Ab wann wird es ein Problem?

Meine liebsten Schuhe sind von Asics. Ich weiß meine Größe und die hat sich in den vergangenen Jahren nur um eine halbe Nummer geändert. Das heißt, ich kann mir immer irgendwo welche bestellen und so gute Angebote mitnehmen. Die Schuhe dienen mir als Freizeitschuhe für meine langen Spaziergänge und seit Kurzem auch wieder für diverse Laufrunden. Außerdem dienen alte Paare als gute Arbeitsschuhe. Sie sind vielseitig einsetzbar, passen mir perfekt und sind angenehm zu tragen.

Natürlich verwende ich nicht ein Paar für alles, sondern habe für die unterschiedlichen Verwendungszwecke verschiedene Paare im Einsatz. Immerhin wollen die Füße Abwechslung haben und nicht immer in denselben Schuhen stecken. Das fördert unter anderem auch die Gesundheit des Fußes, wenn ich noch auf dem Laufenden bin, was dieses Thema anbelangt. Jedenfalls kaufe ich mir pro Jahr zwischen ein und drei neue Asics. Je nachdem, wie abgenutzt die Schuhe sind. Jedes Paar trage ich sicherlich für mehrere hundert Kilometer und wie bei Kleidung im Allgemeinen werfe ich Schuhe nur sehr ungern weg. Man könnte sie ja noch benötigen und für Arbeiten zu Hause eignen sie sich doch noch wunderbar.

Wenn man das alles zusammennimmt, dann entsteht über die Jahre eine durchaus beachtliche Sammlung an Asics-Schuhen. Knapp 20 Paare finden sich in diversen Schuhregalen wieder. Ist das zu viel? Habe ich ein Problem? Ich denke nicht, aber das sagen Personen, die sich etwas nicht eingestehen wollen, ja immer. Wie dem auch sei, ich mag mittlerweile auch die ausgefallenen Farben, die es gibt. Anfangs habe ich eher neutrale Farben gewählt und mag diese auch immer noch. Doch zwischendurch darf es etwas kreativer sein. Besonders die Noosa-Tri-Schuhe warten immer wieder mit beeindruckenden Designs auf, weshalb diese auch zu meinen liebsten Freizeitschuhen geworden sind.

Man darf bei allem Fan sein, allerdings nicht übersehen, dass man auch noch normale Schuhe benötigt. Sei es zu einem Anzug, für den Winter oder andere besondere Anlässe. Manchmal passen zu diesen Anlässen ebenfalls Sneaker oder werden zumindest toleriert. Doch eine gewisse Auswahl zu haben, schadet nicht. Trotzdem bleibt mein Hauptaugenmerk Asics. Für mich bislang unschlagbar.

Everything X-Men | Comic-Epochen (2/5)

Wie jeden Donnerstag werfen wir auch heute wieder einen Blick auf einen alten Text von mir. Wir gehen zu meinem Medienwissenschaftsstudium zurück. Im Zuge des Projektstudiums habe ich eine Textreihe zu den X-Men verfasst. Doch es ging nicht nur darum, die Comics zu analysieren, sondern sich mit Themen rund um diese Comics auseinanderzusetzen. Wie den Comic-Epochen. Heute setzen wir unsere Reise durch diese Epochen fort und sehen uns das Golden Age und das Atomic Age an.

Als Letztes sind erschienen:


Das Goldene Zeitalter

Das Goldene Zeitalter der Comics war eine einfache Zeit. Die guten alten Zeiten, wenn man so will. Die vermeintlich Guten trugen Umhänge und gewannen. Das Böse verlor. Es gab keine Grauzonen. „Keine Gnade! Die Moral dieser Geschichte, meine Damen und Herren, lautet: Die Guten gewinnen, die Bösen verlieren, und wie immer: England siegt!“ (V wie Vendetta, 2006)

Ich denke, die Geburt von Superman im Juni 1938 ist das perfekte Datum, um das Goldene Zeitalter der Comics zu beginnen. Superman – der erste Superheld. Er war und ist die Verkörperung von Gerechtigkeit, Wahrheit und dem American Way. Er ist nicht nur gut, sondern auch unfehlbar (zumindest zu dieser Zeit). Stark, schnell, unbestechlich, bereit, sich für das Allgemeinwohl zu opfern. Der perfekte Mann, aber kein Mensch. Ein Ideal, das niemals zu erreichen ist. Durch die Art, wie er spricht, sich bewegt und verhält, könnte er einen täuschen. Dennoch ist er ein Außerirdischer. Vielleicht eignet er sich deshalb so gut als der Beschützer der Erde.

