Mineralwasser-Maschine

Ich trinke sehr gerne Mineralwasser. Vor allem mit den Säften zum Verdünnen von Yo, die 0 % Zucker haben. Wobei ich nicht das empfohlene Mischverhältnis verwende, sondern maximal 50 ml auf einen Liter Mineralwasser mische. Etwas Minze dazu, die bei mir wunderbar über dem Waschbecken in der Küche wuchert, und eine Zitronenscheibe. Das alles in einem Maßkrug aus dem Müllner Bräu in Salzburg, Edelstahl-Strohhalm rein und fertig ist die perfekte Erfrischung. Natürlich benötigt man Mineralwasser ebenso für diverse alkoholhaltige Mischgetränke. Sei es ein Aperol oder Limoncello Spritz oder einen leichten Sommerspritzer.

Der große Nachteil bei Mineralwasser, wie auch bei so manch anderen Lebensmitteln, die man einkauft, ist das Plastik. Es häuft sich über die Woche doch sehr viel an. Paradebeispiel im Sommer sind Beeren. Ich esse gerne Heidelbeeren, Erdbeeren, Himbeeren und so weiter. Entweder ins Joghurt gerührt oder einfach so – sie gehören zum Sommer. Leider findet man kaum welche im Supermarkt, die nicht in Plastik verpackt sind. So ist der Plastikhaufen nach einem Wocheneinkauf schon recht groß, da müssen nicht auch noch unnötige Flaschen dazu.

Deshalb habe ich mich entschlossen, in einen SodaStream zu investieren. Genauer gesagt in den Crystal 3.0. Der war beim Schweinemarkt gerade im Angebot, mit drei Glasflaschen inklusive. Natürlich musste ich ebenso die SodaStream-Mischungen Cola und Pink Grapefruit testen. Von der Cola bin ich recht angetan, die andere muss ich erst noch testen. Ich mag es mittlerweile gar nicht mehr, wenn Essen oder Getränke zu dominant nach Zucker und Süße schmecken. Es geht der Geschmack verloren. Die Red Bull Cola und die Mischung von Sodastream finden, was dieses spezielle Getränk anbelangt, einen guten Weg.

Besonders praktisch sind natürlich die Menge an Glasflaschen, die bei dem Gerät dabei waren. So kann immer eine eingekühlt im Kühlschrank liegen. Jeden Tag ist zwar etwas viel, aber ab und an im Laufe der Woche Mineralwasser buchstäblich auf Knopfdruck zur Verfügung zu haben ist praktisch. Zwar steht jetzt wieder ein Ding mehr auf meiner Küchenzeile, dafür spare ich etwas Plastik ein.

Geduld und ein wildes Finale

Elden Ring ist mein erstes Souls-like Spiel. Das merke ich immer wieder, wenn mir so manche Boss-Kämpfe zu lange dauern oder ich denke, dass der Boss zu unfair ist. Aber FromSoftware, das Entwickler-Studio, welches das Genre quasi erfunden hat und die besten Spiele dieser Art liefert, hat ihre Bosse im Griff. Soll heißen, das Balancing ist ausgereift, durchdacht und es gibt (fast) keine unfairen Bosse und Kämpfe. Man muss sich eben nur die Zeit nehmen und die Gelassenheit an den Tag legen, um die Gegner zu lernen, ihre Bewegungsabläufe und Angriffe, um schlussendlich bestehen zu können.

Das Hauptspiel habe ich mittlerweile zweimal durchgespielt, die Erweiterung einmal. Für meinen nächsten Durchlauf im NG+ (New Game Plus), möchte ich mir selbst die Herausforderung stellen, keine Geisteraschen zur Unterstützung zu verwenden. Dabei handelt es sich um Geisterkrieger verschiedenster Art, die man sich für gewisse Kämpfe zu Hilfe holen kann. Jedoch habe ich mir durch deren Verwendung so manche Gegner zu leicht gemacht, weil die Geisteraschen teilweise sehr mächtig sind.

