Das Elden Ring DLC Shadow of the Erdtree beginnt relativ ruhig. Nachdem Mohg bezwungen ist, wartet man auf die Veröffentlichung der Erweiterung. Schließlich gibt man an besagtem Tag den Code der Collector’s Edition ein. Das DLC wird geladen und installiert, während man im Büro seiner Arbeit nach geht. Am Abend startet man schließlich das Spiel und sieht sofort: Etwas ist anders. Jemand steht vor Miquellas Ei. Man redet mit der Person (Leda?) und berührt schließlich die Hand von Miquella, die aus dem Ei herausragt und bereits Mohg den Weg in seinen Palast gewährte. Es folgt eine schwarze Überblende und als Tarnished und frisch gekrönter Elden Lord steht man in einer Höhle im Reich der Schatten.
Alles soweit unspektakulär. Aber diese subtile Epik ist ebenfalls ein Markenzeichen dieses Spiels, das mich so sehr fesselt. Als Erstes wurde ich von einem fantastischen Ausblick überwältigt. Die Kulisse ist wie immer atemberaubend und ich kann es kaum erwarten, jeden einzelnen Winkel davon zu erkunden. Das „Startgebiet“, wenn man so will, hat mich gleich mal gefordert. Der zweite Gegner hat mich bereits das erste Mal getötet. Es war der Invader-artige Typ mit den Klauen, der mich mit seinem Schadens-Output überrascht hat. So wie jede Art von Gegnern bisher.
Miyazaki mag untertrieben haben, was den Umfang, die Größe und andere Aspekte des DLC angeht, aber den Schwierigkeitsgrad hat er wirklich akkurat getroffen. Aber so sollte es auch sein: anspruchsvoll. Im Startgebiet habe ich alle Gegner mitgenommen: den Geisterritter, den Drachen und natürlich den ersten Remembrance-Boss: Devine Beast Dancing Lion. Ich habe mir beim zweiten Versuch dann etwas Unterstützung geholt. Es war ein sehr cooler Kampf und Gegner. Ich bin schon sehr gespannt, wie es weiter geht und wie groß das DLC wirklich ist. Es ist nur noch der wandelnde Ofen übrig, aber ob der bezwungen wird, so früh, muss sich noch herausstellen.
Das neue System, um im neuen Gebiet besser bestehen zu können, finde ich so genial wie simpel. Ich habe mir schon etwas Gedanken gemacht, wie so ein Leveling-System wohl aussehen könnte, aber das mit den Scadutree-Zusätzen ist nachvollziehbar und passt perfekt in die Welt von Elden Ring. Schön, endlich mal ein Elden Ring ohne große Guides oder sonstiges zu bewältigen. Ich bahne mir meinen eigenen Weg. Nur die Karte des entsprechenden Wikis nehme ich mir gelegentlich zu Hilfe, sodass ich auch keine Höhle und keinen Dungeon verpasse.