Jedoch: Seine Kraft ist nicht unbegrenzt. Der Hulk wird immer stärker, je wütender er wird. Das ist wirklich unbegrenzte Kraft, aber Superman hat das nicht. Er ist so stark und fähig, wie es die Geschichte erfordert. Ich habe einen solchen Satz in einem Artikel über Superman gelesen, leider habe ich mir nicht notiert, wo ich ihn gefunden habe – aber es ist eine treffende Beschreibung des Charakters. Wie könnte man Kraft quantifizieren? Manche haben es versucht und Kilogramm oder Tonnen angegeben, die Superman stemmen und heben kann. Aber ist das wirklich relevant? Ist nicht die Varianz hinter Supermans Fähigkeiten das, was seine Geschichten bis heute so faszinierend macht?

In seinen neuesten Abenteuern hat er eine Familie, sogar einen Hund, und auch damit geht er großartig um. Aber warum spreche ich so ausführlich über Superman? Um ehrlich zu sein, begann es als sarkastische Liste von allem, was Superman ist und sein kann. Aber als ich darüber nachdachte, kam ich zu dem Schluss, dass es logisch ist, mit dem ultimativen Superhelden zu beginnen. Ein Außerirdischer, der alles verloren und seine Trauer überwunden hat. Jemand, der von guten Menschen aufgezogen wurde und nun so viel zurückgibt, wie er kann.

Die Einzige, die besser ist als Superman (nein, ich spreche nicht von Batman), ist Wonder Woman. In meiner Lieblingsgeschichte über die Entstehung dieser Figur wurde sie aus Ton geformt und von Zeus zum Leben erweckt. In dieser Geschichte gibt es kein Leiden. Als dann Steve Trevor auftauchte, beschloss sie, mit ihm zu gehen und Gutes zu tun. Keine Spur von Schuldgefühlen. Es war ihre Entscheidung, dies zu tun. Nicht etwas Tragisches aus ihrer Vergangenheit, das sie dazu gezwungen hätte. Niemand wurde in einer dunklen Gasse ermordet.

Eines darf man jedoch nicht vergessen. Wenn wir auf die Geschichte dieser großartigen Figuren zurückblicken, tun wir das aus unserer heutigen Perspektive. Wir blicken zurück auf die 1930er Jahre. Und wie ich bereits sagte, war Superman nicht der erste Superheld. James Henry (2016) schrieb:

„Verdammt, Superman war nicht einmal der erste Superheld von DC Comics, das war offenbar »Doctor Occult« [3], der 1935 von DC Comics in »New Fun Comics #6« veröffentlicht wurde. Er war ein Privatdetektiv, der sich auf Fälle spezialisiert hatte, in denen es um übernatürliche Phänomene ging. Er nutzte seine magischen Fähigkeiten (wie Astralprojektion und Telekinese), um seine Fälle zu lösen.“

Dennoch blieb er nicht lange allein. Das Goldene Zeitalter erlebte auch den Aufstieg von Batman, Wonder Woman, Captain Marvel, The Flash, Captain America, 1940 der Justice Society of America und vielen anderen. Einige Autoren weisen darauf hin, dass die Charaktere hinter den Masken und unter den Umhängen nicht so interessant waren. Ich finde diese Aussage gewagt und faszinierend zugleich. Was stand denn im Mittelpunkt, wenn nicht die Charaktere? Irgendwann werde ich zurückgehen und die ersten Abenteuer von Batman lesen, dann kann ich mich an der Diskussion zu diesem Thema beteiligen. Wie dem auch sei, das Zeitalter der Superhelden verblasste so schnell, wie es entstanden war. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden sie durch Geschichten ohne Superhelden ersetzt. Manchmal bedeutete dies, dass ihre eigenen Titel langsam ausliefen.

„Obwohl Batman und Superman in dieser Zeit weiter existierten, erging es Captain America nicht so gut. Sein Buch wurde in »Captain America’s Weird Tales« umbenannt und im selben Jahr wie Human Torch komplett aus dem Comic genommen und durch Horror-Material ersetzt.“ (Grant, 2016) Diese Entwicklung fand um 1950 statt.

Atomic Age

Die meisten Autoren schreiben nicht über das Atomic Age, sondern gehen direkt vom goldenen Zeitalter zum silbernen Zeitalter über. Meiner Meinung nach ist es jedoch wichtig, darauf hinzuweisen, dass Superhelden einige Jahre lang nicht so beliebt waren, wie man meinen könnte, und eine Pause einlegten.

In diesen Jahren „wurden Horror-Comics sehr beliebt, und der erfolgreichste Verleger dieser Bücher war Bill Gaines von EC Comics. Diese Geschichten zeigten visuell Enthauptungen von Frauen, Morde und andere Verbrechen …“ (Grant, 2016). Aufgrund dieser sehr detaillierten Beschreibungen der Verbrechen und der grausamen Bilder kamen Bedenken auf. Wir haben uns mit diesen Bedenken bereits auseinandergesetzt. Ich habe erwähnt, was Bill Gaines nach der Schließung von EC Comics erreicht hat. Die Ära der Horror- und Krimi-Comics endete im Grunde mit der Gründung der »Comics Magazine Association of America« und der »Comics Code Authority«.

