Eine große Schwäche von mir sind Notizbücher. In allen Formen, Farben und Ausführungen. Am liebsten sind mir, was die innere Gestaltung anbelangt, aber die punktierten. Dies ermöglicht eine kreativere Gestaltung und ein besseres handling, was immer man mit dem Notizbuch auch machen will.
Im Moment, wo ich diese Zeilen schreibe, liegen insgesamt vier Notizbücher mit auf dem Tisch.
- Ein „The 5 Year Memory Book“ von Leuchtturm, welches ich seit August 2021 mit Inhalt fülle und jetzt so richtig merke, wie wunderbar es ist auf diese Weise einen kleinen Einblick in die Jahre seines eigenen Lebens zu bekommen.
- Ein blaues Dingsbats A4 Notizbuch (punktiert natürlich) mit Delphin Motiv auf dem Cover. Dieses dient als Journal, aber ich verwende es auch zum Nachdenken oder für meine Crash&Burn Sessions.
- Ein größeres Moleskin Softcover Notizbuch (nicht ganz A4, punktiert). Dieses habe ich tatsächlich erst heute angefangen mit Inhalt zu füllen, da ich kürzlich erst auf das Konzept eines „commonplace books“ gestoßen bin. Später vielleicht mehr dazu, wenn ich es länger ausprobiert habe.
- Und ein kleines Moleskin Pocketbook in Schwarz mit Softcover (punktiert). Hier trage ich spontane Notizen, Ideen und dergleichen ein, die dann später weiter verarbeitet oder in andere Notizbücher übertragen werden können.
Der Punkt ist, ich experimentiere gerne mit unterschiedlichen Methoden, um zum einen ein Journal zu führen, zu reflektieren, Ideen festzuhalten und aufzubereiten, sowie mein Leben zu einem gewissen Grad zu planen. Das klingt jetzt alles sehr viel strukturierter als es eigentlich ist, und solange ich einen Nutzen daraus ziehen kann, ist es schonmal ein Erfolg. Für nächstes Jahr habe ich mir ein Hobonichi Techo Weeks bestellt, und hoffe so ein paar digitale und analoge Methoden um Termine, Erinnerungen und Notizen zu verwalten, in einem System zusammenführen zu können. Zwar habe ich über die Jahre meine Methoden und Apps gefunden, aber es wird auch langsam etwas unübersichtlich, wie es des Öfteren sein kann, wenn etwas über Jahre wächst und gedeiht. Irgendwann wird es Zeit Unkraut zu jäten und Überschüssiges abzuschneiden. Oder auch einfach etwas Neues auszuprobieren. Vielleicht mache ich in den nächsten Wochen noch weitere deep dives in meine Notiz- und Kalendermethoden, um auch für mich ein kleinen Überblick zu bekommen und darüber zu reflektieren. Wir werden sehen.



