The journey so far

Zum Zeitpunkt, wo ich diesen Text schreibe, habe ich etwa 15 bis 20 Stunden in Shadow of the Erdtree gesteckt. Das DLC zu Elden Ring ist großartig und hat meine hohen Erwartungen übertroffen. Im ersten Gebiet habe ich mich noch komplett alleine durchgeschlagen, ohne Guides oder Maps oder sonstige Hilfsmittel. Dieses Konzept, das Spiel selbst zu erleben und nicht zu wissen, was mich auf der anderen Seite eines Nebeltores erwartet, behalte ich auch bei. Ich bahne mir meinen eigenen Weg durch die Schattenlande. Aber ich komme nicht umhin, diverse Ressourcen zu verwenden oder in die Videos von ein paar YouTubern hineinzuschauen. Welche das sind, will ich heute durchgehen.

Was die Let’s Plays und Walkthroughs auf YouTube angeht, sind es natürlich die üblichen verdächtigen: Jokerface und TheRadBrad. Bei Bushy schaue ich zwar ebenfalls gelegentlich rein, aber seine Videos spare ich mir auf, wenn ich mit meinem ersten Durchlauf fertig bin. Was mich tatsächlich am meisten interessiert, ist, wie die Reise von anderen aussieht. Denn das Spiel hat immer wieder Abzweigungen und bietet alternative Routen. Geht man direkt in die Shadow Keep am Scadu Altus oder biegt man vorher rechts ab und kämpft sich durch Bonny Village und den anschließenden Berg. Jede*r findet einen eigenen Weg und das ist das großartige an Elden Ring: Es gibt nicht den einen richtigen Kurs.

Wenn ich ein Gebiet mehr oder weniger abgegrast habe und meine alles gemacht zu haben, werfe ich parallel immer einen Blick auf die interaktive Wiki-Karte, um sicherzugehen, dass ich nichts Wichtiges verpasst habe. Seien es Dungeons, die sich in einem dunklen Eck verstecken oder Gegenstände, die auf Dächern warten, eingesammelt zu werden. Das Wiki ist eine hilfreiche Seite für alle möglichen Situationen. Man merkt auch, dass Shadow of the Erdtree noch frisch ist, da manche Seiten noch gar nicht befüllt sind oder spärlich.

Das ist es, was ich früher meinte, dass Shadow of the Erdtree eine Community-Erfahrung sein kann. Genau so fühlt es sich aktuell an. Alle Spieler*innen erleben das Spiel zwar auf ihre eigene Weise, aber alle zur gleichen Zeit. YouTube und Webseiten füllen sich allmählich mit Informationen, es werden Erfahrungsberichte auf Reddit ausgetauscht. Es ist fantastisch.

Einen YouTube-Kanal, den ich besonders empfehlen möchte, da er mir mit Shadow of the Erdtree besonders positiv aufgefallen ist, ist Doms Roundtable (http://www.youtube.com/@DomsRoundtable). Die Art von Videos, die er macht, sind darauf bedacht, die Spieler*innen durch das DLC zu führen. Das macht er auf unterschiedliche Weise. Eine Video-Reihe beschäftigt sich mit Dingen, die man eventuell verpasst hat, wobei er die Gegenden mehr oder weniger chronologisch durchgeht. Dann empfiehlt er builds, die man probieren kann, erzählt von seinen Vorgehensweisen und so weiter. Es ist ein großer Fundus an Informationen, unterhaltsam sowie kurzweilig aufbereitet und es erscheinen aktuell fast jeden Tag neue Videos.

Mir gefallen in Elden Ring die vielen Möglichkeiten, den eigenen Charakter zusammenzustellen, sehr. Sei es die Waffengattung, Rüstung, ob man eher als Krieger oder Magier unterwegs sein will, welche Geister man sich zu Hilfe ruft und so weiter. Aber diese Fülle an Möglichkeiten ist schnell überwältigend. Da finde ich solche Kanäle, die Tipps geben, wie man einen Charakter ausstatten kann und welche Kombinationsmöglichkeiten besonders wirkungsvoll sind, sehr hilfreich. Besonders, wenn ich später bei einem New Game+ alle Gegenstände von Anfang an zur Verfügung habe.

Ich bin schon gespannt, wie lange ich für meinen ersten Durchlauf benötigen werde. 50 Stunden sind sicherlich nicht untertrieben. Insofern freue ich mich noch auf sehr viele schöne, manchmal frustrierende, aber stets herausfordernde Stunden im Realm of Shadow.

Eine neue Welt erkunden

Open World Rollenspiele haben mich schon immer fasziniert. Eine Welt zu entdecken, ihre Geheimnisse zu lüften, meinen Charakter so weiterzuentwickeln, wie ich es möchte. Manchmal geschieht dies natürlich in einem engeren Rahmen. Seien es Spiele wie Assassins Creed oder The Witcher III. Aber es gibt Abstufungen in der Freiheit, die einem die Entwickler*innen gewähren. Über die vergangenen Jahre ist mir aber ein Konzept von Open World Spielen immer unsympathischer geworden: Fragezeichen auf der Karte.