Zurück in Salzburg

Am Wochenende war ich nach fast einem Monat endlich mal wieder in Salzburg unterwegs. Manchmal tut eine kleine Pause durchaus gut. Abstand gewinnen, etwas anderes erleben und sehen, um sich dann mit frischen Augen dem Gewohnten zu nähern. Ich war mit Freund J. zwischenzeitlich in Wien für das Maria-Theresia-Musical und habe in Stuttgart Freunde besucht sowie das überraschend gute Ballett »Ballet Revolución« gesehen.

Es war herrliches Wetter. Das lud zum Bummeln ein. Doch zuerst wollte man sich stärken, bei einer guten Tasse Kaffee und Apfelringen. »Das Kaffeehaus« in der Nähe des Chiemseehofs ist ein wunderbares Ziel. Man muss etwas Glück mitbringen, um einen der Tische zu ergattern, doch wenn man diese kleine Hürde geschafft hat, wird man vom netten Personal wunschlos versorgt. Ich könnte mich an kein anderes Café in Salzburg erinnern, wo es regelmäßig klassische Mehlspeisen gibt. Von Pofesen über Buchteln hin zu Apfelringen bleiben keine Wünsche offen.

Nach dieser Stärkung besuchte man das Fachl. Das ist stets ein gefährliches Unterfangen, ob der vielen Versuchungen vor Ort Es gibt immer wieder Köstlichkeiten zu entdecken. Zwar muss man sich teils durch Esoterisches durcharbeiten, trotzdem mag ich die Stimmung in dem Geschäft besonders gerne. Es ist eng und klein, doch kuschelig und heißt einen stets willkommen. Wenn man dort nichts findet, liegt es nicht am Geschäft. Das schöne Wetter lud schließlich noch ein, sich auf den Weg zum Stieglkeller zu machen. Mit einem alkoholfreien Bier in der Hand kann man den Ausblick von der Winterterrasse wunderbar genießen. Wir hatten Glück, denn es war der letzte Tag vor dem vierwöchigen Betriebsurlaub. Den Tag abgerundet hat ein Besuch beim kürzlich eröffneten Casa Antonio (formerly known as Lemon Chili). Wobei das „kürzlich“ nun auch schon einige Monate sind.

Es tut gut, wieder die Stadt Salzburg zu erkunden und durch die Straßen und Gassen zu spazieren. Mal sehen, was man dieses Jahr alles entdeckt und erlebt. Und natürlich, welche kulinarischen Köstlichkeiten das Jahr 2026 bringen mag.

Neue Seiten entdecken

Seit ein paar Tagen habe ich mein Nutzungsverhalten von YouTube geändert. Zumindest ein wenig. Wie nachhaltig solche Veränderungen wirklich sind, muss sich noch zeigen. Allerdings bereitet es mir jetzt schon Freude, eine neue Art, Videos zu konsumieren, die ich davor nicht wirklich mit YouTube verband: Dokumentationen. Bisher schaute ich stets Content von YouTubern an. Also Videos, die speziell für diese Plattform konzipiert und kreiert wurden. Sei es »Midwinter Minis«, »Held der Steine«, »Arbitor Ian« oder diverse Videospiel-Streamer. Nun Dokumentationen in diesem Mix aufzunehmen, lockert das Ganze deutlich auf.

Wie bereits in einem anderen Text diskutiert, haben YouTube-Videos nicht denselben Entspannungseffekt wie Serien oder Filme. Ich schaue gerne Gaming-Streamer an, jedoch ist es etwas anderes, als beispielsweise eine Folge einer Serie zu schauen. Ich weiß nicht, woran es liegt. Dieses „Problem“, wenn man so will, umgehe ich, indem ich mir Dokumentationen anschaue. Ich kam nicht auf die Idee, diese auf der Plattform zu schauen, da es für mich ein eigenes Format war. Entweder schaut man welche auf Apple TV oder Netflix oder auf eigenen Plattformen wie »Curiosity Stream« oder der Mediathek von Arte.

Inzwischen habe ich deren YT-Kanäle abonniert. Von Arte über National Geographic hin zum History Channel, Terra X oder Geschichtsfenster (was eher dem erstgenannten Format entspricht, aber was soll’s) habe ich ein buntes Sammelsurium aus verschiedenen Quellen und Themenbereichen. Mich begeistern auch die verschiedenen Längen. Von gerade einmal wenigen Minuten, 20 Minuten bis über zwei Stunden ist alles vertreten. Letztens habe ich mir eine dreiteilige Doku über Wikinger von National Geographic angesehen. Das hatte zur Folge, dass mir weitere Dokumentationen zum Thema vorgeschlagen wurden. So kann man sich weiter mit dem Thema befassen und erhält verschiedene Perspektiven.