Beispielsweise beim berühmtesten Boss der Erweiterung Shadow of the Erdtree: Messmer. Ich hatte mich schon darauf eingestellt, eine Weile zu benötigen, bis ich ihn bezwungen habe. Ich habe mich mit Zauber gestärkt, eine gute Waffe ausgewählt, die seine Schwächen ausnutzt, meine Imitatorträne als Geisterasche beschworen – ich wollte gut vorbereitet sein. Der Kampf war in zwei Minuten erledigt. Zu zweit waren wir einfach zu mächtig. Es ist manchmal nicht so leicht, eine richtige Balance zu finden. Aber in meinem neuen Durchgang nehme ich mir bewusst mehr Zeit für die Bosse und lerne etwas besser mit ihnen umzugehen.

Bei manchen werde ich mit Sicherheit frustriert eine Geisterasche zu Hilfe nehmen, wie beim letzten Boss der Erweiterung. Aber das sehe ich dann, wenn ich so weit bin. Es motiviert durchaus YouTubern wie Bushy oder Jokerface dabei zuzusehen, wie sie vorgehen, wenn sie einem neuen Boss gegenüberstehen. Sie schauen sich die Gegner an, lernen sie und überwinden schließlich diese Hürde. Das ist die Magie hinter Souls-Spielen: Das Hochgefühl, wenn man einen Gegner mit eigener Kraft und Geschicklichkeit überwunden hat.

Entsprechende Fertigkeiten brauche ich später für andere Spiele des Genres. Sei es Lies of P, die Dark Souls Reihe oder Bloodborne. Hier gibt es keine Geisteraschen, die man sich zu Hilfe holen kann. Man muss einfach nur besser werden. Ich hätte mir vor Elden Ring nie gedacht, dass mich so eine Art des Gaming reizen würde, aber es ist sehr reizvoll und lohnenswert. Es hat eine eigene Anziehungskraft, eine eigene Magie, die hinter diesen Spielen steckt.

Geek-Planet: Ultimate Spider-Man – Volume 5

Heute schauen wir uns in Geek-Planet eine Rezension vom 23. Dezember 2014 an. Diese erschien damals auf meinem gleichnamigen Blog. Die Texte sollen hier, auf meiner neuen Webseite, ebenfalls abgebildet werden, daher kommt jeden Donnerstag ein neuer dazu. Dieses Mal geht es um die fünfte Collected Edition von Ultimate Spider-Man. Diese umfasst die Ausgaben 28 bis 32, nur der Vollständigkeit halber, weil ich es damals versäumt habe, im Text zu erwähnen.

Es ist erneut eine sehr kurze Rezension, fasst den Inhalt allerdings gut zusammen und macht Lust darauf, den Comic zu lesen. Immerhin ist es nicht nur 10 Jahre her, seit ich den Text geschrieben habe, sondern auch den entsprechenden Comic dazu. Mein vergangenes Ich macht mir also durchaus Appetit auf die Geschichte. Es muss nicht immer alles zu Tode diskutiert und analysiert werden. Manchmal kann eine gute Geschichte einfach nur für sich stehen.


Wie der Titel Public Scrutiny der fünften Ausgabe von Ultimate Spider-Man verrät, muss sich unser Held dieses Mal der »öffentlichen Kontrolle« unterziehen. Doch nicht nur das macht Peter das Leben schwer, auch die Beziehung zu Mary Jane wird auf eine harte Probe gestellt.

“Congratulations whoever you are, you knocked the wind right out of me. Doc Ock, the Kingpin, the Green Goblin and nothing sucked the life right out of me like you did.” – Peter Parker

Nach den großen Bösewichten, mit denen er in letzter Zeit zu tun hatte, muss Peter dieses Mal zusehen, wie sein Ruf von einem Doppelgänger vernichtet wird. Um das zu bewerkstelligen, überfällt dieser unter anderem Banken und Geldtransporter. Brian Michael Bandis (Autor) und Mark Bagley (Zeichner) schaffen es wunderbar, die Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit, die Peter der Situation gegenüber empfindet, greifbar zu machen. Er fühlt sich schlicht mit der Aufgabe überfordert und weiß nicht so recht, wie er damit umgehen soll. Zu allem Überfluss wird er auch noch angeschossen und muss sich als anonymer Patient in einem Krankenhaus behandeln lassen.