Es ist ein Ubisoft-Problem, aber andere haben sich das ebenfalls angeeignet. Man reist durch die Welt, schaltet Gebiete frei und so weiter. Auf dem Weg deckt man automatisch die Karte auf oder findet Kartenfragmente. Damit werden allerdings Punkte auf der Karte markiert, die man sich ansehen sollte. Meistens mit Fragezeichen oder ähnlichen Markierungen wird den Spielerinnen suggeriert: hier könnte etwas Interessantes sein. Es ist prinzipiell ein gutes Konzept, das die Spielerinnen an die Hand nimmt und durch die immer größeren Welten führt. Doch seit ich Elden Ring spiele, mag ich dieses automatische Markieren auf der Karte nicht mehr.

In Elden Ring findet man Kartenfragmente, schaltet damit also einen Teil der Karte frei und kann sich daran etwas orientieren. Aber Katakomben, Ruinen, Burgen und Festungen – kurz: alle Arten von Dungeons – werden erst auf der Karte markiert, wenn man sie gefunden hat. Wenn man sich die Mühe gemacht hat, jeden Winkel abzugrasen und abzusuchen. Es ist vielleicht etwas mühsamer und langwieriger, aber es ist sehr viel befriedigender, es selbst entdeckt zu haben. Außerdem stellt FromSoftware verschiedenste Marker zur Verfügung, die man selbst auf der Karte platzieren kann, damit man später an den Punkt erinnert wird, wo noch etwas zu erledigen war.

Wenn die Karte vorab mit vielen Fragezeichen markiert ist, dann fühle ich mich bemüßigt, diese zu erkunden. Es ist eine Liste an Aufgaben in einem Spiel, die ich eigentlich gar nicht haben möchte. Damit wird es schnell zu Arbeit. Denn es sind ja nicht nur fünf oder sechs, sondern es werden schnell dutzende Markierungen, die abgearbeitet und erkundet werden wollen. Wenn allerdings die Karte leer ist, dann bleibt es mir überlassen, wie weit ich in meiner Reise gehen will. Es steckt die Spieler*innen in eine aktive Abenteurerrolle. Es ist ein kleiner, aber durchaus essenzieller Unterschied, der mir mit Elden Ring erst so richtig bewusst geworden ist.

Einen Kritikpunkt habe ich allerdings. Denn man findet in Elden Ring gelegentlich Notizen und Nachrichten von diversen Charakteren oder bekommt entsprechendes überreicht. Manchmal sind es Schatzkarten oder handgezeichnete Karten mit Markierungen. Ich würde mir wünschen, dass man diese auf die Karte der Welt übertragen könnte, damit diese leichter aufzufinden sind. Es würde schon ausreichen, wenn ich die Notizen mit der tatsächlichen Karte übereinanderlegen könnte und damit nach den Stellen besser suchen kann. Dann noch entsprechend mit den Markern, die es gibt, markieren und es passt. Es wäre noch so ein kleines Feature, das das Spiel noch besser machen würde.

Andere Studios können sich für zukünftige Rollenspiele eine große Scheibe von FromSoftware und Elden Ring abschneiden. Und Karten sind ein wichtiger Teil dieses Konzepts. FromSoftware hat nicht nur gezeigt, wie man Open World Rollenspiele auf ein neues Level heben kann, sie haben auch gezeigt, wie ein DLC aussehen kann.

Gratis Serien schauen?

Im vergangenen Jahr lag ich über eine Woche mit Corona, Kopfschmerzen und Fieber auf der Couch und konnte nicht viel ausrichten. Dies nahm ich zum Anlass, über drei Staffeln Stargate SG-1 zu schauen. Zum Glück kannte ich die Serie schon sehr gut, da ich sie in meiner Kindheit oft gesehen habe. Ich hatte sogar die DVDs von einigen, wenn nicht allen Staffeln, bin mir aber nicht mehr ganz sicher. Jedenfalls war die Vorkenntnis nötig, da ich nicht unbedingt immer alles mitbekommen habe. Es lief im Hintergrund und bot mir gute Gesellschaft, während ich mich auskurierte.

Von BlueBrixx kommen seit Anfang des Jahres mehr oder weniger regelmäßig Klemmbaustein-Sets zu den Stargate-Serien heraus. Für dieses Jahr haben sie sogar einen Adventskalender angekündigt. Diese habe ich zum Anlass genommen, wieder etwas weiter zu schauen. Doch ein Abo bei Amazon, genauer gesagt dem MGM-Channel, wollte ich nicht unbedingt abschließen, da ich nicht weiß, wie oft ich wirklich dazu komme, mal eine Episode zu schauen. Da ist mir aufgefallen, dass SG-1 bei freevee verfügbar ist. Das ist Amazons Gratis Streaming-Service. Man kann darin alles Mögliche schauen, aber eben mit Werbeunterbrechungen.

