Goodreads

Mitte des Jahres hatte ich eine Zeit in der ich sehr viel gelesen habe. Wie gestern berichtet durchlebe ich scheinbar immer wieder verschiedenste Phasen von Interesse an meinen Hobbies, die mich mal mehr und mal weniger intensiv begeistern. Innerhalb von wenigen Wochen habe ich so über 12 Bücher gelesen. Es war eine bunte Mischung aus fiction und non-fiction.

Daraufhin habe ich mich zum ersten Mal ernsthaft mit Goodreads beschäftigt und mir einen Account angelegt. Ich habe versucht Bücher einzutragen, die ich in meinem Leben schon gelesen habe, sowie TPB (Trad Paperback) Collections von Comics und Graphic Novels. Dort jemals alles aus den vergangenen Jahrzehnten einzutragen ist zwar hoffnungslos, aber eine ordentliche Übersicht zusammen zu bekommen ist auch interessant.

Ich habe meinen Account in der Sidebar des Blogs verlinkt, für jeden den es interessiert was ich so lese. Gerade ist es wieder weniger, aber die ein oder anderen Bücher und Comics werden dieses Jahr schon noch dazu kommen. Vor allem auf der Zugfahrt nach Berlin habe ich demnächst sehr viel Zeit dazu.

Apps um zu tracken was man nicht alles schon gelesen oder geschaut hat sind durchaus interessant und spannend, auch wenn man nicht unbedingt immer so genau wissen will, wie viel Zeit man in so manche Serien investiert hat. Diesbezüglich müsste ich mal über Hobi berichten.

Jedenfalls finde ich Goodreads als Service ganz spannend. Vor allem mag ich den „älteren“ Look der Seite und der App. Es ist nicht so zwanghaft minimalistisch und modern ausgerichtet, wie viele meinen ihre Apps gestalten zu müssen. Marvel hat die Unlimited App mit der großen Überarbeitung vor ein paar Jahren sehr viel umständlicher zu bedienen gemacht, als das sie es davor war. Man kann manchmal etwas kaputt optimieren. Wenn ein Service funktioniert, dann kann dieser gut und gerne über Jahre so bestehen bleiben und nur kleine Änderungen und Verbesserungen vornehmen, ohne gleich alles über den Haufen werfen zu müssen.

Goodreads ist da eigentlich ganz charmant.

Formen der Unterhaltung

In den letzten Monaten stelle ich mehr und mehr fest, dass mich aktuelle Filme und Serien nicht mehr so sehr interessieren, wie sie das vielleicht früher einmal getan haben. Mit Breaking Bad, den ersten Staffeln von Game of Thrones und House of Cards, Criminal Minds und Columbo, waren eigentlich alle Höhepunkte des Fernsehens erreicht. Ich mag ein oder zwei Serien vergessen haben, aber in den letzten Jahren ist es doch recht dünn geworden, was tatsächlich gute, originelle Geschichten anbelangt. Zwar erscheinen durchaus noch eine Handvoll an scheinbar guten Filmen oder Serien im Jahr, aber meine Lust mich damit auseinanderzusetzen oder sie mir anzuschauen schwindet doch recht rasch dahin.

Ich habe mich dann eher dabei erwischt, wie ich immer wieder zu seichterer Unterhaltung in Form von Sitcoms oder Serien wie The Flash zurückgegriffen habe. Nicht dass The Flash in irgendeiner Art und Weise schlecht wäre (auch wenn es einige Füller-Episoden gibt und sie vor Jahren hätten aufhören sollen), es ist aber in gewissermaßen erwartbar.

Komplexe Geschichten, spannende Charaktere und herausragende Welten bekomme ich dann eher in Form von Spielen bzw. Let’s Plays (u.a. Elden Ring, Assassins Creed Valhalla, Spider-Man), oder indem ich mich direkt mit dem Ursprungsmaterial davon auseinandersetze, was für einen Großteil der Unterhaltung der letzten Jahre verantwortlich ist: Comics. In Zeiten, wo das MCU längst an seinem Zenit vorbeigerauscht ist und drauf und dran ist, die tiefsten Tiefen an Qualität und Liebe zum Detail zu erkunden, lese ich dann doch lieber die originalen Texte von Autoren und Künstlern, die ihr Handwerk verstehen. Oder ich lese mich durch die Horus Heresy Saga von Warhammer (über die ich auch unbedingt mal separat schreiben muss), was ein gewaltiges Unterfangen ist.