Dass mir YouTube auf diese Weise gefallen würde oder ich es überhaupt zu diesem Zweck nutzen kann, war mir bisher nicht wirklich klar. Umso positiver bin ich überrascht, wie gut es funktioniert, auf der Plattform Dokumentationen zu schauen. Auch der Algorithmus spielt einem in die Hände. Man sollte nur auf die Quellen der Videos achten. Aber solange sie von namhaften Kanälen kommen, die einen gewissen Standard verfolgen, sollte das kein Problem sein.

Schreibblockaden

Gibt es Schreibblockaden? Die Frage habe ich mir eigentlich noch nie wirklich gestellt. Es kann sein, dass es mir an Inspiration fehlt. Manchmal habe ich eine Blockade an möglichen Themen, über die ich schreiben könnte. Aber eine wirkliche Schreibblockade? Ich weiß es nicht. In einem Podcast habe ich letztens von einem Autor gehört, der sagte, dass es keine Schreibblockaden gibt. Mir ist leider der Name entfallen. Aber die Herangehensweise finde ich äußerst sympathisch. Eine Blockade suggeriert für mich etwas, auf das ich keinen Einfluss habe. Dabei schreibe ich doch, weil ich es möchte. Darauf hat niemand einen Einfluss. Nur ich. Ich agiere. Ich reagiere nicht auf jemanden oder etwas.

Eine Schreibblockade ist im Grunde eine Form des Nichtschreibens, die man sich schönreden möchte. So kommt es mir zumindest manchmal vor. „Nein, ich kann nicht schreiben, ich habe eine Schreibblockade.“ – „Wie überwinde ich die Schreibblockade?“ Das einfachste, was man dagegen tun kann, ist, einfach anzufangen Egal, wo. Will man eine Geschichte schreiben und hat nur bestimmte Ereignisse im Kopf oder Charaktere? Einfach anfangen. Das hatte ich letztens bei einem Text. Sobald ich ein paar Zeilen geschrieben hatte, fühlte es sich falsch an. Nicht das Schreiben an sich, sondern die Art, wie ich die Geschichte begann. Also habe ich etwas daran geändert und schon floss es nur so aus den Fingern.

Dasselbe Prinzip gilt für Texte für den Blog. Es gibt Zeiten, in denen ich mehrere Texte pro Tag schreiben könnte. Dann gibt es Phasen, in denen mir partout nichts einfallen möchte. In solchen Phasen, wenn ich trotzdem etwas zu digitalem Papier bringen möchte (oder auch muss, um keinen Tag zu verpassen), fange ich einfach an, zu schreiben. Sei es, was mich gerade belastet, freut, ärgert oder mir im Kopf herumspukt, oder etwas, das ich gerade vor mir sehe. Entweder es wird ein Text für den Blog oder ich markiere ihn als privat in meiner Schreibsoftware. Dann habe ich aber zumindest angefangen und der nächste Text wird für den Blog verfasst.

Das alles ist nie einfach. Es kostet ein gewisses Maß an Überwindung, einfach zu schreiben zu beginnen. Man muss in gewisser Weise bereit sein, sich überraschen zu lassen. Sich auf die Worte einlassen, auf das Thema oder die Charaktere und schauen, wo es hinführt. Ich spreche natürlich von einer sehr laienhaften Perspektive. Ich habe noch nie längere Geschichten geschrieben, geschweige denn etwas veröffentlichungswürdiges (abgesehen von den paar Kurzgeschichten, die ich hier im Blog rausgehauen habe). Aber ich habe bereits hunderte Texte für diverse Blogs verfasst. Und immerhin bin ich mitten im dritten Jahr dieses täglichen Blogs.

Schreibblockaden sind ein düsterer Mythos. Wir sollten aufhören, uns einzureden, es sei ein echtes Monster, das unter dem Bett lauert; etwas, das unsere Hände von der Tastatur oder dem Stift fernhält. Es liegt an uns selbst, anzufangen. Der Rest ergibt sich schon.

DAP

Wer hätte gedacht, dass das Sortieren von Dateien im Jahre des Herrn 2026 tatsächlich ein Problem sein würde? Ich nicht. Seit ein paar Wochen habe ich Musik für mich als Hobby entdeckt. CDs kaufen und rippen oder online nach Alben suchen, kaufen und als hochwertige FLAC herunterladen – mich hat das Hobby im Bann. Ich muss mich in solchen Anfangsphasen, wenn ich in ein Hobby einsteige, immer etwas zurückhalten. Wer weiß schon, wie lange ich es wirklich verfolge oder wie intensiv ich mich damit auseinandersetze? Deshalb gilt das gleiche Prinzip wie bei Lego: Gebrauchte CDs sind gute CDs. Das, was ich mir geleistet habe, sind jedoch neue Kopfhörer (dazu in einem anderen Text mehr, wenn ich sie wirklich testen konnte) und ein DAP (Digital Audio Player).