Auch die Darstellung der Öffentlichkeit, hauptsächlich in Form von Polizisten, aber auch ein paar Passanten, finde ich gut getroffen. Sie wissen ebenfalls nicht, wie sie mit einem kriminell gewordenen Spider-Man umgehen sollen, was meist in aggressiver Lösungsfindung endet. Das heißt, man schießt erst einmal darauf und sieht dann, was passiert. Auch für J. Jonah Jameson ist es natürlich ein gefundenes Fressen und er stürzt sich gleich in die Story. Auf der Rückseite der Collected Edition ist dies wunderbar mit dem Satz „Guilty until proven innocent“ zusammengefasst.

Peter kämpft ständig darum, eine gut funktionierende Formel zu finden, um sein Privatleben und sein Superhelden-Dasein unter einen Hut zu bringen. So richtig mag ihm das allerdings nicht gelingen. Als er sich dann angeschossen in einer Mülltonne versteckt, ruft er verzweifelt Mary Jane um Hilfe an und haucht nur „help me“ in das Telefon. Später ist es dann ausgerechnet eine S.H.I.E.L.D.-Agentin, die ihn wieder halbwegs aufbaut.

Etwas schade finde ich, dass die tatsächlichen Beweggründe des Doppelgängers etwas im Dunkeln bleiben, außer er war wirklich nur an Geld interessiert und hatte keine höheren Motive wie die vorherigen Gegner. Man kann es aber durchaus als eine willkommene Abwechslung interpretieren.

Mondphasen-Geheimnisse

Es erstaunt mich immer wieder, wie viele Geheimnisse sich in Elden Ring befinden. Seien es kleine Dialogschnipsel, die man nur zu hören bekommt, wenn man eine Quest in einer ganz bestimmten Reihenfolge erledigt, oder aber ganze Gebiete, die man nur erkunden kann, wenn man etwas Bestimmtes macht. Manchmal findet man in der Welt kleine Hinweise, die in eine Richtung lenken oder einen Ort erwähnen, an dem es weitergehen könnte, aber gelegentlich ist es einfach nicht zu durchschauen.

In der Erweiterung Shadow of the Erdtree spielt der Mond eine zentrale Rolle in einigen Geheimnissen, die es aufzudecken gilt. Seien es Gegenstände, die nur bei Nacht sichtbar werden und somit erst dann eingesammelt werden können oder eben Dialogoptionen, die es nur bei aufgegangenem Mond gibt. Ich bewundere Spieler*innen, die all das selbst herausfinden, unzählige Dinge probieren und jede Ecke der Welt erkunden, bis sie ihr alle Geheimnisse entrissen haben. Zwar mache ich gerne meine Erkundungen und schaue mich sehr genau um, dass ich auch nichts verpasst habe, aber wenn es zu komplex wird, fehlt mir entweder die Einsicht oder die deduktiven Fähigkeiten, auf bestimmte Geheimnisse selbst zu kommen. Manche Rätsel sind allerdings wirklich nicht offensichtlich.

Allerdings gehört das zum großen Reiz von Elden Ring und es öfter durchzuspielen. Man kann in einem Durchgang gar nicht alles erfahren und sich alle Gegenstände erspielen. Denn mit gewissen Handlungen versperrt man sich zwar Option A, aber schaltet eben Option B frei und so weiter. Es wird nicht langweilig und manche Optionen teste ich selbst gerne, um zu sehen, wie sich die Charaktere im Spiel verhalten oder was sie sagen, wenn man die Reihenfolge der Ereignisse etwas durcheinander bringt.

