jeden Monat brauche, sondern ebenso gut planen kann, machen die Abo-Kosten allemal wett. Mit YNAB bin ich auch auf den nächsten Werkstatttermin vorbereitet und es kann mich kein Abo und keine Vorbestellung mehr überraschen, da ich alles immer gleich eintrage und wenn es regelmäßige Ausgaben sind, richtige ich eine Wiederholung und eine Kategorie ein.

In YNAB arbeitet man mit verschiedenen Kategorien und Gruppen. Ich habe zum Beispiel eine Gruppe für meine alltäglichen Ausgaben wie das Tanken des Autos, Lebensmittel und Pflegeartikel. Außerdem habe ich Gruppen für Abonnements, Wohnungskosten und Versicherungen, Sparziele und ein paar mehr. Unter jeder Gruppe legt man dann entsprechende Kategorien an. Für jedes Abo, das ich habe, legte ich mir eine eigene Kategorie an. So kann ich, auch wenn ein Abo nur einmal im Jahr fällig ist, wie eben YNAB, jeden Monat ein paar Euro der Kategorie zuweisen und in einem Jahr habe ich die Summe beisammen.

Genau das ist das Prinzip hinter „jeder Euro hat einen Job“. Egal, ob es die Ausgaben für diesen Monat sind oder welche, die erst nächstes Jahr fällig sind, man weist jeder Kategorie etwas zu, sodass man vorbereitet ist. So weiß ich beispielsweise auch, ob ich mir spontan das Buch kaufen oder den Film ausleihen oder dieses Abo zusätzlich abschließen kann. Ein Blick auf das Budget und es wird klar, ob und wie viel diesen Monat noch übrig bleibt und was ich ausgeben kann.

Natürlich funktioniert das nicht immer zu hundert Prozent, man ist schließlich nur ein Mensch und manchmal obsiegt der Wille, etwas haben zu wollen, über das Budget. Doch über die Jahre bin ich immer besser darin geworden, zuerst YNAB zu konsultieren und dann entsprechend zu handeln. Und es muss ja nicht immer alles gleich und sofort sein. Im Zweifel erstelle ich ein Sparziel in Form einer neuen Kategorie, lege jeden Monat etwas auf die Seite und wenn die entsprechende Summe beisammen ist, kaufe ich es mir. Manchmal ist es auch so, dass es nur ein impulsiver Moment war, und einen Tag oder ein paar Wochen später schon wieder ganz anders aussieht und man es doch nicht braucht oder haben möchte. Und genau das bietet YNAB ebenfalls, Zeit, sich kurz darüber Gedanken zu machen, ob der Kauf nicht nur möglich, sondern eben notwendig ist.

Im Englischen gibt es den schönen Begriff des peace of mind, des Seelenfrieden, wenn man so will – genau das bringt mir YNAB und das damit eingerichtete Budget. Und darüber die Kontrolle über die eigenen Finanzen zu haben und einen guten Überblick, ist einfach fantastisch. YNAB bietet einen 31-Tage-Testzeitraum an und ich kann nur wärmsten empfehlen, das Angebot wahrzunehmen. Für mich funktioniert es ausgesprochen gut und ich möchte wirklich nicht mehr ohne diese App auskommen wollen.

Der Untergang von ComiXology

Im Sommer des vergangenen Jahres wurde das nicht gerade glorreiche Ende einer Institution und wahrlichen Bastion eingeleitet, mit dem eigentlich keiner so richtig gerechnet hatte. Und wieder einmal war es das unverständliche Handeln eines Mega-Konzerns, das das Leben so vieler Menschen berührt hat. Doch manchmal, so schmerzhaft es sein mag, ist eine aufgezwungene Veränderung notwendig, um neuen Dingen eine Chance geben zu können, zu wachsen.

ComiXology war seit vielen Jahren der eine Platz in den Weiten des Internets, wenn man Comics digital kaufen wollte. Sämtliche Verlage haben dort ihre Comics und Graphic Novels angeboten. Es gab immer wieder ausgezeichnete Deals, und die Handhabung war durchaus gelungen. Das Web-Interface hätte vielleicht mal eine Modernisierung vertragen können, doch es hat wunderbar funktioniert und ich bin ja durchaus der Meinung, dass man manche Dinge belassen kann, wenn sie doch funktionieren.

