Geek-Planet: The Walking Dead Book 2

Wie jeden Donnerstag blicken wir auch heute etwas in die Vergangenheit, als ich noch einen Blog namens »geek-planet« hatte. Der folgende Text stammt vom 12.10.2015, als ich mich intensiv mit The Walking Dead auseinandergesetzt habe. Ich habe die Serie und die Comics parallel angeschaut bzw. gelesen; dadurch wollte ich die unterschiedlichen Herangehensweisen unter die Lupe nehmen. Am Ende war das sehr verwirrend, muss ich sagen, weil alles irgendwie ineinander floss. Doch davon wusste ich bei Buch 2 der Hardcover-Editionen noch nichts.

Der letzte Walking Dead Artikel, den ich herausgesucht hatte, liegt schon ein paar Monate zurück, deshalb dachte ich mir, wir nehmen diese etwas mehr in die Rotation. Spider-Man und The Walking Dead wird sicher eine interessante Mischung.


Der schnelle Wechsel zwischen Comic und Serie zeigt seine ersten Nachwirkungen und ist mir mit diesem Buch so richtig bewusst geworden. Beide Medien legen zwar ihre Schwerpunkte auf die Charaktere, doch es gibt auch große Unterschiede, was dazu führt, dass jedes Team seine eigene Dynamik hat. So empfinde ich das Serien-Team als deutlich angespannter, getrennter und das Comic-Team mehr als eine Einheit.

  • Autor: Robert Kirkman
  • Zeichner: Charlie Adlard
  • Grautöne: Cliff Rathburn
  • Letterer: Rus Wooton
  • Erstveröffentlichung: 2007
  • Ausgaben: #13 – #24

„Don’t you get it? We ARE the walking dead!“ – Rick

In dem Buch gibt es wieder zwei Kapitel. Sie tragen die Titel »Safety behind bars« und »The heart’s desire«. Es spielen beide davon im Gefängnis und wie es aussieht, werden wir auch noch eine Zeit lang dort verweilen. Dadurch wurde mir bewusst, warum dieser Ort in der Serie so einen zentralen Punkt darstellt. Es ist eine faszinierende Basis für einen ausgedehnten Handlungsstrang, der viel Potenzial für spannende Geschichten birgt. Die einzelnen, voneinander abgeriegelten Blocks, alle möglichen versteckten und verwinkelten Räume, außerdem enthält er eine Bibliothek, einen riesigen »Garten« und einen Generator. Anders als im ersten Buch auf der Farm scheinen wir hier nicht zu einem Punkt zu kommen, wo wir einen Zeitsprung machen, sondern im Detail mitbekommen, was sich abspielt und wie sich die Gruppe weiterentwickelt.

Anfangs sind sie noch eine große Familie, die gemeinsam im RV übernachtet, doch nach und nach zerschlägt sich die Gruppe in einzelne Fragmente. Diverse vorschnelle Entscheidungen zeigen erste Konsequenzen und das liegt nicht nur an der Führungsposition von Rick. So entfernen sich zum Beispiel Glenn und Maggie immer weiter von den anderen und genießen ihre junge, frische Liebe (ich hoffe ehrlich, dass die beiden noch länger zu leben haben, besonders, da die Szenen so liebevoll gestaltet sind).

Es hilft der Gruppe nicht, dass sie vier neue Mitglieder ins Team bekommen, die eine potenzielle Bedrohung darstellen. Dann geschehen noch grausame Morde an den beiden Zwillingen. Dexter ist zwar zu offensichtlich nicht der Täter, doch dass er sich später als Revolutionär versucht, hatte ich nicht erwartet. So ist dann ausgerechnet Axel, derjenige, der sich am besten in die Gruppe eingliedert, auch wenn er weitgehend ein Außenseiter bleibt. Er könnte sich zu einem wertvollen Teil des Teams entwickeln und Hershel hilft er beim Ackerbau.

Rick driftet immer weiter in eine Psychose ab und man merkt ihm deutlich die Last an, die er zu tragen hat. All die Entscheidungen, die er für alle treffen muss, der Druck um das kommende Baby, alles treibt ihn dazu hin, einen Mord zu begehen und Allen ein Bein zu amputieren – auf wirklich grausame und billige Art und Weise (selbst ich wüsste, dass ich vor dem Abtrennen zumindest das Bein abbinde und nicht einfach mit der Hacke darauf einprügle). All das gipfelt in einer gewaltigen Auseinandersetzung mit Tyreese. Am Ende hat er sogar einen Blackout und ist für über 25 Stunden außer Gefecht.

Während seiner Abwesenheit trifft die Gruppe eine Entscheidung, die ich ehrlicherweise nicht erwartet hätte: Sie wählen keinen neuen Anführer, sondern ein Komitee, das sich immer gemeinsam beraten und dann die Entscheidungen treffen soll. Auch wird angesprochen, dass sich keine Frauen darin befinden. Die Ausrede, dass keine wollte, finde ich zwar etwas an den Haaren herbeigezogen, denn Andrea hätte sich angeboten, doch damit müssen wir uns erst einmal abfinden.

