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Motivations App

Seit über einem Jahr habe ich die Motivations-App auf meinem iPhone. Das Prinzip ist recht simpel: Es fungiert als Widget auf dem Homescreen und liefert einem in selbst definierbaren Intervallen neue Sprüche, Zitate und Aussagen. Erst war ich skeptisch dem Konzept gegenüber, da es einen überfordern kann, aber dann konnte mich die App doch von sich überzeugen.

Ich habe mir sogar die Premiumversion bei einem Sale gegönnt, da sich hier noch mehr Individualisierungen vornehmen lassen. Aus einer Unmenge an Kategorien kann man einen eigenen Mix an Zitaten zusammenstellen und aussuchen, wie oft am Tag diese wechseln sollen.

Beispielsweise kann man sich Kategorien aussuchen wie: Positive Thinking, Affirmations, Mental Health, Depression, Sadness, Uncertainty, Be strong, Self-esteem, Happiness, Letting go, Be yourself, Calm und noch sehr sehr viele mehr. Sich einen eigenen Mix zusammenzustellen und diesen auch immer mal wieder zu ändern, je nachdem in welcher Stimmung man sich gerade befindet, oder was einem so durch den Kopf geht, finde ich besonders interessant. So wechseln auch die entsprechenden Zitate und Sprüche oft genug durch, sodass man selten einem zweimal begegnet. Und selbst wenn, ist das halb so schlimm.

Denn nicht immer, wenn ich mein iPhone entsperre, schenke ich dem Widget und dem darin befindlichen Zitat Beachtung. Ein oder zweimal am Tag allerdings lese ich mir den Inhalt dann doch bewusst durch. Es sind immer wieder Zitate dabei, die einen zum Nachdenken bringen, Freude bereiten oder einfach nur den Tag etwas versüßen.

Ich mag Apps, die sich eine Kernaufgabe als Ziel setzen und dieses kompetent umsetzen. Man kann sich in dem Widget auch den Hintergrund aussuchen, sodass sich das Look-and-Feel der App mit der Zeit ändert.

Gute Zitate haben es mir schon immer angetan. Spätestens seit der Serie Criminal Minds. Dort beginnt und endet jede Episode mit einem Zitat, welches mehr oder weniger zum Thema passt. Ein paar davon gehen mir heute noch durch den Kopf. Vielleicht nicht gerade wortwörtlich, aber der Sinn kann trotzdem hängen bleiben und einen nachhaltig beschäftigen. Und genau darum geht meiner Meinung nach auch bei dieser App. Man muss sich nicht jedes gute Zitat oder welches einen gerade persönlich am meisten trifft oder beschäftigt auswendig lernen (dafür kann man diese für später speichern). Der Kern ist eher, denn Sinn daraus zu ziehen und für sich selbst etwas mitnehmen zu können. Das zu entdecken und sich immer mal wieder Gedanken darüber zu machen ist so viel wertvoller als Instagram oder andere Apps zu öffnen, die nur sinnlos ablenken. Dann doch lieber einen kleinen Gedankenanstoß lesen und darüber sinnieren.

“Doctors won’t make you healthy. Nutritionists won’t make you slim. Teachers won’t make you smart. Gurus won’t make you calm. Mentors won’t make you rich. Trainers won’t make you fit. Ultimately, you have to take responsibility. Save yourself.”

Naval Ravikant

Gesellschaftlicher Alkoholkonsum

Vergangenes Jahr habe ich zufälligerweise ein Interview mit Tom Holland auf YouTube entdeckt. Es dauert fast zwei Stunden, wird von Jay Shetty geführt und hat meine Sicht auf den Schauspieler komplett geändert. Ich bin Spider-Man-Fan und mochte Tom Hollands Darstellung des Charakters.

Ich hatte ein relativ positives Bild des Schauspielers und dachte, ich höre einfach mal rein. Die Erwartungen waren neutral. Ich gehe immer spazieren, wenn ich Podcasts höre, so auch dieses Mal. Machte mich also auf den Weg und startete das Interview. Die nächsten zwei Stunden gehören zu den besten Podcast-Momenten (und einem der erkenntnisreichsten Momente), die ich 2023 hatte. Ich war gefesselt und hätte noch gerne länger zugehört.

Holland erzählt so offen, verletzlich und ehrlich, es ist ansteckend und erfrischend. Er erzählt davon, wie aus einem dry january (einer Challenge, bei der man einen Monat lang keinen Alkohol trinkt) zu einer echten Herausforderung wurde und er gemerkt hat, er hat vielleicht ein Problem oder stand kurz davor, eines zu bekommen. Die Erfahrungen und Anekdoten, Herausforderungen und Kompensationsstrategien, von denen er berichtet, haben mich nachhaltig beeindruckt.

Seitdem beobachte ich nicht nur mein eigenes Verhalten sehr genau, sondern auch das von meinem Umfeld und der gesellschaftlichen Einstellung Alkohol gegenüber.