Ich mag es mich zur Ablenkung und Unterhaltung in solch fiktive Welten zu stürzen, zu lernen, wie sich entwickelt haben und welche Parallelen zu unserer eigenen Welt gezogen werden können. Besonders bei dem satirisch sehr überzeichneten, over-the-top Sci-Fi Universum von Warhammer 40k kann man das besonders gut. Man muss nur bereit sein unter die Oberfläche zu blicken, hinein in das dunkle, chaotische Zentrum des Cicatrix Maledictum und darüber hinaus.

Aber manchmal muss es auch nicht so etwas Komplexes oder Ausuferndes sein, manchmal, nach einem vollen und anstrengenden Tag, tun es auch einfach nur ein paar Folgen einer guten Sitcom, die ich zwar schon zig-Mal gesehen, aber immer noch unterhaltsam, lustig und einfach gut gemacht finde. Sei es Seinfeld, Friends oder The Big Bang Theory.

Es ist auch nicht so, dass es immer alles auf einmal sein muss, sondern ich eher Phasen durchlaufe. Mal sind es mehr Sitcoms, mal mehr Bücher oder Comics, oder wie im aktuellen Fall einfach nur so viele Folgen von Critical Role, wie ich verantwortungsvoller Weise in meinem Alltag unterbringen kann. Man muss nur etwas finden oder bereit sein, sich auf Dinge einlassen zu können, keine zu großen Erwartungshaltungen an einen selbst zu setzen und sich etwas treiben lassen. Wer weiß schon, was sich mit einem offenen Geist so alles entdecken lässt.

Hobonichi Techo Weeks

Vor ein paar Wochen habe ich mir überlegt, meine Routine, was die Organisation und den Umgang mit Terminen und Notizen angeht, für das nächste Jahr zu überarbeiten. Ich nutze aktuell die Calenders App am iPhone um dort meine Termine, Aufgaben und diverse Listen (z. B. die wöchentliche Einkaufsliste) sowie Erinnerungen festzuhalten.

Alle paar Jahre reizt es mich aber dann doch eventuell auf ein analoges System zurückzugreifen, so wie ich es mit meinem täglichen oder 5-Jahres-Journal mache. Es hat etwas meditatives an sich Gedanken mit Tinte auf Papier festzuhalten. Um mich etwas darüber zu informieren, welche Planer es so am Markt gibt, habe ich mich in die YouTube Szene rund um Notebooks und dergleichen gestürzt. Dabei kam mir immer wieder die verschiedenen Planer von Hobonichi unter, die sich ein ausgeklügeltes System erarbeitet haben, wie man sich einem Jahr voller Dinge, die erledigt werden wollen, nähern kann.

Ich habe mich dann dazu entschlossen einen Hobonichi Weeks zu bestellen, da mir der Cousin etwas zu viel schien. Zu sehr ins Detail will ich dann doch nicht gehen, was das planen und organisieren meiner Tage und Wochen angeht. Aber der Weeks erschien mir ein guter Kompromiss aus Größe und Übersichtlichkeit. Er beginnt bereits Ende November, was sich als interessante Testphase herausstellte. Neben den Wochenübersichten gibt es auch noch nette Monatsübersichten und eine Doppelseite für eine kompakte Jahresübersicht.

In den letzten Tagen habe ich dann jedoch schnell herausgefunden, dass die analoge Organisation zu aufwendig ist. Vor Jahren habe ich die Bullet Journal Methode lange und ausgiebig genutzt. Es ist eine gute Methode, aber rückblickend habe ich viel zu viel Zeit in die Gestaltung und Organisation gesteckt, als es notwendig hätte sein müssen. Das gleiche erlebte ich nun mit dem Weeks in den letzten zwei Wochen, es ist mir zu aufwendig. Ich will eine schnelle, umkomplizierte Methode, die auch on-the-go komfortabel funktioniert, auf die ich mich verlassen kann und wo ich nichts zusätzlich mit mir herumschleppen muss. Auch die etlichen Notizseiten weiter hinten im Hobonichi Weeks hatten eigentlich keinen wirklichen Zweck für mich. Es scheint mir dann doch ein künstliches Herausfinden an möglichen Nutzen zu sein, anstatt mit einem tatsächlichen Problem oder einem Gefühl des Mangels an den Weeks heran zu treten. 