In der Serie sind wir noch weit davon entfernt, so etwas wie eine demokratische Struktur aufzubauen, immerhin hat Rick dort gerade erst eine Diktatur ausgerufen (ähnlich wie der Imperator bei Star Wars das galaktische Imperium ausruft, nur nicht ganz so subtil). Mal sehen, wie die Entscheidungen ausfallen, denn wenn es Schlag auf Schlag kommt, haben sie nicht viel Zeit sich zu beraten, dann kommt es darauf an, wer sich durchsetzen kann.

Es sind ähnliche Motive in beiden Medien zu erkennen. Zum Beispiel wird im Comic das Thema Hinrichtung angesprochen, auch wenn es nicht so beeindruckend und emotional dargestellt wird, wie in der Serie. Dies ist mir schon in der zweiten Staffel aufgefallen: es gibt zwar immer wieder größere Diskrepanzen zwischen der Vorlage und der Serie, die wichtigen, prägenden Unterhaltungen und Aussagen bleiben aber erhalten. Teilweise werden sie von anderen Personen getätigt, zu denen es dann besser passt, aber mir gefällt die Treue, die die Autoren an den Tag legen.

Visuell weiß der Comic wieder zu beeindrucken. Besonders das »Schauspiel« der Charaktere ist immer wieder faszinierend zu beobachten. Durch punktgenaue Darstellung hat man das Gefühl immer zu wissen, was in ihnen vorgeht. Die Kulissen, wenn man so will, können allerdings ebenso überzeugen und bestechen durch den intensiven, düsteren, Gefängnis-Look. Es wird viel mit Schwarz gearbeitet und mit dunklen Schattierungen – es wirkt beinahe Klaustrophobisch.

Es erhöht die Spannung der Geschichte deutlich und mein Blick flog nur so über die Sprechblasen und Panels hinweg, da ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Ein Punkt, den ich schon bei früheren Comics erwähnt hatte, ist, dass man sich teilweise zusammennehmen muss und innehalten, um die großartigen Zeichnungen zu genießen. Besonders im zweiten Kapitel gibt es vermehrt doppelseitige Panel-Strukturen und eine markante, ebenfalls doppelseitige Darstellung während des Kampfes zwischen Rick und Tyreese. Hier zeigt sich das ganze Talent der Künstler. Die Mimik und Brutalität, das Spiel mit den Schattierungen, einfach alles an dem Bild gefällt mir. Jetzt noch der Titel in eine Ecke und man könnte es als Poster aufhängen.

Einziger Nachteil bei schwarz-weißen Zeichnungen ist, dass man tendenziell nicht weiß, wann es wirklich dunkel ist oder wann es beginnt, Nacht zu werden. So muss dies über die Unterhaltungen wiedergegeben werden, was manchmal gut eingebaut wird, teilweise aber etwas zu offensichtlich. Es kann einen aus der Geschichte reißen. Beide Kapitel waren allerdings gelungene Fortsetzungen von »The Walking Dead«.

Fokus auf das Wesentliche

In der Psychotherapie gibt es eine Methode, die dazu dient, sich auf die wesentlichen, tatsächlichen Dinge zu konzentrieren, die einem gerade wichtig sind. Besonders hilfreich ist diese Methode, wenn man die Tendenz dazu hat, zu viel nachzudenken oder sich in Dinge hineinzusteigern. Es soll damit unterschieden werden, zwischen denjenigen Gedanken und Vorhaben, die in der Realität verankert sind und denjenigen, die man sich vielleicht nur einreden will. Ohne spezifische Gewichtung, ob das nun gute oder schlechte Dinge sind. Es geht nur darum, sich darüber im Klaren zu sein, was man möchte.

Im Grunde ist es eine ganz einfache Technik. Man bildet Sätze mit »Ich bin …«, »Ich soll …« und »Ich möchte …«. Es ist eine konkretisierte Variante der Meditationstechnik, in der man einfach nur aufkommende Gedanken mit »thinking« betitelt und dann wieder davonschweben lässt, um sich weiter auf die Meditation konzentrieren zu können. Beide haben ihre jeweilige Daseinsberechtigung und können in unterschiedlichen Situationen helfen. Aber besonders die Ausformulierung in Sätzen mit »Ich bin …«, »Ich soll …« und »Ich möchte …« kann sehr mächtig sein. Sie zwingt zur Reflexion und zum Nachdenken.