Immer wieder bin ich schockiert darüber, wie alltäglich und normal es ist, zu trinken. Manche berichten sogar davon, noch mit dem Auto zu fahren, obwohl sie genau wissen, dass es an der Grenze des erlaubten kratzt, wo ich nur kopfschüttelnd daneben sitzen kann, ob der Leichtfertigkeit, mit der diesem Thema begegnet wird. Ich kann darin nichts Spaßiges oder Lustiges erkennen.

Gerne mache ich auch Experimente und entscheide mich bewusst, wenngleich ich mit dem Zug unterwegs bin, zu einem Anlass, Event oder einfach so, keinen Alkohol zu trinken. Die Rechtfertigungen, die ich dazu ablegen muss, das Unverständnis meines nicht-trinkens gegenüber, überraschen mich jedes Mal. Sollte es nicht umgekehrt sein? Müssten sich nicht die anderen rechtfertigen, vor allem wenn sie regelmäßig über die Stränge schlagen? Ich kann nur jedem und jeder empfehlen, ein ähnliches Experiment zu machen. Man lernt Menschen von einer völlig anderen Seite kennen, die man manchmal gar nicht so genau kennen wollte.

In unserer Gesellschaft, die Droge Alkohol stärker zu besteuern oder stärkere Reglementierungen einzuführen, ist wahrscheinlich ähnlich schwierig wie in Deutschland eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Autobahn erreichen zu wollen. Mir fehlt in den alltäglichen Diskussionen und Unterhaltungen über dieses Thema ein bisschen die Ernsthaftigkeit, und die Gefahren und Konsequenzen werden meist ohnehin ausgeblendet.

Matthew Dicks schreibt in seinem Buch storytelling, dass es drei Regeln in Bezug auf Geschichten gibt. Geschichten, die die meisten für spannend oder lustig halten, aber von denen eigentlich niemand hören will. Regel Nummer eins ist, dass niemand von deinem Urlaub hören will. Regel Nummer zwei ist, dass, selbst wenn jemand nach deinem Urlaub fragt, nicht davon hören will. Regel Nummer drei sind Alkohol-Geschichten, die niemand hören will und von denen niemand erzählen sollte. Das geht auf seine Konzepte zurück, was gute Geschichten ausmachen, und die eben genannten erfüllen sie meistens nicht.

Regel drei ist mir in den vergangenen Monaten, in Verbindung mit dem Tom Holland Interview, besonders im Gedächtnis geblieben. Wenn man manchen Menschen so zuhört, was sie einem erzählen und was sie lustig oder erlebenswert finden, muss ich ehrlicherweise sagen, dass manche ganz schön an Respekt eingebüßt haben.

Ich will eigentlich immer auf einer positiven Note enden, aber das Thema ist mir wichtig geworden und ich kann nur dazu einladen, die eigene Umgebung und das eigene Verhalten etwas mehr unter Beobachtung zu stellen. Auch von der Challenge, einen Monat nichts zu trinken, die Tom Holland so einiges über sich selbst beigebracht hat, könnten mehrere profitieren. Denn für manche ist es genau das, eine Herausforderung und im schlimmsten Fall gelangt man zu einer erhellenden Erkenntnis.

Das Interview kann ich nur empfehlen. Die Ehrlichkeit und Offenheit, die Tom Holland an den Tag legt, sind beeindruckend und ein Vorbild für alle. Denn nein zu sagen und für die eigenen Prinzipien einzustehen, auch wenn vielleicht »die Gesellschaft« es anders sieht, sollte nichts sein, wofür man sich rechtfertigen muss, sondern etwas, das respektiert wird. Hier das Interview:

Von Jahreszahlen und Entscheidungen

Gerade ist mir wieder aufgefallen, dass ich immer etwas länger brauche, um die richtige Jahreszahl aufzuschreiben. Sei es in meinem Fünf-Jahres-Journal oder auch bei den ersten Entwürfen für die hier veröffentlichten Texte. Meine Hoffnung ist, da ich das Problem nun ausformuliert habe und es sich damit erledigt hat. Den Bann brechen, indem man es aktiv anspricht, sozusagen. Künftig bleibe ich bei der 24. Es ist auch die hübschere Zahl, immerhin verbirgt sich eine 42 darin. Soweit der unverfängliche Teil. 

Ich nutze einen Urlaub wie den aktuellen gerne dazu, meine Tage mit einer entspannten Tasse Kaffee und einer Tageszeitung zu starten. Es hat etwas Beruhigendes an sich, die Geschehnisse des letzten Tages Revue passieren zu lassen und entsprechende Einordnungen und Analysen zu lesen. Man ist vorbereitet und informiert, was ja nie ein schlechtes Konzept ist.