DAPs ist die moderne Bezeichnung für MP3-Player. Immerhin möchte der Audiophile von heute Musik in guter Qualität hören. Dazu benötigt man Lossless-Dateien, die so viele Informationen der Musik wie möglich enthalten. Das sind beispielsweise FLAC-Dateien. Diese kann ich am MacBook abspielen (dazu ist eine Drittsoftware wie Swinian notwendig) oder ich konvertiere sie in M4A-Dateien und füge sie zu Apple Music hinzu. Dann kann ich diese auch auf dem iPhone abspielen, da sich diese über die Wolke synchronisieren. Schade am iPhone ist, dass es keinen AUX-Anschluss mehr hat. Aber Apple verkauft zum Glück ja Adapter und gibt mir so die Chance, noch mehr Geld auszugeben. Wirklich nett. Immerhin möchte man Musik mit Kabel-Kopfhörern genießen, denn über Bluetooth gehen Informationen verloren und Lossless ist nicht wirklich möglich. Auch deshalb musste ein DAP her.

Ich habe mich für den »Snowsky Echo Mini« entschieden. Der ist kompakt, mit 60 € ein gutes Einsteigergerät und wartet mit einem charmanten Retro-Design auf. Er sieht nämlich aus wie ein Walkman. Wenn man Musik darauf abspielt, sieht man sogar eine Kassetten-Animation auf dem kleinen Bildschirm. Der Echo Mini hat keinen Touchscreen. Deshalb ist die Steuerung über die wenigen Tasten etwas frickelig, aber man gewöhnt sich dran. Große Musikbibliotheken sind sicher schwierig zu handhaben auf dem Echo Mini, aber für meine Bedürfnisse reicht es. Praktisch ist, dass man einfach eine SD-Karte mit der Musik reinsteckt, die Musikbibliothek aktualisiert und schon kann es losgehen. Akkulaufzeit soll etwa 15 Stunden sein.

Es gibt nur ein Problem: Die Musik wird nicht ordentlich sortiert. Ich habe mir Mühe gegeben und die Metadaten meiner FLAC-Files gesäubert und einheitlich gestaltet. Das erkennt der Echo Mini auch. Doch die Sortierung der Songs innerhalb von Alben ist eine Frechheit. Denn die Software nimmt nicht die Bezeichnung der Dateien oder die Songnummern aus den Metadaten. Stattdessen dient irgendeine Information aus dem Kopiervorgang als Grundlage für die Sortierung. Die Dateien werden also komplett durcheinander angezeigt und abgespielt. Ich habe versucht, das Erstelldatum mithilfe eines Terminal-Befehls einheitlich auf den 01.01.2060 einzustellen. Das „geändert“-Datum habe ich auf 2050 gestellt und ebenfalls für alle einheitlich gemacht – beides sollte helfen. Ich habe die Software FatDriveSorter installiert und über die SD-Karte laufen lassen, weil dies das Problem beseitigen soll. Nichts hat geholfen.

Ich kann also die »Media Library« des Echo Mini nicht verwenden. Wenn ich schon Alben anhöre, dann doch bitte in der entsprechenden Reihenfolge, die die Sänger*innen vorgeben. Zum Glück gibt es noch den Dateien-Browser, wo das Problem nicht vorzuherrschen scheint. Trotzdem würde ich gerne die tatsächliche Mediathek nutzen und von den Metadaten profitieren, die ich gepflegt habe. Immerhin muss man FiiO, die Firma hinter dem Snowsky, zugutehalten, dass sie fast monatlich Updates für die Firmware raushauen. Trotzdem haben sie es noch nicht geschafft, das Problem zu lösen. Als Alternative habe ich mir nun noch den »Hifi Walker H2« bestellt. Besonders mit dem Open-Source-Betriebssystem Rockbox soll dieser ein Traum sein. Einer von beiden geht dann auf jeden Fall wieder zurück. Wer hätte schon gedacht, dass das größte Problem an einem DAP die Sortierung der Musik sein würde? Und nicht die Soundqualität oder dergleichen.

Metadaten

Wenn man sich eine neue Musikbibliothek aufbaut, ist die Pflege der Metadaten essenziell. Fügt man die Songs und Alben in Musiksoftware ein, werden diese richtig erkannt und eingeordnet. Auf Abspielgeräten werden der oder die Sänger*in, das Album und das Jahr korrekt angezeigt und hoffentlich auch das Cover dargestellt. Um meine erworbenen CDs zu rippen, verwende ich die Software XLD. Hier kann man bereits einige Voreinstellungen treffen, damit die meisten Metadaten stimmen. Doch ich möchte noch einmal nachkorrigieren können. Besonders was das Albumcover anbelangt.