Experimentieren gehört eben genauso dazu, wie sich Hilfestellungen im Internet zu suchen, die es zur Genüge gibt. Spielmechaniken nutzen und ausreizen, ist die Freude an dem ganzen Unterfangen. Denn auch wenn es manche Spielerinnen nicht einsehen wollen: Es gibt kein falsches Vorgehen. Wenn es eine Option im Spiel ist, dann ist es von den Entwicklerinnen gewollt, dass man es verwendet. Oder eben nicht. Die Entscheidung trifft man nur für sich. Gatekeeper haben hier absolut nichts verloren. Wir wollen doch alle nur ein tolles Spielerlebnis.

Gaming Controller

Es gibt beim Gaming nichts Frustrierenderes als wenn der Controller nicht das tut, was er machen soll. Meinen Xbox Elite 2 Core Controller habe ich nun schon ein paar Jahre und bisher hat er mir hervorragende Dienste geleistet. Doch seit ein paar Wochen fällt mir immer wieder auf, dass die RB-Taste nicht ganz zuverlässig funktioniert. Ebenso hat eine der Rücktasten ähnliche Macken, was das Ganze wirklich nervig macht. Doch direkt einschicken wollte ich ihn noch nicht, da ich mich besonders bei Elden Ring sehr an den Komfort und das Game-Play-Vergnügen der zusätzlichen Tasten gewöhnt habe. Also musste Ersatz her.

Die Frage nach dem richtigen Gaming-Controller ist schon fast philosophisch. Je nachdem, was man möchte, kann man entweder 50 € ausgeben oder aber jenseits der 200 € fündig werden. Doch nach etwas Recherche bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es für mich eigentlich nur zwei Möglichkeiten gibt. Entweder ich bestelle mir wieder einen Elite 2 Controller oder aber ich gebe etwas mehr aus und investiere in einen Turtle Beach Stealth Ultra. So viel sei schon einmal verraten: Ich habe mich für einen Microsoft Elite 2 Controller mit allem Zubehör, das standardmäßig dabei ist, entschieden – dieses Mal also keine Core-Version. In einem einfachen Schwarz. Im Angebot war der für 128 € zu haben. Die Farben, die man sich über das Xbox Design Lab selbst zusammenstellen kann, waren mir keine 70 € wert.

Der Turtle Beach Stealth Ultra hat mich durchaus gereizt, weil dieser mit einem kleinen OLED-Display ausgestattet ist und damit direkt am Controller eingestellt wird. Natürlich kann man am PC oder der Xbox noch weitere Einstellungen vornehmen, doch das Einrichten der Tastenbelegungen, diverse Feinjustierungen und noch sehr viel mehr kann direkt am Controller erfolgen. Doch nicht nur die 200 € haben mich abgeschreckt. Es waren ebenso das geringere Gewicht (gegenüber dem Elite 2) und die fehlende Möglichkeit einer Shift-Tastenbelegung. Damit kann man manche Tasten doppelt belegen, was durchaus reizvoll ist.

Der Elite 2 von Microsoft mag seine Macken haben, doch Berichten zufolge kann man diese einfach einschicken, wenn man Probleme hat und man bekommt ein gutes, repariertes Gerät zurück. Der Stealth Ultra war mir schlussendlich zu komplex in seinen Einstelllungsmöglichkeiten, aber an anderer Stelle wieder nicht fein genug – da muss für das Geld noch einiges nachgebessert werden. Mit zwei Elite 2 Controllern habe ich nun zumindest immer Ersatz und kann den Core-Controller einschicken, vielleicht kann er repariert werden.

Für mich reichen die Elite 2 vollkommen aus. Sie fühlen sich wertig an und liegen mit ihrem Gewicht gut in der Hand. Controller dürfen durchaus etwas wiegen, solange es nicht zu viel wird. Denn wenn sie zu leicht werden, bekommt man das Gefühl, sie förmlich zerdrücken zu können. Die Einstellungsmöglichkeiten sind für mich ebenso ausreichend wie die Profile, die man sich speichern kann. Und wenn man dann noch ein Angebot erwischt, sind sie das Geld auf jeden Fall wert.