Es wird bei den Formulierungen schon klar, dass es als Erstes um die Gegenwart geht. Um das, was sich vor einem befindet und was sich gerade in dem Moment abspielt. Wer man ist. Als Zweites wird mit der soll-Formulierung alles abgedeckt, was man sich einredet, tun zu müssen. Da können sowohl intrinsische Motivationen dahinterstecken als auch extrinsische. Erneut ohne jedwede Gewichtung. Einfach nur festhalten. Schließlich macht man sich Gedanken darüber, was man tatsächlich möchte. Stimmen die soll-Themen mit den möchte-Zielen überein, dann ist alles okay. Ist das nicht der Fall, lohnt es sich, vielleicht nochmal darüber nachzudenken. Warum verfolgt man die Themen trotzdem weiter? Sind sie wirklich wichtig oder kann man sie loslassen? Ist die Energie, die man dafür aufwendet, eventuell besser in den Zielen aufgehoben, die man tatsächlich erreichen möchte?

Warum schreibe ich darüber? Weil ich mir in letzter Zeit Gedanken darüber mache, welche Hobbys für mich wirklich wichtig sind. Ich habe die Tendenz, viele Projekte auf einmal zu verfolgen und anzufangen. Über die vergangenen Jahre habe ich so einige Tätigkeiten wieder aufgenommen, beispielsweise Warhammer-Figuren zu bemalen. Das Problem ist nur, dass irgendwann nicht viel Zeit für die einzelnen Themen übrig bleibt, wenn man zu viele anfängt. Außerdem sind Hobbys auch immer mit Geld verbunden. Sind sie es mir also finanziell wert, sie weiterzuverfolgen oder stecke ich das Geld vielleicht lieber in ein anderes Hobby, das mir wichtiger ist?

Über die nächsten Wochen und Monate werde ich so einige Dinge, die sich angesammelt haben, zu verkaufen versuchen. Allein schon die Wohnung etwas auszumisten, aufzuräumen und den Platz von Kram zu befreien, kann eine Wohltat an sich sein. Schließlich ist das Ausmisten stets mit Aufwand verbunden und dabei kann man sich wunderbar Gedanken darüber machen, ob man das jeweilige Ding wirklich benötigt oder nicht. Mal sehen, was bei mir so alles unter den sprichwörtlichen Hammer kommt.

Aber die Methode mit den Formulierungen »Ich bin …«, »Ich soll …« und »Ich möchte …« kann für viele Lebensbereiche eingesetzt werden. Das oben beschriebene Szenario ist lediglich ein aktuelles Beispiel von mir. Es ist eine gute Übung zur Reflexion und sich Gedanken darüber zu machen, was wirklich wichtig ist.

Gut Beraten

Am Wochenende war ich spontan mit der Family im Forum 1 in Salzburg unterwegs. Alle brauchten neue Brillen und/oder Sonnenbrillen. Da kam mir die Gelegenheit, mitzufahren und ebenfalls nach neuen Sonnenbrillen zu schauen, ganz gelegen. Vor ein paar Wochen hatte ich meine verspiegelte Sonnenbrille leider kaputt gemacht. Geheimtipp: Verschmutzungen nicht mit dem Fingernagel entfernen. Lieber die Brille mit Wasser und einem Tuch säubern. Bei meinem Fingernagel-Versuch kratzte ich nämlich nicht nur den Schmutz weg, sondern auch die verspiegelte Schicht. Nun habe ich einen gut sichtbaren Kratzer in der Brille, der mitten im Sichtfeld ist und stört.

Meine andere Sonnenbrille, eine Fliegerbrille, wenn man so will, ist ebenfalls schon zerkratzt. Nicht so schlimm, aber man sieht es trotzdem bereits im Sichtfeld, wenn ich die Brille trage. Wenn ich unterwegs bin, habe ich meist eine kleine Umhängetasche bei mir, die man sich quer über den Rücken hängt. Ein Brillenetui hat es da allerdings noch nicht reingeschafft. Deshalb ist der Fehler allein bei mir, dass auch diese Sonnenbrille früher als notwendig ihr Lebensende erreicht hat.

Zum Glück gibt es im Forum nicht nur ein Geschäft, in dem man Sonnenbrillen findet. Es ist immer eine kleine Herausforderung, die passende zu finden. Vor allem sehen irgendwann alle Formen gleich aus. Man sieht keinen Unterschied mehr und es drücken alle Bügel gleichermaßen. Aber eine nette Beraterin beim Hartlauer hat mir zu zwei tollen Exemplaren verholfen.

Eine ist eine typische, sportlichere Sonnenbrille. Bei der anderen bin ich ein kleines Wagnis eingegangen und versuche etwas Neues. Es ist nämlich eine Sonnenbrille, die sich mit dem UV-Licht automatisch verdunkelt. So passt sich die Dimmung der Gläser quasi dem Lichtverhältnis draußen an. Im Geschäft hat sie das kurz mit einem Gerät simuliert und das Ergebnis war durchaus zufriedenstellend. Wie es sich aber im Alltag schlägt, muss sich erst noch zeigen. Ich stelle es mir aber praktisch vor, da man die Brille dann nicht auf- und absetzen muss. Das Aufhellen der Gläser dauert zwar etwas länger als das Verdunkeln, aber wenn es halbwegs zuverlässig funktioniert, hat sich der kleine Aufpreis gelohnt.