Kurzer Einschub: Mein Paradebeispiel für eine Verschlimmbesserung zu diesem Thema ist die Marvel Unlimited App. Vor etwa zwei Jahren wurde diese „modernisiert“. Sie mag davor etwas in die Jahre gekommen sein, aber die App hat über 30.000 einzelne Comic-Ausgaben im Sortiment – beinahe die komplette Marvel-Geschichte ist dort abgebildet. Da ist das vielleicht ganz angebracht. Man konnte kommod durch die ganzen Ausgaben scrollen und selbst Reihen wie Spider-Man mit mehreren hundert Heften waren schnell und einfach zu navigieren. Nach dem großen Update war es nur mehr mühselig, langsam und alles andere als benutzerfreundlich. Manche Features wurden sogar entfernt.

Deshalb mochte ich auch ComiXology so gerne. Ich habe immer wieder die tollen Angebote genutzt und viele Omnibus, Trade Paperbacks und Collected Editions gekauft, weil ich gerne alles an einem Platz haben wollte. Und es war der einzige Ort, wo man wirklich digitale Comics gut kaufen konnte. Außerdem hatte die ComiXology App den besten Reader am Markt, was Comics anbelangte. Niemand konnte ihnen das Wasser reichen, es war einfach fantastisch.

Doch Amazon wollte alles unter einem Dach vereinen. Seit Jahren gehörte ComiXology zu ihnen, und es existierten beide nebeneinander vor sich hin. Doch mit der immer weiter voranschreitenden Kindle-Integration war das Ende wohl abzusehen und nur mehr eine Frage der Zeit.

Schließlich wurde letztes Jahr die ComiXology-Homepage eingestellt, einen wirklichen Ersatz dafür gab es allerdings nicht. Zumindest international nicht. Die US-Seite von Amazon hat das ComiXology Interface integriert, alle anderen warten noch immer darauf, soweit ich weiß. Nun wurde auch noch die ComiXology App eingestellt und alle meine buchstäblich tausenden Comics sind irgendwo zwischen Büchern und Dokumenten in meiner Kindle-App einsortiert. Eine Filterung funktioniert eher schlecht als recht.

Es ist schade und war unnötig. Es hat nicht nur die Fans erzürnt, sondern wahrscheinlich den Verlagen Geld gekostet. Seitdem Lese ich deutlich weniger Comics, auch weil ich auf Amazon keine mehr kaufen möchte.

Doch mit den kürzlich erschienenen Apps Omnibus und GlobalComix gibt es inzwischen wieder zwei Alternativen. Es haben sich diesen jungen Unternehmen bereits viele Verlage angeschlossen und nach und nach mache ich mich mit ihnen vertraut. Es ist ein Umgewöhnen, so etwas braucht immer Zeit. Wenn man etwas jahrelang anders gewohnt war, muss man sich erst damit auseinandersetzen, dass es eben nicht mehr zurückkommt.

Mir haben Comics immer sehr viel bedeutet und waren für Jahre mein primäres Unterhaltungsmedium. Seien es die typischen Superhelden-Verlage wie Marvel oder DC, oder unbekanntere wie Valiant. Der Verlag Image hat teilweise die besten Reihen auf den Markt gebracht, die mich sehr bewegt haben. Sei es Giant Days, The Wicked + The Devine oder die unzähligen anderen. Neue Verlage haben sich etabliert, wie Boom!Studios, andere haben an Ruhm eingebüßt. Ich habe Podcasts dazu gehört und jahrelang auf diversen Blogs darüber geschrieben. Dass mir Comics wichtig waren, ist eine wahrliche Untertreibung. Und all das wurde durch ComiXology erst möglich gemacht, anders wäre ich auf legale Weise nicht zu den Tausenden Comics gekommen, die sich in meiner Library der App gesammelt hatten.

Aber vielleicht hatte das Ganze ja etwas Gutes. ComiXology besaß seit jeher eine Monopolstellung auf die Distribution von digitalen Comics. Nun gibt es zwei neue Anbieter, die es davor vielleicht nie versucht hätten, in dieses Geschäft einzusteigen. Nur hätte man diesen Niedergang einer solchen Institution, die für manche Menschen einen der einzigen wirklich guten Zugänge zu Comics darstellte, etwas rühmlicher gestalten können.

Es ist eben immer schwierig, sich digital etwas aufzubauen, sei es eine Comic-Sammlung, Filme oder Musik, und sich von einer einzigen Firma abhängig zu machen. Man kauft immerhin nur das Recht, etwas anzuschauen, solange es dieses Unternehmen gutheißt. Einen Vorschlag oder eine Lösung, es besser zu machen oder eine Art Handreichung, wie es besser gehen könnte, die eigenen digitalen Inhalte zu verwalten und zu speichern, habe ich leider nicht. Allerdings ist es ganz angebracht, zumindest darüber nachzudenken, von wem man sich abhängig machen will und ob es das wert ist.