Baum fällt

Am Wochenende wurden ein paar Bäume im Garten gefällt. Die Birke war schon länger ein Dorn im Auge und seitdem ein paar größere Äste bei Stürmen abgebrochen sind, ist es auch nicht mehr der hübscheste Baum gewesen. Außerdem stellte sich im Nachhinein heraus, dass die Birke innen bereits morsch war und es nur mehr eine Frage der Zeit gewesen wäre, bis erneut etwas abgebrochen wäre. Zudem wollte noch jeweils ein Kirsch- und ein Apfelbaum gefällt werden, die mehr Arbeit als schmackhafte Belohnungen lieferten. Doch so einfach ist es gar nicht, Bäume im Garten loszuwerden.

Manche fällen bestimmte Bäume nicht, weil die Bäume zu nah am Haus stehen oder sie kommen mit ihren Gerätschaften nicht in den Garten und so weiter. Zum Glück haben wir aber jemanden gefunden, der die Bäume komplett ohne Equipment Stück für Stück zerlegt. Mit einer guten Kletterausrüstung und einem, manchmal sogar zwei, Seilen um die Hüfte, stieg der Profi auf die Bäume. Wir hatten uns für dieses Unterfangen den besten Tag ausgesucht, denn es hatte 33 Grad und es war schwül – also perfekte Bedingungen.

Die beiden größten Herausforderungen waren unter anderem die Birke, weil diese einen schiefen Stamm hatte und eben bereits morsch war; jetzt mussten die Schnitte hier besonders gut gesetzt werden. Und dann noch die Kirsche, wo so manch dickere Äste bereits über den Zaun ragten und dieser natürlich nicht beschädigt werden sollte. Zum Glück ging alles gut, auch danke des gekonnten Vorgehens des Baumprofis.

Es ist schon beeindruckend dabei zuzusehen, wie solche Bäume von jemandem quasi im Alleingang gefällt werden können, mit nichts außer ein paar Steigeisen, einem Seil und einer Motorsäge. Aber wenn man so jemanden findet, kann man sich nicht nur Geld sparen, sondern ebenso viel Aufwand. Denn es sind keine großen Gerätschaften notwendig, keine großartigen Vorbereitungen oder sonstiges. Diese Wochen kommt noch der Rest des Kirschbaums dran, ein Baum wird vielleicht etwas bereinigt, die Baumstämme werden weggefräst und ein weiterer Apfelbaum kommt später auch noch dran.

Der Garten sieht jetzt nur etwas leer aus, aber wir haben natürlich schon Ideen für neue Bepflanzungen, die allerdings nicht so viel Pflegeaufwand sind wie die alten Bäume.

Pizzateig-Varianten

Pizza gehört zu den besten Speisen der Welt. Es gibt sie in den verschiedensten Varianten. Die Möglichkeiten eine Pizza zu belegen sind endlos. Den Teig machen, belegen, ab in den Ofen und man hat ein wunderbares Essen. Vielleicht noch einen guten Weißwein dazu oder einen Sommer-Spritzer und der Abend ist gerettet. Doch so einfach ist es mit dem Teig nicht. Denn wie für den Belag, gibt es auch für den Teig selbst endlos viele Varianten, wie man diesen zubereiten kann.

Über die vergangenen Jahre habe ich zwei Rezeptvarianten gefunden, die ich am häufigsten verwende. Die erste Variante ist sehr einfach. Man sollte lediglich zwei Tage vorher wissen, dass man Pizza mag, ansonsten gibt es eigentlich nichts zu beachten. Die zweite Variante ist etwas aufwendiger und man benötigt ein spezielles Mehl für einen Teil des Teiges, aber es lohnt sich. Ich dachte mir, ich sammle diese beiden Varianten hier einmal.


Variante 1: Leider weiß ich nicht mehr, wo ich dieses Rezept und die Verhältnisse gefunden habe. Irgendwann habe ich sie mir notiert und leider nicht dazu geschrieben, wo ich ihn herhabe. Folgende Schritte sind involviert:

  1. 250 ml lauwarmes Wasser mit 1 Würfel frischer Hefe, 20 g Salz, 25 ml Olivenöl und einer Prise Zucker mischen (Alternativ mit etwas Honig)
  2. 463 g Mehl in eine Schüssel geben und mit dem Wasser-Gemisch vermengen.
  3. Am besten mit einer Küchenmaschine 10 Minuten kneten lassen.
    Je nachdem wie der Teig aussieht, kann man noch etwas Wasser oder Mehl ergänzen.
  4. Den fertigen Teig in eine Teigschüssel oder Ähnliches geben und 30 min. an einem warmen Ort gehen lassen.
  5. Anschließend 48h in den Kühlschrank.