Jedenfalls bin ich, was Sonnenbrillen anbelangt, wieder gut ausgestattet und habe weniger Geld benötigt als gedacht. Bisher hatte ich nur Ray Ban Sonnenbrillen und habe mich schon auf das Schlimmste vorbereitet, aber diese sportlichen Varianten sind auf der preiswerten Seite angesiedelt. Und das praktische ist, es sind kleine, flexible Stoff-Etuis dabei, die ich mit Sicherheit in meine Umhängetasche tun werde, damit mir diese Brillen längere Zeit gute Gesellschaft leisten können.

Die Suche nach einem Gaming-Podcast

Ich höre sehr gerne Podcasts. Am besten zu allen möglichen Themen. Sei es Geschichte, Wissenschaft, Technik, Politik, Tagesaktuelles oder einfach nur eine Gruppe von Menschen, die sich über Gott und die Welt unterhalten – solange es interessante Gespräche sind, höre ich allem zu. In den vergangenen Wochen war ich auf der Suche nach einem Podcast mit dem Schwerpunkt Videospiele und Gaming. Dabei war mir wichtig, dass es nicht nur um Berichte zu konkreten Spielen geht, sondern durchaus um Meta-Diskussionen. Also das Thema Spiele im Allgemeinen, dass sich ein Aspekt oder ein Thema herausgesucht wird, über das dann ausführlich geredet und philosophiert wird.

Nachdem ich in ein paar hinein gehört habe, bin ich recht schnell bei The Pod gelandet. Einem der bekanntesten und erfolgreichsten Spiele-Podcasts im deutschsprachigen Raum, wenn ich das richtig mitbekommen habe. The Pod ist komplett von den Hörer*innen finanziert und hat ein sehr breites Programm. Es geht sowohl um spezifische Spiele, die dann tiefgreifend auseinandergenommen werden, als auch um das große Ganze. Ich habe mich ziemlich schnell dazu entschlossen, ein Abo abzuschließen, da mich die weiteren Sendungen interessieren und ich das Projekt für unterstützenswert halte.

Beispielsweise höre ich aktuell sehr gerne die Poké-Diaries. Zwar bin ich selbst kein Pokémon-Spieler oder -Fan, aber diese Podcast-Reihe von The Pod hat es mir angetan. Darin spielen ein kompletter Noob und ein Pokémon-Profi Pokémon Schild aus dem Jahr 2019 und berichten über ihre Erfahrungen. Daraus entstehen spannende Gespräche über das Franchise, aber auch über die Geschichte des Gaming.

Die Suche nach neuen Podcasts ist immer interessant, weil es für mich dann meistens auf ein längeres Commitment hinaus läuft. Denn, wenn mir der Podcast gefällt, möchte ich so viele Sendungen wie möglich davon hören und immer auf dem Laufenden bleiben. Ein Beispiel ist etwa Talking Comics, in dem es, wie der Titel schon verrät, um Comics geht. Diesen habe ich relativ schnell zu hören begonnen, nachdem meine Leidenschaft für Comics um 2010 herum wieder aufgeflammt ist. Den Podcast habe ich dann über 10 Jahre regelmäßig gehört. Oder Bitsundso, einer meiner ersten Podcasts, den ich heute immer noch mit großer Leidenschaft höre. Man lernt ja auch die Menschen dahinter besser kennen, was für mich einen Teil der Podcast-Experience ausmacht – aber dazu kann ich mal extra einen Text verfassen. The Pod scheint jedenfalls das Potenzial zu haben, mich ebenfalls für viele Jahre zu begleiten. Wir werden sehen. Empfehlen kann ich ihn auf jeden Fall.

Benehmen in der Öffentlichkeit

Es ist aktuell das letzte verlängerte Wochenende im Mai und natürlich habe ich den freien Donnerstag genutzt, um am Mittwoch die Stammweinbar mit Freund J. aufzusuchen. Das Wetter war wunderbar, die Aussicht vom Mönchsberg fantastisch – wieder einmal kam es uns so vor, wie ein Urlaub. Natürlich sind die größeren Urlaube und Ausflüge ebenso reizvoll und haben ihren Platz, doch für eine regelmäßige, kleine Auszeit liebe ich diese großartigen Nachmittage und Abende in Salzburg. Sei es nur ein Bierchen im Stieglkeller, das beste Essen der Stadt in der Weinbar, ein Besuch in einem noblen Restaurant oder Theater- bzw. Musicalbesuche. Die Möglichkeiten sind endlos und es gibt immer wieder Neues zu entdecken.