Teezeit

Ich trinke sehr gerne Tee. Seit Jahren habe ich es mir angewöhnt, dass ich mir jeden Morgen, wenn ich ins Büro fahre, eine Kanne Tee mitnehme. Selbst im Sommer trinke ich gerne warmen Tee oder auch diverse Eisteesorten, die man im kalten Wasser ziehen lassen kann.

Mit Softdrinks habe ich mich noch nie wirklich anfreunden können. Entweder sind sie zu süß, haben zu viel Kohlensäure, zu wenig Kohlensäure oder schmecken einfach nur künstlich. Mir geht es hauptsächlich darum, etwas Geschmack zu haben und nicht nur Leitungswasser zu trinken. Tee ist da die perfekte Ergänzung.

Zwar habe ich vor Jahren mit losem Tee experimentiert und war eigentlich ganz zufrieden, doch der Aufwand mit Menge und der richtigen Wassertemperatur waren mir irgendwann zu aufwendig. Die einen Blätter möchten mit 70 Grad übergossen werden, die anderen mit 85, es war einfach nicht so meins und wenn, dann will ich es schon richtig machen.

Manche Liebhaber mögen Teebeutel zwar nicht als richtigen Tee ansehen, aber es macht die Sache doch einfacher und auch besser zu transportieren. Teebeutel wirft man quasi einfach in die Tasche, lose Blätter, da benötigt man schon wieder ein Gefäß.

Von den Sorten her mische ich gerne durch. Natürlich mag ich die saisonalen Sorten wie Italienische Limone, Türkischer Apfel, Karibische Mango und dergleichen sehr gerne, da sie etwas Besonderes sind und ich sie eigentlich nur im Sommer trinke. Blutorange und die winterlichen Rezepturen wie Winterzauber und Kaminzauber gehören natürlich in die kalte Jahreszeit. Aber auch die Kräutertees von willidungl genieße ich, auch wenn diese etwas spezielle Namen haben wie Halsfreund, Magenfreund und so weiter, aber da gibt es durchaus esoterischere Marken.

Selbst die Eistees schmecken wunderbar und je nach Sorte kann man diese mit ein paar Kräutern oder frischer Zitrone noch etwas aufwerten. Ein paar Beeren können natürlich auch nicht schaden und schon hat man ein erfrischendes Getränk.

In den letzten Wochen habe ich die Sonnentor-Marke für mich entdeckt, die ebenfalls ausgezeichnete Früchte- und Kräutertees im Sortiment hat. Zwischendurch darf es gerne auch ein Chai mit ein wenig Hafermilch sein. Hier kann ich nur die Barista-Edition empfehlen, die anderen Milch-Alternativen schmecken nicht ganz so gut, wobei es für Proteinshakes reicht.

Tee ist etwas Wunderbares und ladet durchaus zum Experimentieren mit den unterschiedlichsten Sorten ein. So wird es nie langweilig und eine wirklich schlechte Sorte, die mir gar nicht schmeckt, habe ich noch nicht entdeckt – zumindest nicht, dass ich mich erinnern könnte.

Alleine schon das kleine Ritual, etwas Wasser aufzukochen, wenn man sich nur eine Tasse zwischendurch macht, dies kurz abzuwarten und anschließend den Tee die paar Minuten ziehen lässt. Es bringt eine gewisse Ruhe und Gelassenheit in den Tag, selbst wenn es mal etwas stressiger zugeht.

Der Charme einer Reading Order

Wenn man sich mit Comics beschäftigt, ist es meist ein Fass ohne Boden. Das meine gar nicht in einem negativen Sinn, die Möglichkeiten sind einfach grenzenlos. 

Ich finde es immer wieder faszinierend, dass, wenn man jemandem dieses doch eher nischige Hobby offenbart, weiterhin so einige unverständliche Vorurteile damit verbunden sind. Entweder man denkt, es sei nur etwas für Kinder. Comics seien nur in einfacher Sprache geschrieben. Oder es gäbe nur Superhelden-Comics. Die Liste ist schier endlos. Dabei ist es wie Filme, Bücher oder Musik nichts anderes als ein weiteres Medium, um Geschichten zu erzählen. Seien es Biografien, Science-Fiction, Romanzen, Slice of Life Geschichten oder eben, wie das bekannteste Genre: Superhelden. Wobei sich selbst dieser übergeordnete Begriff in Sub-Genres aufteilt, aber das würde an dieser Stelle zu weit führen.