In den vergangenen Tagen jedoch ist mir immer wieder ein Wort begegnet, welches sich schon jetzt als Unwort des Jahres relativ gut platzieren könnte: Superwahljahr. Es gibt dabei allerdings nicht nur einen Artikel jeden Tag in den Salzburger Nachrichten, und ich vermute einmal ganz stark bei den anderen auch, der sich damit beschäftigt, sondern immer gleich mehrere. Alle reden davon, dass ein entscheidungsträchtiges Jahr auf uns zukommt. Eine Zeit der Veränderung bricht an. Es wird nichts mehr so sein, wie es einmal war.

Das erinnert mich interessanterweise an Marvel und DC. Die Comic-Verlage haben in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten immer wieder mit großen Events geworben, die mittlerweile jedes Jahr stattfinden. Damit sollen neue Leser*innen angezogen werden, wobei solche Events, offen gesagt, meist nichts für frische Leser*innen sind, da sie oft viel Vorwissen voraussetzen. Die Rhetorik ist mittlerweile etwas zurückgeschraubt, aber es gab Zeiten, da wurde gefühlt jeden Monat etwas Bahnbrechendes, alles Veränderndes angekündigt, kein Stein bleibt auf dem anderen und so weiter. Am Ende war es, wenn man Glück hatte, ein interessantes und spannendes Event, wo viele Charaktere involviert waren, doch danach war alles beim Alten. Nur ein paar Details oder Positionen hatten sich verändert. Oder wenn es die großen Änderungen gab, wurden sie in den kommenden Monaten wieder revidiert und zurückgedreht, weil einfach der Mut fehlte, mal etwas wirklich Neues auszuprobieren. Die Krakoa-Ära von den X-Men, die sich über die letzten Jahre hinzog, war und ist eine willkommene Abwechslung gewesen, aber auch die scheint sich dem Ende zu nähern.

Aber ich schweife ab. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, was mich genau an der Berichterstattung über das aktuelle Jahr stört, aber ich mag dieses künstliche Aufbauschen von Themen nicht. In der Vergangenheit hat sich das schon öfter als der falsche Weg entpuppt. Und aktuell kann man, denke ich, ohnehin nichts anderes tun als abwarten und sich informieren.

Und die Zeit bis zu den Wahlen könnte man doch viel produktiver nutzen. Denn viel interessanter als darüber zu berichten, es gibt ein Superwahljahr und wie sich etwas eventuell verändern könnte, wäre eine Vorstellung, wer zur überhaupt zur Wahl steht. Wer ist wie positioniert, welche Entscheidungen stehen in den Parteien selbst in den nächsten Monaten noch an. Wenn schon so viele Wahlen anstehen, warum nicht jeden Tag eine Partei, eine Person oder was auch vorstellen. Gewisse Positionen und Ideen gegeneinander aufstellen. Über die Ziele, Versprechen und Themen berichten, für die die jeweiligen Personen/Parteien einstehen und was sie erreichen wollen.

Das Jahr ist noch sehr jung und alle kommen aus den Feiertagen zurück, sind vielleicht noch etwas nervös oder aufgeregt. Deshalb hoffe ich, dass etwas mehr Ruhe in den nächsten Wochen einkehrt und über die Dinge berichtet wird, die tatsächlich zur Wahl stehen und nicht nur darüber spekuliert wird, was passieren könnte.

Natürlich passiert das schon zu einem gewissen Teil, doch die großen Artikel und Berichte sind für meinen Geschmack doch noch zu aufgeregt darüber, dass ein Superwahljahr stattfindet. Nutzen wir die Zeit doch bitte für etwas Besseres.

Supermarkt Shopping

Beim wöchentlichen Einkauf lasse ich mir gerne Zeit. Manche mögen mit einer fixen Liste an benötigten Dingen durchgehen, diese in den Einkaufswagen werfen und den Supermarkt möglichst rasch wieder verlassen wollen – ich jedoch lasse mir gerne etwas Zeit.

Gemütlich durch den Supermarkt zu schlendern und zu schauen, was es eventuell Neues zum Ausprobieren gibt, macht mir immer eine Freude. Zwar habe ich meine Liste mit Dingen, die ich auf jeden Fall brauche, aber die ist nicht immer komplett und offen für Zusätzliches. Und sei es nur, dass man Obst mitnimmt, das man schon länger nicht mit in die Küche durfte (bei mir waren es letztens Kiwi) oder Käsesorten, die einen seit Längerem anlächeln.

Deshalb konnte und kann ich mich weiterhin nicht mit Click&Collect anfreunden. Ich möchte mich nicht auf einem Bildschirm durch das Sortiment klicken und einfach nur am Eingang des Supermarktes alles abholen und wieder fahren. Das Obst will schon selbst ausgesucht werden, vielleicht gibt es neue Sorten von innocent (die kleinen gemischten Fruchtsaftfläschchen nehme ich zwar nicht oft mit, aber bisweilen sind sie ganz lecker), und das Fleisch will ich selbst sehen, bevor es im Einkaufswagen landet.