Bisher hielt es sich bei Stargate SG-1 sehr in Grenzen. Ich glaube, ich habe mittlerweile knapp 10 Episoden geschaut und es waren erst einmal zwei Werbeclips in einer Episode, ansonsten einer, wenn überhaupt. Und sämtliche Clips dauern maximal eine halbe Minute. Das ist durchaus verträglich, wenn man bedenkt, dass wir das früher mit über 10 Minuten Werbung geschaut haben. Eigentlich unfassbar, dass man eine Serien-Episode von knapp 40–45 Minuten auf eine gute Stunde hoch-gepusht hat. Da ist die Variante von Amazon wirklich weit entfernt.

Um zwischendurch am Abend eine Folge Stargate zu schauen, nehme ich das gerne in Kauf. Die Serie ist fantastisch und heute noch ebenso gut zu schauen wie damals. Und jetzt, mit einigen Jahren Abstand, entdeckt man neue Qualitäten oder Zusammenhänge, die man vorher vielleicht nicht ganz mitbekommen hat. Jedenfalls bin ich wieder leicht im Stargate-Fieber. Das SG-1 Team bei ihren Abenteuern zu begleiten, macht Freude. Die Episoden sind durchaus mitreißend geschrieben und spannend inszeniert. Nicht jede Serie kann von sich behaupten, so gut gealtert zu sein. Und da ich erst bei Staffel 4 bin, kann ich mich noch auf jede Menge Abenteuer freuen.

Die ersten Stunden im Realm of Shadow

Das Elden Ring DLC Shadow of the Erdtree beginnt relativ ruhig. Nachdem Mohg bezwungen ist, wartet man auf die Veröffentlichung der Erweiterung. Schließlich gibt man an besagtem Tag den Code der Collector’s Edition ein. Das DLC wird geladen und installiert, während man im Büro seiner Arbeit nach geht. Am Abend startet man schließlich das Spiel und sieht sofort: Etwas ist anders. Jemand steht vor Miquellas Ei. Man redet mit der Person (Leda?) und berührt schließlich die Hand von Miquella, die aus dem Ei herausragt und bereits Mohg den Weg in seinen Palast gewährte. Es folgt eine schwarze Überblende und als Tarnished und frisch gekrönter Elden Lord steht man in einer Höhle im Reich der Schatten.

Alles soweit unspektakulär. Aber diese subtile Epik ist ebenfalls ein Markenzeichen dieses Spiels, das mich so sehr fesselt. Als Erstes wurde ich von einem fantastischen Ausblick überwältigt. Die Kulisse ist wie immer atemberaubend und ich kann es kaum erwarten, jeden einzelnen Winkel davon zu erkunden. Das „Startgebiet“, wenn man so will, hat mich gleich mal gefordert. Der zweite Gegner hat mich bereits das erste Mal getötet. Es war der Invader-artige Typ mit den Klauen, der mich mit seinem Schadens-Output überrascht hat. So wie jede Art von Gegnern bisher.

Miyazaki mag untertrieben haben, was den Umfang, die Größe und andere Aspekte des DLC angeht, aber den Schwierigkeitsgrad hat er wirklich akkurat getroffen. Aber so sollte es auch sein: anspruchsvoll. Im Startgebiet habe ich alle Gegner mitgenommen: den Geisterritter, den Drachen und natürlich den ersten Remembrance-Boss: Devine Beast Dancing Lion. Ich habe mir beim zweiten Versuch dann etwas Unterstützung geholt. Es war ein sehr cooler Kampf und Gegner. Ich bin schon sehr gespannt, wie es weiter geht und wie groß das DLC wirklich ist. Es ist nur noch der wandelnde Ofen übrig, aber ob der bezwungen wird, so früh, muss sich noch herausstellen.

Das neue System, um im neuen Gebiet besser bestehen zu können, finde ich so genial wie simpel. Ich habe mir schon etwas Gedanken gemacht, wie so ein Leveling-System wohl aussehen könnte, aber das mit den Scadutree-Zusätzen ist nachvollziehbar und passt perfekt in die Welt von Elden Ring. Schön, endlich mal ein Elden Ring ohne große Guides oder sonstiges zu bewältigen. Ich bahne mir meinen eigenen Weg. Nur die Karte des entsprechenden Wikis nehme ich mir gelegentlich zu Hilfe, sodass ich auch keine Höhle und keinen Dungeon verpasse.

Das Internet ist etwas Wunderbares

Diese Woche hat mir zum wiederholten Male gezeigt, warum ich gerne die Krautreporter unterstütze. Es ist ein fantastischer Zusammenschluss von Journalist*innen, die nicht nur über das tägliche Weltgeschehen informieren, sondern auch spannende Artikel und Essays zu allen möglichen Themen veröffentlichen. So wie eben den Text von Lisa Bullerdiek: Natürlich sollten wir das Internet retten.