Was mir allerdings in den vergangenen Wochen immer wieder aufgefallen ist, sind Menschen (meistens sind es Männer), die zu viel getrunken haben und sich dann nicht mehr zu benehmen wissen. Natürlich kann man in einer Gruppe unterwegs sein, seinen Spaß haben und dann wird es auch mal etwas lauter, damit habe ich kein Problem. Doch über schlechte Smartphone-Lautsprecher noch schlechtere Techno-Musik zu spielen ist unnötig und belästigt sämtliche Menschen im Zug. Es ging sogar so weit, dass sich manche umgesetzt haben.

Dabei geht es mir primär nicht einmal um die anderen Menschen, die ebenfalls auf dem Weg nach Hause sind. Mir geht es vor allem um die armen Schaffner*innen, die sich mit diesen Männern auseinandersetzen müssen. Sie wollen doch auch nur so gut es geht ihrem Job nachgehen und im besten Fall sich nicht auch noch Sorgen um betrunkene Menschen im Zug machen müssen. Vielleicht noch darüber diskutieren, dass sie doch bitte die Musik ausmachen möchten oder gar nicht für die Fahrt bezahlen wollen.

Letzten kam es vor, dass sich zwei Männer in der Weinbar nicht zu benehmen wussten und eine etwas aggressivere Ausstrahlung und ein aufdringliches Verhalten an den Tag legten. Dankenswerterweise kümmerte sich der Türsteher von nebenan darum.

Man hört ja immer wieder, wie sich über die heutige Jugend beschwert wird. Übrigens etwas, worüber sich selbst schon griechische Philosophen vor ein paar Tausend Jahren ausgelassen haben – manche Dinge ändern sich eben doch nicht. Doch in allen Fällen, deren Zeuge ich in den vergangenen Monaten und Jahren war, haben sich stets erwachsene Männer danebenbenommen.

Nicht, dass dies nun ständig und immer vorfallen würde, aber wenn man eben häufiger in der Salzburg unterwegs ist und auch mal zu späterer Stunde, bekommt man das ein oder andere mit. Natürlich kann es mal lustiger werden und man trinkt vielleicht ein Glas zu viel, doch die Kontrolle sollte man immer haben. Es gibt kaum etwas Peinlicheres und Ekelhafteres als Menschen, die sich aufgrund von Alkohol nicht mehr unter Kontrolle haben. Besonders in unserer Gesellschaft, in der Alkohol ein fast schon glorifiziertes Suchtmittel ist und man sich direkt rechtfertigen muss, wenn man bei Feiern oder ähnlichem nichts trinkt, ist Vorsicht geboten.

Bessere Wahlplakate

Es ist wieder die Zeit der Wahlplakate. Und alle scheinen gleich zu sein. Auf gefühlt jedem grinsen mehr oder weniger freundliche Gesichter vor einem neutralen Hintergrund den Menschen entgegen. Selbstverständlich begleitet von einem nichtssagenden Spruch. Auf den meisten könnte genauso gut »Schnitzel, Strudel und Sachertorte« stehen – was die Personen auf dem Plakat von einem wollen, erfährt man dadurch eher nicht. Ich würde mir wünschen, dass etwas mehr Kreativität mit in den Wahlkampf einzieht.

Warum nicht Künstler*innen suchen, die coole Poster und Plakate erstellen. Motive, die den Menschen die Ziele und Vorhaben näher bringen. Etwas mehr mit Symbolen, Metaphern, Bildern und so weiter arbeiten. Es gibt so viele bessere Möglichkeiten, ein Wahlplakat zu entwerfen, als Personen darauf abzubilden, mit denen ich nichts anfangen kann. Selbst wenn ich bei den bekannten KI-Bildgeneratoren die Wahlsprüche eingeben würde, kämen interessantere Grafiken und Bilder heraus. Die Personen könnte man dann immer noch irgendwo abbilden, wenn man denn unbedingt möchte.

Es sollte doch um die Idee der Partei gehen, oder etwa nicht? Die Botschaft, die sie vermitteln wollen, ein Gefühl soll transportiert werden. Im besten Fall sind mir die aktuellen Wahlplakate gleichgültig. Im schlechtesten Fall ärgere ich mich über die nichtssagenden Sprüche darauf. Wir haben doch ausreichend Künstler*innen in Österreich, die sich der ein oder anderen Partei zugehörig fühlen oder Marketingunternehmen, die sich dieser Sache kreativer annehmen könnten. So schwer kann es doch nicht sein.

Es muss auch nicht immer so ernst dabei zugehen. Einen Schmäh in die Sache zu bringen und dabei immer noch die eigene Botschaft mit der notwendigen Ernsthaftigkeit vermitteln zu können, dem Kernthema treu zu bleiben, das wäre die wahre Kunst von moderneren Wahlplakaten, wie ich finde. Natürlich geht es um viel bei der kommenden Wahl, aber man muss die Menschen dazu motivieren, tatsächlich wählen zu gehen und nicht nur auf Social Media irgendwelche Posts zu liken und zu teilen, die am Ende wenig bis keine Auswirkungen haben. Aufmerksamkeit erregen, auf eine positive Art und Weise. Mich würde sehr interessieren, wie so ein Wahlkampf aussehen würde.