Nicht dass man unbedingt schlechte Sachen bekommt, wenn man es bestellt, ich habe selbst ein paar Wochen mit HelloFresh experimentiert und war eigentlich ganz zufrieden. Es war mir dann nur etwas zu viel für mich alleine und je weniger man nimmt, desto teurer wird es. Außerdem sammelt sich viel Verpackung an, selbst wenn diese zum größten Teil aus Papier und Karton besteht.

Vor allem das Buch Der Ernährungskompass hat mich nochmal mehr zum Experimentieren und Kochen inspiriert. Deshalb ist das zu einem meiner Vorsätze geworden, wie ich diese Woche bereits geschildert hatte: Etwas mehr mit der Ernährung experimentieren. Und das geht am besten, wenn man sich etwas Zeit lässt beim Einkaufen und auch mal Dinge in den Einkaufswagen legt, die man sonst nie oder nur sehr selten mitnimmt.

Mittelalterlicher Wohnturm

Es gibt kaum etwas Besseres, als das neue Jahr gleich mal mit einem Klemmbausteinprojekt zu starten. Zwischen den Feiertagen habe ich mir von BlueBrixx den mittelalterlichen Wohnturm gegönnt, der sich wunderbar neben meiner Burg Blaustein macht.

In den letzten zwei Tagen habe ich abends neben ein paar Episoden von Critical Role den Turm aufgebaut. Und auch wenn nun meine Finger etwas schmerzen, da der Turm doch sehr kleinteilig ist, was immer mehr in die Finger geht, lässt sich das Endergebnis durchaus sehen.

Mich überraschen immer wieder die Details, die die Designer von BlueBrixx in die Modelle einbauen. Seien die ausgeklügelten Treppen, die Regale, welche gefüllt sind, mit allen möglichen Lebensmitteln und Krimskrams oder auch die Dächer, die jedes Mal anders konstruiert werden.

Da der Turm nicht in Bauabschnitte unterteilt ist, hat man die knapp über 2.500 Teile auf einmal auf dem Esstisch liegen, was ich gerne mag. Nicht unbedingt bei allen Modellen, besonders wenn es dann schon 3.000 oder mehr Teile sind. Außerdem kann man sich das Bauen besser über mehrere Tage aufteilen, wenn man nicht alle Teile auf einmal vor sich liegen hat. Trotzdem weiß ich diese Herausforderungen zu schätzen, und die Techniken, mit denen der Turm gebaut wird, sind abwechslungsreich genug für ein spaßiges Bauerlebnis.

Jetzt muss ich nur noch eine Möglichkeit finden, diesen gut in die Burg zu integrieren, aber da werde ich mich online von der Community inspirieren lassen. Es finden sich fantastische Beispiele, wie diese selbst noch zu erweitern ist und wie man andere Mittelaltersets von BlueBrixx hübsch aufbereiten kann.

Als Nächstes werde ich den Bergfried um ein Stockwerk erhöhen. Der sieht tatsächlich, wie schon jemand unter einem YouTube-Video zum Set kommentiert hat, wenn ich mich nicht irre, etwas klein aus neben dem Wohnturm. Vielleicht aktualisiere ich den Bergfried auch gleich auf Version 2, ohne die Technik-Teile, aber da bin ich mir nicht ganz sicher. Es würde zwar mehr Stabilität bringen, aber die derzeitige Bauweise gefällt mir relativ gut, da sie etwas Spezielles und Einzigartiges ist.

Vorsätzliches Scheitern

Grundsätzlich bin ich der Idee von Vorsätzen nicht abgeneigt. Auch wenn ich es selbst eher als Ziele sehe, die ich im Laufe des neuen Jahres umsetzen oder erreichen möchte – Dinge, die vielleicht Zeit benötigen. Ein Vorurteil gegenüber Vorsätzen ist ja, dass man mit 1.1. alles ändert, und nach drei Wochen scheitert, weil es zu viele Vorhaben auf einmal waren. Ich sehe den 1.1. als einen neuen Anfang, als eine Art weißes Papier, auf das man fortan das eigene Jahr skizziert und mit Leben füllt.

Eines meiner Ziele ist, mit meiner Ernährung zu experimentieren. Dafür habe ich in den letzten Wochen von 2023 zum zweiten Mal und nun auch tatsächlich von vorne bis hinten Der Ernährungskompass von Bas Kast durchgelesen. Darin bereitet er die Erkenntnisse aus hunderten Studien und Experimenten kompakt und leicht verständlich auf. Er gibt darin aber nicht die eine Diät als empfehlenswert vor, sondern wägt die Ergebnisse gegeneinander ab, motiviert dazu, sich selbst auszuprobieren und die Ernährungsform zu finden, die am besten zu einem passt. Dabei gibt es natürlich gewisse Lebensmittel, die tendenziell für sehr viele Menschen eher zu meiden sind, andere, die man vorzugsweise in den Alltag integrieren sollte.