So fand ich mich in den letzten zwei Wochen immer lustloser zum Weeks zu greifen, da ich sowieso alles ordentlich in meiner Calenders App organisiert habe. Auch wiederkehrende Aufgaben oder Dinge, die man jedes Jahr zu einer gewissen Zeit machen möchte oder muss, lassen sich hier besonders gut festhalten. Für detailliertere Notizen reicht mir aktuell auch die Notes App von Apple aus – hier schreibe ich sogar die ersten Entwürfe meiner Blog Einträge, bevor ich sie nach WordPress kopiere und Korrektur lese.

Manchmal braucht es ein Abtauchen in neue Gefilde und ein Testen neuer Systeme, um zu lernen, dass das System, welches man für sich entdeckt und über die Jahre verfeinert bzw. erarbeitet hat, so richtig wertschätzen kann. Was ich nun mit meinem angefangenen Hobonichi Weeks mache, weiß ich zwar noch nicht, aber erstmal verschwindet er in der Schublade. Verschwendet oder umsonst war die Erfahrung aber nicht. Immerhin habe ich wieder etwas über mich gelernt und wenn ich das nächste Mal den Impuls habe auf ein komplett analoges System umzusteigen, bleibt mir der Weeks als Erinnerung erhalten.

Der erste Schnee

Der erste Schnee ist schon immer etwas besonderes. Man wacht auf, öffnet das Fenster und wird von einer weißen Landschaft begrüßt, die am Vortag noch nicht da war. Dies war letzte Woche der Fall. Aber in den letzten zwei Tagen hat es erst so richtig angefangen zu schneien und nicht nur ein wenig, sodass man noch das grüne Gras durch die weißen Flecken hindurch sieht.

Was ich dann besonders gerne mache, wenn ein paar Zentimeter Schnee liegen und der Weg zum Haus und die Einfahrt von den Schneemassen befreit wurden, ist ein ausgiebiger Spaziergang. Erst dann fühle ich mich im Dezember angekommen und die Adventzeit kann beginnen. Die Bäume werden nach unten gebogen gebogen, man kämpft sich in abgelegeneren Gebieten durch kniehohen Schnee und denkt, dass Ende des Weges nichtmehr erreichen zu können, weil einfach alles um einen herum in Weiß- und Grautönen untergeht. Es ist fantastisch. In den Wälder knackst es, unsicher ob man nicht doch gleich von einem Baum erschlagen wird und zufällig rieseln bzw. fallen hier und da Schneemengen von den hohen Wipfeln der Bäume.

Auch der Besuch im örtlichen Weihnachtsmarkt war letztens kitschiger, als man es sich vorstellen könnte. Weihnachtsbeleuchtung, frischer Schnee, Glühwein – alles da was man braucht. Außer zu Weihnachten, wenn solch kitschigen Bilder praktisch wären und auch mal wieder schön, dann hat es wahrscheinlich 10 bis 15 Grad und man könnte sich theoretisch mit dem T-Shirt einen Sommerspritzer genehmigen, statt im dicken Wintermantel gehüllt einen guten Glühwein. Aber ich lasse mich ja gerne überraschen und der Dezember ist noch jung. Erst einmal will die wunderbare Winterlandschaft willkommen geheißen und in vollen Zügen genossen werden.

YouTube Szenen

In den vergangenen Jahren hat sich YouTube zu meinem hauptsächlichen und konsistentesten Streaming-Dienst entwickelt, den ich nutze. Vor allem YT-Premium zahle ich gerne seit Jahren monatlich ein, alleine schon deshalb um mir die unzähligen, nervigen Werbeclips und Einblendungen zu ersparen, die durch die Videos geistern, einen nur ablenken und Zeit verschwenden. Vor einigen Monaten habe ich bei jemanden gesehen wie YouTube ohne die Premium-Variante aussieht und war wieder sehr froh um meine Entscheidung, die paar Euronen zu investieren. Seelenfrieden.

Ich schaue gerne “Serien” dort. Darunter verstehe ich längere Videos, die man sich in einer bestimmten Reihenfolge anschauen muss. Sei es wie die letztens erwähnte dritte Kampagne von Critical Role, in die ich mich voll und ganz gestürzt habe, oder Let’s Plays von TheRadBrad. Tolle Inhalte, gut präsentiert. Aber auch “kleinere” Kanäle wie Kurzgesagt, Held der Steine, Midwinter Minis und ähnliche haben mir es angetan. Ich habe in meinem Medienkonsum gerne Abwechslung.