Das ist die einfachste Variante eines Pizzateigs. Alles zusammenrühren und dann 2 Tage warten. Ich experimentiere hier gerne mit dem Mehl und teste verschiedenste Kombinationen. Letztens habe ich beim Billa ein Pasta- und Pizzateigmehl entdeckt und der Teig war vollkommen anders als sonst. Das Mehl macht einen großen Unterschied. Das zeigt auch die folgende Variante.


Variante 2: Hierzu habe ich ein YouTube-Video. Zwar habe ich mir das Rezept und Vorgehen mal herausgeschrieben, aber man sollte erst sehen, wie es der Profi macht. Im Grunde rührt man zuerst einen Grundteig an, den man anschließen 16 bis 24 Stunden gehen lässt. Anschließend macht man den Teig fertig, faltet diesen immer mal wieder, bevor man schließlich einen fertigen Pizzateig hat. Es ist etwas aufwendiger und erfordert ein spezielles Mehl (Manitoba, um genau zu sein), doch der Aufwand lohnt sich. Das ist eines der besten Pizzarezepte.

Endlose Möglichkeiten, sich zu verlaufen

Ich muss mir immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass Shadow of the Erdtree lediglich eine Erweiterung von Elden Ring ist. Man kennt natürlich DLCs von anderen Spielen, manchmal sind sie nur eine Stunde lange, vielleicht im Extremfall 10 Stunden. Shadow of the Erdtree schreibt allerdings die Definition eines DLC völlig neu. Die Dimensionen, die diese einfache Erweiterung annimmt, versetzt mich immer wieder in Erstaunen. Am meisten ist es allerdings die unfassbar vertikale Leveldesign. Episch, trifft es wohl am besten.

Die Höhen, die man darin erklimmt und die Tiefen, in die man hinabsteigt, übertreffen alles, was ich bisher von einem Rollenspiel kenne. Die Geschichten, die sich dahinter verbergen, die Mythologie der Orte und die Charaktere, denen man begegnet – alles ist neu. Kaum etwas ist vom Hauptspiel kopiert, bis auf ein paar Gegner natürlich, aber auch hier begegnet man hauptsächlich neuen Typen. Das alles zu entdecken bereitet so unfassbar viel Freude. Ich hätte mir nicht gedacht, dass mich Shadow of the Erdtree dermaßen begeistert.

Mittlerweile schaue parallel YouTubern wie Jokerface oder Bushy zu, wie sie ihre Reise gestaltet. Welche Rüstungen, Waffen und Strategien sie anwenden. Es gibt so viel zu entdecken und auszuprobieren, da brauche ich einfach etwas Unterstützung. Jeder Spielerin hat ein anderes Vorgehen, bevorzugt unterschiedliche Kampfstile, da darf man sich gerne etwas inspirieren lassen. Bei Jokerface und Bushy fasziniert mich besonders deren Denkweise. Jokerface nimmt alles mit, liest sich die meisten Texte der Gegenstände durch, redet mit allen Charakteren und will die Lore, die Geschichte, ebenso erleben wie die Kämpfe. Bushy interessiert sich überhaupt nicht für die Geschichte, sondern nur für die Welt und Gegner an sich.