Vor allem gefällt mir sein Ansatz des Experimentierens und im weiteren Sinne damit den eigenen Körper besser kennenzulernen. Mal ein paar Wochen das ein oder andere weglasse und sehen, was passiert. Da ich bereits in der Vergangenheit diverse Dinge ausprobiert habe, kann ich für mich feststellen, dass mir eher eine Low-Carb-Ernährung mit Fokus auf die mediterrane Form davon am besten zusagen würde. In den nächsten Wochen werde ich daher diese immer mehr in meinen Alltag implementieren und Bas Kasts Empfehlungen dazu zurate ziehen.

Es geht nicht darum, von einem Tag auf den anderen alles zu ändern, da dies ein Scheitern garantiert. Ich will eher eine Ernährungsweise finden und umsetzen, die langfristig funktioniert. Dabei geht es nicht unbedingt um den Verzicht von etwas, sondern den Gewinn einer neuen kulinarischen Erfahrung und Palette. Oft ist es ja so, dass man im eigenen Alltag und Trott feststeckt und sich wenig bis keine Gedanken macht, welche Auswirkungen manche Lebensmittel haben können. Das Buch von Bas Kast erklärt dies sehr deutlich und nachvollziehbar. Ich bin schon gespannt, was mich an neuen Erkenntnissen erwartet. Außerdem hat er mich wieder zum Kochen motiviert, was ich in den vergangenen Monaten etwas aus den Augen verloren habe.

Es müssen nicht immer die großen, weltbewegenden Veränderungen sein, die man sich aufhalst. Manchmal reichen schon kleine Stellschrauben aus, die dann umso größere Auswirkungen haben. Genau an dem möchte ich mich ausprobieren. Da dies ein großes Projekt ist, halten sich meine anderen Ziele in Grenzen, genauer gesagt sind sie eine Fortsetzung dessen, was ich bereits im vergangenen Jahr getan habe. Apple Fitness Plus ist für mich durch das abwechslungsreiche Angebot weiterhin die perfekte Trainingsapp, und regelmäßig zu laufen hatte ich bereits wieder angefangen.

Das andere große Themengebiet, welches mich 2024 motiviert, abseits von Ernährung und Sport, sind Bücher. 2023 habe ich zwar nicht viele, aber dafür sehr abwechslungsreiche Bücher in die Hand genommen, seien es non-fiction oder fiction. Das will ich dieses Jahr auf jeden Fall beibehalten. Immerhin habe ich noch so einige Bücher in der Horus Heresy zu lesen, Star Wars The High Republic hat es mir angetan und diverse Sachbücher stehen ebenfalls schon auf der Liste. Abwechslung und den eigenen Horizont zu erweitern, könnte man hier als Ziel nennen.

Star Wars Holiday Special

Ich habe eigentlich eine kleine Hassliebe für Star Wars. Besonders, seit sich Disney Lucasfilm einverleibt hat. Davor war Star Wars etwas, das man alle paar Jahre (wenn es gut ging) im Kino erleben durfte. Zwischen Trilogien lagen dabei Jahrzehnte, das einzige offizielle, was es gab, waren Animationsserien, die qualitativ auf sehr hohem Niveau agierten und ansonsten gab es Bücher und Comics. Diese existierten allerdings in einer Art Kanons-Limbo. Einen Zustand außerhalb des Kanons, aber sich trotzdem wunderbar in die Geschichten der Filme einfügten, als zusätzliche Quelle an Geschichten und Legenden dienten, und die Welt ausarbeiteten und neue Charaktere einführten.

Wie schon bei Warhammer mit The Horus Heresy, habe ich bei Star Wars bereits des Öfteren Leseprojekte gestartet, mit dem Ziel, mich chronologisch durch diverse Stoffe zu lesen. Aber ich brauche Abwechslung und angesichts dessen leben diese ebenfalls in einer Art Limbo in meinem Hinterkopf. Nichtsdestoweniger gibt es Phasen, in denen ich dann doch wieder vier oder fünf Bücher hintereinander verschlinge.

Eigentlich mag ich das ganz gerne und genieße diese verschiedenen Phasen, denn es spiegelt auch meinen aktuellen Bedarf an Unterhaltung wider. Es muss nicht immer zwanghaft an einer Linie festgehalten werden, ich mag mich oftmals selbst überraschen, was ich in die Hand nehme. So ist es gerade das Buch Der Ernährungskompass von Bas Kast, das ich lese und sicherlich in Zukunft mal darüber berichte.

Natürlich spukt mir auch Star Wars aktuell wieder im Kopf herum. Sonst wäre die Überschrift dieses Beitrags eher sinnlos. Denn zwischen den ganzen, qualitativ eher schlechteren Live-Action-Serien und -Filmen hat die Disney-Ära von Star Wars durchaus gute Dinge hervorgebracht.