Ich mag mich nicht auf eine Art von Inhalt fokussieren. Deshalb finde ich die Idee von diesen YouTube-Szenen interessant, wie nützlich, aber eher auf der Creator-Seite. Kollaborationen und Unterstützung sind vielleicht einfacher, wenn man sich als Gruppe sieht, die in eine ähnliche oder gleiche Richtung schlagen. Unter anderem findet man da: BookTube (Buchpräsentationen und Diskussionen), LawTube (womit ich mich speziell in den sechs Wochen des Heard v Depp Prozesses en detail auseinandergesetzt habe – dazu später vielleicht mal mehr), Mini Paining Tube (die Namen denke ich mir jetzt aus; die sich auf alles rund um das bauen und bemalen von Mini Figuren konzentrieren), Klemmbausteine Tube (die sich besonders im deutschsprachigen Raum beliebt machen), Notebook Tube (setzen sich besonders mit Notizbüchern und Journaling auseinander). Mit Sicherheit gibt es noch unzählige andere.

Es ist immer wieder faszinierend sich in das ein oder andere speziellere Feld einzulesen und zu schauen und sich Anregungen, sowie neue Ideen zu holen. Nur darf man sich von dem Algorithmus von YouTube nicht zu sehr beeinflussen und mittreiben lassen. Am besten die Empfehlung sehr vorsichtig genießen und mit einem bestimmten Ziel vorgehen. Nicht einfach nur der Ablenkung wegen konsumieren (so wie das viele auch mit Social Media machen), sondern gezielt sich die Inhalte heraussuchen, die man sich dann auch bewusst ansieht.

TheRadBrad und Critical Role sind zum Beispiel genau solche Kanäle die ich bewusst schauen möchte, denn ich möchte ja die Geschichte erleben und mitbekommen. Wenn man diese nur „nebenbei“ laufen lässt, verpasst man eventuell wichtige Teile der Geschichte. Ich will mitfiebern und mich nicht nur berieseln lassen, weil es gerade langweilig ist. Immer gelingt mir das natürlich auch nicht, doch gezieltes konsumieren von egal was, sei es Serien, Filme oder dergleichen, ist mit Sicherheit nichts falsches. Für die eigene Konzentration und Aufmerksamkeit, nicht die Zeit, die wir geschenkt bekommen haben zu vergeuden, und vor allem natürlich für den eigenen Seelenfrieden.

Inspirationsquellen

Wieder neigt sich ein Monat zu Ende und ich denke, den November im Allgemeinen gut genutzt zu haben, ausgenommen davon natürlich, dass ich eineinhalb Wochen krank war. Die Nachwehen merke ich zwar noch immer, aber alles halb so schlimm.

Vielmehr freue ich mich auf einen voll gepackten Dezember und eine wunderbare Adventszeit. Immerhin habe ich mir auch ein Ziel gesetzt für den kommenden Monat. Als ich krank auf der Couch vor mich hin siechte, habe ich den YouTube Kanal und die Gruppe rund um Critical Role entdeckt (auf die Anregung von Freund T. hin). Darin spielen nerdige Voice Actors D&D, angeleitet durch Matthew Mercer. Es hat mich anfangs etwas verunsichert, dass sie direkt mit Werbung und so anfangen, aber sobald die erste Folge der dritten Kampagne los ging war ich mitten drin und habe mit den verschiedenen Charakteren mitgefiebert. Dadurch, dass man auch nur die Personen sieht und vielleicht mal eine Zeichnung ihrer Charaktere bzw. ein kleines Modell wenn ein größerer Kampf ausbricht, ist es komplettes Kopfkino und großartige Unterhaltung. Man merkt allen die Leidenschaft für das Spiel an und das sie es drauf haben Charakteren Leben einzuhauchen.

Es hat nicht lange gedauert und, auch etwas beeinflusst von einem ähnlich begeisterten D&D Interessenten, ich habe es mir nicht verkneifen können mir die Regelbücher zu kaufen. Begonnen hat es mit dem aktuellen Starter Set. Dieses ist aber etwas mager, deshalb kommt demnächst auch noch das dreibändige Geschenkset. Dies beinhaltet Hardcover Varianten des Spieler-, Game Master und Monsterhandbuchs. Außerdem noch ein zusätzliches Werk mit mehr Informationen zu Klassen, Fähigkeiten, etc. Wenn ich mich für etwas interessiere oder mich in ein neues Thema einlesen will, dann bin ich 100% dabei und will alles darüber wissen.