Nach ein wenig Suchen bin ich auf die Software »Tag Editor 2« gestoßen. Hier zieht man beispielsweise die m4a-Dateien rein und sie werden ordentlich in einer Tabelle dargestellt. Das macht es einfach, die Metadaten zu vergleichen. Ist überall derselbe Albumname eingetragen? Stimmt das Veröffentlichungsjahr? Ist der Name korrekt geschrieben (ich mag es beispielsweise nicht, wenn die Namen der Sänger*innen in reinen GROSSBUCHSTABEN geschrieben stehen; ich will nicht angeschrien werden, besonders nicht von Software)? Und ich kann in einer Software wie dem »Tag Editor 2« sicherstellen, dass das Albumcover eine maximale Größe von 500 × 500 Pixel aufweist und nicht größer als 1 MB ist. Das ist für manche Geräte wichtig und ich möchte, dass die „Rohdaten“ so kompatibel wie möglich sind.

Was ich außerdem empfehlen kann, ist, die Alben, die man gerippt hat, zur Kontrolle direkt anzuhören. Zumindest in ein paar Songs reinhören. Denn wenn man sich verklicken sollte, beispielsweise bei der Auswahl des Albums, welches für die Metadaten herangezogen werden soll, kann es vorkommen, dass die Tracknamen nicht richtig sind. Nicht, dass mir das passiert wäre. Und ich habe sicherlich nicht für Madonnas Alben »Like a virgin« und »Music« zweimal dasselbe falsche Album als Vorgabe ausgewählt. Würde mir nicht passieren. Ich habe nur gehört, dass es unter Umständen solche Situationen gibt. Dann muss man die CD eben noch einmal rippen, um sicherzugehen, dass auch alles korrekt ist.

CDs rippen, Metadaten pflegen und eine Ordnerstruktur anzulegen, die kohärent ist und in der man sich immer zurechtfindet, mag nach viel Aufwand klingen. Das ist es zum Teil auch. Aber das ist es mir wert. Immerhin besitze ich diese Musik und leihe sie mir nicht nur zum Anhören aus. Ich mache mir gerne die Mühe. Es ist eine kuratierte Bibliothek, die sich nach und nach füllt. Eine Sammlung, die mir entspricht, die Persönlichkeit hat und vielleicht die ein oder andere Überraschung parat hält. Wenn man sich dann hinsetzt und diese Musik anhört, ist es ein purer Genuss.

Kleine Veränderungen

Manchmal reicht schon eine kleine Veränderung aus, um Großes zu bewirken. Dabei geht es nicht darum, sich in der eigenen Wohnung unwohl zu fühlen oder dergleichen. Lediglich der Drang, etwas anders zu machen. Natürlich könnte man nun anfangen, Räume zu renovieren, aber das artet sehr schnell in sehr viel Arbeit aus und wird auch noch teuer. Da ist es mir lieber, ein paar neue Akzente zu setzen. Allein damit lässt sich durchaus etwas erreichen.

Letzten waren wir in Eugendorf unterwegs und sind durch diverse Möbelhäuser geschlendert. Dabei sind mir zwei Vorhänge ins Auge gefallen. Schon seit längerem wollte ich diejenigen im Wohnzimmer und in der Küche austauschen. Sie hängen schon seit zu vielen Jahren dran und ich habe mich an ihnen sattgesehen. Im Wohnzimmer hingen blaue, jetzt sind es türkisgrüne Das passt erstaunlich gut zum Rest der Einrichtung, da sich eine ähnliche Farbe in den Kissen der Couch, der Wanddeko und einem Bild wiederfindet. Außerdem haben die Türen des Lowboards ebenfalls diesen Farbton. Es wirkt alles durchdachter und das nur, weil ich zwei günstige Vorhänge gekauft und die richtige Farbe erwischt habe.

In der Küche hingen bisher rein weiße, halb durchsichtige Vorhänge. Ich wollte aber nicht erneut rein weiße Gardinen. Es durfte durchaus etwas Pep her. Erst sind mir welche mit Blumenmuster aufgefallen, die jedoch vergriffen waren. Also habe ich zur zweitbesten Alternative gegriffen: Kräutern. Wer hätte gedacht, dass diese um einiges besser in eine Küche passen würden?

Diese zwei kleinen Veränderungen haben viel bewirkt. Die Räume wirken anders und sie sehen etwas frischer aus. So einfach ein Vorhang sein kann, es macht für mich viel aus, um mich in einem Raum wohlzufühlen. Die Geräusche werden dadurch gebrochen und besonders bei Unterhaltungen wirkt es lange nicht so kalt und hallend. Es macht für mich viel vom Gefühl des Raumes aus, sie lassen ihn wärmer wirken. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, aber in meiner Wohnung brauche ich Vorhänge. Und wenn es nur zwei Seitenteile sind, die die Fenster rahmen.