Kurzer Einschub zu den Serien und Filmen: die neue Trilogie ist ein absolutes Chaos, was ich bis heute nicht begreifen kann. Da kauft man sich eine der beliebtesten und langlebigsten Kino-IPs und dann wird eine Trilogie von Film zu Film geschrieben, als dass man sich eine Handvoll guter Autoren sucht, die etwas Ordentliches auf die Beine stellt. Das gibt man dann talentierten Regisseur*innen, die gerne ihre kreative Handschrift dort hinterlassen können. Stattdessen haben wir die Episoden VII bis IX bekommen, die wir heute kennen. Und die Serien leiden unter einer nicht nachvollziehbaren Angst davor, über die Skywalker-Saga hinaus zu denken und zu erzählen. Alles spielt sich innerhalb dieser Jahre ab, baut auf unnötiger Nostalgie und Wiedererkennungswerten auf, die es eigentlich nicht bräuchte. Der Film Rogue One und die Serie Andor sind da die einzigen Lichtblicke, innerhalb einer Ödnis, die ihresgleichen sucht. The Mandalorian würde ich dazu zählen, wobei die Serie mit Staffel drei in seltsame Richtungen abzudriften begann. Ich hoffe sehr, dass wir zukünftig etwas mutigere Unterfangen sehen werden. Es müssen ja nicht immer 300 Millionen Dollar teure Blockbuster sein. Der Film The Creator hat deutlich gezeigt, dass man gute Science Fiction mit vergleichsweise wenig Budget erschaffen kann. Man müsste sich nur vorher ein Konzept überlegen und dabei bleiben. Aber genug der Abschweifungen.

Seit Jahren bin ich großer Fan von dem YouTuber Patrick Willems, der hervorragende Essays zu Filmen macht und dabei auch sein eigenes Narrativ und eine Geschichte einbaut. Dies gipfelte vor ein paar Jahren in einem eigenen Film von ihm. Kann ich nur empfehlen. Vor langer Zeit hat er sich dazu entschieden, keine Videos mehr zu Star Wars zu machen, ob der toxischen Verhaltensweisen von Fans und vielleicht auch wegen des chaotischen Zustands bei Disney.

Vor Weihnachten hat er dann doch ein Video zu Star Wars gemacht und es treffender Weise ein Holiday Special genannt. Dort lässt er die letzten Jahre an Filmen und Serien Revue passieren und fasst diese gekonnt zusammen. Was ich dabei besonders mag ist, dass er nicht nur sagt, es ist schlecht, sondern Lösungsansätze bietet, wie man der Marke in Zukunft wieder etwas mehr Glanz verleihen könnte. Es ist eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema, was ich sehr schätze. Zwar ist es ein langes Video und meines Wissens nach nur auf Nebula verfügbar, allerdings ein Ansehen wert, wenn man Fan von Star Wars ist oder war.

In dem Video erwähnt er auch die Buchreihe The High Republic (Die hohe Republik). Dies ist eine Initiative von verschiedensten Autor*innen, die sich unter der Führung von Lucasfilm zusammengeschlossen haben, um gemeinsam eine fortlaufende, originelle und zusammenhängende Geschichte zu erzählen. Diese spielt sich mehrere hundert Jahre vor der Skywalker-Saga ab (ein ähnliches Vorgehen hätte ich mir für die neue Trilogie gewünscht) und bietet neue Charaktere, neue Bedrohungen und niemand kennt die Skywalkers.

Damals, als die Initiative der hohen Republik gestartet ist, habe ich es aus Gründen versäumt, mir die Bücher zuzulegen und mehr oder weniger parallel mit der Veröffentlichung mitzulesen. Aber angespornt durch Patrick Willems Video habe ich mir diese Woche den ersten Band Das Licht der Jedi von Charles Soule zugelegt. Ich bin schon sehr gespannt, was mich erwartet. Und es ist sicherlich eine nette Abwechslung, Star Wars zu lesen und dazwischen etwas The Horus Heresy von Warhammer einzustreuen. Zwei Science-Fiction-Universen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Gedanken zum Jahresabschluss

Kommen wir zum obligatorischen Jahresabschlussartikel. Da ich es bisher meistens geschafft hatte und in der glücklichen Position war, mir zwischen den Jahresendfeiertagen Urlaub nehmen zu können, kommen mir diese Tage immer ein bisschen wie ein Limbo vor. Tage, die vor sich hin existieren, damit das alte Jahr in Ruhe abgeschlossen werden kann und das Neue vorbereitet wird. Ich lasse mich nicht durch Familientreffen oder dergleichen stressen, sondern genieße es, die ein oder anderen wichtigen Menschen in meinem Leben zu sehen. Es können ein paar Dinge erledigt werden und wie immer mache ich mir Gedanken, wie ich Silvester verbringen möchte.