Ich selbst beschäftige mich schon seit Jahren intensiver mit dem Thema und es gab Zeiten, da habe ich nichts anderes gelesen. Es ist ein breites Spektrum, dem man sich hingeben kann, vor allem wenn man sich nicht nur für ein bestimmtes Genre interessiert, sondern von allem etwas mitnehmen möchte. Das Medium Comics gehört für mich zu einer der faszinierendsten und schönsten Methoden, um Geschichten zu erzählen. Ich bin immer wieder überrascht, was sich die Autor*innen und Künstler*innen einfallen lassen. Allerdings kann die Auswahl, wo man beginnt, durchaus überwältigend werden.

Besonders wenn man sich mit Superhelden-Comics auseinandersetzt, kommt man an Reading Orders (also eine empfohlene Reihenfolge, in der man die Comics am besten liest, um das meiste aus der Geschichte als Ganzes herauszuholen) nicht vorbei. Aber auch im Indie-Bereich gibt es mittlerweile komplexe Universen, wo sich solche Lesereihenfolge empfehlen. Sei es das Massive-Universe von Kyle Higgins, Star Wars Legends Comics, Teenage Mutant Ninja Turtles, Power Rangers von Boom! Studios, Hellboy oder viele weitere. So einige Webseiten beschäftigen sich allein damit, den Leser*innen eine Hilfestellung zu geben, wo sie am besten anfangen sollen.

Natürlich kann das ausarten, wenn man beispielsweise versucht, die „wichtigsten“ Spider-Man-Comics chronologisch zu lesen. Ich bin aktuell irgendwo in den 90ern und habe seit Monaten nicht mehr weitergelesen, aber es läuft nebenbei mit und macht weiterhin Spaß. Es hat einfach etwas an sich, die Geschichten in der Reihenfolge zu lesen, in der sie veröffentlicht wurden, oder in der sie von den Erschaffer*innen gemeint waren, erlebt zu werden.

Mittlerweile mache ich das auch bei Büchern bzw. Buchreihen gerne, dass ich mich erst mal etwas einlese und schaue, was Fans empfehlen. Bei manchen ist es recht einfach, so wie bei The Horus Heresy von Warhammer bzw. Games Workshop. Man fängt bei Buch 1 an und liest sich bis zum Ende durch. Man kann also nicht viel falsch machen, außer eben die Veröffentlichungsreihenfolge einzuhalten. So gehe ich auch in Bezug auf Star Wars The High Republic vor. Die Bücher dieser Initiative erscheinen nunmehr seit fast drei Jahren und es gibt so einiges, was man lesen könnte. Es gibt sogar Bücher, die für spezielle Altersgruppen geschrieben sind. Comic-Reihen wurden seither natürlich auch ein paar veröffentlicht. Natürlich will ich nicht alles lesen, aber die wichtigsten und interessantesten sollen schon mitgehen.

Für Phase 1 von The High Republic werde ich mir die folgenden Bücher ansehen1:

  • Light of the Jedi – Adult (January 5, 2021)
  • A Test of Courage – Middle Grade (January 5, 2021)
  • Into the Dark – Young Adult (February 2, 2021)
  • The Rising Storm – Adult (June 29, 2021)
  • Race to Crashpoint Tower – Middle Grade (June 29, 2021)
  • Out of the Shadows – Young Adult (July 27, 2021)
  • The Fallen Star – Adult (January 4, 2022)
  • Midnight Horizon – Young Adult (February 1, 2022)
  • Mission to Disaster – Middle Grade (March 1, 2022)
  • Tempest Runner – Adult (March 15, 2022)

Genauso wie die Comic-Reihen:

  • The High Republic
  • The High Republic Adventures 
  • The High Republic — Trail of Shadows

Natürlich nicht alles hintereinander oder auf einmal, aber ich benötige einen roten Faden, wenn ich mich einer Welt nähere, an dem ich mich entlang hangeln kann. Reading Orders können in Comics eine wichtige Aufgabe erfüllen, da sie einem die Geschichten und Abenteuer gewisser Charaktere in einer Reihenfolge näher bringen, sodass man als Leser*in das meiste bekommt. Und es ist spannend, die verschiedenen Seiten dazu zu lesen, man bekommt die Fan-Seite mit und die Leidenschaft, die Personen dafür aufbringen. Es ist ansteckend und einfach wunderbar.

  1. Die Reihenfolge der Bücher habe ich von dieser Website (die Unterteilung in die einzelnen Phasen habe ich mir dann woanders herausgesucht): https://www.tlbranson.com/high-republic-reading-order/ ↩︎