Mitte des Jahres hatte ich eine Zeit in der ich sehr viel gelesen habe. Wie gestern berichtet durchlebe ich scheinbar immer wieder verschiedenste Phasen von Interesse an meinen Hobbies, die mich mal mehr und mal weniger intensiv begeistern. Innerhalb von wenigen Wochen habe ich so über 12 Bücher gelesen. Es war eine bunte Mischung aus fiction und non-fiction.
Daraufhin habe ich mich zum ersten Mal ernsthaft mit Goodreads beschäftigt und mir einen Account angelegt. Ich habe versucht Bücher einzutragen, die ich in meinem Leben schon gelesen habe, sowie TPB (Trad Paperback) Collections von Comics und Graphic Novels. Dort jemals alles aus den vergangenen Jahrzehnten einzutragen ist zwar hoffnungslos, aber eine ordentliche Übersicht zusammen zu bekommen ist auch interessant.
Ich habe meinen Account in der Sidebar des Blogs verlinkt, für jeden den es interessiert was ich so lese. Gerade ist es wieder weniger, aber die ein oder anderen Bücher und Comics werden dieses Jahr schon noch dazu kommen. Vor allem auf der Zugfahrt nach Berlin habe ich demnächst sehr viel Zeit dazu.
Apps um zu tracken was man nicht alles schon gelesen oder geschaut hat sind durchaus interessant und spannend, auch wenn man nicht unbedingt immer so genau wissen will, wie viel Zeit man in so manche Serien investiert hat. Diesbezüglich müsste ich mal über Hobi berichten.
Jedenfalls finde ich Goodreads als Service ganz spannend. Vor allem mag ich den „älteren“ Look der Seite und der App. Es ist nicht so zwanghaft minimalistisch und modern ausgerichtet, wie viele meinen ihre Apps gestalten zu müssen. Marvel hat die Unlimited App mit der großen Überarbeitung vor ein paar Jahren sehr viel umständlicher zu bedienen gemacht, als das sie es davor war. Man kann manchmal etwas kaputt optimieren. Wenn ein Service funktioniert, dann kann dieser gut und gerne über Jahre so bestehen bleiben und nur kleine Änderungen und Verbesserungen vornehmen, ohne gleich alles über den Haufen werfen zu müssen.
Goodreads ist da eigentlich ganz charmant.