Üblicherweise schaue ich Filme, bewundere um Mitternacht das Feuerwerk vom Balkon aus und gehe dann ins Bett. Ich brauche keine große Feier zum Jahreswechsel, primär deswegen, weil ich das neue Jahr gerne erholt und frisch starten möchte und nicht verkatert und bis in den Nachmittag hinein schlafend. Beides Konzepte, die sich mir noch nie ganz erschlossen.

Dieses Jahr allerdings freue ich mich, Silvester mit guten Freunden verbringen zu können und dafür nach Stuttgart bzw. Tübingen zu fahren. Zu Silvester war ich schon lange nicht mehr größer unterwegs. Das letzte Mal war vor über 10 Jahren, da habe ich etwa 10 Tage mit zwei guten Arbeitskolleg*innen in London verbracht, was eine herrliche und abwechslungsreiche Reise war. Wir haben uns viel angeschaut, sind sogar bis nach Stonehenge gekommen und sind viel in der Stadt herumspaziert.

Aber zurück zum Jahresrückblick: Das Jahr 2023 hatte es ganz schön in sich. Zum einen natürlich, wenn man das große Ganze betrachtet, geopolitisch gesehen, worauf ich allerdings nicht weiter eingehen möchte – dafür gibt es Tages- und Wochenzeitungen mit herausragenden Journalist*innen, die das besser einordnen können.

Zum anderen war es persönlich ein anstrengendes und herausforderndes Jahr, das mich aber umso stärker gemacht hat. Vor allem das erste Halbjahr war mit so einigen inneren Kämpfen gezeichnet. Außerdem habe ich einen Job gekündigt und einen neuen angefangen. Das war für mich eine hervorragende Entscheidung, auch wenn mir natürlich die alten Kolleg*innen fehlen, aber manchmal muss man Entscheidungen treffen, die nicht nur gute Seiten haben. Solange aber das Positive überwiegt und es einen selbst weiter bringt, ist es oft notwendig, in diesen Situationen über den eigenen Schatten zu springen. Ich bin sehr froh und dankbar, diesen Schritt gewagt zu haben.

Zudem habe ich diverse Bücher gefunden, über die ich schon des Öfteren geschrieben habe, die einen sehr positiven Effekt auf mein Leben hatten. Oder aber auch Bücher, die meinen Horizont erweiterten. Sei es Pageboy von Elliot Page, storyworthy von Matthew Dicks, Machen Sie doch, was Sie wollen von Maja Storch, ACE von Angela Chen, In the Lives of Puppets von T.J. Klune, Be Useful von Arnold Schwarzenegger oder viele weitere; die Palette war sehr breit gefächert. Wenn ich mir einen Vorsatz mache, dann möchte ich im nächsten Jahr ebenfalls verschiedenste Bücher zu unterschiedlichsten Themen lesen. Den eigenen Horizont zu erweitern, ist etwas Essenzielles.

Diverse kleinere Reisen waren dieses Jahr ebenfalls drin. Und die kulinarische Exploration von Salzburg hat wieder einmal neue Höhen erreicht. Ich bin immer wieder fasziniert, wie viel sich in Salzburg entdecken und erkunden lässt; es ist einfach eine großartige Stadt, in die ich mich immer wieder neu verliebe. Ich freue mich schon auf ein weiteres Jahr mit neuen, spannenden Restaurants, Führungen und Abenteuern.

Es war trotz allem ein gutes Jahr und ich bin dankbar für alle Erfahrungen und Lektionen, die ich lernen und erleben durfte. Vor allem dankbar für all die großartigen Menschen in meinem Leben, die mich unterstützt und mir geholfen haben. Ich habe mich selbst von einer neuen Seite kennengelernt und erkunde immer wieder andere Aspekte. Man darf sich nicht vor sich selbst verschließen, offen sein für jede Erfahrung, die man mitnehmen kann, und bewusst durch das Leben gehen.

Ich bin bereit für ein weiteres, aufregendes Jahr.

Abenteuer mit der Bahn

Da ich des Öfteren Freunde in Deutschland besuche, komme ich nicht umhin, mit der Deutschen Bahn zu fahren. Mit dem Auto ist es mir zu unentspannt, hauptsächlich wegen der anderen Leute. Wenn ich einfach nur gemütlich dahin tuckern könnte, wäre das weniger ein Problem. Allerdings nutze ich die Zeit gerne, um in Büchern zu lesen oder Artikel, die ich mir per Instapaper weggespeichert habe, nachzuholen.

So ist es auch heute wieder so weit, dass ich mich auf das Abenteuer Deutsche Bahn einlasse. Seit ein paar Monaten habe ich meine Tickets gebucht, die Züge standen fest, nur Plätze hatte ich mir noch keine reserviert. Zum Glück habe ich damit gewartet, denn diese Woche stapeln sich geradezu die Mails der DB in meinem Postfach.