Darin schreibt sie, wie wir unser Verständnis vom Internet verändern können, um eine positivere Sicht auf das ganze Thema zu haben. Denn wenn wir ehrlich sind, fühlen wir uns oft den Dingen ausgeliefert. Die Algorithmen sagen uns, was wir schauen und anklicken sollen; KI nimmt einen immer größeren, meist undurchsichtigen Platz im Internet ein und wir sind quasi nur passive Wesen, die zum Konsum verdammt sind. Doch das geht auch anders. Stattdessen „müssen wir uns als Teil von Netzwerken betrachten“. Wir nutzen die Dinge, die uns angeboten werden immerhin, also sind wir entsprechend ein Teil dieser verschiedenen Netzwerke.

Und wenn wir einmal ehrlich sind, dann möchte niemand das Internet abschalten, verbrennen und als ein gescheitertes Experiment betrachten. Dafür gibt es zu viele schöne Dinge darin. Mit Sicherheit hat jede*r von uns eine Nische, wenn nicht sogar mehrere, die als ein positives Beispiel dienen. Die wunderbaren nerdigen Seiten, in all ihren Farben und Formen. Seien es Koch- oder andere Hobbyseiten, Wikis, Fanseiten oder Facebook-Gruppen, wo man sich gegenseitig unterstützt. Vor ein paar Tagen habe ich das Magazin Elska vorgestellt als eine meiner neuesten Entdeckungen (Ein Monat voller Regenbögen).

Ein weiterer Vorschlag, der aus Lisa Bullerdieks Text herausgeht, ist, dass mehr Dinge, die wir für das Internet benutzen, aus öffentlicher Hand kommen sollten. Etwas, das man den großen Konzernen, wie Meta und Google, entgegenstellen kann. Browser oder dergleichen könnten von Universitäten kommen oder, wie ich finde, zu groß gewordene Archive im weitesten Sinne, die der Öffentlichkeit dienen und Existenzen finanzieren, in öffentliche Hand überführen. Das ist schon länger ein Gedanke, den ich mit mir herumschleppe: Warum ist YouTube noch immer in Googles Kontrolle?

Die Berufsbezeichnung YouTuber mag vor einigen Jahren noch lächerlich gewesen sein, doch mittlerweile verdienen sehr viele Menschen ihren Lebensunterhalt damit. Auf verschiedenste Art und Weise, mit den unterschiedlichsten Themen. Manche nur durch YouTube, andere nehmen noch Patreon, Steady und andere Finanzierungsmöglichkeiten hinzu. Der Kern des Ganzen ist aber deren YouTube-Kanal. Meiner Meinung nach müsste YouTube zu über 50 % aus öffentlicher Hand geführt werden. Ein Vergleich wäre vielleicht Wikipedia.

Ich halte es eigentlich für falsch und kritisch, die gesamten Einnahmen und die eigene Existenz von den Entscheidungen eines Unternehmens abhängig zu machen. Es mangelt allerdings an echten Alternativen. Aber nicht nur das ist YouTube mittlerweile geworden, ein Beruf, sondern es ist auch ein Archiv. Ein Archiv für alte und neue (Fernseh)Sendungen, Filme, Serien, Clips, Spiele, Anleitungen, Diskussionen und so viel mehr. Eine neue öffentliche Plattform zu gründen, ist zum Scheitern verurteilt. Allerdings ist es meiner Meinung nach im Interesse der Allgemeinheit, wenn Google nicht mehr die alleinige Kontrolle über YouTube hat. Es ist zu groß, zu vielfältig und zu einer zu zentralen Anlaufstelle geworden, wenn man etwas mit Videos machen möchte.

Das Internet, in all seinen Varianten, ist etwas Wunderbares. Aufgeben oder in die Nischen zurückziehen, ohne den Rest zu beachten, ist keine Lösung. Feiern wir das Positive daran, verändern wir unser Verständnis darüber, wie wir in diesen Netzwerken agieren, als aktive Teilnehmer. Wir sind dafür verantwortlich, was wir aus dieser variantenreichen Technologie machen.

Und noch viel wichtiger: Unterstützen wir diejenigen Projekte, die wir nutzen, damit es sie weiterhin gibt. Entfachen wir die Leuchtfeuer der positiven Beispiele, wie es Krautreporter eines ist. Hier noch einmal der Link zum besprochenen Artikel: Natürlich sollten wir das Internet retten

Hinab ins Reich der Schatten

Ich schreibe diesen Text am Donnerstag. Die nächsten Tage und Wochen werden wieder sehr Elden Ring-lastig werden. Nur als kleine Vorwarnung. Nachdem ich mittlerweile über 200 Stunden innerhalb weniger Monate mit dem Hauptspiel verbracht habe, war es keine Frage, dass ich mir vom DLC Shadow of the Erdtree die Collector’s Edition hole. Diese kam heute an und hat meine Erwartungen mehr als erfüllt.