Alleine bei den beiden sind schon zwei extreme abgebildet, eines viel breiteren Spektrums. Dass Elden Ring und das DLC so erfolgreich sind, hat natürlich einen Nachteil: viele beschweren sich über den Schwierigkeitsgrad. Genauer gesagt darüber, dass man diesen nicht einstellen kann. Man ist der Vision von Miyazaki ausgeliefert. Aber es ist eben ein Souls-like Spiel vom Schöpfer des Genres. Was erwartet man sich anderes? Elden Ring ist auch mein erstes Souls-like Spiel und ja, ich hatte und habe meine frustrierenden Momente, doch ich verlange nicht, dass FromSoftware den Kern und die Essenz ihres Spiels ändert. Ich muss mich dem Spiel anpassen, die Geduld und die Strategien entwickeln, um in der Welt zu bestehen. Alleine das ist schon reizvoll und mit so einigen lohnenswerten Momenten versehen.

Umgang mit Hunden

Ich gehe gerne Spazieren. Gerne auch mal ein paar Stunden. Es ist eine wunderbare Art zu entspannen, rauszukommen und Podcasts zu hören. Was mir dabei immer wieder auffällt: kaum jemand scheint in der Lage zu sein, richtig mit Hunden umzugehen. Es ist schon erstaunlich, dass sich Menschen bemüßigt fühlen, ein Tier in ihr Leben zu holen und sich dann allerdings nicht damit beschäftigen. Katzen sind etwas anderes, die brauchen kein Training und man dient ihnen eher. Aber das ist auch in Ordnung so.

Hunde auf der anderen Seite müssen anders behandelt werden. Zum einen muss man eine ordentliche Hierarchie aufbauen. Immerhin ist man für sie der Rudelführer, der Chef und hat zu sagen, wo es lang geht. Doch meistens ist es eher umgekehrt. Hier wird ein Hund mit einem Halsband gewürgt, weil kräftig daran gezogen wird, kaum dass er oder sie einen falschen Schritt macht, dort zieht die Hündin den Menschen spazieren. Es ist einfach absurd.

Wenn man sich einen Hund zulegt, muss man sich entsprechend damit beschäftigen. Sie brauchen Training, jemanden, der ihnen vorgibt, was gemacht wird. Immerhin sind es intelligente Tiere, die Abwechslung benötigen und Herausforderungen. Doch viele scheinen die Aussage »der beste Freund des Menschen« zu wörtlich zu nehmen. Sie sind keine Menschen und sie zu sehr zu vermenschlichen hilft niemandem. Es schadet eher.

Ich denke, wenn man einen Test oder Führerschein einführen würde, um Hunde halten zu dürfen, müssten mindestens die Hälfte ihren Hund wieder abgeben. Zwar benötigt man in Österreich einen Hundeführerschein, aber nur wenn es sich dediziert um Kampfhunde handelt. Doch jeder Hund kann gefährlich werden. Alles über einen Beagle müsste meiner Meinung nach mit einem entsprechenden Führerschein kombiniert werden. Alleine schon deshalb, damit sich die Menschen etwas mehr damit auseinandersetzen, welche Aufgabe und vor allem Verantwortung sie sich damit aufhalsen.

Es ist eben nicht damit getan, den Hund einfach nur süß zu finden und zu hoffen, dass er sich richtig verhält. Es steckt sehr viel mehr dahinter. Allen wäre geholfen, wenn sich Menschen etwas mehr Gedanken darüber machen würden, was ein Hund benötigt. Wie man mit ihnen umgeht und ob man überhaupt die Zeit und das Geld investieren will, die mit einer richtigen Erziehung einhergehen.

Geek-Planet: Ultimate Spider-Man – Volume 4

In der heutigen Ausgabe von Geek-Planet sehen wir uns meine alte Rezension zur vierten Collected Edition von Ultimate Spider-Man an. Der Text erschien am 07. September 2014 auf meinem gleichnamigen Blog, den es heute nicht mehr gibt. Aber die Texte sollen ja nicht verloren sein, daher gibt es jeden Donnerstag einen Text aus der alten Zeit – ganz nach dem Motto: Throwback Thursday.