Beide Züge, die ich gebucht hatte, wurden abgesagt, die Alternative, die sie mir für die Rückfahrt ausgewählt hatten, wurde dann ebenfalls storniert. Die Zugbindung der Tickets ist aufgehoben. Und da ich einmal stark davon ausgehe, nicht der Einzige zu sein, der davon betroffen ist, wird es in den Zügen, die dann vielleicht noch übrig bleiben, umso mehr wimmeln. Es herrscht dann wohl Anarchie.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich meine These, genauer gesagt meinen Vorschlag an dieser Stelle schon mal geäußert habe: wäre ich die DB würde ich ja nur mehr Tickets verkaufen, wo lediglich der Anfangs- und Endbahnhof deklariert ist, dazwischen überlässt man es den Fahrgästen eine eventuell vorhandene Verbindung zu erwischen. Wie gesagt, nur ein Vorschlag. So muss auch niemand mehr entschädigt werden, was sie ohnehin kaum tun, nach meiner eigenen Erfahrung, denn jeder hatte ja die Möglichkeit ans Ziel zu kommen, es war wohl nur vom Schicksal nicht vorgesehen.

Wie dem auch sei. Ich lasse mich an diesem Wochenende mal wieder auf dieses Lottospiel ein und hoffe irgendwann in Tübingen und später wieder zu Hause, anzukommen. Ich werde davon berichten.

Was ich aber bestimmt machen werde, ist auf die erste Klasse upzugraden. Man kann von diesem Zweiklassensystem halten, was man will, aber das mehr an Platz und die ruhigere Atmosphäre (wenn man nicht gerade eine Familie mit zwei kleinen Kindern im Abteil hat) genieße ich schon. Wobei das wahrscheinlich eine schlechte Strategie ist, der DB noch mehr Geld zu geben (wobei sich die Aufpreise wirklich in Grenzen halten und zufällig gewürfelt zu sein scheinen), aber welche Alternative bleibt einem schon übrig? Mit einem Bus zu fahren? Eher nicht.

Ich versuche, optimistisch zu bleiben. Ich habe immer Bücher, Nüsse und Wasser dabei. Wenn es mal weniger gut läuft, kann ich mich ein paar Tage mit ihnen versorgen und unterhalten.

Sky Parking

Es ist schon erstaunlich, wie sehr sich die Stimmung in einem Einkaufszentrum innerhalb weniger Tage ändern kann. War es vor Weihnachten im Europark noch sehr hektisch, alle Menschen voller Stress, so war es diese Woche ruhig, auch wenn eher viel los war.

Ich genieße es, entspannt durch Einkaufszentren wie den Europark zu schlendern, egal zu welcher Jahreszeit. Einfach nur die Menschen zu beobachten und wie sie sich verhalten, je nachdem, was gerade ansteht, ist faszinierend. Auch in Innenstädten oder der Salzburger Altstadt ist es herrlich, in einem Café draußen zu sitzen und die vorbeihuschenden Leute zu beobachten. Wenngleich ich vielleicht nicht viel brauche oder kaufen will. Manchmal reicht es schon, einen Kaffee zu trinken und spontan ein Buch mitzunehmen, oder ein paar alltägliche Erledigungen beim Interspar zu machen.

An dem Tag war es wunderbar sonnig, und ich entschied mich spontan auf das Parkdeck zu fahren. Das ist immer spannend, da die spiralförmige Auffahrt durchaus enge Stellen hat. Seit einigen Jahren gibt es sogar einen zweiten Stock darüber, das sogenannte Sky Parking. Bisher hatte ich mich noch nie dazu überreden können, hochzufahren, aber diese Woche passte es einfach.

Nachdem die etwas versteckte Auffahrt gefunden worden war, stellte sich schnell heraus, dass nicht viele sich die Mühe machen, hier rauf zu fahren. Vielleicht ein kleiner Geheimtipp, wenn wirklich mal wieder sehr viel los sein sollte und man keinen Parkplatz findet. Einfach so weit rauf fahren, bis es nicht mehr geht. Oben wird man dann, herrliches Wetter vorausgesetzt, mit einem schönen Ausblick über die Stadt belohnt.

Hier habe ich auch erst so richtig das rote Metallgestell (wie bezeichnet man diese Verzierungen wirklich?) zu schätzen gelernt. Denn soweit ich das beurteilen kann, dienen diese primär der Verzierung, wobei sie auch einem Zweck dienen könnten, um etwaige Dinge von den Autos fernzuhalten – wer weiß. Jedenfalls ist das Geflecht aus Metallverstrebungen und Netzen von dort oben noch einmal beeindruckender aus als von unten.

Es hat sich also gelohnt, sich mal vom üblichen Standard zu trennen und buchstäblich neue Höhen zu erschließen. Wenn auch nur im kleinen Rahmen.