Verständliche Sprache

Wer schon länger meinen Blog verfolgt oder mich kennt, weiß vielleicht, dass ich einen Hang zu langen Sätzen habe. Woran das liegt, kann ich nicht so genau sagen. Wahrscheinlich ist es Faulheit. Es scheint sehr einfach für mich zu sein, komplizierte Gedankengänge in langen Sätzen zu formulieren. Oder die Punkte, auf die ich hinaus will, mit langen Sätzen möglichst schnell erklären zu können. Es bringt mich schneller zum Ziel. Die SEO-Software, die ich verwende, sagt mir regelmäßig, dass meine Sätze zu lang sind. SEO steht für Search Engine Optimization. Es ist ein Tool, mit dem sich Webseiten für Suchmaschinen einfacher auffindbar machen. Dabei geben sie unter anderem Tipps, wie man die eigenen Texte verbessern kann. Kurze Sätze verwenden hilft beispielsweise.

Ich bin mir dessen durchaus bewusst. Manchmal will ich mich allerdings auch austoben, was die Formulierung von Texten anbelangt. Da nehme ich in Kauf, dass manches vielleicht komplizierter ausgedrückt ist, als es unbedingt notwendig ist. Ich arbeite seit insgesamt über 10 Jahren als technischer Redakteur. Habe Hunderte Blogartikel geschrieben. Ich beschäftige mich gerne mit Erzählstrukturen und anderen Themen, die mit den oben genannten Tätigkeiten zusammenhängen. Kurz: ich bin mir dessen bewusst. Außerdem ist es ein interessantes Thema, Sprache. Und es gibt stets etwas Neues zu lernen. Neue Perspektiven zu betrachten.

Deshalb bin ich sehr froh, diese Woche über die Webseite des Netzwerks für leichte Sprache gestoßen zu sein. Ich kannte dieses Prinzip beispielsweise von orf.at, die ebenfalls anbietet, Nachrichten in leichter Sprache darzustellen. Was steckt allerdings genau dahinter? Damit habe ich mich noch nicht auseinandergesetzt. Auf der Webseite des Netzwerks findet sich ein frei zugänglicher Leitfaden. Dieser ist als PDF-Datei verfügbar. In den vergangenen Tagen habe ich immer wieder einen Blick reingeworfen und war erstaunt, wie schwierig es tatsächlich sein kann, in einfacher Sprache Texte zu verfassen.

So manche Prinzipien waren mir natürlich bekannt, unter anderem aus beruflichem Kontext. Beim Überfliegen des Leitfadens musste ich an meinen letzten Text Politisches Potpourri denken. Dieser ist ebenfalls mit langen Sätzen, komplexen Themen, Fremdwörtern und so weiter ausgestattet. Außerdem setzt er Wissen für ein Thema voraus, welches ich selbst noch nicht zu hundert Prozent durchdacht oder verstanden habe. Auch ein Grund, warum ich diesen Blog hier betreibe. Als Werkzeug für mich zum Nachdenken.

Jedenfalls hat mir der Leitfaden mal wieder nahe gelegt, dass es manchmal ganz gut ist, sich beim Schreiben etwas mehr anzustrengen. Begriffe zu erklären oder gar in eigenen Texten den Leser*innen näherzubringen. Denn seien wir mal ehrlich: verstehen wir wirklich alle Begriffe und Wörter, die wir in unserem Alltag verwenden? Seien es politische Fachbegriffe, Fremdwörter oder sonstige spezielle Benennungen? Oder hoffen wir nur, dass niemand allzu genau nachfragt? Ein interessantes Gedankenexperiment. Und nochmal ein Grund, warum ich es gutheißen würde, wenn Zeitungen und Nachrichtenportal mehr Hintergrundinformationen liefern. Dinge einfach(er) erklären. Am Ende können wir nur alle davon profitieren.

Link: Leifaden für leichte Sprache

Geek-Planet: The Amazing Spider-Man – Flashbacks

In der heutigen Ausgabe von geek-planet beschäftigen wir uns mit der letzten The Amazing Spider-Man-Ausgabe, über die ich auf meinem damaligen Blog geschrieben habe. Nicht, dass ich noch genug Texte zu Superior Spider-Man, Ultimate Spider-Man oder anderen Reihen hätte, aber TASM findet mit diesem Review, welches ich am 08. Juli 2016 zum ersten Mal veröffentlicht habe, ihr Ende. Und es ist eine interessante Ausgabe, die den titelgebenden Helden völlig in den Hintergrund stellt.

Die vergangenen Wochen, in denen ich diese Comic-Reihe wieder aufleben ließ, haben mich dazu inspiriert, mir die darauf folgenden Ausgaben auf mein iPad zu laden. Vielleicht finde ich ja die ein oder andere Gelegenheit, weiterzulesen und darüber zu berichten. Wer weiß.