Apothekenberatung

Letztens war ich im Begriff, krank zu werden. Halsschmerzen setzten ein, die Nase begann, Erkältungssachen zu machen, und ein allgemeines Unwohlsein hatte sich eingestellt. Doch ich war und bin noch nicht wirklich krank – vielleicht hat sich das beim Erscheinen des Textes geändert, aber ich bin optimistisch. Also habe ich mich präventiv in die Apotheke begeben. Zum einen, um nicht mit leerer Hausapotheke dazustehen. Zum anderen, weil ich im Schränkchen im Bad Medikamente hatte, die man nicht mehr verwenden sollte. Das lässt sich leicht anhand des Mindesthaltbarkeitsdatums und der Staubschicht auf der Verpackung ablesen. Ich übertreibe natürlich – ein bisschen.

Ich habe mich mit allem eingedeckt, was man für eine angehende Erkältung benötigt. Pastillen und eine Lösung zum Gurgeln für die Halsschmerzen, Nasenspray, wohltuende Tees und noch ein paar andere Sachen. Während des Bezahlvorgangs habe ich betont, dass ich nun gut vorbereitet bin, sollte es ernst werden. Die freundliche Apothekerin fragte daraufhin nach, ob es aktuell noch nicht akut wäre. Das verneinte ich. Daraufhin empfahl sie mir ein Pulver, welches Vitamin C und D, außerdem Zink und noch andere gute Dinge enthält. Zur Vorbeugung und damit die Erkältung vielleicht doch ausbleibt.

Dieses Pulver löse ich in einem Glas Wasser auf und trinke es jeden Tag für eine Woche. Ich bin gespannt, ob es hilft. Ich bin immer wieder positiv überrascht von der Beratung in unserer lokalen Apotheke. Sei es bei Reisevorbereitungen, Ausgleich durch Mineralien bei viel Sport oder wie jetzt präventive Maßnahmen bei einer anbahnenden Erkältung. Es wird immer wieder unterstützt und gute Sachen werden empfohlen, die mir dann auch helfen. Man muss nur mit den Leuten kommunizieren. Manchmal sind wir zu sehr in unserer eigenen Welt gefangen und gehen davon aus, dass manche Dinge vielleicht offensichtlich sein sollten.

Andere Menschen können nicht in uns hineinschauen. Sie können unsere Bedürfnisse, Probleme und Erwartungen nicht erahnen. Es können schon kleine Informationsschnipsel ausreichen, die vom Gegenüber aufgenommen und entsprechend als Hinweis angenommen werden. So wie bei dem Besuch der Apotheke und meiner spontanen Aussage, dass ich nun gut vorbereitet sei. Besonders in den vergangenen Monaten habe ich gelernt, in der Apotheke nachzufragen und sie als erste Anlaufstelle zu nutzen. Die Menschen dort kennen sich aus, sind verlässlicher als Google und allemal vertrauenswürdiger als ChatGPT. Selbst meine Tees kaufe ich inzwischen lieber in der Apotheke. Die Kräutertees dort sind einfach unschlagbar.

Everything X-Men | Comic-Epochen (1/5)

Es ist Donnerstag. Das heißt, wir sehen uns einen alten Text von mir an. Für das dritte Jahr des täglichen Blogs habe ich mir hierzu etwas Besonderes herausgesucht. Für das Medienwissenschaftsstudium habe ich eine Textreihe zu den X-Men geschrieben. Dabei habe ich nicht nur die Comics analysiert, sondern mich auch mit den Themen beschäftigt, die darin vorkommen. In den nächsten Wochen erscheinen die Texte zu den Comic-Epochen. Da der ursprüngliche Text etwas länger ausfiel, erschien mir die Aufgliederung in fünf Teile sinnvoll.

Heute geht es um die erste Einteilung und das Zeitalter der Proto-Superhelden. Anders als bei den Texten bisher habe ich hier einiges mehr geändert. Nicht weil ich meine Meinung geändert hätte, sondern weil mir eine gewisse Nuance gefehlt hat. Das ist die Kehrseite, wenn man sich mit alten Texten beschäftigt. Man kann etwas ändern. Aber das gefällt mir auch an diesem Projekt.

Der ursprüngliche Text erschien auf Englisch. Für den Blog habe ich diesen mithilfe von DeepL übersetzt und anschließend redigiert.