Ich mache mir gerne Gedanken über Charaktere, welche Eigenschaften, Fähigkeiten, Ängste und Sorgen sie haben, welche Geschichte sie geprägt haben wird und woher sie kommen, welche Ziele sie verfolgen. Wenn dann auch noch ein gewisses Zufallsprinzip mit rein spielt, wie man es bei D&D mit dem auswürfeln diverser Eigenschaften machen kann, verstärkt dies nur mein Interesse. Besonders auch deshalb weil dieses Zufallsprinzip einen aus der Reserve locken kann, da man die erfüllte Eigenschaft oder Geschichte mit in das Gesamtbild einarbeiten muss. Es inspiriert mich jetzt schon (Kurz-)Geschichten rund um die Charaktere zu schreiben, die ich ausarbeiten werde. Außerdem ist es sicherlich auch ein guter Einstieg, um wieder mit dem kreativen Schreiben anzufangen.

Es Hilft durchaus von Profis, die das seit Jahren machen, angeleitet und inspiriert zu werden, wie man Charaktere aufbauen kann und welche Ziele sie verfolgen können. Auch auf welche kleineren Eigenschaften und Eigenheiten vielleicht zusätzlich geachtet werden kann. Die schier endlose Zahl an Stunden, die Critical Role hier bereit hält ist beinahe schon überwältigend. Die aktuelle dritte Kampagne, in die ich eingestiegen bin, ist bei Folge 80 (?) und die ersten beiden Kampagnen haben über 100 Folgen zu jeweils drei bis vier Stunden. Fantastisch.

Man hat hier das Gefühl, dass sogar Nebencharaktere ausgestaltet sind und eine kleine Geschichte von sich erzählen können. Je nachdem wie sehr die Hauptcharaktere mit ihnen interagieren müssen sie es dann vielleicht auch. Ob ich tatsächlich mal eine Runde D&D spielen werde muss sich erst noch herausstellen, aber eine gute Quelle der Inspiration, um den kleinen Zeh in Fantasywelten zu stecken, ist es auf jeden Fall. Ich werde mit Sicherheit regelmäßig über meine Fortschritte berichten. Vielleicht sogar alte und neue Kurzgeschichten posten, wer weiß.

Aber erst einmal muss und will ich mich durch das Regelwerk lesen. Warhammer, D&D und Klemmbausteine, drei Hobbys die sich durchaus gut ergänzen und in ähnliche Kerben schlagen, auch wenn auf völlig unterschiedliche Art und Weise.

I am back

Eine Woche später und Corona ist so gut wie überstanden. Die Erkältungssymptome sind das eine an der Krankheit und aktuellen Variante, aber bei mir schlägt es sehr auf den Kopf und Kopfschmerzen für knapp eine Woche, auch wenn sie nach und nach besser werden, sind trotzdem furchtbar anstrengend. Aber Stargate und Critical Role (dazu später mal mehr) haben mir gute Gesellschaft geleistet.

Für mich ist es notwendig, wenn ich krank bin, dass im Hintergrund immer etwas läuft, mich ablenkt und mir Gesellschaft leistet. Da nächstes Jahr sowieso die Stargate Sets von BlueBrixx raus kommen war dies eine gute Gelegenheit die Serie einfach mal laufen zu lassen und mein Gedächtnis aufzufrischen.

Und wie es nach einer längeren Erkrankung bei mir sein muss, habe ich heute auch die Wohnung wieder auf Vordermann gebracht und alles gewaschen und geputzt, was ich in die Finger bekommen habe. Alls sauber zu haben, sobald ich wieder halbwegs gesund bin ist ein kleines inneres Bedürfnis von mir. Ich will mich wieder wohl fühlen und nicht mehr den Viren begegnen müssen. Ergibt wahrscheinlich so keinen Sinn, aber wie gesagt, ist mir ein Bedürfnis.

Wie dem auch sei, die Adventszeit kann kommen. Voll gepackt ist mein Dezember mit etwaigen Terminen und Feiern und Reisen, da bin ich sehr froh jetzt wieder gesund zu sein. Freue mich auf Glühwein, nette Gesellschaft und eine ruhige, wenn auch terminreiche Zeit.