Bereits auf der ersten Seite dieser Spider-Man-Ausgabe wird deutlich, dass es sich hier um etwas Besonderes handelt. Nicht Spider-Man steht im Vordergrund, sondern Flash Thompson. Wer nun aber denkt, dass dies eine Geschichte über ihn und seinen Symbionten Venom wird, könnte nicht weiter daneben liegen. Es ist eine Ausgabe, die ein Thema anspricht, welches man nun nicht gerade in einem Spider-Man-Comic erwartet hätte.

  • Ausgabe: #574
  • Autor: Marc Guggenheim
  • Zeichner: Barry Kitson
  • Inker: Mark Farmer
  • Farben: Studio F’s Antonio Fabela
  • Letterer: VC’s Cory Petit

“I don’t need a medal, Sir. Not to remind me to do the right thing…” – Flash Thompson

Doch welche Geschichte könnte man stattdessen mit Flash erzählen? Wie wir schon in den vergangenen Ausgaben gesehen haben, ist er ein vielseitiger Charakter. Hier stellen die Autoren allerdings einen besonderen Aspekt von ihm ins Zentrum: Seine Vergangenheit beim Militär. Die erste Seite zeigt ein Panel, wo er bereits älter ist und der Text darunter beschreibt seine bisherige Laufbahn und wie er zum Militär gekommen ist. Es leitet wunderbar in die folgende Episode ein:

Flash liegt im Krankenhaus, frisch aus einem Einsatz im Irak zurück und bekommt Besuch von einem General. Dieser stellt ihm einige Fragen zu seinem Leben und besonders zu seinem letzten Einsatz, da ihm dafür die Medal of Honor verliehen werden soll. Anfangs bekommen die Leser*innen einen guten Einblick in die Persönlichkeit von Flash, wie er aufgewachsen ist und warum er so ein großer Fan von Spider-Man ist. Dann wechselt die Story in den Irak und man bekommt durch seine Erzählungen hautnah den Einsatz mit und was dabei vorgefallen ist.

Dies ist tatsächlich eine Ausgabe, in der Spider-Man komplett in den Hintergrund rückt und nur in einzelnen Panels auftaucht. Dies soll Parallelen zwischen Flashs Erlebnissen und Spider-Mans Abenteuern unterstreichen. Jeder hat auf seine Weise mit Herausforderungen und vermeintlichen Gegnern zu kämpfen. Dies ist insofern beeindruckend, als es zum einen noch einmal Flashbacks gibt, in denen es ein paar Wiedererkennungswerte gibt. Auf der anderen Seite schaffen sie es, den normalerweise im Zentrum der Geschichte stehenden Helden, gerade weit genug aus der Story zu verbannen, sodass der Einsatz von Flash seine volle Wirkung entfalten kann.

Es geht hier aber nicht um die Schrecken des Krieges, die hier dargestellt werden sollen. Es ist einfach eine Geschichte über die Erlebnisse eines Soldaten. Nicht mehr und nicht weniger. Klar sind die Erlebnisse an der ein oder anderen Stelle etwas überzeichnet, es ist immerhin ein Superhelden-Comic. Aber alle Handlungen sind nachvollziehbar und liefern einen guten Eindruck vom Geschehen.

Erst im letzten Teil, wo eigentlich die Leserbriefe abgedruckt sind, erfährt man, dass es sich nicht nur um eine bloße Widmung an die Soldaten des amerikanischen Militärs handelt, sondern dass die gesamte Geschichte von tatsächlichen Ereignissen inspiriert ist. Sie ist in Zusammenarbeit mit einem Soldaten entstanden, der die Büros von Marvel besucht hat. Selbst bei den Zeichnungen hat er seinen Input gegeben, damit diese die entsprechende Authentizität aufweisen.

»Flashbacks« ist ein etwas anderer Spider-Man-Comic. Und er kommt ohne spezielle Botschaft aus und das ist das Erfreuliche daran. Es soll lediglich auf einen Krieg aufmerksam gemacht werden. Was die geneigten Leser*innen dann mit diesen Informationen anstellen, bleibt ihnen überlassen.

Politisches Potpourri

Seit ich die Salzburger Nachrichten wieder abonniert habe, fühle ich mich um einiges informierter. Zwar hatte ich in der Zwischenzeit und lese noch immer, die Newsletter, die ich abonniert habe, aber die SN hat etwas an sich. Ich lese sie gerne und die Artikel haben interessante Perspektiven, zum Teil zumindest. Denn manchmal könnten sie durchaus mehr Hintergrundinformationen liefern, wo sie Themen lediglich anschneiden oder tieferes Basiswissen voraussetzen. Es ist natürlich ein schwieriges Abwiegen, welche Themen man nun tiefgehender behandelt und welche nur anschneidet; außerdem ist der Platz sicherlich begrenzt, den man pro Thema nutzen kann. Verbesserungspotenzial ist immer da.