Als Letztes sind erschienen:


Vor der Recherche zu diesem Text habe ich mich nur am Rande mit den verschiedenen Epochen der Comicgeschichte auseinandergesetzt. Ich war zwar interessiert, brauchte aber irgendwie einen Grund, mich tiefgehender damit zu beschäftigen. Jetzt, wo ich diese Büchse der Pandora geöffnet habe, kann ich sie leider nicht mehr schließen. Es ist faszinierend, wie sehr die Meinungen auseinandergehen. Nicht nur was die Benennung der Epochen anbelangt, sondern auch bei der zeitlichen Einordnung. Ich habe Informationen von verschiedenen Quellen gesammelt und ihre Beschreibungen und Argumente für ihr System gelesen. Um ehrlich zu sein, hat mich das nicht zufriedengestellt. Also habe ich basierend auf dem vorhandenen Material eine eigene Einteilung vorgenommen. Hier ist sie also – die ultimative, endgültige, sicherlich nie wieder infrage gestellte Liste der Comic-Epochen:

  • Proto-Superhelden
  • Golden Age
  • Atomic Age
  • Silver Age
  • Bronze Age
  • Dark Age (Copper Age)
  • Extreme Age
  • Steel Age
  • Diamond Age

Aber was verbirgt sich hinter diesen Bezeichnungen? Lasst uns darüber sprechen und in einen Kaninchenbau hinuntersteigen, den wir so schnell nicht mehr verlassen werden.

Das Zeitalter der Proto-Superhelden

Diese Idee habe ich von einer sehr beliebten und wichtigen Website namens tvtropes.com (The Ages of Super Hero Comics). Meiner Meinung nach ist dies ein sehr passender Name für alles, was vor dem Aufkommen der Comics geschah, aber gleichzeitig auch ein sehr ungenauer, weil er alles in einen Topf wirft. Tausende Jahre Kultur werden in eine große, unordentliche Schublade gesteckt. Aber dies sind die Epochen der Comics, und nicht jeder konzentriert sich dabei unbedingt auf die Comics an sich, wenn es um deren Benennung geht.

Eine Einordnung vorzunehmen und zu wissen, was vorher da war, ist natürlich wichtig. Denn nicht jede Figur aus diesen frühen Tagen wird von uns in Erinnerung behalten und geehrt:

„Nur eine glückliche Handvoll (Zorro, Tarzan, The Shadow, The Phantom, The Lone Ranger, Golden Bat) ist seit ihrer Entstehung in der Öffentlichkeit bekannt geblieben. Aber ob mit Superkräften oder ohne, ob weithin bekannt oder nicht, es sind diese Proto-Superhelden, denen die späteren Comic-Superhelden des goldenen, silbernen, bronzenen, dunklen und modernen Zeitalters ihren Erfolg verdanken, als Inspiration für ihren Archetyp und die Industrie, die sie hervorgebracht hat.“ (Proto-Superhero, n. d.)

Scott McCloud spricht in seinem Buch „Understanding Comics“ ausführlich über die Geschichte der Comics. Die Definition von „Sequential Art“ von Will Eisner ist nach McClouds ausführlicher Analyse dieses Begriffs die perfekte Beschreibung für Comics. Aber schon vor 1842 – dem Jahr des ersten Comicstrips – gab es ähnliche Dinge. Vor über 2000 Jahren hatten die Ägypter ein ganzes Schriftsystem, das auf Symbolen basierte. Sie erzählten Geschichten und Ereignisse ausführlich an Wänden und in Pyramiden.

Andere Kulturen hatten ähnliche Dinge und erzählten Geschichten über ihre Helden, Legenden und Mythen. Betritt man eine Kirche, kann man das Leiden Jesu Bild für Bild sehen. Zugegeben, es gibt keine Dialoge oder Sprechblasen, aber sie erzählen eine Geschichte. Es gibt ganze Graphic Novels, die kein einziges Wort enthalten. Das Wort „Comic“ kann also eine ziemlich weit gefasste Definition für etwas sein.

Diese breite Definition müssen wir für unser Vorhaben jedoch etwas eingrenzen. Denn worüber wir bei den Comic-Epochen hier sprechen, sind hauptsächlich amerikanische Comics. Mangas haben mit Sicherheit eigene Einteilungen, genauso wie europäische Comics und so weiter. Man kann nicht alles über einen Kamm scheren, nur weil mit Bildern und eventuell Text Geschichten erzählt werden. Das wäre zu einfach und würde die kulturellen Unterschiede, ihre Ursprünge und ihr Aufkommen komplett ignorieren. Außerdem lese ich selbst hauptsächlich amerikanische Comics und beschäftige mich seit Jahren auf der Metaebene mit diesen. Es wäre anmaßend, zu behaupten, ich könnte eine generelle Einteilung für weitere Comic-Iterationen treffen. Und von den sarkastischen, einleitenden Worten abgesehen ist das hier meine eigene Einteilung. Es gibt keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Korrektheit. Nach all meiner Recherche fühlt es sich für den Moment richtig an. Und ich fand es allein schon spannend, mich weiter mit der Geschichte auseinandersetzen zu können.