Manche Unternehmen, wenn sie eine solche Edition herausbringen oder überhaupt Produkte herstellen, geben sich mit der Verpackung keine sonderlich große Mühe. Besonders ab einem bestimmten Preispunkt kann man eine gewisse Qualität bei der Verpackung erwarten. Das ist mir schon im Vergleich von PS5 und XBox Series aufgefallen. Die PS5 ist zweckmäßig eingepackt, wie jedes andere elektronische Gerät – mehr oder weniger. Wenn man die XBox auspackt, ist es schon eine eigene Experience. Man klappt die große Box auf und sie liegt wie auf dem Präsentierteller vor einem. Oder Apple Produkte, die ebenfalls in den meisten Fällen wirklich gut verpackt sind. Es macht Freude, diese Geräte auszupacken. So ist es nun auch bei dieser Collector’s Edition.

Die ersten drei Ebenen, von der schützenden Papierschicht, über die Umverpackung, bis hin zur eigentlichen Box, ist alles in einem Design gehalten. So eröffnen sich langsam immer mehr Schichten. Die letzte große Box klappt man wie ein großes Tor auf und Messmer erwartet einen. So stelle ich es mir in etwa im Spiel vor. Man öffnet ein riesiges Tor und steht dem Boss gegenüber. Anschließend ist man mehrere Stunden beschäftigt, diesen zu besiegen.

Die Figur ist fantastisch und detailliert gestaltet, mit jeder Menge zu entdecken. Mir sind erst an der Figur, die mit Flügeln ausgestatteten Schlangen aufgefallen. Sie lassen sich ebenfalls in sämtlichen Symbolen auf der Box wieder finden. Einfach großartig.

Heute wurde außerdem ein großes Update für Elden Ring veröffentlicht, welches einige Quality-of-Life Features beinhaltet und etwaige Verbesserungen natürlich. Ich vermute aber, dass erste Inhalte des DLC damit ebenfalls geladen werden, sonst wäre es nicht über 20 GB groß. Der Rest wird morgen, den 21. Juni 2024, geladen. Damit kann es am Abend schließlich losgehen und wir steigen hinab in den Shadow of the Erdtree.

Geek-Planet: Ultimate Spider-Man – Volume 3

Blicken wir zurück auf den 13.07.2014. Da erschien die folgende Rezension auf meinem damaligen Blog »geek-planet«, den es mittlerweile nicht mehr gibt. Ziel dieses ersten Blogs von mir war es, so viele Spider-Man-Comics wie möglich zu lesen. Passend dazu erschienen dann Rezensionen. Das habe ich dann über die Jahre auf alle möglichen Medien ausgeweitet. Heute soll es aber um die dritte Collected Edition von Ultimate Spider-Man gehen.

Auch wenn ich die „normale“ Spider-Man-Reihe sehr schätze, fand ich Ultimate Spider-Man schon immer reizvoll. Es bietet sehr Potenzial, neue Dinge auszuprobieren. Es ist eben nicht Teil des großen Marvel-Universums, sondern spielt in seiner eigenen Nische. Mit eigenen Regeln und eigenen Interpretationen der Charaktere. Es ist quasi alles denkbar. Der Reihe haben wir unter anderem Miles Morales zu verdanken, aber es dauert noch ein wenig, bis wir zu ihm kommen.

Seit ein paar Monaten gibt es nach jahrelanger Pause wieder ein Ultimate-Universum. So wie es aussieht, machen sie nur mehr vom Klassischen. Ich muss mir allerdings erst selbst noch irgendwann ein Bild davon machen. Das Prinzip ist ja, dass jede*r unter der Maske stecken könnte. Sie tasten sich zwar mit Spider-Verse und anderen Interpretationen immer wieder vor, bleiben aber hinter meinen doch hohen Erwartungen zurück. Wie dem auch sei, heute geht es erst einmal um die frühen Anfänge von Ultimate Spider-Man.


Da mich Ultimate Spider-Man – Volume II so sehr begeistert hat, konnte ich gar nicht abwarten, mit Teil III weiterzumachen. Ich muss allerdings gestehen, dass diese Ausgabe das Niveau ganz halten kann. Nach einem guten Anfang lässt die Story in der Mitte etwas nach, um zum Schluss noch einmal volle Fahrt aufzunehmen. Ich bin mir nicht sicher, woran das liegt, aber vielleicht finde ich es beim Schreiben dieses Reviews heraus.

  • Die vorliegende, englische Collected Edition von Volume III (Double Trouble) beinhaltet die Ausgaben #14 bis #21.