Ich bin immer wieder überrascht, wie kurz ich mich damals gefasst habe, als es um Rezensionen der Spider-Man-Comics ging. Es ist nicht unbedingt etwas Schlechtes. Kurz und knapp habe ich die positiven und negativen Aspekte der Geschichte zusammengefasst. Wobei ich manchmal etwas zu viel Vorwissen vorausgesetzt habe. Allerdings widmet sich ein Blog, in dem es (fast) ausschließlich um Comics geht, auch an ein sehr spezifisches Publikum. Es ist ein schmaler Grat und nicht immer habe ich ihn zu wandern gewusst. Aber das dürften die geneigten Leser*innen bewerten.


Spider-Man ist zurück! Zumindest an dieser Stelle. Nachdem mich ein gewisser Onlinehändler immer wieder mit späteren Versanddaten gehänselt hat, habe ich die Ausgabe nun anderswo bestellt. Am Freitag hielt ich Volume 4 schlussendlich in Händen und konnte kaum erwarten, anzufangen zu lesen. Immerhin sieht das Cover-Bild fantastisch aus und macht Lust auf den nächsten Showdown zwischen dem jungen Parker und dem grünen Goblin.

“What´s going on is– I own you!” – Norman Osborn

Die Geschichte trägt den passenden Titel Legacy. Man spürt wahrlich die psychopathischen und größenwahnsinnigen Triebe, von denen Norman Osborn gesteuert wird. Dabei beginnt alles so friedlich und Brian Michael Bendis, der Autor, fängt damit an, die Geschichte langsam einzuleiten und dann immer weiterzutreiben, bis der Siedepunkt erreicht ist. Es sind nicht nur die Dialoge, die stillen Momente oder die Drohungen und Ratschläge, die ausgesprochen werden; in Verbindung mit den fantastischen Zeichnungen von Mark Bagley ist es wieder eine herausragende Geschichte geworden, die ich nur wärmstens empfehlen kann.

Auffällig ist, dass es in Akt 1 der Geschichte, in der neue Charaktere eingeführt werden bzw. alte zurückkehren, bei jedem Kapitel einen großen Monolog gibt. Diese passen einfach wunderbar. Der Erste zum Beispiel ist ein innerer Monolog von Peter, während er von der Schule aus zurück nach Hause springt und schwingt. Es geht dabei um die Sorgen und Ängste, die ihn beschäftigen, da Harry und sein Vater wieder zurück in der Stadt sind.

Der zweite Monolog ist eines der Höhepunkte. Peter wurde zu den Osborns eingeladen und Norman möchte allein mit ihm in seinem Büro sprechen. Wenn man die Vergangenheit der beiden betrachtet, ist das nicht gerade ein sehr reizvoller Gedanke. Von der Szene in dem Büro kann ich einfach nur schwärmen. Das Setting in dem dunklen, kalten Raum, die Mimik und Gestik der beiden während des Gesprächs; alles erzeugt eine unfassbare Spannung und dichte Atmosphäre.

Zu guter Letzt darf Nick Fury seine Rede halten. Ja, ganz recht, der Colonel höchst persönlich besucht Parker in der Schule und hält einen nicht gerade aufbauenden Monolog. Hier werden die typischen Klischees ausgesprochen, die in keiner Geheimagentenszene fehlen dürfen: „I am not here.“, „…we technically don´t know that.“, und so weiter. Aber Bendis versteht es, die Szene am Ende mit einem kleinen lustigen Spruch aufzuheitern, aber trotzdem merkt man beim Lesen, wie der kleine Held tiefer in den Abgrund rutscht und alles um ihn herum gegen ihn zu stehen scheint.

Nachdem alle Charaktere entsprechend eingeführt wurden, kann die Geschichte dann so richtig losgehen und am Ende steht natürlich ein spektakulärer Kampf zwischen einem grünen Monster und der kleinen Spinne an. Über den Dächern der Stadt, natürlich.

Als Fazit kann ich nur sagen, dass es nach so langer Pause gutgetan hat, wieder einen Ultimate Spider-Man Comic zu lesen. Er hat sehr viel Spaß gemacht und das Universum wird Stück für Stück weiter ausgebaut und den Protagonisten, als auch den Antagonisten werden mehr Tiefe zugestanden, womit man sich noch leichter darin verlieren und mitfühlen kann.