Ich komme darauf, weil mir ein Artikel von letzter Woche im Gedächtnis geblieben ist – ich glaube, es war in der Wochenendausgabe. Das Thema war natürlich die anstehende EU-Wahl. Zum einen ging es konkret um das Thema rund um die Person Schilling und wie das Privatleben der Person ins Politische getragen wird, wenn diese beiden Aspekte doch eigentlich nichts miteinander zu tun haben. Zumindest in diesem Fall sollte es vielleicht eher eine untergeordnete Rolle spielen. Nicht nur sind diverse Vorfälle und Aussagen Jahre her (Meinungen und Standpunkte ändern sich nunmal; wie ich bereits des Öfteren betont habe), ebenso darf man das Alter nicht außer Acht lassen. Ich bin davon überzeugt, dass niemand gut wegkommen würde, wenn man alle unsere privat getätigten Aussagen, die wir in im Alter von 15 bis 23 Jahren getätigt haben, auf die goldene Waagschale legen würde.

Ausschlaggebend ist eher, wie die Personen heute noch darüber denken, welche Meinungen sie heute haben und wie sie zu den damaligen Aussagen stehen. Klar kann man sich zu einer pauschalen Aussage und Meinung über diese Personen hinreißen lassen und alles in die Kategorien schwarz/weiß einteilen; fair ist das allerdings nicht. Wie so oft gilt es, die eigene Ambiguitätstoleranz nicht nur zu akzeptieren, sondern überhaupt einmal anzuerkennen, dass es so etwas gibt. Die Welt und die Menschen darin sind nun einmal komplex.

Was mich zum nächsten Punkt bringt. Demokratie ist ein Privileg, genauso ist zur Wahl gehen zu können ein Privileg, welches erhalten bleiben muss. Manche scheinen es nämlich mit einem Naturgesetz zu verwechseln oder etwas, das einem zusteht, doch das ist es nicht. Es ist ein Privileg, für das es sich lohnt, zu kämpfen. Das einfachste Mittel dafür ist der Gang zur Wahlurne. Besonders, wenn so viel auf dem Spiel zu stehen scheint, wie in diesem Jahr. Aussagen, wie man würde ja in jeder Partei Punkte finden, mit denen man sich identifizieren oder dass man sich gar nicht entscheiden kann, weil alle bescheuert sind, lasse ich nicht gelten. Denn auch das gehört zur Demokratie: Kompromisse. Es geht um das große Ganze und nicht mein spezifisches Problem, dass ich aktuell habe.

Mir ist grundsätzlich egal, was jemand wählt, solange die Person wählen geht. Es sollte im Idealfall nur keine Partei sein, die durch Hass, Hetze und das Untergraben des demokratischen Systems besticht. Einem System übrigens, dem sie sich bedienen, um überhaupt Einfluss zu haben oder zu bekommen, aber manchen scheint der Sinn für Ironie irgendwo auf dem Weg abhanden gekommen zu sein.

Geht wählen und gesteht Personen ein, Fehler zu machen und daraus lernen zu können.

Master of the Universe

Vor einigen Jahren habe ich ein faszinierendes Spiel entdeckt, das mich für ein paar Tage sehr gefesselt hat. Es trägt den einfachen Namen Paperclips und kann auf jedem Computer mit Browser gespielt werden. Das Spielprinzip ist super einfach, kommt (fast) ohne jedwede Grafikelemente aus und am Ende steht nichts Geringeres als die Herrschaft über das Universum an. Es erstaunt mich immer wieder, wie es die einfachsten, aber gut konzipierten Spiele schaffen, mich so sehr in den Bann zu ziehen.

In Paperclips beginnt alles damit, dass man, wie der Name schon sagt, Büroklammern herstellt. Erst geschieht das manuell durch Mausklicks, bis man in der Lage ist, gewisse Prozesse automatisch ablaufen zu lassen. Man kann den Preis regulieren, später noch in Aktienmärkte investieren und baut immer weiter seine Fabriken aus. Der Zähler an produzierten Büroklammern läuft damit immer schneller hoch und mit jedem erreichten Meilenstein schaltet man neue Dinge frei. Es startet unscheinbar, wird aber im Laufe des Spiels immer absurder und kurioser. Ich will an dieser Stelle nicht zu viel verraten, kann aber wärmstens empfehlen, Paperclips mal eine Chance zu geben.

Wie bereits erwähnt, kann man es in jedem Browser spielen, auf Smartphones ist es sogar als kleine App erhältlich. Es ist fast rein textbasiert, was es sehr zugänglich macht. Man sollte allerdings des Englischen mächtig sein, da es keine Lokalisierungen gibt. Wer ein paar Stunden viel Spaß mit einem einzigartigen Spiel haben möchte, sollte einen Blick riskieren. Ich hatte damals sehr viel Spaß und im Hintergrund läuft gerade eine neue Session.

Link: Paperclips