Das Heft nimmt die Handlung des ersten Teils wieder auf: Octavius erwacht aus einem drei Monate andauernden Koma, nur um festzustellen, dass er sich in einem geheimen Stützpunkt, einer geheimen Organisation befindet. Zu diesem Zeitpunkt erfahren die Leser*innen, warum Octavius eine Sonnenbrille trägt. Ich muss gestehen, dieses Detail nur am Rande wahrgenommen zu haben. Außerdem wird ihm mitgeteilt, dass seine unterstützenden Metall-Arme mit seiner Haut und seinem Nervensystem verbunden sind. Hier bin ich dann im Laufe der Geschichte etwas stutzig geworden, denn seine Arme sind mit ihm verschmolzen und damit auch eine Art Metallplatte, auf der diese befestigt sind. Die Personen, die ihn festhalten, weigern sich, das alles zu entfernen. Theoretisch dürfte es also möglich sein, ihn aus der Situation zu befreien. Warum dies nie gemacht wird, besonders nachdem sich herausstellt, dass er wahnsinnig ist, finde ich wieder etwas unschlüssig, aber gut – soll eben so sein. Trotzdem ist das Design der Metallplatte später etwas anders als noch zu Beginn. Hier hätte es vielleicht gut getan, sich gleich von Anfang an auf ein Design festzulegen. Oder aber man erklärt kurz, dass damit ebenso ein paar Verbesserungen einhergehen.

Trotzdem muss ich Mark Bagley zugutehalten, dass das Aussehen und die Darstellung von Octavius hervorragend sind. Vor allem mit dem Verband, den Otto am Anfang tragen muss, sieht er unheimlich aus. Es ist nie ganz klar, ob nicht doch seine Metall-Arme für ihn sehen oder etwas spüren können. Außerdem halte ich die Idee für cool, dass die Armen äußerst anpassungsfähig sind. Je nachdem, was gerade benötigt wird, transformieren sie sich zu Greifern oder Elektroschocker. Die Einbindung einer Schusswaffe finde ich allerdings etwas übertrieben (Stichwort: Munition und so weiter).

Der zweite Gegner, mit dem Peter Parker es zu tun bekommt, ist Kraven the Hunter. Dieser wird gleich bei seinem ersten Auftritt als kalter Killer dargestellt. Er droht sogar live im Fernsehen Spider-Man zu jagen und mit seinen bloßen Händen töten zu wollen. Das war beispielsweise einer der Momente, den ich nicht gebraucht hätte. Es ist schon sehr over-the-top. Vor allem müsste doch die Polizei oder Anwälte einschreiten, wenn plötzlich jemand eine Menschenjagd veranstalten will. Insofern ist es am Ende ganz zufriedenstellend, dass Spider-Man ihn so richtig vorführt und zeigt, dass nichts hinter der Drohung steckt.

Neben diesen großen Gegnern hat Spider-Man noch mit ein paar kleinen Schwierigkeiten zu kämpfen. Ich möchte hier nicht genauer verraten, um was es geht. Wiederum sind es allerdings die Peter-Mary-Momente, die am stärksten sind. Bei den Szenen mit den beiden merkt man, mit wie viel Gefühl diese Charaktere geschrieben sind. Dies liegt unter anderem an den hervorragend gezeichneten Gesichtsausdrücken. Die Darstellung der beiden ist einfach umwerfend. Dies gekoppelt mit den fantastisch geschriebenen Dialogen von Bendis, macht diese Momente besonders fesselnd.

Vielleicht empfinde ich deshalb den mittleren Teil als etwas schwächer, da sehr viel Hintergrund erzählt wird. Außerdem werden Motive und Handlungen von Figuren erklärt, um diese besser nachvollziehen zu können. Das drosselt natürlich das Erzähltempo. Von daher war es rückblickend vielleicht doch kein so schlechter Teil. Meine Erwartungen waren eventuell nur die falschen.

Ein Thema möchte ich noch erwähnen: Peter wird in seinen ersten Kämpfen ziemlich fertig gemacht. Als Leser tat es mir zum Teil schon weh, nur zusehen zu müssen. Später denkt Peter sogar darüber nach, das Kostüm an den Nagel zu hängen. Diese Situation fasst er selbst wunderbar zusammen. Auf jeden Fall unterbreitet ihm Mary-Jane den Vorschlag, einen Kampfsport-Kurs zu besuchen. Er ist dem Gedanken nicht gerade abgeneigt, kommt allerdings nicht mehr dazu. Ich würde es sehr cool finden, wenn Peter Parker zum echten Kampf-Profi ausgebildet wird. Es ist allerdings eher unwahrscheinlich, dass dies eingebaut wird.

One Rucksack to rule them all

Seit wir die Baustelle bei unserer Einfahrt hatten, habe ich mir angewöhnt, des Öfteren mit dem Zug in die Arbeit zu fahren. Von der Zeit her ist es mehr oder weniger egal und ich mag das Entschleunigende daran. Ich bin an die Zeiten des Zuges gebunden, der fährt so schnell, wie er eben fährt und das meiste ist außerhalb meiner Kontrolle. Als Bonus obendrauf kann ich währenddessen noch Podcasts hören. Das Einzige, was mich daran gestört hat, bisher, ist die Art und Weise, wie ich meine Sachen zwischen Büro und zu Hause transportiere.