Nachts ist es kälter als draußen

Es hat schon etwas einzigartiges im Herbst, bei Dämmerung spazieren zu gehen. Langsam wird es immer dunkler, etwas kälter. Die Wälder scheinen unheimlicher und man trotzt diesen widrigen Umständen. Bereits gestern hat es mich nach einer längeren Yoga Session nach draußen getrieben und die heutige Physiotherapie nutze ich ebenfalls um mich durch das Dunkel zu treiben.

Manche Spaziergänger setzen natürlich noch einen Nervenkitzel oben drauf und gehen ohne Reflektoren oder Stirnlampe. Dann ist es natürlich nochmal spannender: wird er oder sie jetzt überfahren oder doch erst vom nächsten Auto, dass etwas zu schnell unterwegs ist für die Nebenstraße und nicht mehr ausweichen kann.

Da ich auch im Winter eigentlich gerne Laufe, wenn auch etwas seltener als im Sommer natürlich, habe ich reflektierende Bänder, die man sich einfach über die Jacke ziehen kann und eine Stirnlampe sollte sowieso in jedem Haushalt vorhanden sein. Man weiß ja nie, ob man sie mal benötigen könnte.

Nachts (oder Abends) unterwegs zu sein hat schon einen besonderen Reiz, wenn dann noch ein Podcast leise als Hintergrundrauschen dient, ist das die perfekte Kombination um sich zu entspannen und den Kopf frei zu bekommen. Trotzdem wird es an der Zeit für ein paar sonnigere Tage.

Black Friday lügen

Ich mag es nicht ausgetrickst oder für dumm verkauft zu werden. Besonders dann nicht, wenn es sich bei der anderen Partei um eine Firma handelt, die eigentlich mein Geld für eine gewisse Gegenleistung haben möchte. Black Friday (und wahrscheinlich auch andere “Feiertage“) holen das Schlimmste aus so manchen Firmen heraus, die man zuvor eigentlich für ganz okay gehalten hat.

Dieser Artikel entstand noch in meiner Probephase, ob ich einen täglichen Blog machen möchte (und auch kann), also bin ich gerade auf der Suche nach einem halbwegs guten Preis eines Web Hosters. Ich will den Blog mit WordPress selbst aufsetzen und so, aber Web Space, darum will ich mich nicht selbst kümmern. Meine Wahl viel auf Hostinger.de, der es wahrscheinlich auch werden wird. Letzte Woche besuchte ich deren Website, entdeckte einen Countdown, mit einem Angebot von -81% und wollte gleich zuschlagen, aber irgendwie war es mir noch zu früh und trotzdem auch viel Geld, ich wartete. Der Timer lief ab, und startete dann einfach wieder neu (immer eineinhalb Tage oder so). Immer wieder von vorne. Heute war das Angebot dann plötzlich auf -85% gestiegen, wieder mit einem Timer, der wahrscheinlich wieder von vorne beginnen wird, bis der Black Friday vorbei ist. Ich hasse so etwas. Entweder macht ein ordentliches Angebot oder eben nicht.

Edit: Ich habe dann am Cyber Monday zugeschlagen, bei #85% und 3 Monaten gratis oben drauf, der Timer lief weiterhin immer wieder von vorne und sogar bis inkl. Dienstag, wenn ich mich nicht irre.

Auch BlueBrixx macht so etwas in der Art. Über 200 Artikel sind die ganze Woche über rabattiert, aber jeden Tag gibt es vier spezielle Sets, die nur an dem einen Tag im Angebot sind. Blöd ist nur, ich muss jedes Mal Versandkosten zahlen. Und für Cyber Monday ist auch schon etwas spezielles angekündigt, nochmal Versandkosten. Wie gesagt, entweder ich mache ein ordentliches Angebot, oder ich lasse es bleiben. Option drei, im Falle von BlueBrixx, ich führe ein Reservierungssystem für den Black Friday ein und die Leute können sich über eineinhalb Wochen ihre gewünschten Artikel in Ruhe aussuchen.

Edit: Ich habe am Ende nichts bei Bluebrixx bestellt. Manch muss sich auch mal zurückhalten können…

Ich rede mir selbst den Vorteil ein, dass ich weiß, was ich mir von den Angeboten erhoffe und wo ich genau zuschlagen will. Dafür warte ich teilweise extra solche Rabattschlachten ab, da manchmal wirklich gute Preise erzielt werden können. Nur manche machen es einem wirklich nicht leicht, mit zweifelhaften Taktiken und ignorieren der Bedürfnisse und auch Realitäten von ihren Kunden.