Am Sonntag war Star-Wars-Day. Ich mag Star Wars. Ich liebe die alten Filme (besonders in der DeSpecialized-Version) und kann auch den Prequels etwas abgewinnen. Über die Jahre habe ich so einige der Romane gelesen und jede Menge Comics verschlungen. Es ist eine Welt, ein Universum, in das ich immer wieder gerne zurückkehre. Wie so viele Menschen begleiten mich die Jedi, die Sith, diese märchenhafte Welt von Star Wars schon mein Leben lang. Disney hätte mir das fast ausgetrieben. Mit schlechten Filmen, noch schlechteren Serien, nicht durchdachten Konzepten und zu viel Fan-Service sind in den letzten Jahren nicht viele gute Dinge in Bezug auf Star Wars erschienen. Andor hat mich wieder zurück zu Star Wars geführt.
Die zweite Staffel, die gerade wöchentlich bei Disney+ erscheint, hat mir mal wieder gezeigt, was Star Wars alles kann und wie sehr ich diese Welt mag. Sie bietet so viel und kann für alle möglichen Geschichten als Kulisse dienen. Qualitativ knüpfen die neuen Folgen nahtlos an die erste an. Die Geschichten, die darin erzählt werden, sind spannend und bewegend und zeigen uns ein Bild der Galaxis, wie wir es noch nie zuvor hatten. Wie schon in der ersten Staffel bilden immer drei Folgen einen Erzählstrang. Bei 12 Episoden ergeben sich also vier Geschichten, die über vier Jahre erzählt werden. Damit wird die Lücke zwischen der ersten Staffel von Andor und dem Film Rogue One geschlossen. Ich kann sehr die Videos von Nerdkultur (https://www.youtube.com/@Nerdkultur) empfehlen, der mich immer wieder mit seinen Erkenntnissen und Ausführungen begeistert.
Rogue One erschien 2016. Die erste Staffel von Andor ist mittlerweile auch schon drei Jahre her. Es hat also neun Jahre gedauert, bis Tony Gilroy seine kleine Ecke von Star Wars fertig erzählen durfte. Doch das Warten hat sich gelohnt. Unbewusst habe ich den diesjährigen Star-Wars-Day damit begangen, dass ich meinen Rewatch der ersten Staffel von Andor abgeschlossen und mir die ersten sechs Folgen der zweiten Staffel angesehen habe. Und weil am Abend noch Zeit war, habe ich gleich noch den ersten Star-Wars-Film angeschaut. Es war großartig, den verregneten und stürmischen Tag zu nutzen, um mich mal wieder in diese Welt entführen zu lassen. Ich werde die weiteren fünf Filme in den nächsten Tagen und Wochen ebenfalls mal wieder anschauen. Es ist wie bei Herr der Ringe, man kann nicht nur einen Film anschauen. Wenn, dann muss man sich auf die gesamte Reise einlassen.
Vielleicht habe ich mir bei Amazon auch noch ein oder zwei Lego-Sets bestellt, die gerade günstig zu haben waren. Einen kleinen Millenniumfalken und noch ein weiteres Schiff. Leider sind die Dioramen, die Lego anbietet und von denen manche gar nicht mal schlecht aussehen, viel zu teuer und selten im Angebot zu bekommen. Aber man kann ja auf MOCs und andere Marken zurückgreifen. Ein Set muss nicht unbedingt lizenziert sein, um gut auszusehen. Es war also ein erfolgreicher Star-Wars-Day. So hatte ich mir den Tag eigentlich nicht vorgestellt, doch die spontanen Dinge stellen sich meist als die besseren heraus.
May the 4th be with you!