Da ich zwei Tage pro Woche Homeoffice mache, nehme ich mir immer das Notebook mit nach Hause. Dann noch eine Thermoskanne für meinen Tee, den Joghurt fürs Mittagessen, eine Wasserflasche und was vielleicht noch so alles dazu kommt. Klar könnte ich ein paar Sachen im Büro lassen, aber es gehört mittlerweile zu meiner Morgenroutine, alles herzurichten und einzupacken. Für das Notebook habe ich eine Notebooktasche, die aber sonst nicht viel Platz bietet. Den Rest habe ich entweder in einem kleinen Wanderrucksack drin, wo ebenfalls kaum Platz für alles ist, oder in einer Stofftasche. Beides nicht ideal. Außerdem ist es mühsam, immer zwei bis drei Taschen und Dinge dabei zu haben. Der kleine Regenschirm will natürlich auch mitgenommen werden, besonders bei einem so wechselhaften Wetter, wie es in den vergangenen Wochen der Fall war.

Es musste also eine Abhilfe her. Rucksackvarianten gibt es wie Sand am Meer. Für alle Lebenslangen, Lebensbereiche und Herausforderungen scheint es den einen spezifischen Rucksack zu geben. Einen guten Allrounder, der ein Notebook gut schützt und dabei noch Platz für diverse Utensilien bietet, ist da schon etwas schwieriger. Zudem ist es anhand von Bildern und Rezensionen stets schwer einzuschätzen, ob das Modell nun für mich genug Platz und Stauraum bietet. Meine Wahl fiel schlussendlich auf die Marke Wanger. Den Wanger Synergy, um genau zu sein, mit 26l Stauraum, Platz für Notebooks mit 16″ Größe und anderen Features.

Die ersten Eindrücke sind durchaus positiv. Er hat ein nicht gerade geringes Eigengewicht, aber das ist unter anderem der Größe und den Funktionen geschuldet; da muss man an einigen anderen Stellen eben Abstriche machen. Er wirkt robust und ideal geeignet für den Weg zur Arbeit und zurück. Für mehr muss er auch nicht herhalten. Ich werde damit keine Wanderungen absolvieren oder sonstige Kunststücke vollbringen. Vielleicht geht er mal auf Reisen mit, aber das wird sich dann zeigen. Für meinen Zweck wirkt er funktional und wird mir sicherlich einiges an Schlepperei ersparen.

Ein Laser im Auge

Vor mittlerweile über 10 Jahren habe ich mir meine Augen Lasern lassen. Es war eine der besten Entscheidungen, die ich in meinem Leben getroffen habe. Und es gehört zu den besten Investitionen. Die Lebensqualität, die ich dadurch gewonnen habe, möchte ich nicht mehr missen. Relativ spät habe ich überhaupt erst gemerkt, dass ich eine Brille benötige. Es war in der ersten Klasse der HTL, als ich plötzlich nicht mehr vorne, sondern in der letzten Reihe saß und immer bei einem Kumpel die Texte von der Tafel und anderen Quellen abschreiben musste, weil alles unscharf war.

Es ist schon erstaunlich, wie man sich die eigene Realität ausmalt und wahrnimmt. Denn für mich war das, was ich sehe, vollkommen normal. Ich hatte keine größeren Probleme, die Menschen konnte ich noch erkennen und lesen sowieso. Ich war kurzsichtig und hatte am Ende maximal knapp unter drei Dioptrien. Von daher war ich nicht besonders eingeschränkt, aber man merkt es durchaus. Nachdem ich dann zu arbeiten angefangen habe, stand für mich schnell fest, dass ich mir die Augen Lasern will, um meine Brille loszuwerden. Ich war nie wirklich zufrieden mit einem Modell und es hat mich doch zu einem gewissen Grad immer gestört. Also musste sie weg.

Den Eingriff habe ich in München machen lassen, weil es preislich einen gewaltigen Unterschied ausmachte, ob ich es dort oder in Salzburg machen ließ. Die Klinik in München war um die Hälfte günstiger als die in Salzburg. Ob es heute allerdings noch genauso ist, weiß ich nicht. Ich war jedenfalls sehr zufrieden. Vor allem, weil sie vorsichtig waren, was neue Techniken bei dem Eingriff angeht. Das hat auf mich durchdacht und nachvollziehbar geklungen und einen Teil des Vertrauens in das Unternehmen ausgemacht.

Ein Beispiel: Um die Korrektur vorzunehmen, muss man quasi die vordere Schicht des Auges wegklappen. Um das zu erreichen, kann man entweder mit einem kleinen Messer oder einem Laser einen kreisförmigen Ausschnitt machen. Die Technik mit dem Messer, die furchtbar unangenehm ist, aber eben damals eine bewehrte Methode darstellte, war sicher und hat bei mir wunderbar funktioniert. Ob der Laser auch entsprechend unangenehm ist, weiß ich nicht. Aber ich vermute, um das Saugnapf-ähnliche Ding kommt man nicht herum. Details erspare ich an dieser Stelle.

Die Korrektur verlief auf jeden Fall hervorragend und ich habe heute, über 10 Jahre später, immer noch 125 % Sehvermögen. Vor zwei Jahren bin ich mal wieder beim Augenarzt gewesen, der war sehr erstaunt über die Gründlichkeit des Eingriffs und dass man kaum Spuren davon sieht. Was mich natürlich sehr beruhigt hat. Arzttermine schiebt man ja gerne mal etwas vor sich her, aber am Ende zahlt es sich doch immer aus, und man weiß etwas mehr über sich selbst.

Die Augen sind etwas unfassbar wichtiges und kostbares, auf das man acht geben sollte. Ich bin sehr froh, mich damals für die Korrektur meiner Fehlsichtigkeit entschieden zu haben und dass alles so gut verlief. Etwas, das natürlich ebenfalls geholfen hat, mich nicht vor dem Eingriff zu drücken, ist, dass ich mich nicht so sehr mit den Konsequenzen beschäftigt habe. Natürlich geben die Ärzt*innen einen Überblick, welche Gefahren auf einen zukommen können und dergleichen, aber gehen nicht so sehr ins Detail, wie es vielleicht manche Erfahrungsberichte tun. Sie berichten objektiv, was genauso richtig ist. Darüber war ich am Ende ganz froh. Denn gelegentlich ist Unwissenheit wahrlich ein Segen.

Ein paar Spiele Updates

In den vergangenen Tagen sind ein paar Spiele-Updates herausgekommen, sowie weitere angekündigt worden, die mich noch die nächsten Monate beschäftigen werden. Immerhin kommt am 21. Juni das lang ersehnte DLC zu Elden Ring. Das heißt, all die schönen Updates von anderen Spielen müssen sich erst einmal ein paar Monate gedulden. Immerhin ist es beruhigend, dass für mich aktuell nicht viel Neues erscheint, dass ich unbedingt an Tag 1 spielen will. Von daher ist es im Moment eher die Vorfreude, bereits gespielte Titel noch einmal erleben zu können und dabei ein paar Überraschungen zu erleben.

So wurde beispielsweise Spider-Man 2 um weitere coole Anzüge erweitert, die es gilt freizuschalten. Dort habe ich bereits mit einem NG+ begonnen, allerdings kam mir dann Elden Ring dazwischen. Genauso schleppend komme ich mit Final Fantasy XVI voran. Hier gab es bereits zwei vielversprechende DLCs, die ich eigentlich im neuen Durchgang mit dem Final-Fantasy-Mode erleben wollte, aber dazu bin ich ebenfalls noch nicht gekommen. Es läuft ja nichts davon. Schließlich bekam Prince of Persia: The Lost Crown ebenfalls ein umfangreiches Update, hier gilt es aber, die Erwartungen zu zügeln.

Ich hatte fälschlicherweise angenommen, dass es sich um ein Story-DLC handelt. Dabei wurden einige quality-of-life Features eingeführt, wie eine Schnellreise zwischen den Wak-Wak-Bäumen. Das begrüße ich sehr, da es einiges an Rennerei erspart. Ich hoffe, bei einem neuen Durchlauf ist das von Anfang an freigeschaltet oder zumindest früh im Spiel. Außerdem gibt es natürlich ein paar neue Outfits für Sargon, die durchaus chic aussehen. Doch die größte Erneuerung sind Herausforderungen. Dabei handelt es sich sowohl um neue Geschicklichkeitstests als auch Kampf-Herausforderungen. Das neue, große Story-Update kommt aber erst im September. Bis dahin habe ich also noch genügend Zeit, um das Spiel erneut zu meistern.

Die Herausforderungen sind an sich spannend, aber ich habe Prince of Persia seit Monaten nicht mehr gespielt und müsste mich erst wieder in die Steuerung und Möglichkeiten reinarbeiten. Das mache ich lieber bei einer erneuten Runde durch die Geschichte.

An Spielen wird es mir also in den nächsten Monaten nicht fehlen. Ich lasse mich allerdings nicht stressen. Immerhin ist es ein Hobby und soll Freude bereiten. Aktuell fesselt mich eben Elden Ring mehr als alles andere. Dazwischen habe ich Cult of the Lamb gemeistert. Ein großartiges kleines Spiel, das in kleineren Dosen zwischendurch sicherlich ebenso gut funktioniert.

Gaming ist im Moment mein liebstes Hobby, was Entertainment anbelangt. Vor Filmen und Serien, da immer wieder kreative, originelle und großartige Geschichten erzählt werden, die man sonst nirgends erleben kann. In Filmen und Serien sieht man oft sehr ähnliche Konzepte. Es wird sich nicht viel Neues getraut, vor allem bei etablierten Marken wie Marvel, die es nötig hätten. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, aber diese sind eher rar gesät. Da erlebe ich lieber immersive Geschichten, seien es große, monumentale Abenteuer oder kleinere, intime Momente.